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Entspannungstechniken: So kommst du nach einem langen Tag wieder auf den Teppich

Entspannungstechniken helfen dir, deinen stressigen Alltag besser zu bewältigen. Sie sind immer nützlich, doch vor allem, wenn du merkst, dass dein Stress schon zu Schlafstörungen und Verdauungsproblemen führt, solltest du sie nutzen. Sie sind allemal gesünder als Medikamente und erst recht jeder Droge vorzuziehen.

Warum sind Entspannungstechniken so wichtig?

Stress gehört zwar zum Leben, doch ab einem bestimmten Grad ist er extrem ungesund. Der Körper schüttet verschiedene Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus, die zwar kurzfristig deine Leistungsfähigkeit steigern, die aber dein Körper nicht mehr schnell genug abbauen kann, wenn er sie im Übermaß produzieren musste.

Dann wirken sie schädlich auf den Organismus, was sich in Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Gedächtnislücken, Zerfahrenheit und schlimmstenfalls Depressionen zeigt.

Auch das Immunsystem wird durch Stress extrem geschwächt. Sicherlich hast du schon einmal festgestellt, dass dir die Nase läuft, wenn du innerlich sehr angespannt bist. Das ist ein typisches Symptom.

Weitere eher leichte Beschwerden sind körperliche Verspannungen, die aber ebenfalls sehr unangenehm sein können. Unter Stress steigt die Unfallgefahr, soziale Kontakte leiden, die berufliche Performance sinkt.

Entspannungstechniken bauen den Stress auf gesunde Weise ab, wie es der Körper von seiner Natur her verlangt. Du profitierst damit von diesen Vorteilen:

  • mehr Kreativität
  • erhöhte Merkfähigkeit und Konzentration
  • innere Ausgeglichenheit und Ruhe
  • bessere körperliche Gesundheit
  • bessere Konfliktfähigkeit

Schauen wir uns nun drei Arten von Entspannungstechniken an: leichte, mittelschwere und etwas komplexere.

Leichte Entspannungstechniken

Entspannungstechniken

Diese Techniken kannst du ohne Aufwand in deinen Alltag integrieren. Wir stellen dir drei Varianten vor, doch es gibt noch mehr Möglichkeiten. Manchmal kann es genügen, wenn du eine Auszeit nimmst, einen Tee trinkst und aus dem Fenster schaust. Wann hast du das zum letzten Mal getan? Es genügen 10 Minuten!

Meditation

Mit Meditation beruhigst du deinen Geist und deinen Körper, was Entspannung in deinen Alltag bringt. Du benötigst hierfür nur einen ruhigen Ort. Dabei kannst du Musik hören, doch manche Menschen meditieren lieber ohne jede Geräuschkulisse.

Konzentriere dich einfach auf deinen Atem und lerne loszulassen. Wandere mit deinen Gedanken und lasse sie frei. Stelle dir eine Wiese oder einen anderen Ort vor, wenn du es magst, aber auch ein höheres Wesen. Meditation senkt deinen Blutdruck und den Blutzuckerspiegel.


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Autogenes Training

Beim autogenen Training nutzt du autosuggestive Formeln. Der Einstieg ist ebenfalls die Meditation, doch diese ergänzt du durch Gedanken wie „meine Arme und Beine sind schwer“, „mein Rücken ist warm“ oder „mein Kopf ist leicht“. Du kannst nichts falsch machen. Der Effekt stellt sich nach einiger Zeit von selbst ein.

Atemübungen

Atemübungen sind ebenfalls sehr leicht und lassen sich überall durchführen, so auch im Büro oder in der U-Bahn. Atme tief, gleichmäßig, langsam und bewusst in den Bauch hinein. Beim Ausatmen denkst du „Los!“ oder „Loslassen!“ Lass die Luft beim Ausatmen vor allem aus der Brust strömen. Atemübungen können dich wacher machen.

Mittelschwere Entspannungstechniken

Entspannungstechniken

Diese Techniken sind erlernbar, doch vielleicht musst du sie ein wenig üben.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Der US-Arzt Edmund Jacobson (1888 – 1983) hat in langjähriger Forschung und Praxis dieses Verfahren entwickelt, bei du verschiedene Muskelgruppen abwechselnd an- und entspannst.

Die Übungen lockern deinen kompletten Körper und lösen damit physische Verspannungen. Es ist eine Reihenfolge der Muskelgruppen vorgeschrieben, die du erlernen solltest. Die Wirkung ist durch vielfältige Studien gut belegt.


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Bewegung

Diese Technik hört sich simpel an, weil du wahrscheinlich ohnehin Sport treibst. Doch wenn du dich damit entspannen möchtest, solltest du nicht intensiv trainieren, sondern bei eher lockerer Bewegung in dich hineinhorchen und deine Herzfrequenz auf einem konstanten Level halten.

Du kannst im Rahmen mäßiger Bewegungsübungen Yoga, Pilates, Tai-Chi, Qigong und Ausdauertraining betreiben. Alle Varianten helfen gegen Stress. Beim Yoga kombinierst du Atemtechniken mit fließenden Bewegungen, außerdem stärkst du verschiedene Muskelgruppen und lockerst Verspannungen.

Mäßiges Ausdauertraining fordert deinen Kreislauf gerade genug, um Stress abzubauen. Waldläufe und Schwimmen sind gut geeignet. Tai-Chi ist eine traditionelle chinesische Kampfkunst, die mit kontinuierlichen Bewegungen Spannung auf- und abbaut. Pilates fokussiert wie Yoga auf eine starke Körpermitte, Qigong stärkt mit fließenden Bewegungen und gleichzeitigen Atemübungen deine Lebensenergie.

Massagen und Sauna

Eigentlich kommen uns Massagen und Saunagänge leicht vor, doch sie erfordern einen gewissen Aufwand inklusive der zeitlichen und finanziellen Organisation. Daher ordnen wir sie den mittelschweren Techniken für die Entspannung zu.

Es gibt verschiedene Massagetechniken, die gezielt bestimmte Verspannungen und muskuläre Blockaden lösen oder wie die Fußreflexzonenmassage den Energiefluss so leiten, dass alle Organe davon profitieren und so der Stress schwindet.

Ein Saunagang stärkt dein Immunsystem und entspannt dich. Du musst deine eigene Wohlfühltemperatur finden und das Saunieren bewusst takten.

Schwerer zu erlernende Entspannungstechniken

Entspannungstechniken

Mit diesen Techniken musst du dich ein wenig auseinandersetzen. Sie sind sehr hilfreich, aber nicht mal eben wie eine Atemübung in fünf Minuten zu erlernen.

Mindfulness-based Stress Reduction (MBSR)

Das Verfahren der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion stammt vom New Yorker Professor Jon Kabat-Zinn (*1944), der ursprünglich Molekularbiologe war und dann über den Buddhismus zu dieser Technik fand.

Mithilfe von MBSR kannst du deinen Alltag bewusst wahrnehmen und deine Erlebnisse annehmen, was unter Stress normalerweise ein großes Problem ist. Du bist darauf programmiert, Situationen zu bewerten und zu optimieren.

Die Achtsamkeit bleibt dabei auf der Strecke. Viele Personen und Situationen nimmst du als konfliktreich bis feindselig oder bedrohlich wahr, was sie aber oft gar nicht sind.

Um einen neueren, achtsamen Umgang damit zu erlernen, wendest du im Rahmen der MBSR verschiedene Meditationsformen an. Dazu gehören Sitz- und Gehmeditation, Bodyscan sowie Hatha-Yoga. Jede dieser Techniken musst du separat erlernen.


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Biofeedback

Für diese Methode, die auch die Psychotherapie einsetzt, benötigst du technische Geräte. Diese messen deinen Herzschlag, deine Atmung, deinen Hautwiderstand, die Körpertemperatur, die Muskelspannung und deine Hirnströme.

Allein schon wegen dieses Aufwands handelt es sich um eine komplexere Technik für die Entspannung. Die Geräte geben visuelle und akustische Signale an einen Monitor aus, sodass du deine An- und Entspannung mitsamt ihrem Einfluss auf deine Körperfunktionen exakt beobachten kannst.

Wenn dir die Prozesse auf diese Weise bewusstwerden, kannst du beginnen, sie zu steuern. Biofeedback musst du zunächst an den Geräten trainieren. Ab einem gewissen Punkt benötigst du sie nicht mehr.

Hypnose

Auch mit Hypnose kannst du dich sehr gut entspannen, doch wiederum ist der Aufwand hoch. Vor allem musst du einen geeigneten Hypnotiseur finden. Hypnose reduziert Erregungszustände im Körper und kann das Erlernen von bewusster Entspannung fördern.

Der Erfolg ist nicht unbedingt garantiert, doch manche Menschen schwören auf die Methode und leben seit einigen solcher Sitzungen sehr viel entspannter. Wichtig zu wissen: Selbsthypnose klingt sehr verlockend, weil du dir die Kosten für den Hypnotiseur sparst. Doch sie ist sehr schwer durchzuführen. Suche lieber einen kompetenten Hypnotiseur auf.

Fazit

Du kannst mit diversen Entspannungstechniken Ruhe in deinen Alltag bringen und den üblichen Stress deutlich reduzieren. Einige dieser Techniken funktionieren sehr einfach, doch sie helfen nicht in jedem Fall. Das hängt von deiner Konstitution und von bestimmten Problemstellungen ab, die bei dir Stress verursachen.

Versuche dich zunächst mit Atemübungen, Meditation und autogenem Training zu entspannen. Wenn das nicht genügt, wende etwas komplexere Techniken an. Ihr Vorteil ist: Sie funktionieren komplett ohne pharmazeutische Hilfsmittel. Die einfachen Übungen sind zudem kostenlos zu haben.

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Quellen:

  • https://www.brigitte.de/gesund/entspannung/stress-bewaeltigen-entspannungstechniken-das-sind-die-7-besten-11689520.html
  • https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/stress/die-besten-entspannungsuebungen-bei-stress/
  • https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/aktiv-entspannen/entspannen-lernen-2006920
  • https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/psyche/stress/entspannungsmethoden-1003876
  • https://www.orthomol.com/de-de/lebenswelten/nerven-psyche-stress/entspannungstechniken

 

Bilder: Fukume, HN Works, Big Shot Theory, Syed Qaseem Raza / stock.adobe.com

Stealth Spiele: So schleichen sich Sam Fischer und Solid Snake durch ihre Games

Stealth Spiele haben sich schon seit langer Zeit als ein beliebtes Genre bei Videospielen entpuppt. Unentdeckt durch das Level zu schleichen und von hinten deine Gegner auszuschalten, prägt viele bekannte Franchises, wie etwa Metal Gear oder Splinter Cell. Das Spielprinzip hat sich auch in viele andere Spiele integriert und kann dort als Spielstil verwendet werden. Stealth Spiele fordern eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne, um das Level zu beobachten, die Routen der Gegner zu analysieren und im richtigen Moment zuzuschlagen. Die von uns vorgestellten Klassiker des Genres musst du unbedingt einmal gespielt haben.

Tom Clancy’s Splinter Cell: Chaos Theory (2005)

Stealth Spiele

Den Anfang macht die Splinter Cell Reihe, wo du dich als Agent Sam Fischer durch dunkle Gassen schleichst und die gegnerische Militärmacht außer Gefecht setzt. Deine bekannteste Ausstattung ist vermutlich das grüne Nachtsichtgerät, was dir dabei hilft, deine Gegner auch im Dunklen auszuspähen.

Trotz seines Alters ist Tom Clancy’s Splinter Cell: Chaos Theory immer noch eines der besten Stealth Spiele. Auf Metacritic kann die PC-Version des Spiels bis heute mit einer grandiosen Wertung von 92 überzeugen und ist auch bei Fans der beliebteste Teil der Reihe.

Sam Fischer ist dabei als Agent der NSA einer Entführung auf der Spur, aber stolpert wenig später in ein viel größeres Problem, was ihn nach Ostasien führt. Dort plant ein japanischer Offizier einen Krieg gegen die USA und Nordkorea.

Das Schleichen wurde stark ausgebessert, mit neuen Anzeigen für Sams Bewegungslautstärke, sowie Umgebungsgeräuschen, die deine Schritte womöglich vertuschen können. Sam hat außerdem ein Messer für den Nahkampf, falls die lautlose Strategie nicht aufgeht oder du jemanden von hinten ausschalten musst.

Das Spiel ist auch für seine “ragdoll physics” bekannt, wo umgelegte NPCs in teilweise sehr amüsanten Posen umfallen.


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Hitman 3 (2021)

Stealth Spiele

Die Hitman-Reihe hat eine lange Tradition. Der erste Teil Hitman: Codename 47 ist bereits 2000 erschienen, aber bis heute erfreut sich die Serie an neuen Einträgen, die das Spielprinzip weiter ausbauen.

In Hitman spielst du den Auftragsmörder Agent 47, der in verschiedenen Leveln dafür sorgen muss, unbemerkt einen bestimmten Charakter umzubringen. Dabei kannst du verschiedene Waffen, Verkleidungen und Gadgets nutzen, um dir die Struktur des Levels und die anderen NPCs zunutze zu machen.

Auch in Hitman 3 hat sich dies kaum geändert, bietet aber komplexere Aufgaben und größere Level. Dabei erinnert es stark an ein Sandbox-Game, wo die Möglichkeiten endlos sind.

In Hitman 3 verschlägt es dich in sieben verschiedene Level, darunter Berlin, Chongqing oder Dubai. Zudem kannst du auch die Missionen aus Hitman (2016) und Hitman 2 (2018) übertragen, wenn du beide Spiele besitzt.

Die verschiedenen Level bauen auf einer Gesamtstory auf, die bereits im ersten Teil der Trilogie begonnen hat. Dabei geht es darum, politisch mächtige Menschen auszuschalten. Agent 47 selbst wird dabei in einen persönlichen Konflikt mit seiner Auftraggeberin Diana Burnwood gezogen.

Dishonored (2012)

Stealth Spiele

Dishonored ist ein wirklicher Geheimtipp unter den Stealth Spielen. Dabei wird das Schleichen mit magischen Fähigkeiten untermalt, die teilweise an die Mechaniken in BioShock erinnern.

In der First-Person-Ansicht schleichst du dich als Leibwächter Corvo Attano durch die Stadt Dunwall, auf der Suche nach der entführten Tochter der Kaiserin. Auf der Suche nach der Tochter erfährst du immer mehr von einer Intrige, die sich abspielt.

Zudem treibt eine Krankheit ihr Unwesen und hat die Stadt voll im Griff. Corvo Attano gerät schnell ins Kreuzfeuer der politischen Opposition und muss sich unbemerkt durch Dunwall schleichen.

Überzeugen kann Dishonored vor allem durch sein grandioses Steampunk-Setting, was neue Technologie mit altmodischer Architektur kombiniert. Jedes Level ist einzigartig und führt dich mal zu einem Freudenhaus oder in die Kanalisation der Stadt.

Verschiedene Fähigkeiten helfen dir dabei, durch die Stadt zu navigieren. Da wäre der Kurzstrecken-Teleport, die Übernahme anderer NPCs oder ein Windstoß zu nennen. Ansonsten kannst du als Spieler immer auf deine treue Klinge vertrauen.

Die unterschiedlichen Level sind großräumig und bieten viele verschiedene Angriffspunkte und Schleichwege.


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Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty (2001)

Stealth Spiele

Metal Gear ist die Reihe, die das Genre der Stealth Spiele so richtig ins Leben gerufen hat. Erfunden und konzipiert wurde sie bereits seit dem ersten Teil von Hideo Kojima, eine der Größen der Spieleentwicklung.

Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty ist einer der Lieblinge unter den Fans und setzt die Story vom ersten Teil weiter fort. Im Spiel steuerst du wie immer Solid Snake, der versucht, die Machenschaften einer großen Firma namens “Sons of Liberty” zu stoppen.

Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty verknüpft dabei ein spannendes Stealth-Gameplay mit eindrucksvollen Cutscenes, tiefgründigen Charakteren und einer Menge philosophischer Fragen, die sonst in kaum einem anderen Spiel gestellt werden.

Fans der Reihe lockt es genau deswegen immer wieder in die Welt von Metal Gear, da die Spiele unglaublich viel Interpretationsspielraum und eine fesselnde Story bieten.

In Metal Gear Solid 2 steht hier vor allem die Glaubwürdigkeit von Neuigkeiten und Informationen im Vordergrund, was selbst über zwanzig Jahre später noch Relevanz trägt und Themen aus der richtigen Welt mit Videospielen verknüpft.

Wenn dich solche Stealth Spiele interessieren, dann ist die bald erscheinende Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 1 genau die richtige Anlaufstelle für dich.

Deus Ex: Human Revolution (2011)

Stealth Spiele

Ohne die Deus Ex Reihe wären Stealth Spiele nicht das, was sie heute sind. Dabei zeigen die Spiele eine dystopische Cyberpunk-Welt, in der du im Schatten gegen Großkonzerne kämpfen musst.

In Deus Ex: Human Revolution spielst du Adam Jesse, der im Jahre 2027 als Wachtmeister bei einer Firma für die Herstellung von künstlichen Organen angestellt ist. Bei einem Angriff auf die Firma unterzieht sich Adam selbst einigen Modifikationen, um den Attentäter ausfindig zu machen.

Human Revolution spielt dabei noch relativ am Anfang des Franchises und zeigt die Übernahme der Welt durch Konzerne und künstliche Augmentationen.

Auch die Deus Ex Reihe scheut nicht davor zurück, sich mit größeren Themen zu beschäftigen. Im Vordergrund steht dabei immer der Einfluss von großen Konzernen auf das Leben, die Schere zwischen Arm und Reich, aber auch der Einsatz von Implantaten und was es heißt, ein Mensch zu sein.

Als Spieler kannst du selbst Implantate nutzen, um deine Gegner aus der Ferne auszuspähen oder Geräte zu hacken. Techniken wie diese haben den Grundstein für Spiele wie Cyberpunk 2077 und die dort implementierten Netrunner-Fähigkeiten gelegt.


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Fazit

Stealth Spiele sind ein wichtiger Bestandteil der Videospielgeschichte. Auch wenn das Genre erst in den letzten zwei Jahrzehnten wirklich an Fahrt aufgenommen hat, gibt es eine Menge an bekannten Franchises, von denen du viele Titel zocken kannst.

Trotz des limitierten Gameplays gibt es eine große Auswahl an abwechslungsreichen Settings und Spielmechaniken, die sich im Schleich-Genre etabliert haben.

Vom magischen Dishonored bis hin zum philosophischen Metal Gear Solid lässt sich für jeden Geschmack das richtige Spiel finden. Jedes Spiel aus dieser Liste ist zudem Teil einer Serie, wo du noch viele weitere spannende Stealth Spiele finden wirst.

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Quellen:

  • https://store.steampowered.com/app/13570/Tom_Clancys_Splinter_Cell_Chaos_Theory/
  • https://store.steampowered.com/app/1659040/HITMAN_3/
  • https://store.steampowered.com/app/205100/Dishonored/
  • https://store.steampowered.com/app/2131640/METAL_GEAR_SOLID_MASTER_COLLECTION_Vol1_METAL_GEAR_SOLID_2_Sons_of_Liberty/
  • https://store.steampowered.com/agecheck/app/238010/

 

Bilder: Ubisoft, ak tronic Software & Services, Gameloft, IO Interactive, Bethesda Softworks, Konami, Konami Digital Entertainment, Eidos Interactive, Square Enix, Feral Interactive

Die Legende vom Spring-Heeled Jack – wer war der Gentleman in Teufelsgestalt?

Fast über das gesamte 19. Jahrhundert hinweg wurde im viktorianischen England die Erzählung vom Spring-Heeled Jack von Generation zu Generation weitergegeben. Dabei soll es sich um einen großen und kräftigen Mann gehandelt haben, der sein Aussehen verändern konnte. Er hatte es vornehmlich auf Frauen abgesehen, denen er auflauerte, um sie zu erschrecken und sie zu überfallen. In einigen Fällen soll es auch zu Entführungen gekommen sein. Warum die Taten geschehen sind oder wer sie begangen hat, ist allerdings bis heute nicht eindeutig geklärt worden. Ein Umstand, der diese Urban Legend weiterhin am Leben hält.

Der Mann mit den Sprungfedern

Ab dem Jahre 1804 ging in England das Gerücht herum, dass ein Triebtäter in den Stunden des späten Nachmittags bis in den frühen Morgen hinein sein Unwesen treibt. Er habe es bevorzugt auf Frauen abgesehen, attackiere hin und wieder aber auch Männer.

Das kuriose Merkmal: Bei dem Angreifer soll es sich um eine Person mit enormer Sprungkraft handeln, die aufgrund ihrer athletischen Fähigkeiten kaum zu fangen sei. Erste Begegnungen mit dem Täter erstrecken sich auf die Städte Sheffield und Hammersmith.

Ab diesem Zeitpunkt sollte es noch rund drei Jahrzehnte dauern, ehe auch in London erste Übergriffe gemeldet wurden.

Je häufiger der Angreifer auftrat, desto mehr Zeugenberichte konnte die Polizei sammeln. Ein Muster bei der Auswahl der Opfer ließ sich ebenso wenig erkennen wie ein Motiv für die Taten.

Klar ist allerdings, dass der Gesuchte überdurchschnittlich hohe körperliche Kräfte einsetzen konnte, wenn er wahllos Bürger erschreckte, sie am Hals würgte und den ohnmächtig gewordenen Leib viele Meter weit in ein abgelegenes Gebüsch zog, um sie dort auszurauben.

Auch die Sprungkraft blieb den Betroffenen nicht verborgen. Sie gingen dabei aber von technischen Hilfsmitteln, wie etwa von Metallfedern, aus. Diese wiederum verliehen dem Täter seinen Namen: Er war nunmehr als Spring-Heeled Jack bekannt.


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Jack nahm unterschiedliche Formen an

Deutlich mehr Abweichungen gab es hingegen bei der Frage, wie der Angreifer denn eigentlich aussah. In den überwiegenden Fällen wurde er als großer und vornehm gekleideter Gentleman beschrieben, der offensichtlich aus wohlhabendem Hause stamme.

Seine guten Manieren und sein freundliches Auftreten sollen ihm bei der Begehung der Verbrechen geholfen haben. Er sei allerdings in der Lage, sein Aussehen wie von Zauberhand zu verändern.

So könne er die Gestalt des Teufels, eines weißen Geistes oder eines wilden Bären annehmen, wenn er seine nächtlichen Streifzüge durch die bewohnten Straßen größerer Städte absolvierte.

Noch eine Verwandlung vollzog sich unmittelbar vor sowie während des Kontaktes mit seinen Opfern. In dem Zustand soll Jack über sehr lange Finger mit spitzen Krallen verfügt haben. Sein Gesicht habe die Gestalt einer Grimasse angenommen, der Mund sei weit aufgerissen gewesen und es seien Flammen aus dem Rachen hervorgetreten.

Auch die Augen wurden als brennend oder zumindest glühend beschrieben. Die Haut des Täters soll dagegen bei Berührungen sehr kalt gewesen sein.

Markant waren bei alledem auch die Kleidungsstücke, unter denen sich häufig ein langer Mantel mit einem aufgestickten goldenen “W” sowie die robust gefertigten und mit Sprungfedern an den Sohlen versehenen Schuhe befanden.

Erste Muster bei den Taten zeigen sich

Erst ab dem Jahre 1835 wurden die Gerüchte konkreter. Immer wieder waren es nunmehr Frauen, die einem Mann begegnet waren, der zu den damaligen Schilderungen passte. Er trieb sein Unwesen anfangs, indem er sich abends in dunklen Ecken, auf Bäumen oder hinter Grabsteinen versteckte.

Passierte eine Dame den Weg, so kam er hervorgesprungen, erschreckte sie und raubte ihr zumeist die Geldbörse. Die Frauen überlebten die Tat zwar, blieben in vielen Fällen aber über mehrere Tage hinweg stark von den psychischen Folgen des Erlebten gezeichnet. Eine unmittelbare Protokollierung der Verbrechen gelang daher kaum.

In den späteren Jahren ging Spring-Heeled Jack ein wenig anders vor. Nunmehr lief er – als Gentleman gekleidet – durch die Straßen und klopfte ausnahmslos an den Türen jener Häuser, in denen er nur Frauen vermutete.

Woher er sein Wissen über die Abwesenheit der Männer hatte, konnte nie abschließend geklärt werden. Öffnete ihm wider Erwarten ein Junge oder ein jugendlicher Herr die Tür, so riss er – unter lauten Flüchen und Drohungen – sofort aus.

Anderenfalls erbat er Einlass, wobei er schnell dazu überging, die Dame des Hauses zu würgen. In einigen Fällen soll er diese auch entführt haben.


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Das Gerücht wird zur Legende

Die Polizei ging lange Zeit den Berichten zwar nach und nahm auch Ermittlungen auf. Seitens der Politik wurde jedoch allgemein davon ausgegangen, dass es sich bei den Taten um Streiche handele, die die Grenzen des guten Geschmacks übertreten haben.

Einige Politiker wollten sogar von einer Wette unter jungen Männern wissen, bei der es darum ging, möglichst viele Frauen zu erschrecken. Dennoch nahmen die Verbrechen im Laufe der Jahre nicht ab. Neben den mentalen Folgen des Erlebten litten viele Opfer zunehmend unter körperlichen Verletzungen wie offenen Wunden, Rissen oder Knochenbrüchen.

Im Jahre 1845 kam es sogar zu einem Todesfall, bei dem eine 13-jährige verarmte Prostituierte ihr Leben ließ. Der Fall erregte viel Aufsehen – zeigt aus heutiger Sicht aber sehr gut, wie die Legende vom Spring-Heeled Jack entstanden sein dürfte:

Obwohl die Ermittlungsergebnisse der Polizei eindeutig auf einen Unfall deuteten und das Ertrinken des Mädchens in einem mit Wasser gefüllten Graben als Todesursache auswiesen, fand diese Theorie in der Bevölkerung nur wenig Anklang.

Weiterhin wurde die Legende vom übermächtigen Täter erzählt, der nunmehr auch vor Morden nicht zurückschrecke. In der Folge bildeten sich private Bürgerwehren, um die von ihm ausgehenden Gefahren zu reduzieren.

Bislang fehlt jede Erklärung zu den Vorfällen

Bis in die 1870er Jahre hinein ging der Spring-Heeled Jack nach dem erwähnten Muster vor. Eine Zeitspanne, die seit dem Auftreten der ersten Gerüchte also sechs bis sieben Jahrzehnte umfassen dürfte.

Es ist daher nicht anzunehmen, dass es sich um einen einzelnen Täter gehandelt haben kann. Wahrscheinlicher ist dagegen die Ansicht, dass sich hierbei ein Trend unkontrolliert ausbreitete, der mehrere Nachahmer fand.

Dennoch stellen sich immer noch die Fragen nach dem Motiv für die Verbrechen und den Personen, die sie begangen haben. So konnte Jack nie gefasst werden, konkrete Beweise für seine Ergreifung fehlen gänzlich.

Das wiederum könnte für ein übernatürliches Wesen sprechen. Unterstützt wird diese Annahme dadurch, dass es zwischen den Jahren 1804 und etwa 1870 keinerlei technische Vorrichtung gab, die die weiten Sprünge vom Spring-Heeled Jack erlaubt hätten.

Derartige Entwicklungen traten erst in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts auf. Abschließend geklärt werden konnte die Urban Legend um die Verbrechen daher bislang nicht.

Sogar heute – und somit rund 200 Jahre nach der Begehung der ersten Taten – zeigen sich weiterhin zahlreiche Ungereimtheiten in den Erzählungen. Selbst die eidesstattlichen Erklärungen über brennende Augen oder aus dem Mund hervortretende Flammen lassen sich nicht ohne Weiteres widerlegen.

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Quellen:

  • https://www.youtube.com/watch?v=Vo1qv8uYlAs
  • https://www.youtube.com/watch?v=WUVdAyZTsGI&t=1s
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Spring_Heeled_Jack

 

Bilder: Storied / YouTube

Nacken trainieren: So kriegst du den sagenumwobenen Stiernacken

Wenn du in deinem Berufsalltag täglich stundenlang sitzt, spürst du möglicherweise schon Verspannungen in der Nackenmuskulatur, Schulterschmerzen und häufig auch einen Spannungskopfschmerz. Der Grund ist eine falsche Haltung, verbunden mit einer zu schwachen Nackenmuskulatur. Allein schon aus gesundheitlichen Gründen solltest du daher deinen Nacken trainieren. Darüber hinaus verschafft dir dieses Training den definierten „Stiernacken“.

Nacken trainieren: Was muss dieser Körperteil alles aushalten?

Die Herausforderungen für den Nacken sind im Alltag vielfältig. Fehlhaltungen und Nackenverspannungen entstehen durch stundenlanges Sitzen am PC, aber auch durch eine ungesunde Schlafposition, Übertraining im Gym, Stress oder Zugluft.

Die trainierte Nackenmuskulatur kann aber diese Einflüsse bewältigen. Bei vielen Sportarten ist sie darüber hinaus unerlässlich, um Verletzungen vorzubeugen. Gewichtheber, Footballspieler und Rennfahrer benötigen beispielsweise einen besonders starken Nacken.

Praktisch jedermann sollte seinen Nacken trainieren, wofür sogar einfachste Übungen genügen können, die sich zwischendurch am Schreibtisch durchführen lassen.

Was leistet die Nackenmuskulatur und wie ist sie aufgebaut?

Nacken trainieren

Die Nackenmuskulatur ist an allen Bewegungen des Kopfes und teilweise auch der Schultern und Oberarme beteiligt. Sie unterstützt jede Drehung, Neigung und Beugung des Kopfes ebenso wie ein Ausstrecken der Arme.

Ihr Aufbau ist komplex: Es gibt eine vordere und hintere Muskelgruppe im Nacken. Zur vorderen Gruppe gehören der seitliche und der vordere gerade Kopfmuskel, die beide neben der Wirbelsäule verlaufen. Vier tiefe Nackenmuskeln bilden gemeinsam die hintere Gruppe: der große und kleine gerade, hintere Kopfmuskel sowie der obere und untere schräge Kopfmuskel.

Wenn wir den Nacken trainieren, muss das so geschehen, dass alle diese Muskeln beansprucht werden. Das gelingt mit unseren Übungen auch. Du wirst feststellen, dass dein Nacken rasch stärker wird, was dir einen Motivationsschub verschafft. Nutze diesen für ein regelmäßiges Nackentraining!


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Wie löst das Nackentraining Verspannungen?

Nackentraining wirkt auf die Faszien, von denen der Nackenmuskel durchzogen ist. Diese können bei einseitigen Belastungen und Bewegungsmangel schmerzhafte Knotenpunkte bilden. Für Nackenverspannungen sind die drei Triggerpunkte am Schulterkopf, zwischen den Schulterblättern und am Schädelansatz verantwortlich.

Du kannst vor dem Nackentraining diese Triggerpunkte aufspüren. Streiche hierfür mit dem Daumen oder einem Faszienball über die vermutete Stelle und drücke, bis du einen Schmerz spürst. Diese Stelle soll das Nackentraining gezielt entspannen. Wenn du nach dem Training dort keinen Schmerz mehr spürst, hast du dein Ziel erreicht.

Wie kannst du möglichst effektiv deinen Nacken trainieren?

Nacken trainieren

Du beginnst mit Übungen, die den Nacken ziehen. Sie eignen sich auch für Fortgeschrittene und sind deshalb so effektiv, weil sie relativ isoliert auf die Muskeln im Nacken wirken.

Wichtig sind die Dauer und der Rhythmus deines Trainings. Wenn du mit der Kurzhantel den Nacken ziehst, solltest du dafür einmal wöchentlich zwei Übungssätze einplanen. Jeder dieser Sätze besteht aus 8 Wiederholungen.

Das Ziehen beansprucht den oberen Bereich des Trapezmuskels im Nacken. Du führst die Übungen ausschließlich mit der Kraft der Nackenmuskulatur durch und ziehst damit das Gewicht hoch. Wenn du oben angelangt bist, ziehst du die Schultern hinten hoch.

Das verstärkt den Muskelreiz. Du kannst diese Übungen mit Kurz- und Langhanteln durchführen.


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6 Übungen, mit denen du deinen Nacken trainieren kannst

Beweglichkeit verbessern

Die erste Übung dient der Mobilisierung der Muskulatur, die damit gleichzeitig besser durchblutet wird. Du kannst die Übung in deinen Arbeitsalltag integrieren. Beginne sie langsam, wobei letztendlich gilt: Je mehr Bewegungen du durchführst, desto besser wirkt sie. So gehst du vor:

  • Seitneigung: Neige deinen Kopf zur Seite, wobei dein Blick nach vorn gerichtet bleibt.
  • Rotation: Drehe deinen Kopf abwechselnd nach rechts und links. Folge der Bewegung mit dem Blick.
  • Nickbewegung: Schaue nach oben, dann ziehe das Kinn auf die Brust. Wiederhole die Übungen mindestens 10 Mal.

Training der tiefen Nackenflexoren

Eine zu schwache Aktivität deiner tiefen Nackenflexoren erzeugt Nackenschmerzen. Du musst sie mit der folgenden Übung ein wenig fordern. So gehst du vor:

  • Lehne dich gegen eine Wand und lege zwischen diese und deine Halswirbelsäule eine kleine Rolle.
  • Drücke den Hinterkopf leicht gegen die Wand und nicke dabei mehrmals ein wenig.
  • Gleite an der Wand, als ob eine Schnur deinen Hinterkopf hochzieht.
  • Drücke den Hinterkopf gegen die Wand und halte die Spannung für zehn Sekunden.

Diese Übung kannst du auch im Auto durchführen. Die Wand ist dann deine Kopfstütze.

Haltung mit tiefen Schultern verbessern

Eine stolze Haltung erreichst du mit tieferen Schultern. Dafür musst du deinen Nacken trainieren. So gehst du für die bessere Körperhaltung vor:

  • Ziehe deine Schulterblätter nach unten.
  • Blicke hinauf zur Decke.
  • Strecke dabei kräftig deinen Hals.
  • Stütze deine Hände auf den Tisch und drücke sie während der Übung gegen die Tischplatte.

Nackenziehen mit Kurzhanteln

Bei dieser Übung ist der Zielmuskel der obere Trapezmuskel im Nacken. Du benötigst hierfür zwei Kurzhanteln. So führst du die Übung durch:

  • Stelle dich gerade hin und halte in jeder Hand eine Hantel. Die Arme hängen senkrecht herab.
  • Ziehe mit der Kraft der Nackenmuskulatur die Hanteln nach oben. Vermeide jeden Schwung und nutze so gut wie nicht die Kraft der Arme.
  • Wenn du den Nacken hochgezogen hast, ziehst du zusätzlich hinten deine Schultern hoch. Das verstärkt den Muskelreiz.

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Nackenziehen mit Langhanteln

Mit Langhanteln kannst du die Nackenmuskulatur isoliert aufbauen. Diese Übung lässt sich mit einer Langhantel vor oder hinter deinem Körper durchführen. Letzteres erfordert viel Geschick. So gehst du vor:

  • Wenn du die Langhantel vor deinem Körper hältst, fasst du sie etwas mehr als schulterbreit an und ziehst sie bei gestreckten Armen mit den Nackenmuskeln hoch.
  • Wenn du die Langhantel hinter deinem Körper hältst, benötigst du für sie einen Hantelständer oder einen Trainingspartner, der sie dir reicht. Gehe ins Hohlkreuz, greife die Hantel etwas über Schulterbreite und ziehe sie ruckfrei mit der Kraft deiner Nackenmuskeln hoch.
  • Jeweils am Ende des Hochziehens winkelst du die Arme leicht an. Das erzeugt den maximalen Muskelreiz.

Rudern mit Kurzhanteln

Das aufrechte Rudern stärkt deinen Trapezmuskel und die Schultermuskeln. So führst du es durch:

  • Stelle dich aufrecht hin und nehme die Kurzhanteln vorn mit angewinkelten Armen von oben hoch.
  • Ziehe die Hanteln nun mit beiden Händen gleichzeitig bis zur Höhe deiner Schultern hoch und senke sie dann wieder vollständig ab.
  • Setze vorwiegend deine Nackenmuskeln ein.

Nacken trainieren: Fazit

Nacken trainieren

Dies sind nicht alle denkbaren Übungen für das Nackentraining, aber die wichtigsten, die sich auch für Einsteiger eignen. Trainierte und erfahrene Sportler führen sie aber ebenfalls durch. Solltest du dir einen definierten Stiernacken wünschen oder auch unter Nackenverspannungen leiden, integriere sie in deinen Alltag. Die Investition in Kurz- und Langhanteln ist sehr klein und dein Körper wird es dir danken!

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Quellen:

  • https://www.fitundattraktiv.de/nackenmuskulatur-trainieren-top-8-uebungen/
  • https://www.ikkbb.de/ratgeber-beitrag/mit-gezieltem-training-die-nackenmuskulatur-staerken
  • https://www.gannikus.de/training_1/4-uebungen-fuer-einen-massiven-nacken/
  • https://modusx.de/fitness-uebungen/muskelgruppe/ruecken/oberer-ruecken/trapezmuskel/
  • https://www.foodspring.de/magazine/nacken-muskulatur-starken
  • https://www.css.ch/de/privatkunden/meine-gesundheit/bewegung/uebungen/nackenuebungen.html

 

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Achtsamkeitstraining: So wirst du achtsamer

Stress ist im Alltag vieler Menschen ein ständiger Begleiter und kann langfristig krank machen. Eine Möglichkeit, um den Stresspegel zu reduzieren, ist Achtsamkeit. Wie kann sie erlernt werden und warum lohnt sich mehr Achtsamkeit im Alltag? Unsere Tipps für Achtsamkeitstraining lassen sich ganz einfach in den Alltag einbauen und führen schon nach wenigen Wochen zur Stressreduktion. Weniger Stress bedeutet mehr Lebensqualität und einen großen Vorteil für deine Gesundheit.

Achtsamkeitstraining: Was steckt dahinter?

Mit dem Begriff Achtsamkeit ist gemeint, dass wir im Alltag eine Situation ganz bewusst erleben, ohne diese zu bewerten. Dabei nehmen wir sie mit allen Sinnen wahr und das gilt sowohl für innere als auch für äußere Erlebnisse.

Durch die Fokussierung auf das Hier und Jetzt können wir Gedankenspiralen durchbrechen und Tagträume beenden. Auf diese Weise nehmen wir den gegenwärtigen Augenblick intensiv wahr und können uns an den kleinen Dingen des Alltags wie beispielsweise einem leckeren Essen oder einer schönen Lichtstimmung erfreuen.

Ihren Ursprung hat die Achtsamkeit übrigens in den Meditationstechniken des Buddhismus. Das bedeutet jedoch nicht, dass du für die Stressreduktion zukünftig meditieren sollst. Schon einfache Übungen schulen deine Achtsamkeit, reduzieren dadurch den Stress und steigern deine Lebensqualität.

Haaranalysen haben ergeben, dass zwei Monate Achtsamkeitstraining den Stress der Probanden um bis zu 25 Prozent senken kann. Das wiederum hat sich in der Studie des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitionsforschung positiv auf psychische Erkrankungen der Probanden wie Depressionen und Angstzustände ausgewirkt.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch eine im Jahr 2009 durchgeführte Studie mit 20 Probanden von Chambers et al. Es zahlt sich also durchaus aus, die eigene Achtsamkeit zu schulen.


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Einfache Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Achtsamkeitstraining

Wenn du bisher noch kein Achtsamkeitstraining ausprobiert hast, eignen sich die nachfolgenden Übungen wunderbar als Einstieg. Sie sind besonders leicht umsetzbar, erfordern keine oder wenige Hilfsmittel und benötigen nicht viel Zeit.

Teilweise kannst du sie in nur einer Minute durchführen, was sich problemlos selbst in einen stressigen Alltag einbauen lässt.

Wichtig ist, dass du Achtsamkeitsübungen regelmäßig durchführst, denn dann fallen sie dir schnell leicht und du kannst zu unseren Tipps für Achtsamkeitstraining für Fortgeschrittene übergehen.

  • Bewusstes Atmen: Eine der einfachsten Achtsamkeitsübungen für Anfänger beschäftigt sich mit der eigenen Atmung. Setzt dich für eine Dauer von fünf Minuten gemütlich hin und nimm deinen Atem wahr. Versuche hierbei, deine Atmung nicht zu steuern, sondern sie lediglich wahrzunehmen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt das mit der Zeit immer besser.
  • Innehalten: Mehrmals am Tag kannst du eine kurze Achtsamkeitspause einlegen, indem du dich eine Minute lang ganz auf deinen Körper konzentrierst. Was nimmst du neben dem Atem noch wahr? Wenn Gedanken aufziehen, lass sie los und fokussiere dich erneut lediglich auf die Wahrnehmung deines Körpers.
  • Achtsam essen: Du hast Hunger auf einen kleinen Snack zwischendurch? Statt ihn nebenbei zu verspeisen, kannst du deine Aufmerksamkeit ganz auf diesen Snack konzentrieren. Nimm Geschmack, Geruch, Haptik und Konsistenz wahr. Kaue jeden einzelnen Bissen 20-mal und lass den Geschmack auf dich wirken.
  • Bewusstes Gehen: Plane täglich einen kleinen Spaziergang ein und fokussiere dich dabei ganz auf die Bewegung des Gehens. Nimm beispielsweise das Abrollen deiner Füße, die Bewegung der Arme und den Untergrund mit allen Sinnen wahr.
  • Achte auf eine aufrechte Körperhaltung: Gerade wenn wir in die Arbeit vertieft sind, neigen wir zu einer ungesunden Körperhaltung mit Rundrücken. Eine gesundheitsfördernde Achtsamkeitsübung kann daher sein, dass du im Alltag auf eine aufrechte Haltung achtest. Stell dir dazu vor, dass mittig oben auf deinem Kopf ein Faden befestigt ist, der dich in eine aufrechte Position zieht.
  • Gegenstände wahrnehmen: Such dir für diese Übungen einen alltäglichen Gegenstand aus und beschreibe ihn gedanklich. Dabei darfst du ruhig jedes kleine Detail und vermeintlich selbstverständliche Eigenschaften des Objekts beschreiben. Danach nimmst du den Gegenstand in die Hand, schließt die Augen und fühlst ihn mit deinen Händen.

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Achtsamkeitstraining für Fortgeschrittene

Achtsamkeitstraining

Du wendest Achtsamkeitsübungen bereits seit einiger Zeit an und es fällt dir immer leichter, vollkommen im gegenwärtigen Augenblick zu sein und deine Umgebung wahrzunehmen? Dann eignen sich unsere Tipps für Achtsamkeitstraining für Fortgeschrittene perfekt für dich.

Sie sind etwas anspruchsvoller, benötigen teilweise mehr Zeit oder Hilfsmittel als die Anfängerübungen. Gleichzeitig erzielen sie einen großen Effekt, machen dich achtsamer und können dadurch Stress reduzieren und Lebensqualität steigern.

  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch: Nimm dir jeden Abend vor dem Schlafen einigen Minuten Zeit, um deinen Tag zu reflektieren. Denke darüber nach, für welche drei Dinge zu heute dankbar bist und notiere sie dir. Dadurch lenkst du deinen Fokus bewusst auf positive Aspekte des Tages und schließt ihn versöhnlich ab.
  • Erlebe deine Routinen ganz bewusst: Einige alltägliche Tätigkeiten sind für uns längst zu Routinen geworden, denen wir wenig Beachtung schenken. Dieses Muster kannst du durchbrechen, indem du deine Routinen bewusst erlebst und mit allen Sinnen wahrnimmst. Hierzu eignen sich Routinen wir das Duschen, Zähneputzen, Bahnfahren oder Einkaufen.
  • Aufmerksames Zuhören: Konversationen mit Menschen lassen sich ebenfalls perfekt in eine Achtsamkeitsübung verwandeln. Gib dich hierzu dem Gespräch vollkommen hin, vermeide Ablenkung wie beispielsweise durch den Blick auf das Handy und bleibe stattdessen mit voller Aufmerksamkeit bei deinem Gesprächspartner. Lasse nicht nur die gesagten Worte an dich heran, sondern versuche auch mit Empathie zuzuhören.
  • Lerne das Meditieren: Wie bereits anfänglich erwähnt, gehen Achtsamkeitsübungen auf die Praktiken der buddhistischen Meditation zurück. Das Meditieren kannst du alleine für dich zuhause erlernen oder dich zu einem Kurs anmelden und unter professioneller Anleitung Meditationstechniken kennenlernen.

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Fazit: Achtsamkeitstraining zur Stressreduktion zahlt sich aus

Achtsamkeitstraining

Achtsamkeitsübungen lassen sich problemlos in den Alltag einbauen und benötigen teilweise nur wenige Minuten Zeit. Beginne zunächst mit wenigen Übungen und steigere den Umfang bei Bedarf Schritt für Schritt. Schon nach einigen Wochen tritt bei vielen Menschen eine spürbare Stressreduktion ein, die wiederum die Lebensqualität steigert und förderlich für die eigene Gesundheit ist.

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Quellen:

  • https://utopia.de/ratgeber/achtsamkeit-lernen-mbsr-achtsamkeitsuebungen-achtsamkeitstraining-achtsamkeitsmeditation-hier-und-jetzt/
  • https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Achtsamkeit-Einfache-Uebungen-gegen-Stress,achtsamkeit114.html
  • https://www.taohealth.de/seminare/achtsamkeitstraining-zur-stressbewaeltigung-kl/

 

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5 ultimative Tipps, um dein Kaffee-Erlebnis aufs nächste Level zu bringen

Kaffee ist weit mehr als ein bloßer Wachmacher am Morgen. Er ist Synonym für Genuss, Ritual und Lebensfreude. Es ist dieser besondere Moment, wenn der Duft frisch gebrühten Kaffees den Raum erfüllt und uns in seinen Bann zieht. Doch wie kann man dieses magische Erlebnis noch intensivieren? Hier sind fünf essenzielle Ratschläge, die deinen Kaffee-Genuss revolutionieren werden:

Die richtige Auswahl an Kaffeebohnen

Jede Kaffeebohne erzählt eine eigene Geschichte – von ihrem Ursprung bis zur Röstung. Die Wahl der richtigen Bohne kann deinen Kaffee von gewöhnlich zu außergewöhnlich transformieren. Ob du dich für einen kraftvollen, dunklen Geschmack wie den von Robusta entscheidest oder die subtilen, floralen Noten eines Arabica bevorzugst, ist Geschmackssache. Lasse dich dazu am besten von deinem lokalen Röster beraten. Oft haben diese Kleinbetriebe Zugang zu speziellen Sorten, die in herkömmlichen Geschäften nicht zu finden sind.

Ein Tipp: Frage nach Single-Origin-Kaffees, die spezifische Aromenprofile ihrer Herkunftsregion tragen. Wenn du den Morgen richtig zu beginnen und dein Kaffee-Erlebnis verbessern möchtest, solltest du außerdem verschiedene Brühmethoden und Bohnensorten ausprobieren.

Die Bedeutung der richtigen Mahlung

Es ist verblüffend, welchen Unterschied die Konsistenz des Kaffeepulvers machen kann. Die Mahlung beeinflusst die Extraktionszeit und damit das Aroma des Kaffees. Jeder Brühvorgang erfordert eine spezifische Menge an Wasser, Temperatur und Zeit, um die gewünschten Aromen aus dem Kaffeepulver zu extrahieren.

  • Während eine grobe Mahlung ideal für die French Press ist, da sie eine längere Brühzeit hat und das Wasser langsamer durch das gröbere Kaffeepulver fließt, benötigt ein Espresso eine feinere Mahlung. Das liegt daran, dass in einer Espressomaschine das Wasser unter hohem Druck steht und nur für kurze Zeit – etwa 25 bis 30 Sekunden – mit dem Kaffeemehl in Kontakt kommt. Ein zu grobes Pulver würde in diesem Fall zu einem unterextrahierten, sauren Espresso führen, während ein zu feines Pulver einen überextrahierten, bitteren Geschmack hinterlassen könnte.
  • Dasselbe Prinzip gilt auch für andere Brühmethoden: für einen Aeropress wird eine mittelfeine Mahlung und für einen Mokkakocher eine mittelgroße Mahlung empfohlen. Daher ist eine qualitativ hochwertige Mühle mit verstellbarem Mahlgrad unerlässlich für jeden Kaffeeliebhaber. Sie ermöglicht die genaue Anpassung der Mahlkonsistenz an die gewählte Brühmethode, wodurch du das Beste aus deinen Bohnen herausholen kannst.
  • Es ist auch wichtig, die Mühle regelmäßig zu reinigen, um sicherzustellen, dass alte Kaffeepartikel nicht den Geschmack des frisch gemahlenen Kaffees beeinträchtigen.

Was ist die perfekte Wassertemperatur?

Es mag trivial klingen, aber die Wassertemperatur spielt bei der Zubereitung eines perfekten Kaffees eine entscheidende Rolle. Wasserqualität und -temperatur haben einen direkten Einfluss auf die Extraktion der Aromen aus dem Kaffeesatz. Zu heißes Wasser kann den Kaffee überextrahieren, wodurch er bitter und verbrannt schmeckt. Umgekehrt kann zu kaltes Wasser nicht alle geschmacksbestimmenden Komponenten aus dem Kaffeemehl lösen, sodass viele der feinen Aromen im Kaffeesatz zurückbleiben und das Ergebnis flach und unterentwickelt schmeckt.

Ideal ist eine Temperatur von 90 bis 96 Grad Celsius, um ein ausgewogenes Verhältnis von Säure, Süße und Bitterkeit zu gewährleisten. Um diese optimale Temperatur konstant zu erreichen, empfiehlt sich die Verwendung eines Wasserkochers mit Temperaturregler. Neben der Temperatur ist es auch ratsam, gefiltertes Wasser zu verwenden, da dies den Kaffee von unerwünschten Mineralien und Geschmacksbeeinträchtigungen befreit und ein klareres, reineres Aroma fördert. Ein Wasserkocher mit Temperaturregelung und integriertem Filter kann daher für jeden Kaffeeliebhaber unverzichtbar sein. Alternativ kannst du auch ein einfaches Braten- und Speisenthermometer verwenden. Nach kurzer Zeit hast du auch im Gefühl, wann dein Wasser die ideale Temperatur hat und kannst ganz auf die Verwendung eines Thermometers verzichten.

Richtige Lagerung für maximale Frische

Kaffeebohnen sind empfindlich. Sie reagieren auf ihre Umgebung und können leicht Aromen verlieren oder sogar unangenehme Noten annehmen. Vermeide deshalb die Lagerung neben stark riechenden Lebensmitteln und setze die Bohnen nicht unnötig Licht und Luft aus. Am besten lagerst du deinen Kaffee in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, dunklen Ort. Und ein kleiner Hinweis: Trotz des verlockenden Aromas – lagere deinen Kaffee niemals im Kühlschrank!

Das Geheimnis des perfekten Milchschaums

Ein samtiger Milchschaum kann einen einfachen Kaffee in ein luxuriöses Erlebnis verwandeln. Der Schlüssel liegt in der Wahl der Milch und der Technik. Vollmilch schäumt in der Regel besser als fettarme Varianten, und die Temperatur der Milch sollte kalt sein. Verwende einen guten Milchaufschäumer und arbeite mit kreisenden Bewegungen, bis der Schaum die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Wenn du diese Tipps befolgst, wird nicht nur die Qualität deines Kaffees steigen, sondern auch das Ritual der Zubereitung zu einem wahren Erlebnis werden. Nimm dir die Zeit, jeden Schritt zu genießen und deinen perfekten Kaffee zu kreieren.

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Der Chupacabra – alles zum südamerikanischen Fabelwesen

Seit einigen Jahren sorgen hundeartige Kreaturen in Südamerika sowie in Florida für Angst und Schrecken. Zwar blieben Menschen von dem Wesen bislang verschont. Kleinere Nutztiere hingegen fallen dem Chupacabra aber immer häufiger zum Opfer.

Erklärungsversuche ergeben sich zumeist aus der Mythologie. Auch die These, es handele sich um außerirdische Lebensformen, hält sich standhaft. Der Wissenschaft fehlen dagegen bislang eindeutige Belege, die eine Identifizierung des unbekannten Tieres erlauben, das unter dem Namen Chupacabra in den Erzählungen auftaucht.

Ist das Grund genug, sich Sorgen zu machen – oder handelt es sich nur um Wölfe mit einer Hautkrankheit?

Was ist der Chupacabra eigentlich?

Wie bei vielen Fabelwesen üblich, so unterscheiden sich auch hier die Aussagen jener Menschen, die ihn mit ihren eigenen Augen gesehen haben wollen. Klar dürfte sein, dass es sich um eine Art Tier handelt, das über die typischen Merkmale eines Wolfes, eines Kojoten oder eines normalen Hundes verfügt.

Das Lebewesen zeigt sich sehr dünn und fast schon abgemagert, sein Körper ist nur spärlich mit Fell überzogen, oftmals befinden sich Narben oder offene Wunden an den sichtbaren Stellen der Haut. Markant sind die spitz aus dem Gesicht hervortretende Nase und die auffällig langen Zähne.

Nach den bisherigen Beobachtungen scheint das Wesen auf vier Pfoten zu laufen, wurde aber ebenso schon beim Gang auf den Hinterbeinen gesehen. Es tritt bevorzugt in der Nacht auf, ist durch seine dunkle Färbung sowie seine schleichende und fast geräuschlose Fortbewegung fast nicht zu erkennen.

Das Licht der Städte meidet das Tier, von dem bislang keine Angriffe auf Menschen bekannt sind. Offen ist zudem, um welche Spezies es sich dabei konkret handeln könnte. In Lateinamerika, wo der Chupacabra beheimatet sein soll, lassen sich sein Leben und die Charakteristika seiner Art nicht nachverfolgen. Ob es sich um ein Mischwesen handelt, kann daher nicht beantwortet werden.

Wann und wo trat das Fabelwesen erstmals auf?

Chupacabra

Der Chupa – wie das Tier in Südamerika durchaus liebevoll genannt wird – bewegt sich in Ländern wie Peru, Panama oder Chile. Dort soll es nachts über die Felder schleichen, sich Käfigen und Ställen mit Nutztieren nähern sowie in Sandfurchen und gegrabenen Erdvertiefungen nach Schutz suchen.

Allerdings wurden Vertreter seiner Art in den letzten Jahren auch häufiger in den südlichen Bereichen der Vereinigten Staaten von Amerika gesichtet. Ob es sich dabei um einzelne Exemplare handelt, die derart weite Strecken zurücklegen, oder ob sich das Wolfswesen fern seiner Heimat ausbreitet, lässt sich nicht eindeutig feststellen.

Übrigens handelt es sich hierbei um relativ neue Beobachtungen. Der Chupacabra wurde in der Mitte der 1990er Jahre erstmals gesichtet. Sprach sich die Entdeckung schnell von Ort zu Ort, so gelangten auch die südamerikanischen Behörden in diesem Zeitraum zu Informationen über dieses Wesen. Ausgedehnte Suchaktionen blieben indes erfolglos.

So konnte die bislang unbekannte Art nicht in der Natur nachgewiesen werden. Mehr noch: Auch gefundene Reste von Fell oder Kot gehörten immer zu einheimischen Tieren. Spuren im Sand ließen sich stets Wölfen, Hunden oder Kojoten zuordnen. Echte Beweise, die auf die Existenz eines noch nicht erforschten Wesens deuten, liegen nicht vor.


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Warum ist das Tier gefährlich?

Zu Begegnungen zwischen Menschen und dem Chupa ist es in der Vergangenheit kaum einmal gekommen. Sichtungen erfolgten in der Regel aus großen Entfernungen – die eine eindeutige Identifizierung natürlich erschweren. Ebenso liegen seitens der Behörden keine offiziellen Warnhinweise oder Ratschläge zum Verhalten für die Menschen vor.

Dass das Hundewesen eine konkrete Bedrohung für in den lateinamerikanischen Bergen wandernde Personen darstellen könnte, muss gegenwärtig verneint werden. Ohnehin gilt das Tier als sehr scheu. Da ihm nachgesagt wird, über ausgezeichnete Sinnesorgane zu verfügen, kann es Geräusche und Gerüche über weite Distanzen wahrnehmen.

Dennoch ist Vorsicht angeraten. Sie gilt vor allem für alle kleineren Nutztiere, bei denen es sich um Hühner, Enten und Gänse ebenso wie um Kaninchen, Ziegen und deren Lämmer sowie um Kälber und Fohlen handeln kann. Die Konfrontation mit größeren Arten wie ausgewachsenen Pferden und Kühen hat der Chupa bislang gemieden.

Seinem Namen kommt in der südamerikanischen Heimat übrigens eine besondere Bedeutung zu: Gemeint ist ein Tier, das Ziegen das Blut aus dem Leib saugt. Das auf diese Weise getötete Opfer wird nicht an Ort und Stelle verspeist, sondern zunächst in ein abgelegenes Versteck transportiert und dort bis auf wenige Knochen vertilgt.

Welche Rolle spielt der Chupacabra in der Mythologie?

Sind die ersten Sichtungen des Fabelwesens kaum 30 Jahre alt, so wäre es dennoch falsch, hierbei eine moderne Entwicklung zu vermuten. Immerhin haben es hundeartige Wesen bereits vor vielen Jahrtausenden in die Sagenschreibung der Azteken und Mayas geschafft.

Jener antiken Kulturen also, die für ihre Zeit überdurchschnittlich weit entwickelt waren. Zeichnungen von Wölfen und Kojoten, die einen Vergleich mit dem Chupa nicht scheuen müssen, wurden schon damals angelegt.

Auch die typischen Merkmale des schlanken Körpers, der spitzen Zähne und der langen Krallen haben Eingang in die Mythologie gefunden.

Allerdings hat die Deutung des Fabelwesens über die Jahrtausende eine Wendung genommen. Gerade in den ländlichen Regionen Südamerikas heißt es heute oft, es handele sich bei ihm nicht um ein Tier, sondern um eine von den Außerirdischen zur Erde gesandte Spezies.

Sie ernähre sich von Blut, suche aufgrund ihres eigenen mageren Körperbaus dafür zunächst aber schwache und weitgehend wehrlose Opfer auf. Damit wiederum ist die Angst verbunden, der Chupa könne im Laufe seines Lebens sehr wohl an Größe und Kraft gewinnen, um anschließend Menschen zu attackieren.

Auch der Aberglaube an Tierwesen, die den Familien ihre Kinder rauben, hält sich in Südamerika seit langen Zeiten.


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Gibt es wissenschaftliche Analysen der Beobachtungen?

Demgegenüber haben bisherige Untersuchungen noch keinerlei Klarheit in die Materie bringen können. Weder wurde ein Chupa gefangen. Noch wurde wenigstens eines der Exemplare derart eindeutig auf Videos oder Fotos festgehalten, dass damit eine Bestimmung ermöglicht worden wäre.

Solange konkrete Beweise aber fehlen, müssen andere Erklärungsversuche vorgenommen werden. Einer von ihnen stellt die These auf, es handele sich bei den Wesen um Kojoten, die unter einem Gendefekt leiden – ihr Verhalten und ihr Aussehen weiche deshalb von den Artgenossen ab.

Auch eine bislang unbekannte Kreuzung unterschiedlicher Spezies lässt sich dabei nicht ausschließen.

Etwas schlüssiger ist dagegen eine andere Vermutung. Sie bezieht sich auf die Ausbreitung der unter Tieren verbreiteten Räude – einer Krankheit, die zum Verlust von Körpergewicht und den damit einhergehenden veränderten Proportionen des Leibes führt.

Auch das spärliche Fell sowie die mit Wunden verzierte Haut könnten diese Diagnose unterstützen. Allerdings befällt die Räude nicht alleine hundeartige Tiere. Sie müsste zur Zeit der Sichtungen des Chupas also gleichfalls bei anderen Spezies nachweisbar sein – derartige Hinweise fehlen aber.

Somit lässt sich gegenwärtig nicht eindeutig erklären, ob es sich um ein Fabelwesen oder um ein natürliches Lebewesen handelt. Die südamerikanischen Behörden nehmen Beobachtungen des Chupas aber sehr ernst.

Fazit: Der Chupacabra

Chupacabra

Seit vielen Jahrtausenden ist in der südamerikanischen Mythologie die Rede von einem Hundewesen, das Angst und Schrecken unter den Menschen verbreitet. Seit dem Jahr 1995 werden in Chile, Peru und Panama sowie in jüngster Zeit auch im US-amerikanischen Bundesstaat Florida immer wieder Tiere gesichtet, die einem schlanken Hund ähneln.

Die Art tötet Hühner, Kaninchen und Ziegen, hat bislang aber noch keine Menschen angefallen. Welche Spezies dort ihr Unwesen treibt, ist aktuell offen. Eindeutige Beweise für eine Identifizierung fehlen. Ob es sich dabei um Kojoten mit einem Gendefekt oder um Wölfe und Hunde handelt, die unter der Räude leiden, wird noch zu untersuchen sein.

Folgende Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

Quellen:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Chupacabra
  • https://www.t-online.de/leben/familie/freizeit/id_76711544/chupacabra-in-texas-gesichtet-das-blutsaugende-geschoepf-aus-suedamerika.html
  • https://www.travelbook.de/mystery/el-chupacabra-das-ist-amerikas-beruehmtestes-monster
  • https://www.youtube.com/watch?v=Tdb8KHwKoxI
  • https://www.familie.de/artikel/was-ist-ein-chupacabra-das-fabelwesen-erklaert–q5v4hr6359

 

Bilder: Terra X History / YouTube

Die Apple Watch Ultra im großen AJOURE´ Men Test

Sie ist teuer – das ist wahr. Das gute Design fällt ins Auge. Die Smartwatch ist vor allem für Athleten gedacht. Aber auch beim Laufen um die nachbarlichen Häuserschluchten ist es angenehm, kein Handy dabei haben zu müssen. Wir haben die Apple Watch Ultra getestet und berichten dir, ob sich die Anschaffung lohnt.

Edles Gehäuse

Insgesamt ist die Apple Watch Ultra hochwertig und gut verarbeitet. Mit 49 mm Gehäusebreite und 14,4 mm Dicke ist sie deutlich größer als ihre kleine Schwester. Dennoch ist sie mit 61,3 Gramm angenehm leicht und liegt damit weniger als 10 Gramm über der kleineren Variante.

Bei schmalen Handgelenken ist die Größe gewöhnungsbedürftig und vor allem Geschmackssache. Das geringe Gewicht lässt uns die Uhr aber nach kurzer Zeit als völlig normal empfinden.

Unter normalen Bedingungen genutzt, sieht das Titangehäuse nach ein paar Wochen Testzeit bei uns immer noch absolut neuwertig aus. Gebrauchsspuren sind hier höchstens mit der Lupe zu finden. Auch beim Testen in sportlichem Terrain und Kontakt mit Salzwasser und Sand konnten wir dem Wearable nichts anhaben.

Das Deckglas aus künstlichem Saphir ist leicht im Gehäuserahmen versenkt und wird dadurch gut geschützt. Hier zeigen sich selbst nach wochenlanger Nutzung nicht einmal ein paar Mikrokratzer.

Die Unterseite besteht aus Keramik. Das geschmeidige Material fühlt sich beim Tragen sehr angenehm an.

Die digitale Krone ist seitlich in eine kleine Erhebung eingefasst. Diese Konstruktion verhindert versehentliche Eingaben. Auch mit Handschuhen ist die Watch gut zu bedienen. Der Größenunterschied bringt unserer Meinung nach allerdings kaum Unterschiede zur normalen Apple Watch.

Der seitliche Action-Button dient als Hotkey. Du kannst darauf Programme ablegen, die du dann mit einem Knopfdruck aktivieren kannst, ohne den Touchscreen bedienen zu müssen.

System – was steckt unter der Haube?

Apple Watch Ultra

Intern sorgen ein W3-Chip und ein 64-Bit-Dual-Core-Prozessor für die nötige Power. Auch Apples U1-Ultrabreitband-Chip ist an Board.

Wie auch bei der Series 8 sind Sensoren zur Messung der Herzfrequenz, des Blutsauerstoffes, der Beschleunigung und der Höhe vorhanden. Ein Gyroskop ermöglicht die Nutzung als Kompass.

Die Watch kam mit dem Betriebssystem watchOS 9 auf den Markt. Im Juni 2023 hat Apple watchOS 10 vorgestellt. Auch damit ist die Apple Watch natürlich kompatibel.


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Display – Perfektion

Das unfassbar gute Display hat uns mit seiner Leuchtstärke von 2000 Nits wirklich umgehauen. Das AMOLED-Display hat damit eine deutlich höhere Maximalhelligkeit als die normale Apple Watch. Vor allem bei Tageslicht und direkter Sonneneinstrahlung macht sich das positiv bemerkbar. Selbst in praller Sonne war es jederzeit perfekt ablesbar.

Die Maximalhelligkeit des Displays ist so hoch, dass es sich sogar als Taschenlampe nutzen lässt. Du kannst dafür einfach eine Taschenlampenfunktion auf die Action-Taste legen und sie mit einem Drücken aktivieren.

Die Displaybeschichtung ist so gut, dass keine Fingerabdrücke hängen bleiben. Und erstaunlicherweise ist das Eintippen von Nachrichten auf dem 1,92 Zoll kleinen Display kein Problem, da ein intelligenter Algorithmus Verwackler beim Tippen sehr gut ausgleicht. Leuchtende Farben und tiefe Schwarztöne zeigen bei einer Auflösung von 502 x 410 Pixel ein klares und angenehmes Bild.

Lautsprecher – laut und klar

Auch die drei integrierten Lautsprecher finden wir klasse. Diese sind deutlich leistungsfähiger als die der kleineren Apple Watch.

Die Apple-Technologie Beamforming erfasst die Stimme, während sie gleichzeitig Umgebungsgeräusche reduziert. Damit bist du auch im Freien sehr gut zu hören. Selbst bei Wind konnten wir klare und gut verständliche Telefonate führen. Dazu verbessert der Algorithmus sich durch maschinelles Lernen ständig.

Grandiose Akkuleistung

Apple Watch Ultra

Die Akkulaufzeit ist beeindruckend. In unserem Test haben wir die Uhr täglich im normalen Modus genutzt, mit Telefonieren, Trainingsapp und so weiter. Dabei hält die Uhr im Schnitt drei Tage durch. Wenn du hier noch den Stromsparmodus einschaltest, ließe sich diese Zeitspanne wohl noch um ein bis zwei Tage verlängern.

Bist du sportlich unterwegs, mit Wandern, Tauchen, GPS-Tracking und höchster Bildschirmhelligkeit, verbraucht die App etwa 50 Prozent des Akkus pro Tag. Getaucht sind wir nicht, aber laut Bericht eines Tauchers verbraucht die Watch 20 Prozent Akkuleistung pro Tauchgang.

Die Maximalkapazität des Akkus ist nach unserem Testzeitraum immer noch bei vollen 100 Prozent. Diese zeigt an, wie die Batterieleistung im Vergleich zur Leistung im Neuzustand ist. Desto niedriger, desto kürzer werden die Abstände zwischen notwendigen Ladezyklen.

Mit der Einstellung „optimiertes Ladelimit“ lädt die Uhr nur bis 80 Prozent auf. Da wir mit unserer normalen Nutzung nur um die 30 Prozent Akku verbracht haben, hat sich die Uhr dies gemerkt und automatisch auf optimierte Ladung umgestellt.

Über den Button „Jetzt vollständig laden“ konnten wir bei Bedarf aber jederzeit auch voll aufladen lassen. Mit dem robusten und mit Stoff ummantelten Ladekabel lädt die Uhr innerhalb von einer Stunde von null auf 80 Prozent. Für volle 100 Prozent braucht sie etwa 1,5 Stunden.


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Outdoor-Spezialist

Die Apple Watch Ultra unterstützt Dual-Frequenz-GPS für L1 und L5 GPS. Gerade durch L5 ist die Standortbestimmung sehr präzise. Auch ohne Internet kannst du GPS-Wegpunkte setzen. Abbiegungen werden automatisch markiert und Distanzen sehr exakt gespeichert.

Bis zu 100 Meter ist die Apple Watch Ultra wassergeschützt. Bis zu 40 Meter tauchgeschützt. Das ist für eine Smartwatch wirklich außergewöhnlich. Die Sportuhr hält tatsächlich dem Wasserdruck bis 40 Meter Tiefe stand und kann mit einer entsprechenden App, die es von einem externen Anbieter gibt, sogar den Tauchcomputer ersetzen.

An der Gehäuseseite befindet sich ein Wassersensor. Dieser erkennt sofort nach Eintauchen in Wasser den Wasserkontakt, aktiviert die Wassersperre und öffnet die Wasserapp. Diese zeigt Tiefe, Wassertemperatur und Tauchzeit an. Wenn du wieder über Wasser bist, kannst du den Touchscreen durch längeres Drücken der Krone wieder aktivieren. Das Wasser wird dann über den Lautsprecher aus der Watch gepustet.

Die Ultra hat auch einige interessante Notfallapps an Board. So zum Beispiel eine eingebaute Sirene, welche bis zu 86 Dezibel erreicht und in einem Radius von 180 Metern hörbar ist.

Die 2022-er Variante bringt zudem eine Unfall-Erkennung mit. Diese Funktion sollte natürlich möglichst niemals zum Einsatz kommen. Aber im Fall der Fälle würde die Watch deine Position an die nächste Notfallstelle senden und deine Notfallkontakte benachrichtigen. Stürzt du beispielsweise beim Wandern und bleibst bewegungslos liegen, setzt die Apple Watch Ultra automatisch einen Notruf ab.

Armbänder – drei sportliche Varianten

Apple Watch Ultra

Da die Apple Watch Ultra vor allem für den Outdoorsport konzipiert ist, war für das Design der Armbänder wohl auch die typische Outdoor-Kleidung eine Vorlage. Materialien wie Nylon, Gummi oder Neopren passen gut zu verschiedenen Verwendungsgebieten, wie langen Wanderungen oder unter Wasser.

Das Ocean Armband wurde speziell für den Taucheinsatz designt. Es ist flexibel, passt gut über einen Neoprenanzug und bleibt auch bei starker Strömung fest verschlossen.

Das Alpine Loop ist für deine Entdeckertouren im Gelände entwickelt. Mit seiner Titanschnalle erinnert es uns stark an ein Kletterseil. Zum Laufen oder einfach bequem für die Freizeit passt das weiche Trail Loop.


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Fazit

Die Apple Watch Ultra ist nicht einfach nur eine größere und robustere Version der Apple Watch. Sie hat mehr Tasten, die sich sehr taktil bedienen lassen. Die Akkulaufzeit ist fantastisch. Im normalen Alltagsgebrauch ist es nicht mehr notwendig, jeden Abend die Uhr aufzuladen. Als Outdoor-Begleiter ist sie in allen Funktionen überzeugend.

Aber schon allein wegen der langen Akkulaufzeit und dem deutlich besseren Display lohnt sie sich auch für den Alltag. Für eine Sportuhr mit diesem Funktionsumfang ist das Design noch dezent und schick im Vergleich zu anderen Produkten. In puncto Tragekomfort steht die Ultra ihrer kleineren Schwester in nichts nach.

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Bilder: Apfelwelt, James Smith, Marques Brownlee / YouTube

Sextoys: Worauf musst du beim Kauf achten?

Schlicht und klassisch oder technisch ausgeklügelt, schreiend bunt oder dezent-elegant gefärbt, günstig oder hochpreisig: Die Auswahl beim Sexspielzeug ist riesig, zumal sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise viel bei den Artikeln uns Männer getan hat. Doch einen wesentlichen Aspekt solltest du bei der letztlichen Entscheidung für ein konkretes Produkt nicht außer Acht lassen – das Material. Schließlich gibt es einige Stoffe, mit denen dein Intimbereich besser keine Bekanntschaft macht. Und die lassen sich bedauerlicherweise auch immer wieder in Sextoys finden …

Um welche Schadstoffe geht es dabei besonders häufig?

Die gute Nachricht zuerst: Wenngleich es bei Sextoy-Prüfungen immer wieder vorkommt, dass etwas entdeckt wird, was nicht die Lustbereiter hineingehört, ist reichlich gutes Sexspielzeug erhältlich, das ohne  größere Mengen an bedenklichen Stoffen auskommt oder sogar komplett frei davon ist. Zusätzlicher Pluspunkt: Es braucht nicht einmal teuer zu sein. So findest du etwa unter https://www.amorana.ch/ eine Auswahl, die sämtliche Preiskategorien abdeckt.

Und auch im Test der Stiftung Warentest von 2019 zeigte sich, dass in allen Testkategorien (unter anderem Vibratoren, Liebeskugeln und Penisringe) günstige und hochpreisige Produkte gleichermaßen unter den empfehlenswerten Produkten zu finden waren. Die Schwierigkeit dabei: Es gab auch sehr günstige und teure Modelle, die in puncto Schadstoffbelastung bedenklich waren. Und so fielen bei den Vibratoren und Liebeskugeln in diesem Bereich rund ein Drittel mit „mangelhaft“ durch, während die Penisringe immerhin mit „befriedigend“, „gut“ und „sehr gut“ bewertet wurden.

Gefunden wurden dabei etwa

  • PAK (polyzyklische aromatische Wasserstoffe), welche krebserregend wirken können,
  • der Weichmacher DEHP (Bis(2-ethylhexyl)phthalat), der als möglicherweise fruchtbarkeitsmindernd eingestuft wird und
  • nickelhaltige Legierungen an Metalltoys, die insbesondere Allergikern nicht viel Vergnügen bereiten dürften.

Das Hauptproblem dabei: Im Gegensatz zu etwa Kinderspielzeug, für das klare Schadstoff-Grenzwerte vorliegen, ist bei Sexspielzeug nicht eindeutig geregelt, was in welchem Ausmaß (nicht) drin sein darf. Und so passierte es, dass bei manchen erotischen Spielereien Schadstoff-Werte zutage kamen, welche jene von Kinderspielzeugen um das Hundertfache überstiegen… Was kannst du also tun, um zumindest teilweise Herr der Problematik zu werden?

Studieren geht über Probieren!

Sicherlich nicht prinzipiell, doch in diesem speziellen Fall erweist sich der Ansatz als durchaus sinnvoll. Achte daher beim Kauf von Toys für deine Sexspiele, sei es online oder im Ladengeschäft, immer darauf, dass sich den Sexspielzeugen  so eindeutig wie möglich entnehmen lässt, was für ein Material in ihnen steckt. Freilich sind einige Materialien wie Glas, hochwertiges Holz oder medizinisches Silikon von Natur aus unverdächtiger, was eine Belastung mit Schadstoffen betrifft. Doch auch bei ihnen lohnt sich der genauere Blick, zumal der mehr oder weniger angenehme Geruch eines Sextoys nicht per se Rückschlüsse auf die (Un-) Gefährlichkeit des Materials zulässt.

Daher ist es schlauer, auf seriöse Hersteller und Verkäufer zu achten, die sich bei potenziellen Rückfragen offen zeigen und die auch über die Herstellungsbedingungen Auskunft geben können. Und selbst wenn noch kein einheitliches Siegel für gesundheitlich unbedenkliches Sexspielzeug existiert, ermöglichen dir bestimmte Kennzeichen eine etwas bessere Einschätzung. Darunter fallen unter anderem

  • Material- und ISO-Zertifizierungen,
  • die RoHS-Kennzeichnung (EU), welche anzeigt, in welchem Maß und welcher Form gefährliche Stoffe – unter anderem Kadmium, Quecksilber und Blei – beschränkt verwendet wurden oder
  • die CE-Kennzeichnung (EU), die signalisiert, ob und welche Gesundheits- und Sicherheitsstandards bei der Produktion eingehalten wurden.

 

Foto: Andrey Popov / stock.adobe.com

Poloshirts: Die Dos und Don’ts der modischen Evergreens

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Seit Jahrzehnten ist das Poloshirt ein absoluter Klassiker im Kleiderschrank eines Mannes. Es ist nicht ganz so leger wie ein T-Shirt, aber auch nicht so formell wie ein Hemd. Richtig gestylt, kann es viele Outfits raffiniert aufwerten. Die Bezeichnung lässt sich übrigens tatsächlich auf den Polo-Sport zurückführen. Damals wurde nach einer Alternative zum eher unbequemen Hemd gesucht, die aber dennoch relativ elegant aussehen sollte, denn Polo galt als sehr elitäre Sportart. Berühmt wurde die Mode aber erst in den dreißiger Jahren, als der Tennisspieler und spätere weltbekannte Modeschöpfer René Lacoste die noch heute bekannte Schnittform entwickelte. Poloshirts dürfen mittlerweile in keiner Garderobe fehlen und zählen zu den sogenannten Basics.

Das Poloshirt passt zu vielerlei Anlässen

Poloshirts sind nicht nur im Alltag die perfekten Begleiter, sondern häufig auch im Job. Das gilt allerdings nur für solche Berufe, in denen der Dresscode nicht allzu streng ist. Im Arbeitsleben nennt man den entsprechenden Dresscode „Business Casual“. Dabei handelt es sich um einen nur bedingt formellen Look, der sich vor allem in Büros ohne Publikumsverkehr, bei internen Meetings sowie bei After-Work Veranstaltungen durchgesetzt hat.

In der Freizeit kannst du dein Poloshirt natürlich nach Lust und Laune tragen. Ob zu Hause, beim Shoppen, beim Spaziergang mit der Familie oder im Urlaub, der hohe Tragekomfort und der bequeme Schnitt machen das Poloshirt nicht ohne Grund zu einem unentbehrlichen Must-have. Teilweise ist es auch bei geselligen Anlässen erlaubt, sofern diese eher locker und informell sind. Das kann die Grillparty mit Freunden sein, aber auch die zwanglose Geburtstagsfeier bei Verwandten.

Ein Poloshirt – fast unzählige Kombinationsmöglichkeiten

Das Poloshirt ist ein echtes Kombitalent, das du zu fast jedem Outfit tragen kannst. Voraussetzung ist natürlich, dass der Look harmonisch wirkt und die einzelnen Kleidungsstücke farblich miteinander harmonieren. Für den Job solltest du besser Poloshirts in gedeckten und neutralen Farben wählen: beispielsweise Marine, Schwarz oder Dunkelrot. Dezente Muster sind okay, sie dürfen aber auf keinen Fall grell oder aufdringlich wirken. Ein Sakko ist im Job fast immer Pflicht, je nach Arbeitsplatz kannst du aber auch darauf verzichten. Wichtig ist, die Knöpfe des Poloshirts während der Arbeitszeit auf jeden Fall geschlossen zu lassen. Der Kragen sollte unter dem Sakko verschwinden und nicht aufgestellt werden. Dazu passt am besten eine schöne Stoffhose oder eine feine dunkle Jeans ohne Verwaschungen und andere Used-Effekte.

In der Freizeit darf die Jeans natürlich etwas lässiger sein. Das Poloshirt verleiht dem Styling dann trotzdem eine seriöse Note. Auch zu Chino- und Cargohosen machen sich Poloshirts gut. Bei wärmeren Temperaturen darfst du dazu auch gerne eine gepflegte Bermuda-Shorts kombinieren. In der kalten Jahreszeit tragen viele Männer ihr Poloshirt auch gerne mal unter einem Pullover. Der Kragen kann dann natürlich hervorblitzen. Bei einem Pullover mit V-Ausschnitt sieht das besonders elegant aus.

Das sind die No-Gos bei einem Poloshirt

Oberste Regel: Ein Poloshirt muss ordentlich gebügelt werden. Es sollte auch in der Freizeit nie knittrig sein. Das gilt natürlich auch für den Kragen. Tipp: Das Trocknen an der Leine macht das Bügeln eines Polohemdes oft überflüssig. Wer den Kragen in der Freizeit aufgestellt tragen will, kann ihn mit etwas Sprühstärke bearbeiten. Außerdem sollte das Shirt grundsätzlich nie in die Hose gesteckt werden. Ein Poloshirt verkörpert schließlich einen leicht sportiven Look und strahlt durchaus eine gewisse Lässigkeit aus. Quetschst du es hingegen in den Hosenbund, wirkt die Silhouette gedrungener und das Gesamtbild insgesamt unvorteilhaft.

Auf Krawatten solltest du konsequent verzichten: Diese sind ausschließlich Hemden vorbehalten. Auch Unterhemden sind bei einem Poloshirt tabu. Sie würden sich wulstig abzeichnen und das gepflegte Erscheinungsbild negativ beeinträchtigen. Sollte es kalt sein, lieber einen Pulli oder eine Jacke über das Poloshirt ziehen. Ist die Knopfleiste bereits etwas ausgeleiert, ausgebleicht oder zerknittert, solltest du sie nur noch geschlossen tragen. Eine glatte und perfekt sitzende Knopfleiste darfst du in der Freizeit aber natürlich auch offen präsentieren.

Jeder Mann braucht mindestens ein hochwertiges Poloshirt

Poloshirts sind die Allrounder in der Männermode, sie beherrschen die Gratwanderung zwischen Lässigkeit und formellem Styling perfekt und sind in unzähligen Ausführungen sowie in vielen Größen erhältlich. Außerdem lassen sie sich extrem vielseitig kombinieren. Und das Beste: Unabhängig vom Alter, von der Körpergröße und vom Figurtyp stehen sie einfach jedem Mann!

 

Foto: LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com