AjoureLifestylePeopleRyan Gosling: Heute stehst buchstäblich DU bei uns im Porträt

Ryan Gosling: Heute stehst buchstäblich DU bei uns im Porträt

Mit seinem Auftritt als Ken im neuen Film Barbie dürfte Ryan Gosling vermutlich den meisten bekannt sein. Auch vorher hatte er schon eine grandiose Karriere vorzuweisen und bisher gibt es auch noch keine Sicht auf ein Ende. Der kanadische Schauspieler hatte dabei sehr interessante Anfänge in der Schauspielerei und war bereits seit seiner Kindheit am Showgeschäft beteiligt. Seine späteren Rollen könnten unterschiedlicher nicht sein, womit Gosling sein Talent der Schauspielerei demonstriert. Von Barbie, über La La Land und Blade Runner 2049 – sein Repertoire kann sich absolut sehen lassen. Heute stellen wir dir den Schauspieler einmal genauer vor.

Seine turbulente Kindheit

Ryan Gosling wurde 1980 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Durch seine beiden Eltern hatte er nie Kontakt zur Schauspielerei. Während sein Vater in einem Sägewerk gearbeitet hat, war seine Mutter Sekretärin. Als er 13 Jahre alt war, trennten sich seine Eltern. Gosling lebte von nun an alleine mit seiner Mutter und seiner Schwester. Der Einfluss der beiden Frauen zeigte ihm, wie wichtig starke Frauen in der Gesellschaft sind. Er mag Filme, in denen sie eine Hauptrolle spielen.

Für die Schauspielerei wurde er primär durch den Film “Dick Tracy” (1945) beeinflusst. Als Kind hat er ihn unzählige Male gesehen und wollte sich später im Leben auch der Schauspielerei zuwenden. Auch der Film “Rambo – First Blood” (1982) war ein großer Einfluss gewesen, so sehr sogar, dass er eines Tages ein Messer mit in die Schule nahm. Daraufhin wurde er suspendiert, weil er es auf einen seiner Mitschüler geworfen hat. Er hatte Probleme damit, zu lesen und später wurde sogar eine Diagnose auf ADHS festgestellt, die aber nie behandelt wurde. Seine Mutter hat wenig später ihren Job aufgegeben und ihn zu Hause selbst unterrichtet. Hier schlug sich der junge Gosling schon viel besser, da er eine gewisse Autonomie hatte.


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Fact Sheet

Vollständiger Name: Ryan Thomas Gosling
Geboren: 12. November 1980
Eltern: Thomas Ray Gosling und Donna Gosling
Geschwister: eine Schwester
Partnerin: Eva Mendes
Kinder: zwei Töchter
Beruf: Schauspieler
Wichtige gewonnene Auszeichnungen: Golden Globe Award (La La Land), nominiert für mehrere Oscars, SAG Awards und British Academy Film Awards
Größe: 1,84 m
Sternzeichen: Skorpion
Fun Fact: Bei seinen Musikauftritten als Kind hat er gerne Elvis Presley imitiert, da sein Onkel eine Tribut-Band des King of Rock’n’Roll hatte.

Anfänge im Showbusiness

Ryan Gosling

Bereits in der Schulzeit hat sich Gosling mit Auftritten beschäftigt. Seine ältere Schwester und er haben zusammen auf Hochzeiten und anderen Events gesungen. Er hat sich sogar am Ballett versucht.

Mit nur 12 Jahren erhielt Ryan Gosling ein Vorsprechen und später die Rolle im bekannten Mickey Mouse Club auf dem Disney Channel. Zwei Jahre war er dort einer der bekannten Schauspieler, die hin und wieder im Programm auftauchten. Seine Co-Stars dabei waren Britney Spears, Christina Aguilera und Justin Timberlake. Diese bunte Mischung an späteren Pop-Stars war wohl einer der größten Funde seitens Disney. Gosling sagte später selbst, er habe die zwei Jahre sehr genossen und sie haben ihm gezeigt, in welche Richtung er gehen möchte. Bis heute ist er mit Justin Timberlake befreundet.

Seine Auftritte gaben ihm das Selbstvertrauen, was er sonst nie bekommen hat. Mit 17 Jahren fasste er den Entschluss, seine Karriere zu verfolgen.


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Seine ersten Auftritte auf der Leinwand

1995 war der junge Ryan Gosling das erste Mal in einer Fernsehserie zu sehen. Während der Neunziger tauchte er in vielen verschiedenen Produktionen auf, meist aber nur in einigen Folgen. Alle davon basierten auf seiner vorherigen Arbeit im Mickey Mouse Club und waren Produktionen für Kinder und Jugendliche. Geschauspielert hat er in “Grusel, Grauen, Gänsehaut” (1995), “Gänsehaut – Die Stunde der Geister” (1996) oder auch “Breaker High” (1997). Für “Der junge Hercules” durfte er sogar von 1998 bis 1999 die Hauptrolle in ganzen 50 Folgen einnehmen.

Mit 19 Jahren wollte er jedoch nicht mehr nur als Kinderschauspieler gelten und suchte sich mit einem neuen Agenten seriösere Rollen. Seine ersten Filmauftritte beschränkten sich dabei vor allem auf kleine Produktionen und Independent-Filme. Seine erste Rolle erhielt er in “Gegen jede Regel” (2000) und konnte schon da mit seinem Talent die Kritiker überzeugen. Danach folgten Rollen in “Mord nach Plan” (2022) und “State of Mind” (2003), wo er zusammen mit Schauspiel-Größen wie Sandra Bullock und Kevin Spacey arbeiten konnte.

Sein großer Durchbruch kam dann mit dem Film “Half Nelson” (2006), der eine Überraschung bei den Oscars war und den jungen Gosling direkt als besten Hauptdarsteller nominierte.

Vielseitiges Talent

Ryan Gosling

Ryan Gosling ist ein Schauspieler, der in vielen verschiedenen Projekten mitgespielt hat. Seine Filmografie reicht von typischen Romanzen, über Komödien bis hin zu knallharten Thrillern oder sogar Musical-Filmen. Er ist wahrlich ein talentierter Schauspieler und blüht in jeder seiner Rollen auf.

In dem hochgelobten Film “Drive” (2011) spielt er unter anderem einen Stuntfahrer, der in kriminelle Machenschaften gezogen wird. In “Lars und die Frauen” (2007) verkörpert er wiederum einen Mann, der eine romantische Beziehung zu einer Sex-Puppe entwickelt. Bei der Produktion von “La La Land” (2016) konnte Gosling auch sein musikalisches Talent zum Besten bringen. Auch wenn seine Musikkarriere nie Fahrt aufgenommen hat, ist er ein passionierter Sänger. In “Barbie” (2023) hat er tatsächlich auch einige Songs gesungen.

All seine Filme kamen bei Kritikern gut an und Ryan Gosling konnte bei jedem mit seinem schauspielerischen Talent überzeugen. Auch seine neuesten Projekte, unter anderem das Komedie-Drama “The Big Short” (2015), die Noir-Komödie “The Nice Guys” (2016), die Sci-Fi Neuauflage von “Blade Runner 2049” (2017) oder auch der historische Weltall-Film “Aufbruch zum Mond” (2018), sind alle einen Blick wert.

Zuletzt ist er als Ken im Film ”Barbie” (2023) aufgetreten. Bei der Enthüllung des Charakters haben sich zuerst viele gefragt, wie Gosling der Rolle überhaupt gerecht werden soll. Mittlerweile wird seine schauspielerische Leistung als Ken jedoch mit Lob überschüttet. Dabei bringt er die Spielpuppe zum Leben und fügt sich sehr gut in die Performance von Margot Robbie als Barbie ein. Laut Umsatz ist “Barbie” der bisher erfolgreichste Film im Jahre 2023 und bereits unter den Top 15 der erfolgreichsten Filme überhaupt.


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Sein Meme-Potenzial

Durch seine große Bandbreite an Auftritten ist Ryan Gosling auch nicht von Memes verschont. Der hübsche Schauspieler hat dabei eine große Auswahl, nicht zuletzt durch seinen Auftritt als Ken in “Barbie”. Wo sich zuerst alle über seine Rolle lustig gemacht haben, ist diese nun eine wahre Ikone für die Kinowelt geworden. Dabei wird gerne der Kontrast zu seinen anderen Filmen genommen und gezeigt, wie breit doch seine schauspielerische Leistung wirklich ist.

Eines der beliebtesten Memes ist eine Szene aus Blade Runner 2049, bei dem sein ernstblickendes Gesicht von einem violetten Licht geblendet wird. Vor Jahren waren auch Memes mit der Aufschrift “Hey Girl” sehr beliebt, wo Gosling als netter Freund dargestellt wird. Entgegen den Gerüchten hat Gosling selbst nichts dagegen, dass Leute im Internet sich Memes mit ihm ausdenken. Er mag es, dass Leute Spaß haben.

Fazit – Zukünftige Projekte für Gosling

Ryan Gosling

Als Nächstes dürftest du Ryan Gosling im Film “The Fall Guy” an der Seite von Emily Blunt sehen. Dieser befindet sich gerade in der Nachproduktion und erscheint voraussichtlich 2024. Hierbei handelt es sich um einen Actionthriller, also eine gewohnte Abwechslung für den Schauspieler. Später schlüpft Gosling wieder in die Rolle eines Astronauten und wird den Hauptcharakter in der Buchverfilmung “Project Hail Mary” spielen. Nach “Der Marsianer” (2015) wird das die zweite Verfilmung eines von Andy Weirs Werken werden.

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Franziska König
Franziska König
Franziska König hat sich schon seit ihrer Jugend für Japan interessiert und ist mit Anime, Manga und Videospielen aufgewachsen. 2015 begann sie ihr Studium für Japanologie an der Universität Leipzig und hat ihren Master 2023 erfolgreich abgeschlossen. Seit 2022 arbeitet sie aktiv als selbstständige Texterin und fokussiert sich dabei auf Themen wie Popkultur und Reisen. Ihr macht es Spaß, sich journalistisch mit verschiedenen Themenbereichen zu befassen und bringt das Wissen aus ihrem akademischen Werdegang mit in die Recherche der Beiträge ein.

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