Sport #8: Push-Ups

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Der feine Unterschied zwischen Push-Ups und Push-Ups

Es gibt Liegestützen und es gibt Liegestützen. Klingt doof, ist aber so. Während die einen, meist diejenigen die behaupten eine enorm hohe Anzahl dieser Übung, die wir im englischen Push-Up nennen, bewältigen zu können, eher wie totes Fleisch auf der Stange hängen und lediglich ein bisschen die Arme beugen bei ihrer Bewegung wird es für alle, die den Push-Up richtig ausführen wirklich anstrengend.

Ihr habt bisher schon die Hollow Position kennen gelernt und das aus gutem Grund. Denn sie ist die Grundlage für viele Übungen – unter anderem auch die Liegestütz. Klar, Hollow Position haben wir auf dem Rücken liegend eingenommen. Das wird beim Push-Up schwierig umzusetzen, aber wir sind ja nicht doof und drehen die Welt einfach mal auf den Kopf! So, jetzt ist der Boden wieder an den Handflächen und da bleibt er auch. Der Körper ist wunderbar gestreckt in einer Linie. Die Fersen habt ihr im Idealfall zusammen. Setzt ihr die Füße etwas breiter wird die Übung ein klein wenig einfacher, da ihr so mehr Auflagefläche habt und eure Rumpfmuskulatur weniger stark arbeiten muss um die Position zu stabilisieren. Im Gegensatz könnt ihr aber auch die Auflagefläche verringern, beispielsweise indem ihr euch auf nur einen Fuß stellt, um die Übung instabiler und somit schwerer zu machen. Noch intensiver wird es nur mit einem instabilen Untergrund, wie einem Gymnastikball oder einem Schlingentrainer.
Eure Beine und vor allem eure Gesäßmuskulatur sollte wirklich angespannt sein. Richtig schön die Pobacken zusammendrücken, ganz so als ob ihr ziemlich aufs Klo müsst aber jetzt gerade nicht könnt weil ihr vorm Chef, oder von mir aus auch Babo, steht! Das Anspannen der Gesäßmuskulatur verhindert, dass ihr in ein Hohlkreuz rutscht und ist daher immens wichtig!
Genauso angespannt sollte euer Bauch sein.
In der Ausgangsposition sind die Arme gestreckt, jetzt führt ihr die Ellenbogen nach hinten, bleibt also nah am Körper, und beugt die Arme bis eure Brust den Boden berührt. Der Körper bleibt dabei immer in einer Linie. Ab hier geht’s dann wieder aufwärts. Ob ihr dabei euren Körper vom Boden wegdrückt, oder wie Chuck Norris die Welt von eurem Körper bleibt euch und euren Fähigkeiten überlassen. Hauptsache der Körper kommt wieder in gerader Linie bis zur Ausgangsposition zurück. Seid so ehrlich zu euch selbst und zählt die Wiederholung erst, wenn die Brust den Boden berührt hat und die Arme anschließend wieder gestreckt sind. Wer den Rumpf durchhängen lässt und erst mit dem Bauch den Boden berührt macht ebenso was falsch wie all diejenigen, die einen wundervollen „Spaghetti-Push-Up“ machen, indem sie ihre Oberschenkel maximal lange auf dem Boden lassen und erst nur den Oberkörper strecken, um ihr Hinterteil anschließend mit elfengleichem Schwung nach oben zu befördern. Körperspannung? Killed in Action!
Mit der Handstellung könnt ihr ein bisschen spielen. Ich empfehle allerdings die enge Variante, bei der die Oberarme am Körper bleiben, da ihr hier den Trizeps gut fordert und die Stabilität trainiert, die ihr für kommende Übungen benötigt.
Die Liegestütze ist eine ideale Ganzkörperübung, wenn ihr sie richtig ausführt. Und denkt immer dran: wenn sie nicht anstrengend sind nach knapp 20-30 Stück macht ihr in der Regel was falsch!

Finish Strong,
euer Art

Foto:©iko-Fotolia.com



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