Mit diesen 7 Tricks kannst du deine Faulheit überwinden

„Ich erledige das einfach morgen.“ Wer kennt es nicht? Gehörst auch du zu den Menschen, die Aufgaben aufschieben, anstatt sie gleich anzupacken? Keine Sorge! Damit bist du nicht allein. Hier findest du sieben wertvolle Tipps, die dir helfen, deine Faulheit hinter dir zu lassen und endlich produktiver zu werden.

1. Spring über deinen Schatten.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Manchmal musst du eben auch Aufgaben erledigen, die Überwindung kosten, weil du gerade einfach keine Lust darauf hast. Sich dagegen zu wehren bring nichts, denn irgendwann musst du die Dinge ja doch in Angriff nehmen. Stell dir vor, wie deine Wohnung aussehen würde, wenn du den Abwasch nicht mehr regelmäßig erledigen oder nie wieder aufräumen würdest. Oder erinnere dich zurück an deine Schulzeit. Je später du mit dem Lernen begonnen hast, desto höher war der Stapel an Prüfungsstoff am Vorabend der Prüfung. Es liegt ganz in deinen Händen, wie stressig oder stressfrei du dein Leben gestaltest. Behalte jedoch immer im Hinterkopf, dass du mit den Konsequenzen deines Handelns oder vielmehr mit denen deines Nicht-Handelns zurechtkommen musst.

2. Verschaffe dir einen groben Überblick.

Wenn du gerade besonders viel erledigen müsstest, aber nicht weißt, womit du anfangen sollst, solltest du dir diesen Tipp besonders zu Herzen nehmen. Setz dich am besten an deinen Schreibtisch und nimm eine gerade Haltung ein, um deinen Körper zu aktivieren. Beginne dann damit, eine To-do-Liste anzufertigen. Dabei ist es nicht wichtig, ob du die Liste auf ein Blatt Papier schreibst oder sie auf deinem Handy oder deinem Laptop speicherst. Nachdem du deine Aufgaben nun schriftlich oder digital festgehalten hast, musst du keine Angst mehr haben, etwas Wichtiges zu vergessen und kannst die Punkte nach und nach abarbeiten. Schnell wirst du erkennen: Manche Dinge kannst du sofort und innerhalb weniger Minuten verrichten. Außerdem steigert es deine Motivation, wenn du Punkte endlich abhaken kannst und am Abend noch sehen kannst, wie viel du an diesem Tag geleistet hast.

3. Gliedere deine To-do-Liste.

Auf deiner Liste stehen Tausend Dinge und du blickst immer noch nicht durch? Dann ist sie wahrscheinlich noch zu unübersichtlich gestaltet. Aufgaben, die eilen oder besonders wichtig sind, sollten möglichst weit nach oben. Prioritäten festzulegen kann dir dabei helfen, deine Zeit und vor allem deine Energie sinnvoll einzuteilen. Du wirst schnell erkennen, dass du nicht alles auf einmal erledigen musst, sondern dass du manche Punkte wirklich noch aufschieben kannst. Manchmal beschäftigen uns Dinge, über die wir uns im Moment gar keine Gedanken machen müssen, weil sie noch in ferner Zukunft liegen. Konzentriere dich lieber auf das Hier und Jetzt. Erst wenn du deine täglichen und wöchentlichen Aufgaben organisatorisch im Griff hast und diese zur Routine werden, kannst du deine To-dos langfristig planen und so Schritt für Schritt produktiver werden.

4. Lege Deadlines fest.

Wenn es dir schwerfällt, Abgabetermine einzuhalten, du unter Druck besser arbeiten kannst oder wenn du generell häufig zu spät dran bist, dann solltest du dir eigene Deadlines setzen. Und zwar solche, die VOR dem eigentlichen Termin liegen. Wenn der Bericht beispielsweise am 10.03. fertig sein muss, dann lege in deinem persönlichen Kalender die Deadline am 6.3. fest. Und wenn du um 9.30 Uhr ein Bewerbungsgespräch hast, dann sei um 9.00 Uhr schon ready. Früher dran zu sein hat zahlreiche Vorteile. Du hast mehr Spielraum, weniger Stress und profitierst zudem von einer ruhigeren Herangehensweise. Und sollte doch einmal etwas Unerwartetes vorfallen, dann bist du flexibler, denn du hast ja noch etwas Zeit.

5. Geh es langsam an.

Du musst nicht an vier Punkten gleichzeitig arbeiten. Gib dir einen Ruck und beginne zunächst mit der einfachsten Aufgabe. Auch wenn sie noch so klein ist, wird sie dir helfen, deine Faulheit zu überwinden. Große To-dos solltest du in kleinere aufteilen, damit du dich nicht sofort überfordert fühlst. Schreibe also nicht: „Bad putzen“ auf deine Liste, sondern: „Waschbecken reinigen“, „Toilette schrubben“, „Wäschekorb leeren“, und so weiter. Um in die Gänge zu kommen, musst du in jedem Fall raus aus dem Pyjama und dich fertig machen. Klar, du musst nicht im Anzug und mit den guten Schuhen vor dem Laptop sitzen, um produktiv zu sein. Aber glaub mir, eine Jogginghose und Chips zum Frühstück werden deiner Motivation nicht auf die Sprünge helfen.

5. Setze dir neue Ziele.

Du möchtest regelmäßiger zum Sport gehen, um endlich die Frau deiner Träume auf dich aufmerksam zu machen? Und du wünschst du dir seit langem einen selbstgebauten Billardtisch? Oder du sehnst dich nach einer Beförderung? Von nichts kommt nichts. Warum schiebst du diese Dinge immer wieder auf und surfst stattdessen in deiner Freizeit stundenlang auf Instagram und Facebook? Okay, Katzenvideos können ganz amüsant sein, bringen dich im Leben jedoch nicht weiter. Gib dir einen Ruck, setze dir deine eigenen Ziele und feiere wieder Erfolge, wenn du sie endlich erreichst. Du wirst merken, dass sich harte Arbeit manchmal lohnt und du über dich und deine Vorstellungen hinauswachsen kannst, wenn du dir die Dinge nur zutraust. Es steckt mehr in dir, als du denkst.

6. Übe dich in Selbstdisziplin.

Du selbst bist für dich und die Erreichung deiner Ziele verantwortlich. Dies gelingt nicht immer auf Anhieb. Manchmal musst du erst Rückschläge verkraften oder viel Geduld haben, bis du an dein Ziel kommst. Wenn du deine Faulheit überwinden willst, musst du kontinuierlich an deiner Selbstdisziplin arbeiten. Entscheidend ist aber auch, ob du Sinn in einer Tätigkeit siehst, oder eben nicht. Wenn du weißt, warum du etwas machst und dieses Warum für dich von Bedeutung ist, dann wirst du auch viel motivierter an die Sache herangehen.

7. Suche dir jemanden, der dich kontrolliert.

Wenn du anderen von deinem Vorhaben erzählst, dann steigert das die Verbindlichkeit. Teile deinen Kumpels also mit, dass du ein Kochbuch schreiben, eine App entwickeln oder dreimal in der Woche zum Sport willst und lass dir von ihnen über die Schulter blicken. Das kann dir helfen, deine Vorsätze besser einzuhalten.

Fazit:

Faulheit ist nicht unbesiegbar. Mit einem gewissen Grad an Selbstdisziplin und mit den richtigen Motivatoren sollte es dir nun gelingen, all das was du dir vorgenommen hast endlich anzupacken. Mit der richtigen Einstellung wirst du schon bald deine ersten Erfolge erzielen und erkennen, was wirklich in dir steckt.

 

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