Transformers: The Last Knight – Filmkritik & Trailer

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Transformers: The Last Knight

Die ganze Welt macht Jagd auf die Autobots. Sogar eine Sondereinheit, spezialisiert auf das Töten außerirdischer Roboter, wurde ins Leben gerufen. Denn seit der letzten Schlacht und dem Weggang von Optimus Prime hat sich vieles zum Schlechten für die metallenen Wesen verändert.

Cade Yaeger (Mark Wahlberg) und seine Transformerfreunde Bumblebee, Hound und Co. verstecken sich deshalb weit draußen auf einem Schrottplatz, um unter dem Radar zu bleiben. Doch als Cade eines Tages bei einem Streifzug auf der Suche nach möglichen überlebenden Transformern auf ein uraltes Amulett stößt, verändert sich alles. Denn die Heimatwelt der Transformers hat es auf die Erde abgesehen und droht diese schon bald zu vernichten, und Cade wurde auserwählt, an vorderster Front dagegen zu kämpfen.

Und so findet sich Cade kurze Zeit später in der Gesellschaft von Vivien Wembley (Laura Haddock) und Lord Edmund Burton (Anthony Hopkins) wieder, die alles daran setzen, neben den menschlichen Verfolgern auch noch die Bedrohung aus dem All loszuwerden.

 

 

Nichts ist unmöglich, nichts macht Sinn!

Mit dem neuesten Ableger The Last Knight geht der Transformers Franchise in die fünfte Runde und eröffnet damit gleichzeitig das neue Transformers-Filmuniversum, in dem die alte Artussage eine wichtige Rolle spielt.

Doch so wirklich zünden will das inhaltlich nicht. Denn einmal mehr zieht Michael Bay alle Zerstörungsregister, die Hollywood so hergibt. Dabei bleiben Logik, Inhalt und Schauspiel oftmals auf der Strecke. Hier geht es lediglich um eine wilde Achterbahnfahrt der Weltvernichtung bzw. Rettung.

Der neue, im ersten Moment erfrischend wirkende Ansatz, die gemeinsame Geschichte von Menschen und Transformers aus der Artussage herzuleiten, verpufft leider in dem wilden Mix aus Explosionen, den mit dem Holzhammer platzierten Gags und den allgemeinen Ungereimtheiten. Denn Bay jagt seine Protagonisten in vielen Einzelszenen wild durch die Gegend, die am Schluss zwar ein großes Ganzes geben, das aber weit weg von rund ist. Fast ein wenig wie der missglückte Batman v Superman, der einige in sich tolle Szenen hatte, als kompletter Film aber nicht funktionieren will. Ingesamt hätte der ganzen Transformers-Reihe eine etwas wohlüberlegtere Dosierung der vielen Elemente, die diese Filme ausmachen, durchaus gut tun.

 

Fan-tastisch?

Das Gute an The Last Knight ist, er ist immer noch deutlich besser als sein Vorgänger. Außerdem bietet er, wieder einmal, einige unglaublich tolle Schauwerte und mit bereits erwähnter Artussage einen interessanten Ansatz, der wenigstens etwas Background liefert.

Für Transformers-Fans sollte auch der fünfte Teil wieder ein absolutes Muss sein. Wer jedoch schon vorher nicht ganz überzeugt von Michael Bays Roboterschlachten war, der darf auch dieses Mal einen weiten Bogen um diesen Streifen machen.

 

Transformers: The Last Knight
Kinostart: 22. Juni 2017
Filmlänge: 2 Std. 29 Min.

 

Fotos: Paramount Pictures Germany

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