Nass vs. Trocken – Welche Rasur passt zu dir?

        Nass- vs. Trockenrasur    

Jeder Mann macht es – früher oder später. Für die einen ist es ein angenehmes und beruhigendes tägliches Ritual, für die anderen eine lästige wöchentliche Pflicht: die Rasur. 

Jahrhundertelang war es keine Frage wie man sich rasiert. Man schärfte sein Messer und zog es sich durchs Gesicht. Das wirkt sehr männlich, ist aber auch nicht besonders hautfreundlich. Bei Männern mit zwei linken Händen konnte das auch schon mal mit bösen Schnitten enden.

Ein gewisser Jacob Schick, seines Zeichens Soldat und Hobbyerfinder, schenkte diesen Männern dann vor achtzig Jahren eine Alternative: den Elektrorasierer. Der Legende zufolge hatte es der im kalten Alaska stationierte Soldat satt, jeden Tag ein Loch ins Eis zu hauen, um sich Wasser für seine Rasur zu besorgen. Also erfand er den Rasierapparat. Ihm ist es also zu verdanken, dass Männer heute die Wahl haben zwischen einer Nass-Rasur mit der Klinge oder der Trockenrasur mit einem Rasierapparat.

Doch worin liegen die Vor- und Nachteile dieser beiden Rasurarten?
 

Nassrasur

Die Nassrasur hat Tradition. Bis heute besucht man den Barbier, lässt sich entspannt und altmodisch mit Pinsel und Rasierseife einschäumen und dann mit einem Rasierklappmesser von den lästigen Stoppeln befreien. Aber die Zeit und das Geld für eine solche Behandlung ist nicht immer vorhanden, also muss man gelegentlich selber Hand anlegen. Die Technik der Nassrasur hat sich dabei über Jahrhunderte entwickelt und verfeinert. Der Rasiervorgang bei der Nassrasur unterteilt sich dabei in drei Phasen: Der Rasurvorbereitung, der eigentlichen Rasur und der Nachbehandlung.

Bei der Rasurvorbereitung werden zunächst die Stoppeln aufgeweicht. Das kann durch warmes Duschen oder durch Auflegen eines warmen Lappens erfolgen. Der Sinn davon ist, dass die Bartstoppeln weicher werden und sich aufrichten, sodass sie leichter und tiefer von der Klinge erfasst und besser geschnitten werden können.

Anschließend wird Rasierschaum aufgetragen, der die Barthaare noch einmal aufweicht und gleichzeitig Inhaltsstoffe enthält, die die Haut beruhigen, kühlen und durch rückfettende Substanzen pflegen. Außerdem gleitet die Klinge durch den Schaum besser über die Haut und beugt so Verletzungen und Hautirritationen vor. Auch sieht man durch den Schaum besser, welche Bereiche schon rasiert wurden und welche nicht.

Egal ob klassisches Rasiermesser, Rasierhobel oder Systemrasierer – die Klinge muss scharf sein. Zum einen, um eine gründliche Rasur zu gewährleisten, zum anderen um Rötungen, Hautirritationen und Pickel zu vermeiden. Bei stumpfen Klingen wird nämlich das Barthaar nicht geschnitten, sondern aus der Haut gezerrt. Und das führt zu den erwähnten unangenehmen Folgen. 

Zu einer formvollendeten Rasur gehört die Nachbehandlung. Als erstes werden Stoppeln und Schaum mit kaltem Wasser aus dem Gesicht gewaschen. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass sich die Poren schließen. Danach wird das Aftershave aufgetragen. Es desinfiziert, kühlt und pflegt die Haut.

Vorteile der Nassrasur:

– ein sauberes und gründliches Rasurergebnis
– entspannender und erfrischender Rasurvorgang
– besser geeignet für starken Bartwuchs
– schonend zur Haut

Nachteile der Nassrasur:

– zeitintensiv
– kostenintensiv durch häufiges Nachkaufen der Utensilien (Schaum, Klingen)
– höhere Verletzungsgefahr durch Schnitte
 

Trockenrasur

Elektrische Trockenrasierer kommen in zwei Varianten vor. Unter einer Scherfolie, die als Schutzfolie dient, rotieren die Klingen entweder hin und her oder kreisförmig. Der Grundaufbau ist simpel: Das Schneideteil wird durch einen Elektromotor betrieben.

Ebenso einfach wie der Aufbau des Gerätes ist der Rasurvorgang selber. Rasierapparat an, rasieren, fertig! Danach nur noch ein Aftershave auftragen.

Neben der Schnelligkeit und Bequemlichkeit liegt ein weiterer Vorteil der Trockenrasur in seiner Hautfreundlichkeit. Das Risiko sich zu schneiden ist äußerst gering. Leidet man unter Akne oder anderen Hautunebenheiten, ist dieser Rasierer eine deutliche Erleichterung. 

Ein Trockenrasierer ist dabei allerdings nicht so gründlich wie eine Nassrasur, da der Apparat die Barthaare nur an der Hautoberfläche kappt und so ein minimaler Ansatz stehen bleibt. Somit bedarf es bei besonders starkem Bartwuchs eine Nachrasur im Laufe des Tages. 

Außerdem schneidet ein Rasierapparat die Haare nicht, sondern hobelt diese ab. Dabei werden auch immer kleinste Hautpartikel mit abgehobelt. Diese verstopfen dann Poren und verursachen so Hautirritationen. Verhindert werden kann das durch ein Pre-Shave. Es wird vor der Rasur aufgetragen, richtet die Haare auf und schützt so vor Entzündungen.

Vorteile der Trockenrasur

– schnell und bequem
– geringe Verletzungsgefahr
– gut geeignet bei Problemhaut
– günstiger, da kein Nachkaufen von Utensilien nötig ist

Nachteile der Trockenrasur

– nicht so gründlich
– weniger erfrischend
– es kommt eher zu Hautirritationen
 

Fazit

Vor- und Nachteile haben beide Rasurarten. Während die Nassrasur gründlicher und entspannender ist, besteht bei der Trockenrasur eine geringere Schneidgefahr und sie ist besser geeignet für Problemhaut und spart außerdem Zeit. Wenn du dich immer noch nicht entscheiden kannst, ist das kein Problem. Inzwischen ist es mit möglich viele Trockenrasierer zu verwenden, obwohl man Schaum oder Gel benutzt. Mit dem richtigen Apparat kannst du beliebig zwischen Nass- und Trockenrasur wechseln, ohne das dabei deine Haut oder dein Bart zu Schaden kommen.

Ausschlaggebend bei der Auswahl sind die eigenen persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse. Deswegen solltest du einfach beide Arten ausprobieren und dann entscheiden, was für dich die beste Rasurart ist.

 

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Fotos: kupicoo/Getty Images; Braun PR



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