AjoureStyleMen's CareHautpflege leicht gemacht: So kriegst du porentief reine Haut

Hautpflege leicht gemacht: So kriegst du porentief reine Haut

Nicht nur Frauen, sondern auch Männer profitieren von gründlicher, porentiefer Hautpflege. Schließlich ist die Haut von uns Männern ebenso anfällig für Unreinheiten, Schmutz und Fettablagerungen wie die von Frauen.

Eine regelmäßige, intensive Reinigung hilft, den Problemstellen beizukommen. Das allgemeine Hautbild wird dadurch erheblich verbessert und die vorzeitige Hautalterung verlangsamt.

Gerade im Gesicht ist das wichtig, um langfristig jugendlich und attraktiv zu erscheinen. Im folgenden Beitrag erfährst du mehr über deine Haut und ihre porentiefe Reinigung.

Wir zeigen dir, wie du einfache Hautpflegeabläufe in deine tägliche Routine integrierst und so auch in einigen Jahren noch mindestens so gut aussiehst wie heute.

Die Haut: eines deiner wichtigsten Organe

Die Haut ist das größte und mit Blick auf die Wechselwirkung mit der Außenwelt am stärksten belastete Organ unseres Körpers. Bei der Abwehr von Krankheitserregern und anderen Fremdkörpern sowie für die Temperaturregulierung spielt sie eine entscheidende Rolle. Sie besteht aus drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subkutis).

Bei der Hautpflege geht es naturgemäß vor allem um die Epidermis, die äußerste Schicht, die uns vor Umwelteinflüssen schützt. Aber auch die Dermis, die Kollagen und Elastin enthält und damit eine wichtige Funktion beim Erhalt von Festigkeit und Elastizität der Haut einnimmt, wird durch gute Hautpflege geschützt. Denn die Hautporen, durch die unter anderem Schweiß und Talg an die Hautoberfläche transportiert werden, reichen bis in die Lederhaut hinein.

Auch deshalb ist die porentiefe Reinigung der Haut bedeutend, um sie langfristig gesund und jung zu erhalten. Der über die Poren abgesonderte Talg ist wichtig, um den Schutzmantel der Haut dauerhaft stabil zu halten.

Das ölige Sekret schützt die Epidermis vor Flüssigkeiten und anderen Schadstoffen. Werden die Poren nicht ausreichend gereinigt, kann es allerdings dazu kommen, dass die Drüsen verschlossen werden. Das führt zu Stauungen, die sich in Form von Pickeln und Mitessern zeigen.

Die Haut ist dauernd belastet

Hautpflege

Unsere Haut ist im Alltag permanenter Belastung ausgesetzt. Gesundheit und Aussehen werden dadurch beeinträchtigt. Neben Umweltgiften, Schmutz und Bakterien spielt vor allem die Exposition gegenüber UV-Strahlen dabei eine große Rolle.

Darüber hinaus ist aber natürlich auch dein Lebensstil im wahrsten Sinne des Wortes ausschlaggebend für die Gesundheit deiner Haut. Stress, Schlafmangel, ungesunde Ernährung, Nikotin und Alkohol belasten deine Haut zusätzlich. Insbesondere die letzten beiden Faktoren sind langfristig von erheblicher Auswirkung.

Auch fehlerhafte Hautpflege kann zum Problem werden. Zum Beispiel, wenn du ohnehin schon trockene Haut durch unsachgemäße Pflege weiter austrocknest. Mittel- bis langfristig verliert die Haut durch diese Belastung die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, und sie wird anfälliger für Reizungen und Entzündungen.


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Entwickle deine Hautpflegeroutine

Die Hautpflege schützt Epidermis und Dermis vor unnötigen Schädigungen. Zugleich gilt: Aufhalten wirst du Hautalterung und Faltenbildung langfristig natürlich auch mit zusätzlicher Pflege nicht.

Weder genetische Faktoren noch äußere Einflüsse wie Bakterien oder UV-Licht wirst du durch Reinigung der Poren endgültig eindämmen. Dennoch solltest du dich frühzeitig mit dem Thema Hautpflege beschäftigen, denn auch wenn gesunde Haut ebenso älter wird, wie schlecht gepflegte, altert sie eben doch langsamer und ansehnlicher.

Deinen Hauttyp identifizieren

Hautpflege

Zunächst solltest du dir darüber klar werden, was für einen Hauttyp du eigentlich hast. Fettet deine Haut schnell, musst du sie anders pflegen, als wenn sie eher trocken ist. Bei der Pflege kommt es vor allem darauf an, die natürlichen Defizite der Haut auszugleichen und so ein optimales Gleichgewicht zu schaffen.

Unreine oder fettige Haut muss vor allem gereinigt werden, bei trockener Haut ist es dagegen sinnvoll, eine fetthaltige Creme aufzutragen, um die Haut vor unnötigem Flüssigkeitsverlust zu schützen.

Trockene Haut erkennst du daran, dass sie

  • zu Juckreiz neigt
  • rau und schuppig wirkt
  • schnell auf äußere Einflüsse wie die Temperatur reagiert

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Unreine Haut dagegen

  • ist grobporig
  • glänzt häufig
  • neigt zur Bildung von Pickeln

Natürlich gilt dabei, dass Haut meist nicht entweder trocken oder unrein ist. Vielmehr gibt es ein breites Spektrum. Insbesondere im Gesicht kann es auch sein, dass du sogenannte Mischhaut hast, bei der bestimmte Teilregionen sich unterschiedlich verhalten.

Männer haben aufgrund des höheren Testosteronspiegels und der insgesamt etwas dickeren Haut häufiger unreine Haut als Frauen. Das heißt aber nicht, dass du nicht dennoch in einzelnen Hautregionen fettende Cremes auftragen solltest. Auch saisonal kann es sinnvoll sein, die Haut zusätzlich zu pflegen. Speziell im Winter neigt die Haut bei vielen Menschen dazu, auszutrocknen.

Die wichtigsten Elemente der Hautpflege

Hautpflege

Morgens und abends reinigen: Um der Verunreinigung der Poren etwas entgegenzusetzen, solltest du dir angewöhnen, dein Gesicht zweimal am Tag zu reinigen. Wenn du Probleme damit hast, dir diese Gewohnheit anzueignen, kann es sinnvoll sein, den Vorgang mit einer bereits bestehenden Gewohnheit zu verknüpfen.

Zum Beispiel mit dem Zähneputzen. Sinnvoll ist es, zur Reinigung einen speziellen Gesichtsreiniger zu verwenden, um deine Poren so tief wie möglich zu säubern. Aber auch, wenn du dein Gesicht einfach nur mit etwas kaltem oder lauwarmem Wasser wäschst, hat das bereits positive Auswirkungen.

Peeling ein- bis zweimal pro Woche: Zusätzlich solltest du mindestens einmal wöchentlich ein chemisches oder mechanisches Peeling anwenden. Damit werden abgestorbene Hautzellen entfernt und die Poren damit besonders ordentlich gereinigt.

Auch hier kann es zur Angewöhnung der Routine sinnvoll sein, die Hautpflege mit einer anderen Gewohnheit zu verknüpfen. Das kann in diesem Fall zum Beispiel die regelmäßige Rasur sein.

Feuchtigkeitscreme: Feuchtigkeitscreme kann eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn deine Haut besonders trockene Stellen aufweist. Sinnvoll ist die Anwendung morgens und abends, am besten direkt, nachdem du deine Haut gereinigt hast.

Augencreme: Augencreme wird speziell mit Blick auf die empfindliche Haut unterhalb deiner Augen entwickelt. Sie hilft, Augenringen, Tränensäcken und der Entstehung von Fältchen rund um die Augen etwas entgegenzusetzen. Wie die Feuchtigkeitscreme solltest du auch Augencreme am besten morgens und abends anwenden.


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Fazit

Hautpflege ist nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer von großer Bedeutung. Die Haut als Abgrenzung des menschlichen Körpers von der Außenwelt ist täglich Belastungen ausgesetzt. Umweltgifte, UV-Licht und nicht zuletzt ein ungesunder Lebensstil fordern ihren Tribut.

Eine regelmäßige, porentiefe Reinigung der Haut ist daher unerlässlich, um Unreinheiten, Schmutz und Hautfette zu entfernen. Damit wird das allgemeine Hautbild verbessert und die Haut bleibt auch langfristig gesund.

Eine unzureichende Pflege kann dagegen zu Hautproblemen führen. Deine individuelle Hautpflegeroutine solltest du auf deinen Hauttyp abstimmen. Damit gewährst du korrekte Pflege.

Eine regelmäßige Pflegeroutine, die Reinigung, Peeling und die Anwendung von Feuchtigkeits- und Augencreme umfasst, trägt dazu bei, deine Haut so gesund und jugendlich wie möglich zu erhalten. Insbesondere im Gesicht ist das nicht zuletzt mit Blick auf deine Attraktivität von großer Bedeutung.

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Ajouré MEN Redaktion
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