Parfum nach Duftnoten: Patchouli, intensive und erdige Aromen der Hippie-Ära

Eine Symbiose aus Rosmarin, Lavendel und Bergamotte, eine leichte Honignote, ein Hauch Patchouli – die Kreationen moderner Parfümeure sind vielfältig wie nie. Zahlreiche Essenzen finden den Weg zusammen und enden in einer Gesamtkomposition, die mehr ist als nur ein Duft. Es ist eine Hommage an das Leben, ein Spiegelbild der Charakters und der Wunsch, auf der Welle der Aromen zu schweben.

Patchouli – ein alter, neuer Trend

Lange Zeit war es um Patchouli in der Welt der Parfüms ruhig geworden, doch nun erfreut sich das Patchouli Parfum einer Wiedergeburt. Sein Klischee haben diese Düfte aber sicher, bis heute gelten sie als Hippie-Duft, mit dem tiefen Aroma von Räucherstäbchen. Doch seit 1960 ist eine ganze Menge Zeit vergangen und so wundert es nicht, dass beispielsweise als aromatischer Herrenduft Acqua di Giò Profondo die Welt des Patchouli wiederbelebt wird.

Acqua di Giò Profondo

Aber auch andere Markenhersteller haben längst entdeckt, was für lange Jahre verloren und verrufen glaubte. Ob das legendäre Molecule 01 + Patchouli von Escentric Molecules oder K by Dolce & Gabbana – die erdig intensiven Duftnoten sind wieder in Mode gekommen. Es wird nicht lange dauern, bis Patchouli unter die Ingredienzen der beliebtesten Parfumdüfte zählt und damit eine Renaissance erlebt!

Patchouli Parfum – für Frauen und Männer

Lange Zeit waren es vor allem Männer, denen der Duft des Patchouli auf den Leib geschneidert war. Doch Produkte wie Calvin Klein Woman Intense beweisen das Gegenteil! Es ist das Aroma der Freiheit, der ungebundenen Natur, der Wildheit, das sich nicht nur auf dem muskelgestählten Männerkörper, sondern auch auf dem feingliedrigen Frauenhals perfekt in einen Duft der Träume verwandelt.

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Ungestüm, frei, leidenschaftlich – an die Hippie-Ära von 1960 erinnert bei den neuen Patchouli-Düften wirklich nichts mehr. Doch auch, wenn Hippies bis heute als ungepflegt und wild in Erinnerung geblieben sind, war in der damaligen Zeit nicht alles schlecht. Stattdessen waren die 1960-er Jahre die Bewegung der Freiheit und der Ekstase – ein Lebensgefühl, das bis heute weiterlebt.

Patchouli als Essenz der Mystik

Patchouli gilt bis heute als eine der mystischsten Pflanzen der Welt. Unterschieden werden muss zwischen Javanischem und Indischem Patschuli. Das ätherische Öl, was aus den Blättern des unscheinbaren Strauchs gewonnen wird, vereint mehrere Duftkomponenten in sich. Eine holzig-herbe Grundnote, vereint mit dem erdigen und schweren Duft der Natur, betörend durch seine balsamische Süße – so muss Mystik riechen!

Zahlreiche Menschen verbinden Patchouli mit Flower-Power und Feierlichkeiten, doch auch in den 1980-er Jahren war der mysteriöse Duft wieder en Vogue. Seinerzeit aber genutzt von der Gothic-Szene, denn die erdigen und teilweise „modrigen“ Akzente und seine dunkle Aura symbolisierten das Lebensgefühl dieser Bewegung.

Fazit: Patchouli als charakterstarkes Suchergebnis

Die Suche nach einem Duft aus Patchouli führt durch eine Reise der Aromen. Die geheimnisvolle Besonderheit verleiht der Trägerin oder dem Träger einen Touch Mystic und ist als Basis zahlreicher Parfumkompositionen nicht mehr wegzudenken aus der Welt der Parfumeure. Bis heute wird Patchouli nicht nur eine geheimnisvolle Aura nachgesagt, sondern auch eine aphrodisierende Wirkung, die vor allem in Kombination mit dem individuellen Körpergeruch in die Welt getragen wird.

 

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