AjoureStyleMen's CareBartpflege: Style statt Zottel – Pflege deinen Bart richtig

Bartpflege: Style statt Zottel – Pflege deinen Bart richtig

Bärte liegen im Trend, sind stylisch, doch ein schöner Bart bedarf auch einer sorgfältigen Pflege. Worauf du dabei achten musstest und welche Pflegeprodukte sich für die Bartpflege optimal eignen, verraten wir dir im vorliegenden Beitrag. Gerade das Trocknen machen immer noch viele Männer unsachgemäß. Die Pflegprodukte helfen dabei, Bärte weich und geschmeidig werden zu lassen, erfüllen aber noch weitere Funktionen. Ein gesunder Bart wirkt voller und attraktiver. Je nach Art des Bartes heißt es bei der Pflege einige wichtige Punkte zu beachten. Bärte stehen für Kunst und Individualität und sagen so manches über einen Personentyp aus. Das gilt auch für deren Pflege.

Warum ist Bartpflege für Männer ein so wichtiges Thema?

Um die Pflege des eigenen Bartes kommt wohl kein Mann drumherum. Denn ein gepflegter Bart lässt dich gleich viel attraktiver und gestylter erscheinen. Im Rahmen der Pflege entfernst du aber auch Schmutz und Talgablagerungen aus deinem Bart.

Diese führen im schlimmsten Fall zu Pickeln und Entzündungen. Damit hat das Ganze auch einen gesundheitlichen Sinn. Zumindest einmal pro Woche sollte daher jeder Mann seinen Bart pflegen. Das gilt für einen langen Vollbart genauso wie für den pflegeleichten Drei-Tage-Bart.


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Was du zum Thema Bartpflege unbedingt wissen solltest

Bartpflege Mann steht morgens im Bad und wäscht sich seinen Bart mit Shampoo und Wasser

Die drei Pfeiler der Bartpflege sind Form, Reinigung und Pflege. Um den Bart in Form zu halten und zu entwirren, erweisen sich Bartbürsten als überaus nützlich. Zusätzlich leistet ein Trimmer bei einem Einsatz von ein- bis zweimal wöchentlich wertvolle Dienste. Zur Pflege dienen dann Bartöl, Bartbalsam und weitere Pflegeprodukte, doch davon später mehr.

Bärte und Style – worauf kommt es bei der Pflege deines Bartes wirklich an?

In fünf Schritten gelangst du zu einem attraktiven und gut gepflegten Bart.

  • Wasche deinen Bart regelmäßig mit einem Bartshampoo
  • Bearbeite Unregelmäßigkeiten mit Bartschere, Rasierer und Trimmer
  • Kämme deinen Bart jeden Tag
  • Verwende Bartöl für einen noch geschmeidigeren Bart
  • Bringe deinen Bart mit Bartwachs zum Glänzen

Doch im Einzelnen: Was gilt es für die Checkliste zur Pflege deines Bartes zu beachten?

Es ist tatsächlich wichtig, deinen Bart regelmäßig zu waschen, um Schmutz und Talgablagerungen zu entfernen. Du kannst ihn jeden Tag mit lauwarmem Wasser ausspülen und alle drei Tage dann richtig mit Shampoo waschen. Entweder kaufst du dir dafür ein ausgewiesenes Bartshampoo oder greifst auf ein normales Haarshampoo zurück. Das alles erledigst du idealerweise unter der Dusche. Alternativ tut es auch das Waschbecken.

Natürlich erfordert ein toller Bart auch einen regelmäßigen Schnitt, entweder mit dem Trimmer oder mit Rasierer und einer Bartschere. Je nachdem, was für einen Bart du trägst, sollte dieser Schritt etwa alle fünf bis zehn Tage geschehen.

Dabei geht es darum, den Bart wieder auf eine einheitliche Länge zu bringen, was mit einem Elektrorasierer wohl am einfachsten ist. Noch präziser funktioniert es mit Nassrasierer und Rasierhobel. Ein paar Tropfen Bartöl auf der nassen Haut wirken hier Wunder. Zum Abschluss nach der Rasur trägst du noch Aftershave auf, nachdem du dein Gesicht mit lauwarmem Wasser gewaschen hast.

Als nächstes kämmst du deinen Bart, um ihn zu entwirren und gleichzeitig das Bartwachstum anzuregen. Ja richtig gehört! Alternativ kann es auch eine Bürste sein, je nachdem wie lang dein Bart ist. Sobald die Bürste an ihre Grenzen stößt, kommt der Kamm zum Einsatz, also vor allem bei längeren und dichteren Bärten.


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Welche Arten von Bärten gibt es?

Bartpflege Mann blickt in die Ferne und steht im Profil mit sehr gepflegtem Bart

Bärte treten in vielfältigen Erscheinungsformen auf – doch was sind die beliebtesten und am meisten getragenen Bartformen unter den deutschen Männern. Wahrscheinlich fallen dir zuerst der Drei-Tage-Bart, der Schnurrbart und der Vollbart ein.

Bartstile nehmen aber noch viele weitere Formen an. Darunter findet sich der Anchor-Bart, den nicht nur Matrosen tragen, da es sich hierbei um einen Oberlippenbart mit klarer Kinnkontur in Form eines Ankers handelt. Sehr markant präsentieret sich auch der Backenbart, den einst Männer wie Kaiser Wilhelm trugen.

Doch auch heute noch trägt ihn der ein oder andere Mann. Abenteurer und Spielernaturen setzen eher auf den Drei-Tage-Bart. Ducktail wiederum heißt eine Variante des Vollbarts, mit dem Unterschied, dass die Backenpartien wie bei einem Entenschwanz spitz in einem Punkt zusammenlaufen. Weitere Bartformen sind die Klobrille, der Koteletten-Bart oder auch der Oberlippenbart für die etwas Mutigeren.

Der König aller Bärte ist der rauschende Vollbart. Alle möglichen Bartformen aufzuzählen würde jedoch den Rahmen dieses kurzen Beitrags um ein Vielfaches sprengen.

Beliebte Mittel zur Bartpflege

Bartöl stellt eines der beliebtesten und am häufigsten Mittel zur Pflege von Bärten dar. Für weiche Bärte ist es DAS Mittel der Wahl. Es glättet die Haare und legt sich wie ein Film um die Haare. Hinzu gesellen sich Bartbalsam, welcher die Haare mit Feuchtigkeit, Nährstoffen und Fetten versorgt sowie Bartshampoo, das dem Bart Feuchtigkeit entzieht.

Dann gibt es noch Bart-Conditioner, der die äußere Schuppenschicht der Barthaare schließt und sie weicher, aber auch widerstandsfähiger macht. Schließlich darf der Bartkamm oder die Bartbürste bei den Mitteln zur Bartpflege nicht fehlen. Die Bürsten besitzen oft unterschiedliche Härtegrade.

Wesentlich unbekannter für die Pflege ist Alaunstein. Dabei wird dieses natürliche Mineral schon lange bei kleinen Schnitten verwendet, die bei jeder Rasur auftreten können. Mit seiner antibakteriellen und antiseptischen Wirkung fördert der Alaunstein die Wundheilung der Haut.


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Bärte perfekt trimmen und schneiden

Bartpflege Mann sitzt beim Barbier und lässt sich den Bart trimmen

Zum Trimmen deines Bartes wäschst du diesen am besten vorab. Sauber arbeitet es sich schließlich immer besser. Während längere Bartpartien in Wuchsrichtung getrimmt werden, funktioniert es bei kürzeren Bartpartien auch entgegen der Wuchsrichtung.

Am besten startest du an den Backen und arbeitest dich dann Stück für Stück vor. Bei einem Schnauzer bzw. Schnurrbart ist schon etwas mehr Vorsicht und Fingerspitzelgefühl gefragt. Hier darfst du auch eine Schere zu Hilfe nehmen. Bei einem Vollbart ist es wichtig, die Konturen einzugrenzen und an den Backen und am Hals Vorsicht walten zu lassen.

Möchtest du deinen Bart im Großen und Ganzen in der Form erhalten, gilt es ihn akkurat zu schneiden und am besten vorher noch zu kämmen. Kamm und Schere kombiniert vereinfachen diese Prozedur erheblich. Der Bartkamm dient dabei zur Orientierung und du kannst dich Schritt für Schritt über die gesamte Bartlänge vorarbeiten.

Am besten schneidest du erstmal nur wenig weg und überprüfst das Ergebnis immer wieder zwischendurch, ehe du fortfährst. Vielleich hast du ja die Chance, einige Griffe selbst beim Barbier deines Vertrauens abzuschauen.

Bärte trocknen

Bärte trocknen ist eine Kunst für sich. Wie solltest du dabei also vorgehen?

Ein Handtuch oder Rasiertuch eignet sich dafür eher weniger. Barthaare kannst du nicht einfach trockenrubbeln wie dein Kopfhaar. Es sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch deiner Bartgesundheit abträglich.

Vielmehr greifst du idealerweise zu einem frischen Rasiertuch und tupfst damit deinen Bart trocken. Führt in der Eile des Alltags doch kein Weg an einem Fön vorbei, benutze diesen höchstens mit einer mittelwarmen Temperatur, kombiniert mit einer Rundbürste für eine bessere Formgebung.


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Fazit und Zusammenfassung

Bärte bedürfen einer umfassenden Bartpflege. Jeder einzelne Schritt muss überlegt sein, um ihn sorgfältig auszuführen. Das gelingt am besten unter Zuhilfenahme verschiedener Bartpflegeprodukte wie Bartöl, Bartbalsam oder Bartsalbe.

Das Trocken gilt es ebenso sorgfältig in Angriff zu nehmen. Die Vielfalt der Bärte und Bartformen erlaubt keine allgemeingültige Aussage, die auf alle Bärte zutrifft. Kurze Drei-Tage-Bärte sind natürlich insgesamt mit geringerem Aufwand zu pflegen als rauschende Vollbärte oder kreative Bartschnitte, die stets einen präzisen Zuschnitt erforderlich machen.

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Bilder: Yevhen, Petro, Adene Sanchez/peopleimages.com, yganko / stock.adobe.com

Ajouré MEN Redaktion
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