Im Gespräch mit Jürgen Milski

        „Et Kütt wie Et Kütt” - der Sänger Jürgen Milski blickt entspannt in die Zukunft.    

Er ist einer der großen Gewinner des Reality-TV in Deutschland – und der einzige „Big Brother” Teilnehmer, der sich langfristig erfolgreich im Medien-Business halten konnte. Jürgen Milski erzählt uns im Interview, wie er das Sprungbrett „Big Brother” nutzen konnte und warum er etwas geschafft hat, an dem so viele andere gescheitert sind.
 

Du bist einer der Wenigen, die durch das Reality-TV berühmt geworden sind und langfristig im Showbiz Fuß fassen konnten. Angefangen hat alles mit „Big Brother”. Wie bewertest du im Nachhinein die Sendung? Gutes Sprungbrett, oder eher nicht empfehlenswert?

Ich hatte das große Glück bei der ersten Staffel dabei gewesen zu sein, denn da war das Medieninteresse sehr groß und ich habe dadurch eine Chance bekommen, die ich mit sehr viel Fleiß, Bodenständigkeit und Disziplin genutzt habe… – als einziger mit so einem Erfolg und Beständigkeit. Darauf bin ich sogar ein wenig stolz!

Wieso, glaubst du, hast du es im Gegensatz zu vielen anderen geschafft, auch nach der Sendung im Gespräch zu bleiben und erfolgreich zu werden – und das ohne größere Skandale.

Ich hatte gute Leute um mich und das ist auch heute noch so! Es ist wichtig, gut aufgestellt zu sein, per Management und Booking. Aber die Grundlage ist auch hier wieder Fleiß, Bodenständigkeit und Disziplin. Ich glaube aber auch, dass die Menschen es mögen, dass ich authentisch und ehrlich bin, obwohl ich damit auch schon so manches Mal angeeckt bin.

Du bist heute als Moderator und Sänger tätig. Vorher hattest du einen ganz „normalen” Job bei Ford. Vermisst du manchmal das ganz gewöhnliche Leben ohne TV-Prominenz?

Ich bin jemand, der erst lernen musste, mit so einem Bekanntheitsgrad zurecht zu kommen. Das war für mich das Schwierigste nach „Big Brother”. Es ist heute noch so, dass ich auf der Straße nicht erkannt werden möchte, weil ich nicht an ADS leide, wie viele meiner Kollegen. Am Allerliebsten wäre es mir, das wie Cro zu handhaben! Den kann ich nur beneiden!

 
Jürgen Milski
 

Deine Single „Oh Helene” ist seit kurzem erhältlich, das neue Album kommt auch. Gibt es die typische Gute-Laune-Musik?

Ja natürlich! Es gibt doch alle Arten von Musik. Wobei ich wirklich die Musik mache, die ich liebe. Nämlich lebenslustige, fröhliche, lebensbejahende Musik. So wie es auch in mir aussieht. Meine Musik ist ein Spiegelbild meiner Seele.

Möchtest du musikalisch auch mal eine andere Richtung einschlagen, oder bleibst du deiner Linie treu?

Wenn ich jetzt auf einmal einen anderen Musikstil praktizieren würde, wäre das nicht mehr ich. Ich liebe, was ich mache und das ist auch ein Teil meines Erfolges.

Man sieht dich so oft im Fernsehen, dazu kommen die Auftritte als Sänger. Bleibt da noch Zeit für Privates?

Nur so viel: Ich führe das glücklichste Privatleben, was man sich vorstellen kann und das hat auch was damit zu tun, dass wir uns gemeinsam dazu entschieden haben, unser Privatleben komplett aus der Öffentlichkeit raus zu halten! Ich finde es oft sehr befremdlich, was ich so im TV sehe, oder in Zeitungen lese, über das Leben einiger Kollegen, die so etwas auch noch ganz berechnend forcieren! Das ist nicht unsere Welt.

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Mir ist vom Herrgott ein intakter Körper geschenkt worden… dafür bin ich sehr dankbar und deswegen hege und pflege ich den sehr! Mit viel Sport, Saunagängen, Massagen, Radtouren.

Was möchtest du beruflich noch erreichen bzw. ausprobieren? Was können wir von dir in Zukunft noch erwarten?

In Köln sagt man „Et Kütt wie Et Kütt” (Es kommt, wie es kommt). Heißt, ich plane nie weit im Voraus. Bei mir sieht das in etwa so aus, dass ich auf dem Fahrrad, oder im Flieger sitze, eine Idee habe und diese dann auch kurze Zeit später umgesetzt wird. Mein Motto ist immer und in jeder Lebenslage „Geht nicht, gibts nicht”!

 

Fotos: Public-People PR

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