Fast & Furious 7 – Filmkritik & Trailer

        Der siebte Fast & Furious Teil setzt Paul Walker ein würdiges Denkmal.    

Fast & Furious 7 – Die Story

Nachdem Dominic Toretto (Vin Diesel), Brian O’Connor (Paul Walker) und ihr Team zuletzt erfolgreich Owen Shaw (Luke Evans) das Handwerk gelegt hatten, tritt dessen großer und weitaus schlimmerer Bruder Deckard (Jason Statham) auf den Plan. Der ehemalige Top-Agent und Killer hat es auf Toretto und seine Leute abgesehen.

Nachdem ihm in Tokyo Han (Sung Kang) zum Opfer fiel und ein Anschlag auf Dom und Brian nur knapp scheitert, sind die Freunde gewarnt und überlegen, wie sie dem Agenten-Schwergewicht beikommen können. Als plötzlich der mysteriöse Mr. Nobody (Kurt Russell) auftaucht, scheint es eine Möglichkeit zu geben. Er bietet Dom und seinem Team Hilfe an, wenn sie im Gegenzug dafür einen Hacker befreien, der für die Ergreifung Deckard Shaws notwendig ist. Doch die Toretto Family muss auf der Hut sein, denn Deckard Shaw ist überall.

 

 

Bewährtes Rezept – neue Zutaten

Teil 7 des Megasellers Fast & Furious legt nochmals eine Schippe Action drauf, strapaziert gelegentlich die Logik etwas sehr und setzt Paul Walker ein würdiges Denkmal.

Mit dem neuesten Teil der Serie ist Regisseur James Wan und seinem Starensemble ein weiteres Stück große Kinounterhaltung gelungen. Denn mit noch verrückteren Autostunts, aufgestockter Starbesetzung (hat ein wenig von The Expendables) und einer Warmherzigkeit, die unter anderem aus den zusätzlich hinzugefügten Szenen um Paul Walker resultieren, hat der siebte Teil eine gelungene Mischung gefunden.

In der Handlung bewegt man sich dabei etwas weg von den früheren Rennen und sammelt neue Erfahrungen, was man denn mit schnellen Autos noch so alles anzustellen vermag. Gleichzeitig gehen Kämpfe und Mann gegen Mann Action wieder in eine klassischere Richtung, wie man sie aus den ersten Teilen oder aus anderen Filmen, wie den bereits erwähnten „The Expendables“ Teilen, kennt. Dass in der Geschichte an einigen Stellen Logiklöcher klaffen, die noch größer sind als in manchem der Vorgänger, führt zwar zu gelegentlichem Kopfschütteln, tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Nimmt sich der Film doch insgesamt noch weniger ernst als Teil 6.

Mit Jason Statham konnten das F & F Team einen absolut geeigneten Darsteller für den Part des Antagonisten verpflichten. Alleine die Einführung seines Charakters ist mehr als gelungen, von diversen Kampfszenen mit den anderen Schwergewichtern des Casts ganz zu schweigen.

Die übrigen Darsteller machen einen gewohnt guten Job, spielen sie ihre Charaktere zum Teil ja bereits zum siebten Mal und wissen wie dieser tickt. Hervorhebend zu erwähnen sei vielleicht noch Dwayne Johnson, der zwar dieses Mal eine nicht ganz so große Rolle inne hat, in seinen Szenen jedoch auf den Punkt ist und damit den Film ungemein bereichert.

Dem, in der Zeit der Dreharbeiten verstorbenen Paul Walker, wird in einigen schönen Zwischszenen und am Ende des Films gedacht. Da einige Szenen mit ihm noch nicht gefilmt waren und man sich nach seinem Tod für ein anderes Filmende entschied, wurden einige der fehlenden Aufnahmen mittels CGI und den Brüdern von Paul Walker nachgedreht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und rundet die Geschichte stimmungsvoll ab.

 

Würdige Fortsetzung

Mit „Fast & Furious 7“ ist den Machern eine weitere Steigerung geglückt, die zwar manchmal mehr als sonst die Logik auf der Strecke lässt, dafür aber in Sachen Action noch einen Zahn zulegt und zugleich wieder ein wenig zurück zu denn Wurzeln der ersten Teile geht.

Wer auf übertriebene Action, markige One-Liner und einen Haufen Filmstars steht, die sichtlich Spaß daran haben, schnelle Autos zu fahren und zu zerstören, der sollte „Fast & Furious 7“ im Kino sehen.

 

Der siebte Fast & Furious Teil setzt Paul Walker ein würdiges Denkmal.
Kinostart: 1. April 2015

 
Kinoposter: © Universal Pictures

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