Achselschweiß stoppen – So geht’s!

        Diese Tipps und Tricks können dir dabei helfen, deinen Achselschweiß unter Kontrolle zu bringen.    

Über den Schweiß versucht der Organismus, die Körperwärme zu regulieren. So bleiben alle Funktionen an heißen Sommertagen oder beim Sport erhalten, ohne dass ein Hitzeschlag droht. Das Schwitzen ist somit ein nützlicher Prozess, der deiner Gesundheit dient. Sobald sich jedoch ständig Ränder unter den Achseln bilden und unangenehme Gerüche entstehen, wird der Schweiß häufig zu einem gesellschaftlichen Problem. Einige Tipps und Tricks können dir dabei helfen, deinen Schweiß unter Kontrolle zu bringen.

Was tun gegen den Schweiß?

1. Spezielles Deo verwenden

Deodoranten aus dem Drogeriemarkt versagen oft bei Menschen, die etwas mehr schwitzen als der Durchschnitt. Das liegt vor allem daran, dass der Aluminumgehalt in solchen Deos sehr niedrig ist. Aluminium legt sich in die Schweißporen und verschließt diese, so dass du weitaus weniger Flüssigkeit verlierst als gewohnt. Allerdings häufen sich in den letzten Jahren die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu aluminumhaltigen Deos. So sollen diese zum Beispiel für die Entstehung von Krebs ver-antwortlich sein. Deswegen ist eine tägliche Verwendung zu vermeiden. Stattdessen kannst du ein solches Deo für besondere Anlässe tragen. Erkundige dich am besten zuvor im Internet, welches Produkt für dich geeignet ist. Meistens sind Spezialdeos auch in Apotheken erhältlich. Ihr Preis kann dabei stark von der günstigeren, aber auch weniger nützlichen Variante abweichen.

2. Pflanzliche Mittel

Pflanzen-Power ist nicht nur auf dem Teller gefragt – bestimmte Kräuter können dir auch bei deinem Schweißproblem zur Seite stehen. Allen voran steht Salbei. Auf die Achselhöhle aufgetragen, sorgen die Bestandteile dafür, dass sich deine Schweißdrüsen zusammenziehen. In diesem Zustand geben sie weniger Flüssigkeit ab, so dass sich deine Schweißflecken unter den Armen in Grenzen halten. Salbei kann zum Beispiel als ätherisches Öl erworben werden. Dabei sollte dieses nicht unverdünnt aufgetragen werden, da ansonsten Reizungen drohen. Neben Kapseln eignet sich auch Salbeitee.

3. Saunagänge

Schwitzen gegen schwitzen? Klingt zunächst merkwürdig, hilft aber wirklich. Bei regelmäßigen Besuchen in der Saune gewöhnt sich dein Körper an die Regulierung über Schweiß, sowie an die veränderten klimatischen Bedingungen. Langfristig gesehen wirst du dadurch weniger Probleme haben, sobald der Sommer wirklich losgeht oder du im stickig warmen Büro sitzt. Nach der Sauna solltest du jedoch stets genug trinken, um deinen Flüssigkeits-haushalt auszugleichen.

4. Schweißporen absaugen lassen

Man kann nicht nur Fett absaugen lassen, sondern auch überproduktive Schweißdrüsen. Das Schwitzen endet in der Regel direkt nach dem Eingriff. Dieser kostet jedoch um die 1500 Euro und wird nicht von gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Der Erfolg spricht jedoch für eine solche Maßnahme: die Drüsen können nicht nachwachsen und die Flüssigkeit entweicht auch nicht an anderen Stellen vermehrt, sobald du deine Schweißdrüsen unter den Achseln los bist. Es bleiben drei kleine Narben zurück.

5. Natron

Natron ist ein Geheimtipp für die verschiedensten Situationen: So eignet es sich beispielsweise zum Backen oder Putzen. Am Morgen auf die frisch gewaschenen Achseln gestreut hilft es darüber hinaus, einer starken Schweißbildung entgegenzuwirken. Dabei ist Natron überaus günstig und birgt keine Risiken wie aluminumhaltiges Deo. Du kannst es in Apotheken, Supermärkten oder im Drogariemarkt kaufen.

 


 

Neben Mitteln, die dein Problem unter Kontrolle bringen, gibt es auch einige Dinge, welche die Schweißbildung fördern und von denen du besser die Finger lässt.

1. Kleidung aus Kunststoff

Polyester klebt häufig am Körper und ermöglicht es nicht, dass Luft zu deinen Schweißdrüsen dringt. Als Folge schwitzt du noch mehr. Weiche stattdessen auf Baumwolle und andere natürliche Stoffe aus. Weiterhin solltest du Kleidung meiden, die an deinen Problemzonen sehr eng anliegt. Mittlerweile gibt es sogar Klamotten, die darauf spezialisiert sind, Gerüche zu binden. Du findest sie im Fachhandel.

2. Die richtige Ernährung

Es gibt viele Elemente auf dem Speiseplan, welche deinen Schweiß vorantreiben. Zu diesen gehören zum Beispiel Tee, Kaffee und Alkohol. Bestenfalls streichst du sie insgesamt aus deinem Alltag. Ist das nicht möglich, solltest du Deinen Konsum zumindest stark reduzieren. Dasselbe gilt für scharfe Speisen. Lass den Chili lieber im Schrank stehen und greife zu verschiedenen Kräutern. Die bringen ebenfalls Geschmack in die Küche, reizen deine Schweißdrüsen aber nicht.

3. Nikotin

Wenn du unter starken Schweiß-ausbrüchen leidest, solltest du mit dem Rauchen aufhören. Tabak fördert nicht nur den Schweiß, dieser riecht bei einem regelmäßigen Konsum oft auch unangenehmer.

4. Wechselduschen

Prinzipiell solltest du heißes Wasser beim Duschen meiden. Es öffnet zum einen deine Schweißdrüsen, zum anderen fördert es die Flüssigkeitsbildung. Hilfreich ist stattdessen der Wechsel zwischen warmen und kaltem Wasser. Zum Abschluss solltest du deinen Körper mit kaltem Wasser abbrausen. Auf diese Weise ziehen sich die Schweißdrüsen zusammen und du hast tagsüber weniger Probleme beim Schwitzen. Magst du kaltes Wasser nicht, sollte die Temperatur wenigstens lauwarm sein. Oft hilft es aber schon, wenn du dich langsam an die Wechselduschen gewöhnst. Fange mit wenigen Sekunden unter kaltem Wasser an und steigere dich regelmäßig.

5. Vermeide Stress

Starkes Schwitzen wird gesellschaftlich nicht gerne gesehen. Je mehr du dich deswegen unter Druck setzt, desto schlimmer werden die Beschwerden. Stressige Situationen stellen den Körper vor eine Herausforderung. Häufig resultieren sie in einer erhöhten Schweißproduktion. Bestenfalls versuchst du, dein vermeintliches Problem zu akzeptieren und den Alltag generell lockerer zu sehen.
Foto © OSTILL/iStock.com



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