Ohne technische Hilfsmittel läuft nichts mehr. Wo früher noch die Fäuste flogen, wird mit digitalen Assets und jeder Menge Hacker-Know-how der Gegner außer Gefecht gesetzt. Actionfilme haben sich mehr und mehr dem technischen Wandel angepasst. Dies muss keineswegs weniger unterhaltsamer sein, doch die Kerle alter Schule sterben langsam aus.

Die Welt ist digital! Diese Tatsache mag keine wundersame Neuheit sein, doch es ist immer wieder wichtig, sich den Fortschritt vor Augen zu führen. Unser Handy bestimmt den Alltag, Zahlungen werden per Schnittstelle erledigt und Filme werden per Knopfdruck geladen. Dass die Wissenschaft mit großen Schritten der Zukunft entgegenrennt, zeigt auch die Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Wie Betway Sportwetten herausgefunden hat, ist der Einsatz keine Frage der Zeit mehr, sondern eher eine Frage nach der Häufigkeit. Sport, Finanzwesen, Robotertechnik, Unterhaltung oder Gesundheitswesen: Wo der Mensch an seine Grenzen gerät, beginnt die Technik erst zu lernen.

Anwendungsfelder der künstlichen Intelligenz

Für 2025 wird ein globaler Marktwert von 168 Millionen Euro erwartet, der die Technik zu einer der wertvollsten Systeme ihrer Art macht. Auch Hollywood ist sich diesem Boom bewusst und schließt sich mit technisch aufgerüsteten Actionstorys dem Trend an. Ob „Upgrade“ von Leigh Whannell, „I, Robot“ von Alex Proyas oder der von Kritikern wie Filmstarts eher durchschnittlich besprochene Neill Blomkamps „Chappie“: Hier wird das System zur Hauptfigur.

Alte Haudegen zurück auf der Bildfläche

Mit der neuen Action-Serie „Reacher“ feiert allerdings der klassische Actionheld sein kleines Comeback. Allein die Erscheinung von Alan Ritchson ist eine klare Ansage, dass sich die Zuschauerschaft auf harte Fights und weniger Tastengetippe einstellen sollte. Der 2 Meter große Hüne räumt seit Anfang Februar auf Amazon Prime auf und stellt die Kinoversion mit Tom Cruise gehörig in den Schatten. In den acht Folgen der ersten Staffel muss sich Reacher gegen eine Verschwörung wehren, die ihn als Strippenzieher eines Attentats beschuldigt. Vor gewählten Worten und ausgefeilten Argumenten müssen sich die Gegenspieler nicht fürchten; vor der harten Kante des Ex-Marines schon.

Reacher

Ähnlich handfest geht es bei „Jack Ryan“. Die ebenfalls auf Amazon laufende Serie stellt den titelgebenden Regierungsbeamten in den Fokus, der von John Krasinski verkörpert wird. In der Tradition der 90er-Jahre werden diplomatische Krisen mit Strategie, Körpereinsatz und viel Schweiß gelöst. Zuvor versuchten sich Ben Affleck, Chris Pine und Harrison Ford in diversen Kinoverfilmungen – je nach Schauspieler mehr oder weniger erfolgreich – an der Figur. Aber erst John Krasinski hat dem intelligenten Agenten die nötige Mischung aus Härte und Coolness verliehen. Eine Neuerfindung der Figur, die auch den Tagesspiegel begeisterte.

Jack Ryan

Für alle Fälle Gerard

Im Kino gibt es kein Weg an Gerad Butler vorbei. Im Gegensatz zu Bruce Willis oder Nicolas Cage, die sich in B-Movies ihre Gage verdienen, setzt der kernige Schotte auf klassische Action. In der „Has Fallen“-Trilogie rettete er mehrmals den Präsidenten, in „Hunter Killer“ manövrierte er ein U-Boot in Sicherheit und die Einheit in „Criminal Squad“ unterstand seinem harten Befehlston. An technischen Gadgets kam bei Gerard – mit Ausnahme des dürftigen „Geostorms“ – höchstens das Handy zum Einsatz. Ein harter Hund, der sich auch im wahren Leben nicht die Butter vom Brot nehmen lässt: Wie Stern berichtet, verklagte der Schauspieler die „Olympus Has Fallen“-Produzenten wegen angeblichen Vertragsbruch.

KI, digitale Spionage, computergestützte Analysen? Für diese Jungs braucht es nur eine Begegnung von Mann zu Mann, um die Dinge zu klären.

 

Fotos: Universum Film; betway.com; Amazon Prime Video / Amazon Studios