Trainieren mit Gewichtsweste

Eine Gewichtsweste ist ein vielseitiges Trainingsgerät mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Ob für einen schnelleren Muskelaufbau, eine gezielte Fettverbrennung oder für eine Verbesserung der Koordination – das Trainieren mit Gewichtsweste macht es möglich, deine Form auf unterschiedliche Art und Weise zu verbessern. Wir zeigen dir, wofür du eine Gewichtsweste genau verwenden kannst, welche Vorteile sie dir bietet und worauf du beim Kauf solch eines Trainingsgerätes achten solltest.

Was ist eine Gewichtsweste?

Hierbei handelt es sich um eine widerstandsfähige Weste mit mehreren kleinen Taschen, die mit Gewichten gefüllt werden können. Diese Gewichte wiederum können Metallblöcke oder kleine Sandsäcke sein. Der Nutzen solch einer Weste ist, dass das Körpergewicht dadurch erhöht wird. Dies unterstützt beim Training den Fettabbau, Muskelaufbau sowie die Steigerung von Ausdauer und Kondition. Du kannst eine Gewichtsweste demnach sowohl beim Kraft- als auch beim Ausdauertraining tragen. Dies führt zwangsläufig dazu, dass du mehr Kalorien verbrennst, da dein Körper stärker beansprucht wird. Durch die Weste wird dein Körper nämlich nach unten gedrückt. Jede Bewegung von dir erfordert dann eine größere Kraftanstrengung.



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Welche Vorteile hat eine Gewichtsweste?

Nicht nur Profisportler trainieren mit Gewichtsweste, sondern auch normale Fitnessinteressierte. Der Grund dafür ist, dass man sie für jede Art von körperlicher Betätigung tragen kann und die Weste zudem unterschiedliche positive Auswirkungen auf den Körper hat. Sie ist zum einen besonders flexibel einsetzbar. Ob beim intensiven Krafttraining im Fitnessstudio, dem Joggen an der freien Luft oder beim gemütlichen Einkaufen – eine Gewichtsweste kann den Körper jederzeit stärker beanspruchen und dadurch erreicht man z. B. einen höheren Kalorienverbrauch oder einen schnelleren Muskelaufbau.

Die Weste ist zudem besonders einfach zu tragen und dadurch sehr komfortabel. Anders als zusätzliche Gewichte an den Beinen oder Armen, verlagert sich das Gewicht der Weste auch auf den gesamten Oberkörper und ist nach kürzester Zeit nicht mehr spürbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich diese Westen praktisch für jeden eignen. Dabei spielen weder Geschlecht und Gewicht noch die Trainingserfahrung eine Rolle.

Für welche Übungen eignet sich das Trainieren mit Gewichtsweste?

Trainieren mit Gewichtsweste

Prinzipiell lässt sich jede Art von Übung mit solch einer Weste ausführen. Wichtig ist nur darauf zu achten, dass diese eine hohe Passgenauigkeit besitzt und bequem ist, sodass sie dich beim Training nicht stört. Am besten eignen sich jedoch Bewegungsformen, bei denen man das eigene Körpergewicht anhebt und wegdrückt, wie bei Klimmzügen, Liegestützen, Kniebeugen oder beispielsweise Situps. Daneben findest du auf dem Markt auch spezielle Trainingswesten fürs Joggen. Diese besitzen ein besonderes Design, um dir noch mehr Bewegungsfreiheit zu bieten. Wenn eine Weste für bestimmte Übungen also nicht bequem genug ist, kann dies häufig bedeuten, dass man nicht das richtige Modell hat.

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Gewichtsweste kaufen: Worauf muss ich achten?

Auf dem Markt bietet sich dir eine große Auswahl an unterschiedlichen Gewichtswesten. Es wird demnach nicht schwierig sein, das richtige Modell für dich und deine Bedürfnisse zu finden. Im Folgenden erklären wir dir, auf welche Kriterien du bei der Auswahl Wert legen solltest.

Gewicht

Das Gewicht spielt bei solch einer Weste die größte Rolle. Es ist wichtig, dass du hierbei eine realistische Einschätzung durchführst. Viele schätzen sich wahrscheinlich etwas fitter ein, als sie es wirklich sind. Wählst du am Ende jedoch eine Weste mit zu schweren Gewichten, kannst du dich im schlimmsten Fall verletzen. Beim Kauf einer Gewichtsweste solltest du dir somit zunächst die Frage stellen, was dein Ziel ist und ob du somit Muskel aufbauen, Gewicht verlieren oder deine Kondition verbessern möchtest.

Wer nämlich beispielsweise Joggen geht, der benötigt ein anderes Gewicht als jemand, der einen gezielten Muskelaufbau betreibt. Der Grund dafür ist, dass das Laufen, bereits ohne Gewichte, eine hohe Belastung für die Gelenke, Bänder und Sehnen darstellt. Besitzt die Weste somit ein Gewicht von fünf Kilo, kann sich dieses beim Joggen auch wie 10 Kilo anfühlen.

Beim Kauf hast du außerdem die Wahl zwischen Modellen mit fest integrierten Gewichten sowie variablen Modellen, bei denen du die Gewichte auch anpassen und verändern kannst. Ganz egal, wofür du dieses Trainingsgerät benötigst, solltest du langsam mit den Gewichten anfangen und dich steigern.

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Material & Verarbeitung

Weiterhin sind Material und Qualität bzw. die Verarbeitung der Weste entscheidend. Du findest Gewichtswesten aus Nylon, Polyester, Neopren und Schaumstoff. Für welches Material du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen ab. Beachte, dass du beim Trainieren eventuell stark schwitzen wirst. Deshalb sollte das Material nicht nur die Feuchtigkeit aufnehmen können, sondern zeitgleich auch atmungsaktiv sein, um nicht zusätzliche Wärme abzugeben. Darüber hinaus sollte sie aus diesem Grund auch in der Maschine gereinigt werden können.
Was die Verarbeitung betrifft, solltest du darauf achten, dass die Weste sauber genäht wurde, sodass sie auch größere Belastungen problemlos aushält. Zudem muss die Schulterpartie über eine Verstärkung verfügen. Tests zeigen nämlich, dass der Druck auf die Weste dort am größten ist.

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Tragekomfort

Weiterhin sollte die Weste auch angenehm zu tragen sein. Achte bei der Auswahl bei diesem Punkt somit vor allem auf das Design. Die Weste sollte keinesfalls zu eng sein oder an den Schultern einschneiden. Davon ist jedoch nicht nur die Größe der Weste abhängig, sondern vor allem die Qualität. Du solltest somit lieber in ein höherwertiges Modell investieren. Solche Westen besitzen auch eine hohe Passgenauigkeit.
In diesem Zusammenhang wäre es beispielsweise wichtig, dass das Modell über verstellbare Schnallen und Riemen verfügt. Auf diese Weise hast du nämlich die Möglichkeit, die Weste speziell an deinen Körper anzupassen, sodass sie fest und angenehm sitzt. Dies ist vor allem bei schnellen Körperbewegungen wie beim Joggen wichtig.

Preis-Leistungsverhältnis

Zuletzt ist natürlich auch entscheidend, was dich das Trainingsgerät kostet. Du findest Gewichtswesten für bereits rund 50 € aber auch für über 200 €. Sehr teure Modelle müssen nicht immer besser sein, kosten häufig nur aufgrund des Markennamens mehr. Zeitgleich solltest du dich aber auch nicht auf den Preis fixieren und das billigste Modell wählen. Dieses ist dann nämlich wahrscheinlich nicht gut verarbeitet und nicht angenehm zu tragen.
Wichtig ist somit ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung zu finden. Was hilft, ist sich die Kundenmeinung zu den Produkten im Internet durchzulesen. Ansonsten kannst du auch auf andere Produkte unterschiedlicher Hersteller schauen. Wer insgesamt qualitative Produkte auf dem Markt besitzt, dessen Gewichtsweste wird wahrscheinlich ebenfalls in diesem Punkt überzeugen.

Können Gewichtswesten im Wasser getragen werden?

Trainieren mit Gewichtsweste

Ja, es ist durchaus möglich, solch eine Weste auch beim Schwimmen zu tragen. Dafür ist es natürlich wichtig, dass sich das jeweilige Modell auch zum Tragen im Wasser eignet. Für gewöhnlich bestehen diese Westen aus Neopren. Dieses Material saugt sich nämlich nur bedingt mit Wasser voll, sodass die Weste kaum an Gewicht zunimmt. Darüber hinaus sollte man solche Westen nur im Swimmingpool bzw. Schwimmbad tragen und keinesfalls damit im Meer schwimmen.

Worauf ist beim trainieren mit Gewichtsweste zu achten?

Viele glauben, dass sie solch eine Weste einfach anziehen und mit dem Training beginnen können. Zuvor ist es jedoch wichtig, dass du diese zunächst genau an deinen Körper anpasst. Speziell dafür gibt es meist Riemen und Schnallen, die du in der Größe verstellen kannst. Es ist wichtig, dass die Weste enganliegend ist und nicht, vor allem bei intensiven Bewegungen, rutscht. Die Weste sollte nämlich idealerweise wie zusätzliches Körpergewicht wirken.

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Darüber hinaus ist es wichtig, dass du, selbst als Profi, zu Beginn mit geringen Gewichten startest. Selbst 2 kg sind häufig bereits spürbar. Nach und nach kannst du dann die Weste mit mehr bzw. höheren Gewichten beladen. Du solltest es aber dennoch nicht übertreiben, um dich nicht zu verletzen. Auch wenn sich solche Trainingswesten fürs Joggen eignen, ist es zu Beginn empfehlenswert, sich erst an das Gewicht zu gewöhnen und zunächst für einige Meter mit der Weste zu laufen. Anschließend kannst du dann langsam mit dem Joggen beginnen.



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Welche Alternativen gibt es zum Trainieren mit Gewichtsweste?

Du benötigst nicht zwangsläufig eine Gewichtsweste, wenn du dein Training intensivieren möchtest. Natürlich hat solch ein Trainingsgerät viele Vorteile, es gibt jedoch auch Alternativen. So könntest du beispielsweise einen Rucksack mit unterschiedlichen Dingen, wie Wasserflaschen oder auch Büchern füllen und diesen während deines Trainings tragen. Beachte dabei natürlich, dass dieser nicht wie die Weste den ganzen Körper umschlingt. Du solltest diesen somit nicht zu stark belasten, sondern mit maximal 5 bis 10 kg.
Dann hast du noch die Möglichkeit, Gewichte für Arme und Beine zu tragen. Diese werden häufig beim Ausdauertraining getragen. Achte aber auch hierbei, es nicht zu übertreiben und zu Beginn lieber Modelle mit geringen Gewichten zu wählen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, immer zu einem Modell zu greifen, bei dem du die Gewichte flexibel entfernen und hinzufügen kannst.

Trainieren mit Gewichtsweste: Unser Fazit

Während das Trainieren mit Gewichtsweste früher noch belächelt und von vielen sogar als gefährlich eingestuft wurde, hat man mittlerweile das Potenzial dieser Produkte erkannt. Da sie sich vielseitig für verschiedene Trainingseinheiten eigen, sind sie die ideale Ergänzung für unterschiedliche Ziele, ob Muskelaufbau, Gewichtsverlust oder eine Steigerung der Ausdauer. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Modellen und der Flexibilität in Bezug auf die Gewichte, eignen sich Gewichtswesten für fast jeden Menschen, unabhängig davon, wie fit man ist.

 

Bilder: Valerii Honcharuk / stock.adobe.com

Letzte Aktualisierung am 18.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API