AjoureLifestyleRatgeberSchlaf gut? Schlaf mal besser mit diesen Tipps!

Schlaf gut? Schlaf mal besser mit diesen Tipps!

Wir verbringen fast ein Drittel unseres Lebens mit Schlaf. Ist der Schlaf gut, so stärkt er uns für den kommenden Tag und versorgt uns mit der nötigen Energie, die wir brauchen. Ein schlechter Schlaf wirkt sich demnach negativ auf das eigene Wohlbefinden aus, sowohl körperlich als auch geistig. Selbst wenn dein eigener Schlaf gut ist, gibt es ein paar Tipps, wie du möglicherweise noch mehr aus ihm herausholen kannst. Hier sind sieben Tipps für einen besseren Schlaf.

Geregelte Schlafzeiten und eine Routine

Unser Körper läuft nach einem bestimmten Biorhythmus, der für jede Person unterschiedlich ist. Dieser regelt sich nach den aktiven Zeiten, nach deiner Arbeitszeit und nach deinen Ruhephasen. Für einen guten Schlaf ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und sich genügend Schlaf zu holen.

Gehe täglich zur selben Zeit ins Bett und versuche auch, immer zur selben Zeit aufzustehen. Das hilft deinem Körper dabei, sich gewisse Zeiten für den Schlaf zu merken, sodass du irgendwann automatisch müde wirst und am Morgen wieder aufwachst.

Die Zeiten sind hier abhängig von deinem eigenen Wohlbefinden. Einige Menschen brauchen die gewohnten acht Stunden Schlaf, andere kommen mit weniger aus oder brauchen mehr. Durch geregelte Zeiten kann dein Schlaf besser werden.

Zu diesen Zeiten zählt auch eine Abend- und Morgenroutine, die deinem Körper dabei hilft, müde oder wach zu werden. Dazu gehört meist ein Besuch im Badezimmer, das Zähneputzen und das Umziehen. Auch ein solcher Ablauf hilft dabei, dass dein Schlaf gut ist und sich dein Körper und Geist auf die Schlaf- und Wachphasen einstellt.


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Kein Smartphone und PC

Unsere Handys sind das größte Hindernis, wenn es um guten Schlaf geht. Wie viele Menschen hast auch du sicher dein Handy nachts neben dir liegen und lädst es für den nächsten Tag auf. Wahrscheinlich schaust du auch abends oder morgens immer zuerst auf das helle Display. Einige haben sogar die Angewohnheit, nachts auf ihr Smartphone zu schauen.

Das solltest du dir abgewöhnen, damit deine Augen und dein Gehirn nicht denken, dass du wach bist. Durch das Scrollen in sozialen Medien weckst du dein eben müde gewordenes Gemüt wieder auf, was dich weniger schnell einschlafen lässt. Das liegt vor allem am blauen Licht, das von unseren Monitoren und Displays ausgestrahlt wird.

Mittlerweile bieten viele Smartphones und PCs einen Filter, der diesem entgegenwirkt. Aber auch das hilft nicht dabei, wenn du abends vor dem Schlafen noch einmal deine Nachrichten überprüfst. Greife lieber einmal weniger zum Handy und suche dir eine Alternative, zum Beispiel ein Buch. Mehr dazu im sechsten Tipp.

Kein Essen vorm Schlafen

Schlaf gut

Nachdem wir etwas gegessen haben, arbeitet unser Verdauungstrakt auf Hochtouren, um das Essen in seine Einzelteile zu zerlegen. Das braucht viel Energie und regt die Zellen im Körper an. So wirkt es genau entgegen dem, was wir mit dem Einschlafen erreichen wollen. Verzichte daher auf große Mahlzeiten vorm Schlafen, am besten drei Stunden vorher nichts mehr essen.

Noch dazu lohnt es sich, am Abend lieber auf leichte Kost zurückzugreifen. Die Verdauung dauert meist mehrere Stunden und eine fettige Pizza liegt dir schwerer im Magen als eine Scheibe Brot und ein Salat. Auch Chips, Süßigkeiten und andere Snacks gehören für viele zum Fernsehprogramm dazu, wirken sich aber ebenfalls negativ auf den Schlaf aus.

Bei Getränken sollte auf Kaffee, Alkohol, koffeinhaltigen Tee oder süße Getränke verzichtet werden. Greife eine Stunde vor dem Schlafengehen lieber zu einem Glas Wasser und vergiss nicht, noch einmal auf die Toilette zu gehen.


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Optimale Gegebenheiten schaffen

Wenn dein Schlaf gut ist, aber du immer noch das Gefühl hast, dich nicht ausgeschlafen zu fühlen, dann liegt es womöglich an deinen Schlafbedingungen. Das Bett, die Bettwäsche und das Schlafzimmer sind alles Faktoren, die dich beim richtigen Schlaf unterstützen. Nur wenn alle Faktoren perfekt sind, so kannst du auch einen tollen Schlaf haben.

Stelle sicher, dass dein Bett und deine Matratze auch für deine Körpergröße und deine Vorlieben ausgelegt sind. Schläfst du vielleicht schon jahrelang auf einer Matratze, die dir zu weich ist? Möglicherweise hast du dich schon daran gewöhnt, aber eine härtere Matratze könnte dir in Zukunft dabei helfen, noch besser zu schlafen. Dasselbe gilt für Kopfkissen und Bettdecke.

Wir gewöhnen uns an die Dinge, mit denen wir bereits seit langer Zeit schlafen, aber eine Veränderung wirkt sich oft positiv auf den eigenen Schlaf aus. Wenn es dir immer zu warm wird, probiere eine dünnere Decke aus. Wenn du Nackenschmerzen hast, dann suche nach einem neuen Kopfkissen. Schlaf ist essenziell und hier sollte nicht gespart werden.

Ein wichtiger Faktor ist die Raumtemperatur. Viele Menschen schlafen in zu warmen Räumen, da sie denken, dass man sich so wohler fühlt. Statistisch und wissenschaftlich gesehen helfen aber vor allem kalte Schlafzimmer dabei, besser zu schlafen. Eine sanfte Brise und ein angenehm kühler Raum zwischen 16 und 18 Grad sind ideal, damit dein Schlaf gut ausfällt.

Störfaktoren eliminieren

Schlaf gut

Jeder schläft unterschiedlich ein. Die einen brauchen vollkommene Ruhe, während andere sich an den Lärm der Straße unter ihnen gewöhnt haben. Wenn dein Schlaf gut ist, du ihn aber verbessern möchtest, dann identifiziere mögliche Störfaktoren in deiner Umgebung.

Lärm ist hier entscheidend und kann dazu führen, dass du schlecht einschläfst oder mitten in der Nacht aufwachst. Dies betrifft vor allem leichte Schläfer. Schon das kleinste Geräusch weckt dich aus deinem Schlummer. Hier können Ohrenstöpsel aushelfen.

Ein anderer Faktor ist Licht. Einige mögen ein komplett dunkles Schlafzimmer, während andere lieber etwas Licht haben. Richte dir deinen Schlafplatz so ein, wie du es möchtest. Mit einem Partner ist das nicht immer einfach, aber versuche, Kompromisse zu finden. Dinge wie Nachtlichter oder Schlafmasken schaffen hier Abhilfe.


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Lese vor dem Schlafen

Wenn du oft am Smartphone hängst, dann solltest du diese Angewohnheit vor allem vorm Einschlafen abschaffen. Damit dein Schlaf gut wird, ersetze diese Routine lieber durch ein gutes Buch. Viele von uns reden immer davon, mehr zu lesen, aber kommen durch den stressigen Alltag nicht dazu. Zehn oder zwanzig Minuten am Abend zu lesen, fügt diese Routine ohne Probleme in den Alltag ein. Noch dazu macht sie müde, wodurch du besser einschlafen wirst.

Ein E-Reader ist hier der perfekte Ersatz für das Handy, simuliert dabei ein ähnliches Verhalten, aber stört deine Augen nicht. Das Licht des Displays ist nicht so aggressiv und schont deine Augen auch bei längerem Lesen. So wird nicht nur der Schlaf gut, sondern du hast ein wertvolles Hobby dazugewonnen.

Sport richtig einsetzen

Wer sich tagsüber viel bewegt, der wird abends fast automatisch müde. Bei Sport ist es wichtig, diesen gezielt einzusetzen. Du solltest vermeiden, dich direkt vor dem Schlafengehen groß zu bewegen. Es reicht vollkommen, wenn du am Tag dein Training durchgeführt hast. Abends solltest du deinen Körper nicht noch einmal in Schwung bringen. Nur dreißig Minuten Bewegung am Tag helfen dabei, besser einzuschlafen.

Fazit

Schlaf gut

Viele haben Probleme mit dem Einschlafen oder wachen mehrmals in der Nacht auf. Einige Probleme lassen sich aber einfach eliminieren und sorgen für einen wohltuenden Schlaf ohne Störungen. Wenn du gut schläfst, so bist du am nächsten Tag sowohl körperlich als auch mental fitter. Die richtige Schlafroutine ist unheimlich wichtig für unseren Körper und Geist, da sich beides im Schlaf erholt und regeneriert.

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Franziska König
Franziska König
Franziska König hat sich schon seit ihrer Jugend für Japan interessiert und ist mit Anime, Manga und Videospielen aufgewachsen. 2015 begann sie ihr Studium für Japanologie an der Universität Leipzig und hat ihren Master 2023 erfolgreich abgeschlossen. Seit 2022 arbeitet sie aktiv als selbstständige Texterin und fokussiert sich dabei auf Themen wie Popkultur und Reisen. Ihr macht es Spaß, sich journalistisch mit verschiedenen Themenbereichen zu befassen und bringt das Wissen aus ihrem akademischen Werdegang mit in die Recherche der Beiträge ein.

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