Daniel Rodic über seinen Wunsch, Schauspieler zu werden

        Daniel Rodic    


Wir sprachen mit dem sympathischen Schauspieler Daniel Rodic, der sein Schauspiel-Debüt übrigens 2010 in der PS-starken Serie „Alarm für Cobra 11“ hatte, über seine Rolle in der neuen RTL-Crime-Serie „Bad Cop“. Außerdem hat er uns im Interview verraten, wie er sich körperlich fit hält und ob er sein Leben auch schon einmal umgekrempelt hat.

 
Ajouré: Jetzt im September erscheint die RTL-Crime-Serie „Bad Cop“, in der du mitwirkst. Was kannst du uns schon zur Serie und deiner Rolle verraten?

Daniel: In „Bad Cop“ spiele ich den jungen Kommissaranwärter Luis Pinto, der als Jahrgangsbester frisch von der Polizeischule nun auch in der Praxis überzeugen will. Nur gestaltet sich die ganze Sache etwas komplizierter als gedacht, da sein Kollege, dem er zugewiesen wird, nicht wie angenommen der Polizist Jesko Starck ist, sondern sein Zwillingsbruder und Gauner Jan Starck. Man darf wirklich gespannt sein, was da so alles passiert zwischen den beiden (lacht).

 
Ajouré: Wie waren die Dreharbeiten?

Daniel: Die Dreharbeiten in Hamburg waren klasse! Zwischen David Rott und mir stimmte die Chemie einfach, on- wie off-camera. Viele unserer Ideen sind während des Spielens entstanden und so konnten wir den Szenen einiges an Improvisation mitgeben. Außerdem habe ich gelernt: Schlage dir in der Mittagspause nicht den Magen voll, wenn du weißt, dass du in der anschließenden Szene einen Rollmops runterwürgen musst. Not good (lacht).

 
Ajouré: Du trainierst fast täglich – welche Sportarten übst du dabei genau aus?

Daniel: Genau, jeden zweiten Tag steht bei mir Training an, sei es im Fitness-Studio oder draußen an der frischen Luft laufen. Hauptsächlich trainiere ich mit meinem eigenen Körpergewicht, beispielsweise ist eine meiner Lieblingsübungen der Handstand kombiniert mit Liegestützen. Dazu kommt dann Yoga oder auch Tai Chi, die den Ausgleich schaffen und Ruhe einkehren lassen. Sport ist für mich wie die Luft zum Atmen, ohne geht es nicht. Außer Treppensteigen, da kommt manchmal auch meine faule Seite zum Vorschein, die mir zuflüstert „Daniel, nimm den Aufzug“ (lacht).

 
Daniel Rodic

 
Ajouré: Achtest du darauf, dass deine Rolle eine gewisse „Körperlichkeit“ fordert?

Daniel: Letztes Jahr hatte ich beispielsweise ein Casting für einen Kinofilm und war von der Rolle so fasziniert, dass ich für das Casting-Finale, welches immer wieder aufgeschoben wurde, letztendlich fünf Kilo abgenommen habe. Einfach aus dem Grund, weil ich sowohl physisch als auch psychisch in die Rolle finden wollte. Wandelbar bleiben ist meine Devise und dazu braucht man eine gewisse Körperlichkeit.

 
Ajouré: 2018 bist du im Kinofilm „So viel Zeit“ zu sehen, in dem es darum geht, dass es nie zu spät ist, um seinem Leben eine neue Wendung zu geben. Hast du dein Leben selber auch schon einmal umgekrempelt?

Daniel: Oh ja, absolut! Damals war ich eher ein Außenseiter und wurde daher zum Mitläufer. Ich war aber leider mit den falschen Leuten befreundet. Glücklicherweise konnte ich aus meinem damaligen Umfeld ausbrechen und bin verdammt froh, dass ich innerlich immer wusste, dass das der falsche Weg ist. Dann habe ich meinen Abschluss gemacht, bin nach Köln gezogen und habe mit der Schauspielausbildung angefangen, die mein Leben um 360 Grad gedreht hat. Dieser Wunsch, Schauspieler zu werden, stand bei mir immer an erster Stelle. Von vielen wurde ich dafür belächelt, getreu dem Motto „Träum weiter!“. Und jetzt darf ich diesen Traum tatsächlich leben.

 
Ajouré: Welche Pläne hast du ansonsten noch für die nähere, aber auch fernere Zukunft?

Daniel: Ich muss gestehen, dass meine Pläne für die nahe Zukunft sehr simpel gestrickt sind. Wohnung putzen, Kühlschrank auffüllen und wenn Hollywood anruft, gehe ich ran (lacht).


RTL zeigt „Bad Cop – Kriminell gut“ mit Daniel Rodic ab dem 21. September immer donnerstags um 21:15 Uhr, in den ersten beiden Wochen in Doppelfolgen. Die erste Staffel umfasst insgesamt zehn Folgen. Produziert wird die Rollentausch-Story nach einer Idee von Jens Maria Merz von Talpa Germany.

 

Fotos: Lars Henning Schröder; Olaf Kroenke

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