5 natürliche Mittel, die bei Potenzproblemen helfen können
Jeder Mann kann im Laufe seines Lebens von Potenzproblemen betroffen sein. Doch grundsätzlich besteht deswegen kein Grund zur Verzweiflung.

Potenzprobleme sind für Männer ein ernsthaftes Problem, das keinesfalls verharmlost werden sollte. Viele findige Unternehmer versuchen, aus den Schwierigkeiten der Herren der Schöpfung ein Geschäft zu machen, verkaufen dabei die unterschiedlichsten Wundermittel und versprechen Sensationserfolge. Nach einem Versuch bleibt für viele jedoch bloß die Enttäuschung, dass es auch damit nicht funktioniert hat. Doch es gibt sie tatsächlich, die natürlichen Methoden, mit denen die ursprüngliche Manneskraft wiederhergestellt werden kann. Mit diesen fünf einfachen Mitteln haben schon viele Männer erstaunliche Erfolge erzielt.

Potenzmittel #1: Damiana – das Wundermittel der Mayas

Damiana ist vor allem in Mittel- und Südamerika als natürliches Aphrodisiakum und Entspannungsmittel bekannt. Schon die Azteken und die Mayas nutzten das Mittel dazu, um ihre Potenz und ihre Libido zu erhöhen.

Tatsächlich enthält Damiana eine Reihe von Inhaltsstoffen, die die Wirkung des Nerven- und Hormonsystems positiv beeinflussen können. In Mexiko wird das Mittel dazu verwendet, um den Körper zu entspannen und den eigenen Energielevel zu erhöhen. Viele vergleichen die Wirkung von Damiana mit jener von Cannabis.

Bei der Pflanze handelt es sich um einen kleinen Strauch, der gelbe Blüten trägt. Er ist unter anderem auch unter dem Namen „mexikanische Stechpalme“ bekannt. Das Blatt und auch der Stamm werden entweder geraucht oder zur Herstellung von Tees und Tinkturen verwendet. Die Verringerung der Impotenz wird vor allem auf die Inhaltsstoffe Koffein und Arbutin zurückgeführt.

Erhältlich ist Damiana beispielsweise in Form von Tee oder als nikotinfreier Tabakersatz in zahlreichen Online-Shops wie Amazon oder bei eBay.

Potenzmittel #2: Cannabidiol (CBD)

CBD gilt in letzter Zeit als modernes Wundermittel und so kommt es auch nicht überraschend, dass die Pflanze auch dazu in der Lage sein soll, das Sexleben von Männern zu verbessern.

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Allerdings handelt es sich bei dem CBD, das vor allem in Form von Ölen erhältlich ist, nicht um das neue Viagra. Die Wirkung gestaltet sich etwas subtiler. CBD wird vor allem nachgesagt, dass es stimmungsaufhellend, angstlösend und hormonregulierende Wirkung haben soll.

In Phasen hoher Belastung schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus. Dieses gilt im Körper als Gegenspieler des Sexualhormons Testosteron und hemmt zeitgleich dessen Ausschüttung. Die Einnahme von CBD kann die Ausschüttung von Cortisol mindern und so dafür sorgen, dass sich das Sexualhormon Testosteron nun wieder ungehindert im Körper verbreiten kann.

CBD ist zusätzlich dazu in der Lage, die Angst vor einem möglichen Versagen zu lindern. Wer schon öfters von Potenzstörungen betroffen war, verliert mit der Zeit das Selbstbewusstsein und wird beim Sex schnell nervös oder leidet gar an Angstzuständen. CBD hat eine beruhigende Wirkung und hilft deshalb dabei, diese Zustände unter Kontrolle zu bringen.

Sogar für Tiere ist das wertvolle Öl sehr gut verträglich.
Sogar für Tiere ist das wertvolle Öl sehr gut verträglich.

Potenzmittel #3: Regelmäßig Sport

Wer etwas darüber in Erfahrung bringen möchte, wie er seine Potenzprobleme am besten in den Griff bekommen kann, will meistens etwas von exotischen Wundermitteln lesen, die schnell und einfach die ursprüngliche Manneskraft wiederherstellen können.

Diese gibt es tatsächlich. Sie sind in vielen Fällen jedoch viel naheliegender und weniger exotisch, als sie die meisten vermuten würden. Dazu gehört beispielsweise, seinen eigenen Körper regelmäßig durch Sport zu fördern und in Schwung zu bringen.

Sein Körperfett zu reduzieren und Muskeln aufzubauen hat nicht nur ästhetische Gründe. Sport ist für eine Erektion von großer Bedeutung, weil er das Stickoxid in den Blutgefäßen erhöht und damit den Blutdruck deutlich verbessert. Vor allem regelmäßiges Krafttraining ist dazu in der Lage, die natürliche Produktion von Testosteron zu steigern, das ebenfalls als entscheidender Faktor für die Potenz gilt.

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Darüber hinaus erhöht sich durch den gestählten Körper auch das eigene Selbstbewusstsein. Wem der Sport zu anstrengend ist oder wer aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage ist, sollte zumindest täglich einen halbstündigen Spaziergang an der frischen Luft unternehmen. Auch das kann schon Wunder im Bett bewirken.

Regelmäßiger Sport verbessert den Blutdruck und stärkt das Selbstvertrauen.
Regelmäßiger Sport verbessert den Blutdruck und stärkt das Selbstvertrauen.

Potenzmittel #4: Gesunde Ernährung

Ebenso wichtig wie die Bewegung ist die Wahl der richtigen Lebensmittel. Wer seinen Körper stets mit schlechtem Treibstoff versorgt, darf sich nicht wundern, wenn die Maschine im Bedarfsfall nicht auf Hochtouren läuft.

Darüber hinaus führt falsche Ernährung in vielen Fällen zu Übergewicht und Gefäßerkrankungen. Dabei handelt es sich um zwei wesentliche Gründe für mögliche Erektionsstörungen.

Auf dem Speiseplan sollten deshalb regelmäßig vor allem Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch stehen. Als besonders fördernd für die Potenz gelten darüber hinaus Linsen, Nüsse, Lachs, Wassermelonen, Gurken, Eier und Rinderfilet.

Vor allem Chilis, Austern und Feigen wird oftmals eine luststeigernde Wirkung nachgesagt. Das liegt vor allem daran, dass sie wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Wer jetzt allerdings annimmt, dass sofort nach der Einnahme von Austern zum Abendessen alle Potenzprobleme beseitigt sind, sollte seine Erwartungen ein wenig zügeln. Auch hier ist die Wirkung eher langfristig und es kommt vor allem auf die regelmäßige Einnahme dieser Lebensmittel an.

Potenzmittel #5: Auf die innere Uhr achten

Auch ein schlechtes Schlafmuster kann für Erektionsstörungen verantwortlich sein. Es scheint so, als würden wir einfach nur so rumliegen in der Nacht. Doch für den Körper ist der Schlaf die entscheidende Phase, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen und die Akkus wieder mit der nötigen Energie zu versorgen.

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Auch wenn es fast zynisch klingt, als Mittel gegen Potenzprobleme Schlaf einzusetzen: Eine verbesserte Schlafqualität lässt auch den Testosteronspiegel schnell wieder ansteigen. Denn erst wenn der Körper alle überlebenswichtigen Maßnahmen fertiggestellt hat, kann er sich schließlich auf die nächste Aufgabe konzentrieren und sich auch um unsere Fortpflanzung kümmern.

Wie viele Stunden Schlaf genau benötigt werden, ist bei allen Menschen ganz unterschiedlich. Zahlreiche Tests im Internet können aber zumindest einen Anhaltspunkt bieten. Noch einfacher: Zu Bett gehen bei ausreichender Müdigkeit und checken, wann man in der Früh ganz ohne Wecker wieder aufwacht. Im Schnitt dauert das etwa sechs bis neun Stunden.

 

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