Ajoure Blog Seite 212

Stylish durch den Winter…

… geht es mit diesen Street Styles – und deshalb haben wir für dich auch gleich die passenden Teile herausgesucht, um die Looks nachzushoppen! Wichtigstes Key-Piece der Outfits: lässige Mäntel, mit denen du einen großen Auftritt hinlegst! Dazu noch coole Jeans und Boots und fertig ist die Basis für deinen Winter-Look.
 

Winter Street Style Men

 

 

Street Style Herren Winter

 

 

 

Fotos: Peopleimages; Melodie Jeng / Kontributor / Getty Images; PR/Tracdelight

Das ist die beste Musik beim Arbeiten

Dass Musik unsere Stimmung positiv beeinflusst, kennen wir alle. Das Glückshormon Dopamin ist hierfür verantwortlich. Normalerweise wird es immer dann ausgeschüttet, wenn wir z.B. für etwas belohnt werden. Unsere Lieblingsmusik bewirkt eben das und führt dazu, dass wir motivierter und kreativer sind.

Allerdings hilft uns das nicht immer weiter. Es ist schon seit 30 Jahren bewiesen, dass Musik eine äußerst fördernde Wirkung bei monotonen Aufgaben hat, während sie bei anspruchsvoller Arbeit eher im Weg steht. Sortierst du gerade etwas in Regale, retuschierst du in Photoshop ein Bild oder schraubst du am Auto, so hat Musik eben diesen positiven Effekt.

Schreibst oder ließt du gerade einen anspruchsvollen Text, dann empfindet man Musik als störend. Das Gehirn muss zu viele Informationen verarbeiten und bricht die aufgebaute Konzentration irgendwann ab. Dies passiert noch schneller, wenn man das Musikstück nicht kennt. Ein unerwarteter Übergang von Strophe zum Refrain (Bridge), ein lautes Rufen oder ein Gitarrensolo ziehen schnell die Aufmerksamkeit auf sich, ohne dass man etwas dafür kann.

Andersherum werden wir von Songs, die wir in und auswendig kennen nicht mehr überrascht und können diese bis zu einem gewissen Grand auch bei schwieriger Arbeit hören.

Beim Lernen

Wenn wir etwas Neues lernen, muss das Gehirn auditive Informationen und den Lernstoff verarbeiten. Wer nicht Multitasking-geschult ist, bekommt vor allen bei Musik mit Text und dem Lernen von etwas Verbalem, wie etwa einer Fremdsprache, ganz große Probleme.

Im Chaos

Bei einem lauten Arbeitsplatz kann Musik sehr förderlich sein. Zu viele Hintergrundgeräusche sorgen dafür, dass die Cortisol-Produktion hochfährt und Stress entsteht. Musik drängt die Geräuschkulisse zurück und schaltet wieder die Dopamin-Produktion an.

Fließband

Bei sich ständig wiederholender Arbeit kann Musik den Workflow auf die Spitze treiben und zu einer maximal fehlerfreien und schnellen Arbeit führen.

Welches Genre eignet sich am besten zum Arbeiten?

Wir haben 50 Personen befragt, welche Musik sie ausschließlich beim Arbeiten am liebsten hören. Die 16 – 36-jährigen Personen durften so viele Genres nennen, wie sie wollten und wir kamen zu einem sehr interessanten Ergebnis:

 

Japanischer Pop & -Rock … 4%
Andere, Meditative, Punk, Country …8%
Klassisch, Orchester, Filmmusik … 8%

Indie … 10%
keine Musik … 14%
Black – Jazz, Funk, Blues, Gospel … 14%

Pop … 24%
Oldies, 90er, 80er, … 26%
Hip-Hop, Rap deu/eng, R&B … 28%

Radio, Charts, Balladen … 30%
Rock, Metal, Sub Genre … 34%
Elektronik – Techno, House … 34%

Wäre das hier was für dich?

Ferdinand Dreyssig & Marvin Hey – Coeur De La Nuit

 

Bei Musikgeschmack spalten sich bekanntlich die Geister. Wer von uns kennt nicht diese endlos langen Diskussionen, bei denen dein Gegenüber dich versucht davon zu überzeugen, dass sein Geschmack viel besser ist? Bei unserer Umfrage haben aber fast alle Befragten mindestens 2–3 Genres angegeben. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass der folgende Absatz über den besten Musikmix beim Arbeiten auch angenommen wird.


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Der Mix gibt den Ton an!

Eine einzige Musikrichtung schafft es also nicht, einen Menschen dauerhaft zu motivieren. Vielmehr kann aber zu gewissen Tageszeiten eine bestimme Musik optimal sein.

Frühmorgens nach dem Aufstehen oder auf dem Weg zur Arbeit ist deine Lieblingsmusik die beste für dich. Du kennst sie und wirst du nicht von einem extrem lauten Gitarrensolo überrascht. So kann man entspannt in den Tag starten.

Wenn es vormittags darum geht, produktiv zu werden und das Gehirn hochzufahren, bietet dir House-Musik mit schnellen Beats das beste Programm. So wird dein Geist wach und leistungsfähig.

Um die Mittagszeit ist Konzentration und der nötige Biss erforderlich. Hierfür kann man den Streaming-Dienst ganz ausschalten oder komplett zu Klassik wechseln. Das hört sich für die meisten im ersten Moment vielleicht skurril an, aber das hat einen guten Grund. Laut einer Studie der Neurologin Frances Rauscher kann man nämlich nun vom Mozart-Effekt profitieren. Die Musikstücke des österreichischen Komponisten weisen häufig auf einen Laut-Leise-Zyklus von 30 Sekunden hin, welcher dem Muster unserer Gehirnwellen am nächsten kommt. Alle Probanden die unter Einfluss der Klassischen Musik standen, schnitten mit einem deutlich besseren IQ-Testergebnis ab.

Gegen Nachmittag widmest du dich dann schon vielleicht dem nächsten Projekt und benötigt Inspiration und Kreativität. Jazz und Blues bringen die Gedankengänge noch mal zum Brodeln und regen deinen Erfindergeist an.


 

Braut sich da etwa was zusammen?

Kostenlos Musik hören hat ein Ende: “Wir haben einen Fehler gemacht!”

 

Fotos: PR/Amazon; Caiaimage/Tom Merton/Getty Images

Achtung Sicherheitslücke! Die 3 größten Hardware-Gefahrenquellen

Sicherheit ist im Umgang mit Computern und dem Internet ein wichtiges Thema. Doch auf Grund der Anzahl an Viren, Hackern und Möglichkeiten, deinen PC zu zerschießen beziehungsweise Schadsoftware auf dem Computer zu installieren, scheint der Schutz ein bisschen wie Sisyphusarbeit. Mit einem guten Anti-Viren-Programm kann man sich im Internet weitestgehend absichern, dass auch die Hardware einen möglichen Angriffspunkt darstellt wissen allerdings die wenigsten. Wir zeigen dir heute drei Hardwareprodukte, die ohne den richtigen Schutz leicht zum Angriffsziel werden. Vor allem in der Business Welt und in größeren Büros sollte man diese Sicherheitslücken ernst nehmen.
 

Der USB-Stick

Sicherheitslücke USB-Stick
 

Auch wenn wir uns in der Zeit von Clouds und Online-Datenübertragungen befinden ist die Benutzung von USB-Sticks immer noch weit verbreitet, was nicht zuletzt auf die einfache Handhabung zurückzuführen ist. Diese Sticks können sehr leicht genutzt werden um Schadsoftware auf den Computer zu installieren. Es reicht meistens schon einen mit Viren verseuchten USB-Stick anzuschließen und eine Datei auf den PC zu ziehen.

Um sich vor so etwas zu schützen solltest du eine generelle Vorsicht gegenüber USB-Sticks walten lassen. Einem geschenkten USB-Stick sollte man also auf jeden Fall in das Maul schauen. Generell solltest du bei Quellen, denen du nicht traust, auf einen Datenaustausch über den USB-Port verzichten und die Cloud als mögliches Ausweichmedium vorschlagen.

Zusätzlich gibt es noch Anti-Viren-Software, die bei richtiger Benutzung ausschlagen sollte, solltest du einen verseuchten USB-Stick anschließen. Im Internet findet man allerdings auch Programme, die auf das Untersuchen von USB-Sticks beim Anschluss spezialisiert sind, wie zum Beispiel USB-Immunizer.

Weiterhin kann es hilfreich sein darauf zu achten, dass keine neuen Fenster aufpoppen sobald man mit dem USB-Stick interagiert. Dies kannst du aber auch verhindern, indem du die sonst so nützliche Autorun-Funktion abschaltest. Autorun könnte im Notfall einer Schadenssoftware dabei helfen, sich selbst zu installieren.

Letztendlich solltest du im Umgang mit USB-Sticks wachsam sein, vor allem wenn du der Quelle nicht komplett vertraust, doch ein Anti-Viren-Programm kann dir unter die Arme greifen. Außerdem hilft es deinen Kollegen von dem Sicherheitsmangel zu berichten, damit auch sie sich schützen und dir somit ein Teil der Arbeit abgenommen wird.
 

Kabellose Tastatur

Sicherheitslücke kabellose Tastatur
 

Vor Allem im Büro sind kabellose Tastaturen beliebt, sie sind einfach flexibler und passen sich den verschiedenen Umständen in großen Büros besser an, als ihre verkabelten Verwandten. Das Problem entsteht, wenn die Tastaturen eingegeben Daten nicht wie üblich über Bluetooth senden, sondern ihren eigenen Funkstandard nutzen.
Bei Tastaturen für unter 50 Euro entdeckten Experten so einige Sicherheitslücken, doch auch bei renommierten Herstellern, wie HP oder Toshiba, gab es markante Sicherheitsmakel. Mit so genannten „KeySniffers“ kann man auf eine Entfernung von bis zu 70 Metern „abhören“ was mit der Tastatur eingegeben wird. Dies funktioniert auch durch Wände problemlos.

Es ist also durch diese Sicherheitslücke zum einen möglich, alle eingegebenen Daten abzufangen, doch hiermit hört es nicht auf. Man ist auch befugt, Daten an den PC zu senden. So könnte man den infizierten Computer kinderleicht nutzen, um den Virus auf weitere PCs zu schleusen.

Doch dies ist nicht die einzige Sicherheitslücke für Tastaturen, wobei sich die nächste Lücke auf alle Tastaturen bezieht und nicht nur auf Kabellose. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man mit einem Smartphone, welches neben einer Tastatur liegt, auf den geschriebenen Text zurückschließen kann. Hierzu benutzt man die Beschleunigungssensoren und die Tipp-Vibrationen die entstehen, wenn man bei einer Tastatur etwas eingibt. Die Software erkennt also die Tastenanschläge, schätzt dann die ungefähre Position der Taste ab und misst die Zeit zwischen den einzelnen Anschlägen, um so auf die genaue Position zu schließen. Die resultierenden Wörter werden dann mit potentiellen Wörtern abgeglichen und zu einem Text zusammengefasst. Die Forscher erreichten eine Erfolgsrate von 80 Prozent, weswegen sie der Meinung sind, dass diese Technik auf einigen Smartphones sogar schon implementiert werden könnte. Dieses Prinzip funktioniert allerdings erst ab dem iPhone 4 – je besser das Smartphone ist, desto besser wird allerdings auch die Rekonstruktionsrate.

Vor dieser Technik schützt man sich am besten, indem man das Handy auf einer anderen Oberfläche als die der Tastatur liegen lässt. Der andere Sicherheitsmakel ist – was die Software angeht – schwer zu beheben, da Tastaturen eigentlich nicht geupdatet werden. Man kann sich allerdings vor dem Kauf informieren, welche kabellosen Tastaturen Bluetooth benutzen, oder man wählt einfach verkabelte „Oldschool“-Tastaturen.
 

Drucker

Sicherheitslücke Netzwerk-Drucker
 

Wie die Vorgänger stellt auch der Drucker eine eher weniger offensichtliche Sicherheitslücke dar. Diese resultiert aus eingebauten Festplatten und Flashspeichern, die die Aufgabe haben, Daten zwischenzuspeichern. Diese Daten werden bei den meisten Modellen nicht sofort gelöscht, sondern verweilen ein Weilchen auf den Festplatten. Dies macht auch die Entsorgung von Druckern bei möglichen heiklen Informationen zu einem Sicherheitsproblem. Vor der Entsorge ist es ratsam, den Drucker von einem Experten von Daten zu reinigen.

Ist der Drucker noch in Benutzung, gibt es viele Möglichkeiten, wie Hacker auf die Daten zugreifen können. Sie sollten in einem Großraumbüro die Kommunikation mit dem Drucker auf jeden Fall absichern, so lange er über das Netzwerk angeschlossen ist. Bei einem neuen Drucker heißt es: Standardpasswort sofort ändern und nach Firmware-Updates suchen.

Greifen mehrere Leute auf einen Drucker zu, sollte man den einzelnen Personen also spezielle Rechte zuordnen. Weiterhin solltest du sichergehen, dass der Datenverkehr verschlüsselt wird. Sollte das Netzwerk nicht nur mit dem Drucker, sondern auch mit dem Internet verbunden sein, benutzen Spezialisten zum Beispiel Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, um den Angriffen vorzubeugen. Mit den oberen Tipps verhindert man übrigens ebenfalls, dass Daten bei kabelloser Übertragung von PC zu Drucker abgefangen werden.
 

Du siehst also , dass Sicherheit am Computer wesentlich mehr als nur ein einfacher Virus-Scanner ist. Selbst bei der Software muss man achtsam sein. Doch mit den Tipps bist du nun vorbereitet und kannst dich optimal schützen.

 

Fotos: Daniel Zgombic; t_kimura; BarA Muratolu; lvcandy / Getty Images

Jack Reacher: Kein Weg zurück – Filmkritik & Trailer

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Jack Reacher: Kein Weg zurück – Die Story

Jack Reacher (Tom Cruise), ehemaliger Major der Militärpolizei, mischt sich immer wieder ein, wenn es darum geht, den Menschen zu Gerechtigkeit zu verhelfen. Dabei ist er auch der Militärpolizei selbst immer wieder eine große Hilfe.

Sein direkter Kontakt ist Major Susan Turner (Cobie Smulders), welche dort quasi seine Nachfolge angetreten hat, die er bislang aber lediglich durchs Telefon kennt. Allerdings ist man sich durchaus sympathisch und so beschließt der sonst eher einzelgängerische Reacher, ihr einen Besuch in Washington abzustatten.

Dort angekommen muss er jedoch erfahren, dass Major Turner vor kurzem ihres Postens enthoben und verhaftet wurde, da man sie der Spionage beschuldigt. Doch Reacher wäre nicht Reacher, wenn er nicht sofort falsches Spiel wittern und sich mit allen erdenklichen Mitteln an die Aufklärung machen würde.

Dabei stößt er auf eine weitere junge Frau, die ebenfalls in die Schusslinie der Gegenseite gerät, als diese Reachers Akten genauer in Augenschein nehmen und etwas über das Mädchen erfahren. Und so findet er sich alsbald, gemeinsam mit Susan Turner und der jungen Samantha (Danika Yarosh), auf einer wilden Jagd, um seine und Turners Unschuld zu beweisen.

 

 

Nicht neu, aber klassisch solide

An Tom Cruise‘ Jack Reacher scheiden sich die Geister. Der erste Teil der angestrebten Filmreihe konnte deshalb auch 2012 an den Kinokassen zuerst nicht überzeugen. Nun steht dennoch eine Fortsetzung im Kino.

Mit „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ liefern Regisseur Edward Zwick und Hauptdarsteller Tom Cruise in erster Linie einen simplen und soliden Actionfilm ab. Dieser, sehr oldschoolig anmutende Streifen, sorgt jedoch bei Fans wie Kritikern für unterschiedliche Reaktionen. Denn, neu in der Fortsetzung Reacher: der Einzelgänger erhält Unterstützung von gleich zwei Frauen. Das damit gebrochene Einzelgängerimage sehen nun einige Fans und Kritiker als Verlust einer der wichtigsten Eigenschaften des ersten Teils. Andere Fans wie Kritiker sind sich indessen wiederum sicher, dass genau in diesem Einzelgängertum einer der Gründe des Misserfolgs des Erstlings lag. Ebenso uneinig sind sich Kritiker wie Fans bezüglich des Fitnesszustandes des in die Jahre gekommenen Tom Cruise. Für die einen wird er immer besser, die anderen meinen, ihm fehle langsam die nötige Power für diese Art Rollen.

Mit Teil 2 der Reacher Reihe läuft nun ein Film in den Kinosälen, der definitiv nicht zu den innovativsten oder überraschendsten seines Genres zählt. Auch die Handlung und die Figuren sind nichts, was herausfordert oder ungewohnt ist. Dennoch, wer sich den knallharten, für Gerechtigkeit auf eigene Faust kämpfenden Typen wünscht, der
einfach die Bösen zur Strecke bringt und das auf coole Art und Weise tut, der bekommt hier genau das geboten, was er möchte. Nicht alles dabei ergibt Sinn, die Hintergrundgeschichte bleibt dabei auch genau das, im Hintergrund und ja, manchmal sieht Cruise im Film echt alt aus. Doch das tut Liam Neeson schon lange.

Letztlich sind Filme Geschmacksache und müssen sich an der eigenen Erwartungshaltung messen. Liegt diese zu hoch, oder wo anders, kann ein Film, egal wie er sein mag, nicht gewinnen.

Deshalb gilt hier: Diese Art Film ist nicht gedacht, um etwas noch nie Dagewesenes zu erschaffen oder um Kinogeschichte zu schreiben. Diese Filme wollen auf simple Art und Weise die Menschen unterhalten, die keinen Bock auf verwinkelte Geschichten und Plottwists haben, die Figuren die innerlich zerrissen und böse sind, deren Motivation man ja ach so gut nachvollziehen kann, nicht mehr sehen wollen.

Ähnlich harter Typ:

96 Hours – Taken 3 – Kritik & Trailer

 

Mit der richtigen Erwartung genießen

„Jack Reacher: Kein Weg zurück“ wird sich vermutlich in keiner Bestenliste finden, wenn es um Filme geht, die man gesehen haben muss. Aber das macht nichts. Nicht jeder Film muss der Beste und Tollste sein den es gibt. Nicht jeder Film muss das Dagewesene toppen. Manche Filme müssen einfach gemacht werden, weil die Macher und ein paar Leute in den Kinos, oder daheim, Spaß daran haben. Wer Interesse an einem solide gemachten Actionstreifen hat, Tom Cruise auf der Leinwand mag und ohne zu hohe Erwartung in den Film geht, dürfte gut unterhalten werden. Für alle anderen: Finger weg!

 

Jack Reacher
Kinostart: 10. November 2016
 

Mehr Kino für dich!

Independence Day: Wiederkehr – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Paramount Pictures Germany

Apple vs. Google vs. Adobe – Wenn die Großen Krieg spielen

Dass der Markt für neue Entwicklungen im Internet stark umkämpft ist, ist keine Neuheit. Apple gegen Google, Google gegen Facebook, Microsoft gegen Apple und eigentlich jedes kleine Unternehmen gegen jeden dieser Riesen. Besonders spannend sind dabei die mitunter seltsam kindisch anmutenden Scharmützel, die die riesigen Konzerne miteinander austragen. Dabei nutzt jeder die für sich exklusiven Strategien und Plattformen, um dem anderen den einen oder anderen Anteil am umkämpften Werbemarkt abzunehmen. Zuletzt kam Adobes Flash unter die Räder, als sich Google und Apple einen Schlagabtausch geliefert haben.
 

Das Ende von Adobes Flash als Standard im Internet

Über viele Jahre war die Technik „Flash“, die vom Unternehmen Adobe vertrieben wird, der Standard wenn es um bewegte Inhalte im Internet geht. Eigentlich ist jeder damit in Kontakt gekommen: Werbung auf Webseiten, kleine Banner und auch die Videos bei YouTube wurden mit der Hilfe von Adobes Flash in den Browsern angezeigt. Beliebt war die Technik jedoch nie. Sie war sehr anfällig für Störungen, hat eine starke Auslastung auf den Rechnern verursacht und war nicht nur einmal das Ziel von Hackern und offenbarte dabei mitunter gravierende Sicherheitslücken. Spätestens mit der gestiegenen Bedeutung der mobilen Geräte war das Ende von Adobe eingeleitet. Einer der Gründe dafür war, dass Steve Jobs eigentlich Google treffen wollte.

Google hält die Mehrheit an der Plattform YouTube und hat viele seiner Dienste eine Weile mit Flash laufen lassen. Apple hat hingegen von Beginn an verhindert, dass Flash auf iPhones und iPads genutzt werden konnte. Steve Jobs hat sogar einmal sehr deutlich gegen die Technik und all ihre Mängel argumentiert. Der Grund war aber ein anderer: Die Apps für die mobilen Geräte von Apple waren weniger wert, da Flash solche Programme auch ohne eine App zur Verfügung stellen konnte. Allerdings hatte die Ikone von Apple damit einen direkten Treffer gelandet.

Nachdem mit Opera, Firefox und zuletzt auch Google Chrome auf die Nutzung von Flash verzichten, dürfte der Abgesang auf die unbeliebte Plattform für Entwicklung begonnen haben. Verschiedene Probleme bei der Sicherheit in den letzten Monaten haben diese Entwicklung nur noch weiter beschleunigt. Inzwischen hat selbst Adobe eingestanden, dass der neue Standard HTML5 wohl eher zu nutzen ist. Was auf den ersten Blick wie ein Punktsieg für Apple aussieht, ist allerdings nur ein kleines Kapitel in den verschiedenen Streitigkeiten zwischen Apple und Google.
 

Adobe Flash Plugin Absturz

 

Der kalte Krieg zwischen Apple und Google

Während man Facebook und Microsoft inzwischen aus der Rechnung herausnehmen muss, da sie sich noch nicht prominent auf dem Werbemarkt positionieren konnten, wird der Konflikt zwischen Apple und Google immer deutlicher. Am deutlichsten ist dieser mit Sicherheit auf dem Markt für mobile Plattformen. Apples iOS und Googles Android kämpfen um jeden Nutzer. Und derzeit scheint es so, als würde diese große Schlacht zugunsten von Google entschieden werden. Die Plattform Android hat mit prominenten Partnern wie Samsung, LG oder Sony in den letzten Jahren deutlich an Marktanteilen gewinnen können. Zwar konnte Apple einen großen Teil seiner Nutzer halten, durch die technische Stagnation beim Betriebssystem iOS und die mangelnde Innovation im Design entscheiden sich aber immer mehr überzeugte Apple Kunden für die quelloffene Lösung Android. Das liegt auch daran, dass die App-Entwicklung sich in den letzten Jahren in diese Richtung verschoben hat. Die mitunter sehr restriktiven Vorgaben, die für den iTunes Store für Apps vorgegeben werden, haben viele Entwickler zu Android getrieben.
 

Das Ende der kleinen Riesen im Internet

Das Ende von Flash und somit vermutlich auch das Ende von Adobe als Mitspieler in diesem Markt der technischen Entwicklungen im Internet dürfte nur das erste von noch vielen zu kommenden Beispielen sein. Die meisten Nutzer werden die Technik Flash an sich vermutlich nicht vermissen: Durch die oben aufgezeigten Probleme haben sich viele Nutzer schon lange auf den neuen Standard HTML5 gefreut. Und darüber, dass sie nicht mehr täglich eine Aufforderung zur Aktualisierung des Flash Players erhalten. Adobe wird sich dafür wohl auf die Entwicklung der eigenen Produkte spezialisieren. Zudem stehen mit einigen kleinen Plattformen für die Entwicklung im Internet immer noch Dienste zur Verfügung.

Die Entwicklung kann jedoch durchaus als bedenklich eingestuft werden. Immer mehr kleine Unternehmen und sogar bisherige kleine Riesen der Branche werden unter den Verteilungskämpfen der großen Konzerne zerquetscht. Das Ende von Flash hätte deutlich später kommen können, wenn sie nicht zu einem Ziel zwischen Google und Apple geworden wären. Ob dies auch in der Zukunft weiter passieren wird und irgendwann nur noch diese beiden, vielleicht ergänzt durch Facebook und Microsoft, eine Rolle spielen werden, bleibt sicher abzuwarten.

 

Fotos: CSA Images/ B&W Icon Collection / Getty Images; Apple; Google; Adobe; Mozilla Foundation / Wikipedia

Editorial: Big City Lord // Bridge of Dandy

photography Jörg Strehlau / www.joergstrehlau.de // grooming Mel Goldmann @ Nina Klein using Davines & Laura Mercier // styling Vera Witthaut // styling assistant Sina Pilgrim // model Fabian @ M4 Models

 
Big City Lord

mantel (ärmellos) Mario Keine
strickpullover Julian Zigerli
hemd Eterna
strickhose Julian Zigerli
rucksack Campomaggi
schuhe Fly London

 
 
Big City Lord

pelz cape (unecht) Rebecca Ruétz
strickjacke Tigha
hemd Frisur
hose Sissi Goetze
schuhe stylist’s own

 
 
Big City Lord

shirt Vladimir Karaleev
hemd Eterna
hose Sissi Goetze
mütze Whyred
schuhe Melvin&Hamilton

 
 
Big City Lord

shirt Vladimir Karaleev
hemd Eterna
mütze Whyred

 
 
Big City Lord

hose Sissi Goetze
schuhe Melvin&Hamilton

 
 
Big City Lord

mantel Premium by Jack&Jones
t-shirt BASTIBASTI Apparel
rollkragenpullover Vladimir Karaleev
hose WE Fashion

 
 
Big City Lord

pullover Goetze
hoodie BASTIBASTI Apparel
hose Mario Keine
socken & stulpen Stylist’s own
schuhe Vladimir Karaleev

 
 
Big City Lord

pullover Case Studies Letschin
schal Case Studies Letschin
mütze Stylist’s own

 
 
Big City Lord

pullover Case Studies Letschin
schal Case Studies Letschin

 
 
Big City Lord

weste Mario Keine
mantel Selected Homme
strickjacke Tigha
shorts This is now
leggings Mario Keine
schuhe Melvin&Hamilton

 
 
Big City Lord

pullover (w) Whyred
pullover Selected Homme
hose Stylist’s own

 
 
Big City Lord

mantel Mario Keine
strickjacke WE Fashion
hose Sissi Goetze
tasche Campomaggi

 
 
Big City Lord

mantel Valdimir Karalev
pullover Sissi Goetze
hemd Julian Zigerli
hose BASTIBASTI Apparel

 
 

Steuert die virtuelle Realität den Massenmarkt an?

Die Entwicklung von Geräten zur Nutzung der virtuellen Realität konnte in den letzten Monaten riesige Fortschritte verzeichnen. Google Cardboard, Oculus Rift und viele weitere Lösungen konnten für viel Aufregung sorgen. Aktuell haben einige Anbieter Endgeräte vorgestellt, die nicht nur den Sehnerv, sondern auch den Geruchssinn ansprechen. Somit stellt sich für viele Menschen die Frage, ob die virtuelle Realität auf den Massenmarkt zusteuert.
 

Eine neue Generation von Games

Eines der großen drei Anwendungsgebiete der virtuellen Realität findet sich in der Spieleindustrie. Seit Jahren streben Entwickler und Zocker gemeinsam nach einer Steigerung der Immersion und nach Spielen, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Je weiter man sich dabei von der Realität abkoppeln kann, um tiefer in ein Spiel einzutauchen, umso besser. Der Traum vieler Gamer, komplett in einem Spiel zu versinken, könnte sich bald erfüllen.

Durch die Nutzung der verschiedenen VR-Geräte entsteht für Gamer eine völlig neue Erfahrung. Helden, Bösewichte, Monster und Drachen erwachen im Wohnzimmer zu neuem Leben. Die Spieler sind ihren Idolen näher denn je. Selbst erfahrene Spieleveteranen beschreiben das Erlebnis als neue Erfahrungsebene und bestätigen, dass sie von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, sich wirklich in der Spielwelt zu befinden.

Für die Hersteller besteht ein großer Anreiz, diese Technik massentauglich zu machen. Preisgünstige und von den Nutzern akzeptierte Lösungen könnten einen neuen Markt schaffen, auf dem sich spezialisierte Firmen mit neuen Geräten und Spielen herausstellen können. Es ist davon auszugehen, dass sowohl Gamer als auch Entwickler gleichermaßen diesem neuen Trend entgegenfiebern.
 

Ein vollkommen neues Filmerlebnis

Nicht nur die Spieleindustrie plant eine verstärkte Nutzung der neuen Technologien. Auch in der Filmindustrie scheint sich unter der Oberfläche einiges zu regen. Experten sprechen von einer drohenden Revolution des gesamten Industriezweigs.

Mithilfe von VR-Geräten wird es den Zuschauern ermöglicht, voll und ganz in die gedrehten Filme einzutauchen. Dadurch ergeben sich gleichermaßen Chancen und Risiken für die Hersteller von Filmen. Szenen können beispielsweise deutlich intensiver gestaltet werden, aber auf der anderen Seite könnten vor allem Flugszenen oder Nahaufnahmen für Unwohlsein bei den Zuschauern sorgen. Ein stämmiger Riese oder eine gigantische Spinne auf einem klar abgegrenzten Fernseher stellen für die meisten Menschen kein Problem dar, könnten aber in einer virtuellen Realität zu Panikattacken führen.

Bei den Verantwortlichen muss ein Umdenken stattfinden, um die Chancen dieser Technologie nutzen zu können. VR-Geräte bieten völlig neue Möglichkeiten, um die Botschaft der Filme zu übermitteln und ein einzigartiges Filmerlebnis zu schaffen. Ein neuer Ansatz, der von einigen kleineren Produzenten verfolgt wird, ist die Umsetzung der Kamera als Hauptcharakter, dessen Erlebnisse der Zuschauer ununterbrochen aus einer 360° Perspektive verfolgen kann.
 

virtuelle Realität in der Schule

 

Virtuelle Realität in der Schule

So faszinierend wie die Aspekte der Unterhaltung dieser Technologie sein können, so hilfreich können diese Geräte im Bildungssektor sein. Es bestehen bereits fortgeschrittene Pläne, um mithilfe der virtuellen Realität das Lernen in der Schule zu vereinfachen.

Einer der Hersteller qualitativ hochwertiger VR-Geräte, Samsung, kündigte eine Kooperation mit dem Cornelsen Verlag an, um die virtuelle Realität in deutsche Klassenzimmer zu bringen. Laut den Anbietern werden abstrakte und schwer nachvollziehbare Unterrichtsthemen durch die Verwendung dieser neuen Technologie erlebbar und verständlich vermittelt. Das große Ziel dieser Kooperation besteht darin, die Lerninhalte für deutsche Schüler besser zu veranschaulichen und ihre Leistungen zu verbessern. Die biochemische Verwertung von Kohlenhydraten im menschlichen Körper könnte beispielsweise durch einen dreidimensionalen Visualisierungsfilm eindrucksvoll gelehrt werden.

Die einzige Hürde besteht derzeit in einem gravierenden Mangel an Inhalten. Sowohl Samsung als auch der Cornelsen Verlag suchen händeringend nach Lernangeboten, die sowohl methodisch als auch didaktisch fundiert sind und in die Lehrpläne der Bundesländer passen. Aktuell arbeitet der Hersteller an einer VR-App, die seit diesem Herbst im Biologieunterricht ausgewählter Schulen ausprobiert werden soll. Insgesamt soll diese Anwendung über mehrere Wochen intensiv in den Klassenstufen sieben bis neun getestet werden, um die Effektivität der Lehrmethode festzustellen. Mittels eines Tablets kann die Lehrkraft die dargestellten Inhalte auf den VR-Brillen der Schüler steuern und für einen optimalen und zielstrebigen Einsatz der Software sorgen.
 

Fazit

Wann die virtuelle Realität bei den Endverbrauchern ankommt und Spiele, Filme wie auch Schule zu einem neuen Erlebnis macht, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass VR-Geräte auf den Massenmarkt zusteuern und eine flächendeckende Verbreitung dieser Technologie nur eine Frage der Zeit ist. Einige ausgewählte Schüler können sich auf einen deutlich anschaulicheren Unterricht in diesem Herbst freuen. Auch für Filmbegeisterte und Gamer dauert es nicht mehr lange. Die ersten Filme und Spiele sind auf dem Markt erschienen, sodass die Technologie vereinzelt schon ausprobiert werden kann.

 

Fotos: JGalione; Kelvin Murray / Getty Images

Los Mützos – Wintermützen mit Stil

Der Herbst ist da und mit ihm die kalten Tage, es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Winter kommt und man es kaum abwarten kann, mit roten Ohren und roter Nase endlich nach Hause ins Warme zu kommen. Ein Hilfsmittel gegen die kalte Nase kennen wir leider noch nicht, doch der Rest des kalten Kopfes kann mit einer warmen Mütze gerettet werden. Unsere Lieblinge sind ein paar schlichtere Beanies, auffälligere, knallige Mützen und ein paar schrille Modelle, die mit dem einen oder anderen Bommel versehen wurden. Bei unserer Wintermützen-Auswahl ist für jeden Geschmack etwas dabei!

 

 

Fotos: PR/Tracdelight; PeopleImages.com/Getty Images

Willkommen bei den Hartmanns – Filmkritik & Trailer

Willkommen bei den Hartmanns – Die Story

Angelika Hartmann (Senta Berger) möchte ihrem Leben endlich wieder Sinn geben. Als ehemalige Schuldirektorin, die Kinder aus dem Haus, der Mann bei der Arbeit oder im Jugendwahn, sucht sie nach einer Aufgabe. Als sie Kleidung ins Flüchtlingsheim bringt und erfährt, dass Unterkünfte für Flüchtlinge gesucht werden, steht für sie fest, wir nehmen einen auf!

Doch ihr Mann Richard (Heiner Lauterbach) ist davon gar nicht angetan und verleiht seinem Unwillen deutlich Ausdruck und auch Sohn Philip (Florian David Fitz) hält es für keine gute Idee. Doch für Angelika steht unumstößlich fest, der Flüchtling, das wird ihr Projekt. Immerhin Tochter Sophie (Palina Rojinski) steht ihrer Mutter dabei zur Seite.

Als sich die ersten Wogen wieder geglättet haben, bekommt Angelika dann auch ihren Willen und schon wenig später steht mit Diallo Makabouri (Eric Kabongo) der Flüchtling fest, der bei den Hartmanns einziehen wird. Doch damit beginnt das eigentliche Drama erst, nicht etwa, weil Diallo problematisch wäre, nein, Familie Hartmann selbst verfügt schon über genügend Krisenpotential, das nun erst so richtig an die Oberfläche gespült wird. Also, herzlich willkommen bei den Hartmanns.

 

 

Klassische Komödie trifft auf bislang untypische Thematik

Sie ist da, die erste deutsche Komödie zum Thema Flüchtlingskrise. Mit einem prominenten Cast und viel Witz macht sich Regisseur Simon Verhoeven daran, das mediale Dauerthema in unterhaltsamer Form aufzuarbeiten.

Dabei bleibt der Film massentauglich und kommt im klassischen Gewand einer typisch deutschen Komödie daher. Einzig die Thematik hebt ihn ein wenig von den übrigen, doch sehr oft gleichförmigen und erwartbaren Komödien ab. Was viele Filme aus diesem Genre hingegen leicht zu einer gewissen Eintönigkeit verkommen lässt, bringt hier die nötige Vertrautheit mit, um ein interessantes, bisher wenig in dieser Form behandeltes Thema für das breite Publikum zugänglich zu machen.

In einer durchaus gelungenen Mischung aus Ernsthaftigkeit, die aber nie lange ernst bleibt und einer Albernheit, die aber nie so albern wird, dass man die wichtige Thematik dahinter vergisst, manövriert Verhoeven die Handlung zwischen Familienproblemen, Flüchtlingskrise und Gesellschaftskritik durch den Film, der nie ganz bösartig weh tun will, aber trotzdem alles offensiv thematisiert und bei dem allen Seiten ihr Fett weg bekommen.

Dazu lebt der Film enorm von den vielen verschiedenen Figuren, von den gut aufspielenden Hauptdarstellern Senta Berger, Heiner Lauterbach und Eric Kabongo, über die vielen, zum Teil ebenfalls mit bekannten Gesichtern besetzten Nebenrollen, die in ihrer Vielfältigkeit erst so richtig das Thema von allen Seiten darstellen und mit Leben einhauchen. Der große Cast macht definitiv Sinn und ist hier nicht einfach nur als Namedropping zu verstehen.

Da sich die gesamte Handlung auf sehr viele Figuren verteilt, entwickelt sich die Geschichte sehr breit gefächert, die klassische Spannungskurve gibt es zwar, dennoch sind es auf dem Weg dorthin vor allem die vielen kleinen Spannungsspitzen, die den Film durchaus reizvoll und sehenswert machen. Zudem mit einer soliden Soundkulisse und ein paar schönen Bild- und Kameraspielereien versehen, gerät auch der Rahmen des Werkes rund und muss sich hinter den Genre-Kollegen in keinster Weise verstecken.

 

Feelgood mit Hintergrund

Wer eine unterhaltsame Komödie zwischen Familienangelegenheiten und Flüchtlingskrise erleben will, die ohne übertriebene Schwere auskommt, aber dennoch zum Nachdenken anregt, der ist mit „Willkommen bei den Hartmanns“ bestens bedient.

 

Willkommen bei den Hartmanns Kinoposter
Kinostart: 03. November 2016

Genrewechsel-Blitzrunde!

Zoomania – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Warner Bros. Germany

Will Smith: Die zwei Grundsteine des Erfolgreichseins

Denkt man an Will Smith, kommt den meisten wohl einer seiner Filme, wie „Men in Black“, in den Sinn. Andere werden an seinen großen Serienerfolg „Prince of Bel Air“ denken und wieder andere an seine musikalischen Werke oder an seinen Auftritt bei TV Total. Der Mann scheint ein Multitalent zu sein und eines ist sicher: Egal ob du ihn magst oder nicht, er weiß wie man wirklich erfolgreich ist.

Wer hätte also gedacht, dass so jemand seinen Schlüssel zum Erfolg bei einer Rede teilt, die fast nur von Kindern gehört wird? Denn genau dies hat Will Smith
bei seiner Rede bei den Kids Choice Awards im Jahr 2005 gemacht.

Die Rede dreht sich um zwei wichtige Tipps, die laut Will Smith den Schlüssel zum Erfolg ausmachen. Zum einen ist es das Laufen, von dem Will spricht, zum anderen das Lesen.
 

Laufen/Joggen:

erfolgreich durch joggen
 

Wenn man läuft hat man eine Stimme in seinem Kopf, die alles versucht, damit du aufhörst zu laufen. Sie sagt Sachen wie: „Du bist doch schon so müde!“ oder „Das Sofa tut aber nicht so weh!“. Die einzige Aufgabe dieser Stimme ist also, dass du aufhören möchtest zu laufen, beziehungsweise dich anzustrengen. Wenn du also öfters laufen gehst, wird es für dich zur Gewohnheit diese Stimme in deinem Kopf zu ignorieren. Du lernst wie du es schaffst nicht aufzugeben, sollten einmal schwerere Zeiten auf dich zukommen.

Ignorieren ist allerdings nicht das einzige, was du mit dieser Stimme machen kannst. Überwindest du dich zum Beispiel erfolgreich dazu zum Sport zu gehen, so wirst du dich nach dem Laufen gehen immer besser fühlen, als an den Tagen an denen du zu Hause geblieben bist. Dieses Wissen solltest du dir ebenfalls zu Nutze machen. Wenn der innere Schweinehund also mal wieder der Meinung ist, dass das alles zu viel für dich ist, denk daran, wie du dich gefühlt hast als du das letzte Mal laufen warst, es wird nicht lange dauern bis du deine Laufschuhe angezogen hast.
 

Lesen

erfolgreich durch lesen
 

Doch wie kann dir Lesen dabei helfen erfolgreich zu werden?

Will Smith begründet das folgendermaßen: Vor uns haben schon Milliarden andere Menschen gelebt und selbst heutzutage existieren fast acht Milliarden Menschen. Solltest du also ein Problem haben, das unlösbar scheint, wirst du die Lösung in einem Buch finden. Denn es gibt kein Problem auf dieser Welt, was noch kein Mensch vor dir hatte.

Gerade in der heutigen Zeit, wo wir alle Bücher dieser Welt in Form eines kleinen Computers in unserer Hosentasche mit uns tragen. Früher meinten die Eltern man solle es nachlesen, sich über etwas schlau machen und genau das ist der zweite Schlüssel zum Erfolg: Versuche deine Probleme selber zu lösen und auch wenn es das erste Mal für dich ist, hat es schon ein Mensch vor dir gemacht – nimm dir das zur Hilfe. Du löst deine Probleme also selber, indem du guckst wie andere sie gelöst haben und das ist in der heutigen Zeit des Internets und der Smartphones fast schon zu einfach.
 

Als wir Will Smiths Tipps das erste Mal gehört haben, belächelten wir sie nur kurz, doch wenn man sich mit der wahren Bedeutung und dem tieferen Sinn auseinander setzt, müssen wir sagen, dass Will Smiths Tipps sehr plausibel klingen.

Wir machen uns nun auf zum Erfolgreichsein und gehen erstmal eine Runde laufen mit einem Hörbuch auf den Ohren.

 

Fotos: Gregg DeGuire / Kontributor; Westend61; FangXiaNuo / Getty Images