Endlich da! Alles zum neuen Tesla Model 3

        Tesla Model 3    


Du bist ein Autofreak und hast nur darauf gewartet, bis das neue Tesla Model 3 an die Öffentlichkeit kommt? Dann haben wir gute Nachrichten für dich: Es ist endlich da! Die ersten 30 Autos wurden am Freitag, den 28.07.2017, in Kalifornien an ihre Besitzer übergeben. Es gibt bereits über eine halbe Million Vorbestellungen, welche nun abgearbeitet werden müssen.

 

 

Autoausstattung

Das Auto besteht zur Hälfte aus Stahl, zur anderen aus Alu.

Es besitzt einen E-Motor im Heck, sowie einen Akku im Boden. Das einzigartige Design wird durch das Glasdach und die Kofferräume, vorne und hinten, vervollständigt.

Der Tesla Model 3 kann durch das Smartphone geöffnet und startbereit gemacht werden. Das Einzige was du tun musst, ist, Platz zu nehmen. Im Inneren des Autos befindet sich lediglich ein Lenkrad, ein 15-Zoll-Touchscreen und zwei Knöpfe, weshalb du jede Menge Platz für dich selbst hast. Für Frischluft brauchst du keine Fenster mehr öffnen, dies alles erfolgt über einen kleinen Schlitz durch ein neues Belüftungssystem.

 

 

Nachteile – Tesla Model 3

Natürlich bringt der Tesla Model 3 auch seine Nachteile mit sich. Durch den Touchscreen voller Infos wird automatisch weniger auf die Straße geachtet. Des Weiteren sind, verursacht durch den vergleichsmäßig billigen Preis, auch Plastikelemente verbaut worden. Der Kofferraum kann nicht manuell geöffnet werden, sondern nur mechanisch.

Anfangs gibt es nur wenig Auswahlmöglichkeit für Zusatzeinrichtungen, um die Vorbestellungen schneller abarbeiten zu können. Ein Premium-Interieur oder ein Autopilot würde jeweils 5.000 USD zusätzlich kosten, Metallic-Lack gibt es für 1.000 USD und 19-Zoll-Sporträder für 1.500 USD. Das vollautonome Fahren (nur mit Autopilot) liegt bei 3.000 USD. Vermutlich wird das Schnellladen wie bei den vorigen Modellen nicht kostenlos möglich sein.

400.000 Menschen haben schon bereits 1.000 Euro für das neue Tesla-Modell angezahlt. Das Auto startet theoretisch für alle bei 21.400 Euro. Jedoch sollte man mit ca. 60.000 Euro, wohlgemerkt ohne Zusatzoptionen, rechnen, um eine Auslastungsmöglichkeit von 500 Kilometern zu erreichen.

Um das Abarbeiten der Vorbestellungen zu garantieren, werden die ersten US-Kunden bis Ende 2018 warten müssen, die Deutschen sogar bis 2019. Der Tesla-Chef Elan Musk möchte bis Ende Dezember 5.000 Autos pro Woche produzieren. Ende 2018 sollten es dann 50.000 pro Woche sein.

 
First Model 3 Handovers:

 

Die technischen Daten zusammengefasst

Beim Standard-Modell kann man mit einer Akkugröße von bis zu 55 kWh rechnen, die auf eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer kommen wird. Um eine Reichweite von 210 Kilometer aufzuladen, musst du bei einem Supercharger mit etwa 30 Minuten rechnen. Bei einem normalen Ladevorgang werden 48 Kilometer in der Stunde geladen. Das Leergewicht beträgt 1610 Kilogramm. Ab Herbst 2017 wird dieses Auto 35.000 USD kosten.

Das Long Range Modell hingegen besitzt eine Akkugröße von bis zu 75 kWh. Die Reichweite beträgt dann bis zu 500 Kilometer. Die Ladedauer mit einem Supercharger (für 272 Kilometer) beträgt in etwa 30 Minuten. Im Normallladevorgang werden 60 Kilometer in der Stunde geladen. Das Leergewicht beträgt bei diesem Modell 1730 Kilogramm. Seit Juli 2017 ist mit einem Preis ab 44.000 USD zu rechnen.

Bei den Autos hast du eine Garantie von bis zu vier Jahren oder 80.000 km. Die Akkugarantie beträgt acht Jahre oder 160.000 km bei der Standardversion und bei der Long Range Version 192.000 km.

Eines der Probleme von Tesla ist derzeit die noch geringe Anzahl an Supercharger Stationen, dessen Eröffnung relativ kostspielig ist. Im Moment sind selbstfahrende Autos aufgrund der Gesetzeslage noch nicht erlaubt. Tesla setzt jedoch einen weiteren großen Meilenstein für die Autoindustrie und möchte das neue Modell in Zukunft auch selbstfahrend anbieten.

 

Fotos: Tesla / PR

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