Die Zukunft zum Greifen nah: Der neue Audi e-tron Sportback ab 2019 in Serie!

        Audi e-tron Sportback    

Da tut es Audi schon wieder. Während unzählige Automobilhersteller schon Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines einzelnen Elektrofahrzeugs haben, bringen die Ingolstädter 2019 einfach mal einen zweiten Elektro-Wagen auf den Markt. So als wäre es das Selbstverständlichste auf dieser Welt, den anderen immer eine Nasenspitze voraus zu sein. Doch vielleicht ist es das ja. Selbstverständlich. Zumindest für Audi. Fakt ist: Wir dürfen uns darauf freuen, denn der neue Audi e-tron Sportback ist vielversprechend. So zumindest das Feedback, denn Audi präsentierte den Zukunftsträger auf der Frühjahrsmesse Auto Shanghai vor ein paar Wochen. Der richtige Ort, für ein Konzeptauto dieser Kategorie.

Der Audi e-tron kommt bereits 2018 auf den Markt. Und Audi hat nichts Geringeres vor, als diesen zum Must-have der Kategorie „sportliche SUV“ für das kommende Jahrzehnt zu machen. Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG im Interview: „… Schon 2019 folgt mit der Serienversion des Audi e-tron Sportback eine emotionale Coupé-Variante (im Vergleich zum normalen e-tron Anm.d.Red. ), begeisternd und bereits auf den ersten Blick als E-Automobil erkennbar.“
 

Audi e-tron Sportback Heck
 

Wie wird der neue e-tron Sportback angetrieben?

An der Vorderachse befindet sich eine und an der Hinterachse zwei E-Maschinen, die alle vier Räder antreiben. Somit wird der e-tron Sportback zum quattro – und zwar zu einem leistungsstarken. Nicht weniger als 320 Kilowatt sorgen dafür, dass der „Sportback von Morgen“ standesgemäß von Null auf Tempo 100 katapultiert wird. Nebenbei, beim Boosten verfügt der e-tron Sportback über 370 Kilowatt. Umgerechnet würde dies eine Leistung von knapp über 500 PS bedeuten. Die Einhundert-Marke erreicht dieser nach bereits 4,5 Sekunden. Des Weiteren gibt Audi eine Reichweite von über 500 Kilometer an, womit ein lästiges Zwischenladen auf Mittelstrecken endlich ausbliebe. Dank des Combined Charging Systems kann die Batterie sowohl mit Gleich- als auch mit Wechselstrom geladen werden.

Wie beim e-tron quattro concept befindet sich die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie zwischen der Fahrgastzelle und den Achsen. Hierdurch erreicht Audi einen tiefen Schwerpunkt, so wie gleichzeitig eine ausgewogene Achslastverteilung von 52:48 (vorne/hinten). Beides verleiht dem Wagen Topwerte in Sachen Sicherheit und Fahrdynamik.

Weshalb der neue Audi e-tron Sportback erstmals in Shanghai und nicht etwa auf der IAA in Frankfurt am Main ausgestellt wird, hat seinen Grund. Dr. Dietmar Voggenreiter, Vorstand für Marketing und Vertrieb der AUDI AG: „Wir zeigen den Audi e-tron Sportback ganz gezielt erstmals hier in Shanghai, denn China ist der weltweit wichtigste Markt für E-Autos. Das gilt für die Infrastruktur und die Förderung ebenso wie den Absatz. Schon heute gibt es rund 150.000 Ladestationen, bis Ende 2017 werden weitere 100.000 dazu kommen. Wir sind gut gerüstet für dieses rasante Wachstum. In den nächsten fünf Jahren werden wir fünf e-tron-Modelle in China anbieten, darunter auch reine Batteriefahrzeuge mit Reichweiten deutlich über 500 Kilometer wie den Audi e-tron Sportback.“
 

Audi e-tron Sportback Front
 

Wem die großen Öffnungen an der Front bei Audi gefallen haben, der könnte jetzt wohl ein wenig geknickt sein. Da E-Motoren einen sehr geringen Luftbedarf haben, entfällt die große Öffnung. Nichtsdestotrotz ist an der Front weiterhin das bekannte, markentypische Achteck des Singleframes. Zumindest wenn es nach der Studie geht. Allerdings betont breit und horizontal geschnitten. Der klassische Singleframe wird durch eine in Wagenfarbe lackierte plastische Abdeckung ersetzt, die natürlich ebenfalls die vier bekannten Audi-Ringe zeigt.

Aufgrund seiner Maße wird der e-tron Sportback im C-Segment angesiedelt. Wer sich auskennt, weiß an dieser Stelle, dass dieses Segment dem A7 sehr nahekommt. Mit einer Länge von 4,90 Meter, einer Breite von 1,98 Meter und einer Höhe von 1,53 Meter legt der e-tron Sportback einen selbstbewussten Auftritt hin. Seine von Haus aus gelieferten 23“ Räder tragen ihr Nötiges dazu bei. Kurz gesagt: Ein Coupé, das Seinesgleichen sucht.
 

Audi e-tron Sportback Innenraum
 

Die altbekannten Außenspiegel entfallen und werden durch kleine Kameras komplett ersetzt. Der große Vorteil hierbei liegt in der Natur der Sache. Weniger Windgeräusche und ein beinahe kompletter Wegfall des toten Winkels. Die Aufnahmen der Außenspiegel-Ersatz-Kameras werden in einem Display in den Türen angezeigt.

Das weitere Interieur ist betont hell gestaltet und besticht durch funktionale Klarheit. Große berührungsintensive Bildschirme sind überall zu finden. In den Türverkleidungen, der Mittelkonsole und dem Zentraldisplay. Hierüber werden Funktionen und Interaktionen des Fahrzeugsystems angezeigt.

Wie heißt es so schön: Vorsprung durch Technik.

 

Fotos: AUDI Presse; STR / Freier Fotograf / Getty Images

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