Yoga für Männer – Power für Körper & Seele

        Yoga für Männer    


Yoga erfreut sich bereits seit einiger Zeit auch in unseren Breiten zunehmender Beliebtheit und gerade für viele Frauen gehört der regelmäßige Gang ins Yoga-Studio bereits fest zum Leben dazu. Männer neigen stattdessen oftmals dazu, die aus körperlichen Übungen, Mantras und Meditationen bestehende indische Lehre zu belächeln und nicht selten als „Frauen-Fitness“ abzutun. Dabei ist die Geschichte des Yogas eine durchaus männliche: Bis in die 1930er Jahre wurden in Indien ausschließlich Männer in den unterschiedlichen Yogastilen unterrichtet. Wenn du zu den Männern gehörst, die sich nicht von Schlagworten wie Sanftheit und Entspannung abschrecken lassen, liefert dir dieser Artikel einige gute Gründe, es tatsächlich einmal mit Yoga zu versuchen.

 

Yoga: (k)eine Frauendomäne?!

Wenn du schon mal in einem Yoga-Kurs gewesen bist, warst du vielleicht überrascht, dich inmitten einer deutlichen Überzahl weiblicher Teilnehmer zu befinden – oder hattest du be-reits damit gerechnet? Tatsächlich scheint es, als hätten sich viele Yoga-Studios auf eine weibliche Zielgruppe spezialisiert, und auch die Schlagworte, unter denen die indische Lehre sich hier einen Namen gemacht hat, wirken wenig „männlich“. Hier geht es um Entspannung, die eigene Mitte finden, Sanftheit, Ruhe – Begrifflichkeiten, die die meisten Männer eher abschrecken als anziehen. Wer aber genauer hinsieht, wird entdecken, dass es sich bei Yoga nicht etwa um ein paar leichte Dehnübungen und „Omm“-Singen handelt, sondern oftmals um ein knallhartes Work-out, das selbst gut trainierte Sportler an ihre Grenzen bringt. Die Vorteile regelmäßiger Yoga-Sessions sind für Männer und Frauen übrigens gleich und liegen sowohl im körperlichen, als auch im seelischen Bereich.
 

Männer Yoga

 

Stärker und flexibler durch Yoga

Wenn du dich an Yoga-Übungen versuchst und diese regelmäßig durchführst, wirst du bald feststellen, wie sich dein Körper verändert – und zwar zum Positiven! Durch die exakt durchgeführten Positionen werden deine Muskeln und Bänder gedehnt, was zu einer erhöhten Flexibilität führt. Auch Positionen, die dir anfangs schwer fielen, wie etwa der Paschimottanasana, bei dem du dich mit ausgestreckten Beinen im Sitzen so weit nach vorne beugst, bis du deine Füße berühren oder umfassen kannst, lassen sich mit der Zeit immer besser durchführen. Dabei trainierst du je nach Übung Arme, Beine, Bauch oder Schultern und gerade dein Rücken wird auf Dauer von der zusätzlichen Stärkung der Muskulatur und gleichzeitigen Dehnung profitieren. Das kann dir auch im Alltag zugutekommen: Verspannungen und Krämpfe gehören der Vergangenheit an und das Verletzungsrisiko durch „falsche Bewegungen“ verringert sich deutlich.

Übst du parallel noch andere Sportarten aus, stellst du nach einiger Zeit vielleicht fest, dass du über mehr Ausdauer verfügst, dich besser konzentrieren kannst und weniger schnell aus der Puste kommst. Auch das hängt mit dem Yoga zusammen: Studien zufolge vergrößert sich durch regelmäßige Yoga-Übungen die Lungenkapazität und die allgemeine Beweglichkeit wird gleichzeitig verbessert. Kein Wunder also, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft unter anderem auch Yoga auf ihrem Trainingsplan hat, ebenso wie zahlreiche weitere Profisportler aus unterschiedlichen Bereichen.
 

In der Ruhe liegt die Kraft

Beim Yoga wird aber nicht nur der Körper trainiert; auch dein Geist steht ebenso im Vordergrund. Indem du Stress und Alltagsprobleme „ausblendest“ und für die Dauer der Yoga-Session einfach loslässt, kannst du dich anschließend dafür umso besser konzentrieren. Das hilft dir auch dabei, in schwierigen Situationen gelassener zu bleiben und mit Herausforderungen ruhiger und entspannter umzugehen. Durch die kleinen „Auszeiten“ beim Yoga kannst du deine Batterien aufladen und anschließend im Job und im Privat-leben richtig Gas geben – aber auf eine bewusste und fokussierte Weise.

Und apropos Privatleben: Eine Studie des „Journal of Sexual Medicine“ belegt, dass Männer, die regelmäßig Yoga betreiben, auch von einer positiven Bereicherung ihres Sexuallebens berichten – wenn das kein Grund ist, das nächste Yoga-Studio für eine Probestunde aufzusuchen …
 

Foto: BraunS, PeopleImages/iStock.com



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