So senkst du deinen Körperfettanteil effizient

        Sixpack Körperfettanteil    

Es ist nicht immer erkennbar, dennoch besitzt es jeder – ein Sixpack! Dies klingt wie ein abgehalfterter Spruch in deinen Ohren? Braucht es nicht, denn es ist wirklich so! Mutter Natur hat uns alle mit einem Sixpack gesegnet, es ist kein zusätzliches Muskeltraining vonnöten.

Grundsätzlich ist es bei Männern ausgeprägter als beim weiblichen Geschlecht. Die Tragik: Unsere westliche Ernährung sorgt oftmals dafür, dass die Bauchmuskulatur von diversen Fettschichten überlagert wird. Darum solltest du dir klarmachen, dass dein Sixpack erst hervortritt, wenn dein Körperfettanteil maximal zehn Prozent beträgt.

Als Mann hast du einen klaren Vorteil gegenüber Frauen: Du besitzt einen geringeren Körperfettanteil. Deshalb ist es für die Damen der Schöpfung schwieriger, definierte Muskeln zu erhalten. Doch auch männliche Sportler und Bodybuilder kennen die Problematik – damit Muskeln wachsen können, müssen vermehrt Kalorien zugeführt werden. Hierbei wird ein Überschuss erzielt. Der Körper erhält mehr Kalorien, als er verbrennt.

Die Konsequenz ist logisch. Nicht nur die Muskeln, sondern auch Fetteinlagerungen gedeihen prächtig. Das höchste Ziel der ambitionierten Sportler ist es daher, dieses Dilemma zu umgehen. Doch wie ist es möglich, dass du deiner physischen Hülle zu ausgeprägter Muskulatur verhilfst, ohne dass es zeitgleich zu unerwünschten Röllchen kommt?
 

Ernährung, Speisen und nochmal Ernährung

Die Zwischenüberschrift verrät dir eigentlich schon, worauf es ankommt: auf die richtige Ernährung. Dieser Aspekt ist wichtiger als das Training! Dein Körperfettanteil kann nur maßgeblich gesenkt werden, indem du dich ausgewogen und klug ernährst. Grundsätzlich gilt, dass du auf Kohlenhydrate und Fette verzichten solltest. Diese Stoffe sind schließlich die Bausteine, die das Fundament für deine Fetteinlagerungen bilden.

Die Energieverbrennung hängt von deinen individuellen Tätigkeiten ab. Je mehr Bewegung, desto besser! Denn sämtliche Kalorien, die du nicht verwertest, werden in deinen körpereigenen Depots für “schlechte Zeiten” eingelagert. Dies ist zwar tückisch für deine angestrebte Fettverbrennung, aber eine gute Maßnahme der Evolution. Hierdurch wurde in früheren Zeiten verhindert, dass der Mensch verhungert. Um dieses Dilemma zu umgehen, solltest du vermehrt auf die Zufuhr von Proteinen setzen. Ein Eiweiß-Molekül enthält etwa vier Kalorien. Somit weist es zwar weniger Energie als ein Kohlehydrat- oder Fettmolekül auf, dafür gilt es aber als gleichwertiger Ersatz für den Körperhaushalt. Positiver Nebenaspekt: Die freigesetzte Energie lagert sich nicht in den Fettdepots ein, sondern direkt im Muskel.

Proteine werden langsam vom Körper verdaut. Dies hat den Vorteil, dass du dich über einen längeren Zeitraum gesättigt fühlst und keinen Heißhunger bekommst. Des Weiteren blockieren sie nicht die Fettverbrennung – verwertete Kohlenhydrate tun dies hingegen. Letztere sorgen nämlich für die Ausschüttung von Insulin. Während dieses Vorgangs wird die Fettverbrennung vom menschlichen Körper eingestellt, da er registriert, dass er weitere Energie erhält.

Der Körper beginnt erst wieder mit der aktiven Fettverbrennung, wenn der durch die Zunahme von Kohlenhydrate bedingte Insulinspiegel endlich sinkt. Bis dies geschieht, können bis zu vier Stunden vergehen. Während dieser Zeit verbrennt der Körper lediglich überschüssigen Zucker.

Daher solltest du dich hauptsächlich von proteinhaltigen Lebensmitteln ernähren. So gewährleistest du, dass deine Fettverbrennung nahezu jederzeit stattfindet. Dein Bewegungsapparat wird es dir danken, indem er Fettdepots zersetzt, anstatt neue anzulegen. Der Weg zum Sixpack wird somit geebnet. Wenn du allerdings nicht gänzlich auf Kohlenhydrate und Zucker verzichten möchtest, gibt es auch hierfür einige Kompromisse, die du eingehen kannst.
 

Körperfettanteil senken

 

Kein Sport ist Mord

Eine sinnvolle Ernährung ist wichtig, aber es gibt einen weiteren hervorzuhebenden Faktor: Sport. Wenn du dich körperlich betätigst, verbrennst du konstant Energie in Form von Zucker und Fett. Somit sinkt dein Fettgehalt kontinuierlich ab. Insbesondere, wenn du mit nüchternem Magen, beispielsweise vor dem Frühstück, Übungen befolgst.

Durch die Aufnahme von ergiebigen Eiweißen hat dein Körper genug Kraft, um die Aktivität zu meistern. Wertvolle Hel-fer können Kohlehydrat- und Fettblocker darstellen, welche für die Ausscheidung besagter Produkte sorgen. Diese werden vorher nicht von deinem Körper ver-wertet. Dies ist primär dann von Bedeutung, wenn du nicht gänzlich auf Nudeln, Brot und ähnliche Speisen verzichten möchtest. Mit den Blockern sinkt der Fettspiegel deines Körpers nämlich trotzdem!
 

Dies solltest du unbedingt berücksichtigen

Eine ausgewogene Ernährung und Sport in gesundem Maße ist eine ideale Kombination, um ein Sixpack zu definieren. Zudem forcierst du einen gesunden Le-benswandel! Wenn du aber daran interes-siert bist, mehr Muskelmasse aufzubauen, solltest du auf keinen Fall Kohlenhydrate, Zucker und Fette aus deinem Alltag verbannen. Sie liefern schließlich die Energie, die du benötigst, um die Muskulatur zu vergrößern.

Vor einer Trainingseinheit solltest du daher diese üppigen Energielieferanten konsumieren. Im Anschluss empfiehlt es sich, die leeren Depots mit proteinhaltigen Speisen zu füllen. Aber Achtung: An den Tagen, an denen du nicht trainierst, solltest du auf die Kohlenhydrate verzichten. Diese würden sonst nicht dem Muskelaufbau, sondern der Fetteinlagerung dienen. Dies wäre absolut kontraproduktiv.
 

Viel Erfolg auf dem Weg zu deinem Sixpack!

 

Fotos: Yuri_Arcurs, 123object/iStock.com



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