MetCon = Metabolic Conditioning

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Metabolic Conditioning hört sich immens wichtig an, ist es auch!

Hinter diesem riesigen Namen, in der CrossFit Szene auch liebevoll MetCon genannt, verbirgt sich das Training aller drei Energiegewinnungswege des menschlichen Körpers.

Das sind der Phosphatspeicher, der vor allem für die extrem kurzen Belastungen im Maximalkraft- und Sprintbereich zuständig ist, der Glykogenspeicher, in dem die Kohlenhydrate gelagert sind und der bei allen Belastungen bis ca. 10 Minuten den Löwenanteil der Energiegewinnung trägt und der allseits beliebte Fettspeicher, der vor allem bei lang andauernden und weniger intensiven Belastungen in „Mitleidenschaft“ gezogen wird.

CrossFit selbst bezeichnet in seinem Grundwerk, dem Training Guide, vor allem monostrukturelle Übungen als MetCon. Monostrukturell bedeutet, dass ihr euch lediglich in einer Ebene bewegt. Beispielsweise das Laufen findet nur in der Vorwärtsbewegung statt, während ein Seitwärtswurf zusätzlich noch die Rotation dabei hat und somit im Gegensatz zum Laufen als Polystrukturell gilt. Der CrossFit Training Guide bezeichnet also vor allem Bewegungen auf einer Ebene wie laufen, rudern, Boxjumps und Seilspringen als MetCon. Faktisch haben es aber eigentlich alle sportlichen Betätigungen, die länger als 30 Sekunden andauern verdient in diese Kategorie zu fallen, da sie schon die entsprechenden variablen Energiegewinnungsmöglichkeiten des Körpers ansprechen und trainieren.

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Kettlebell Fotos:© lunamarina-Fotolia.com

Sehr beliebt im MetCon-Bereich sind hochintensive Intervalle, wie beispielsweise das HIIT-Training oder die Tabata-Protokolle, die wir auch häufig im CrossFit finden. Diese haben vor allem gegenüber langen Ausdauereinheiten bei geringerer Intensität den Vorteil, dass sie mindestens dieselben positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben aber nebenbei zu einer verbesserten Muskulatur und mehr Kraft führen als ihr Gegenspieler. Das hat erst kürzlich wieder eine Studie des American Council on Exercise herausgefunden, deren Ergebnisse ihr auch auf dem Suprfit-Blog unter „Bewiesen, CrossFit funktioniert“ nachlesen könnte. Also lieber lange und mit geringer Intensität laufen oder mehr Power in weniger Zeit geben bei gleichen und teilweise besseren Ergebnissen? Du entscheidest!
Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest check meinen Blogartikel zum Thema „MetCon im CrossFit“.

Kurzum: Metabolic Conditioning ist einer der wichtigsten Grundpfeiler des  Fitness-Trainings und kann und darf nicht vernachlässigt werden, auch wenn es zunächst vielleicht Prämisse sein sollte die Kraft aufzubauen. Aber dazu kommen wir noch…

Foto: © lunamarina – Fotolia.com



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