Digitale Fotos organisieren

Die Digitalfotografie scheint eine elegante Lösung für das alte Problem der Kisten voller Fotos zu sein, die wir früher in den Schränken unserer Großeltern gesehen haben. In Wirklichkeit haben wir diese verstreuten Stapel von Abzügen durch unbenannte digitale Ordner und ein Sammelsurium von halb verwackelten Alben von jedem Smartphone, das wir je besessen haben, ersetzt. Digitale Fotos organisieren kann dann anschließend sehr überwältigend sein, und es wird nur noch schwieriger, je länger man wartet. Wir stellen dir hier Tipps und Tricks vor, deine digitalen Fotos in Zukunft leichter zu organisieren.

Verwende Ordner und Unterordner

Es liegt wirklich an dir, wie spezifisch du digitale Fotos organisieren möchtest. Aber je mehr Ordner du für einzelne Ereignisse, Reisen und Projekte anlegst, desto schneller wirst du dann ein bestimmtes Bild finden, das dir in den Sinn kommt.
Stelle dir einfach deine Fotoablage wie ein Labyrinth vor. Damit dein Gehirn dieses Labyrinth effizient durchqueren kann, muss es so eingerichtet sein, dass du es schnell und mühelos vorhersehen und verstehen kannst. Vielleicht ist die Reihenfolge der Ordner bei dir rein chronologisch. Oder vielleicht hast du viele verschiedene Arten von Fotos und bevorzugst etwas Abstrakteres. Der Punkt ist, dass deine Ordner ein Wegweiser durch das Labyrinth sind, das deine Fotoablage darstellt. Stelle also sicher, dass es ein System ist, das für dich in Zukunft Sinn macht.



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Identifiziere deine Fotos anhand ihrer Eigenschaften

Dies mag überflüssig erscheinen, nachdem wir zuvor bereits über Ordner gesprochen haben. Das liegt daran, dass viele Leute nicht wirklich verstehen, wie Systeme wie Schlüsselwörter, Tags und Etiketten funktionieren. Mit Ordnern kannst du deine Bilder gruppieren und kategorisieren. Die Beschriftung mit Schlüsselwörtern ist eher eine Möglichkeit, Fotos in verschiedenen Kategorien zu verknüpfen, so dass du die gewünschten Bilder bei Bedarf leichter wiederfindest.

Die Idee ist dieselbe wie bei der Kennzeichnung von Fotos auf Facebook oder bei der Verwendung von Hashtags auf Instagram. Du kennzeichnest Attribute oder Themen auf dem Bild, so dass du das Bild in Zukunft anhand eines dieser Merkmale wieder aufrufen kannst. Noch wichtiger ist, dass du durch die Benennung dieses Attributs in Form eines Tags, Schlüsselworts oder Etiketts alle anderen Bilder in deiner Bibliothek aufrufen kannst, die dieses Attribut ebenfalls aufweisen.

Verwende Favoriten

Digitale Fotos organisieren

Das ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, Bilder zu markieren, die dir besonders wichtig sind, und sie an eine spezielle Gruppe mit anderen wichtigen Bildern zu senden. Verwende Favoriten jedoch nur für die wichtigsten oder am häufigsten benötigten Bilder deiner Sammlung. Das Wichtigste ist, dass ein Favoritensystem eigentlich nur eine besondere Art von Schlüsselwort oder Etikett ist, wie wir im letzten Abschnitt besprochen haben. So kannst du spielend leicht digitale Fotos organisieren.

Keine Angst vor der Löschtaste

Manchmal neigen wir dazu, an ganzen Stapeln von Bildern festzuhalten, die zur gleichen Zeit aufgenommen wurden, obwohl weniger als die Hälfte dieser Bilder tatsächlich von Bedeutung sind. Scheue dich nicht, dich von Bildern zu trennen, die nur Platz wegnehmen. Je weniger du blättern musst, um die wirklich wichtigen Aufnahmen zu finden, desto eher wirst du sie dir wieder ansehen. Und ist das nicht der Sinn des Ordnens?

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Schaffe einen zentralen Knotenpunkt

Das Wichtigste bei der Organisation deiner Digitalfotos ist, dass du sie alle an einem Ort aufbewahrst. Dabei geht es nicht darum, alle Fotos in einen Ordner zu packen, sondern einen zentralen Ort zu finden, an dem du die Bilder speichern kannst. Deine Wahl sollte dabei drei wichtige Kriterien erfüllen:

Zugänglichkeit – Um ein praktisches System zu sein, das du tatsächlich weiter verwenden kannst, muss es sich an einem Ort befinden, den du mit wenig oder gar keinem Aufwand erreichen kannst. Die Fotos-App auf dem Mac, der Ordner „Bilder“ in Windows oder ein Ordnersystem auf dem Schreibtisch sind dafür bestens geeignet.

Langlebig – Es versteht sich von selbst, dass man möchte, dass dieser Speicherort ein sicherer Ort ist, an dem deine Bilder für eine sehr lange Zeit bleiben. Das bedeutet, dass er nicht nur physisch stabil sein sollte, sondern auch so zukunftssicher wie möglich.

Einfaches Backup – Du solltest einen reibungslosen Arbeitsablauf einrichten, um zusätzliche Kopien all deiner Fotos für den Fall zu speichern, dass der zentrale Speicherort nicht mehr funktioniert.

Investiere in eine hochwertige externe Festplatte

Digitale Fotos organisieren

Die Idee ist, ein Mutterschiff der Erinnerungen (den zentralen Knotenpunkt, den wir gerade eingerichtet haben) zur Verfügung zu haben, mit einem separaten physischen Backup (z. B. auf einer externen Festplatte) und einem Backup in der Cloud. Es ist nicht so viel Arbeit, wie es sich anhört; du kannst deine Backups an beiden Fronten ziemlich einfach automatisieren, so dass deine einzige Verantwortung, sobald du dein System eingerichtet hast, darin besteht, dieses System weiter zu verwenden.

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Du kannst dich dabei entweder eine Desktop-Festplatte entscheiden, die über eine Steckdose mit Strom versorgt wird, oder für eine leichte Festplatte, die über das Datenkabel mit Strom versorgt wird, das sie mit deinem Computer verbindet.

Nutze Cloud-Speicheroptionen

Die Cloud ist eine attraktive Form der Speicherung, weil digitale Fotos organisieren mit ihr sehr bequem ist. Du meldest dich einfach an, synchronisierst deine Daten, zahlst möglicherweise einen bestimmten Betrag und denkst dann nicht weiter darüber nach. Sie ist von jedem Ort mit einer Internetverbindung aus zugänglich, und du kannst Fotos ganz einfach mit einem schnellen Link weitergeben.



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Gute Gewohnheiten entwickeln

Entwickle eine Upload-Routine für dich selbst zum digitale Fotos organisieren. Wenn möglich, lädst du deine Bilder direkt nach dem Shooting hoch. Füge dann Schlüsselwörter, Tags oder Beschriftungen und Titel wenn möglich sofort beim Import hinzu. Je länger du wartest, desto weniger Details wirst du dir später zu deinen Fotos merken können. Überprüfe regelmäßig, ob die Sicherungskopien wie geplant funktionieren und pflege deine Ausrüstung genauso wie deine Kamera oder dein Handy.

Digitale Fotos organisieren: Unser Fazit

Digitale Fotos organisieren ist also gar nicht so schwer wie man denkt. Nimm dir also etwas Zeit (möglicherweise viel Zeit), um all deine Fotos durchzugehen, sie zu kategorisieren und zu sichern. Sei am besten darauf vorbereitet, dein System zu ändern oder aufzurüsten, wenn sich die Technologie weiterentwickelt! Und wenn du alles in einem geordneten, sicheren System gespeichert hast, dann denke daran, dir deine Fotos von Zeit zu Zeit wieder einmal anzuschauen. Du weißt ja nun genau, wo du sie finden kannst.

 

Bilder: