Das Einsiedler-Update von Dota Underlords

Jede Menge Bumms dahinter

Vorhang auf für Feuer und Zerstörung – Dota Underlords kommt mit dem neuen Einsiedler-Update um die Ecke. Du kannst dich auf zwei neue Helden, eine neue Allianz und einen neuen Spielmodus freuen. Wir erklären dir, auf welche Neuerungen du dich gefasst machen kannst.

Tante Knisterkeks bittet zum Tanz

Der erste Held, der mit dem Einsiedler-Update die Bühne betreten wird, ist die etwas verschrobene Kobolddame, die auf den Namen Tante Knisterkeks hört. Als Waffenschmiedin im Ruhestand hat es sich die gute Dame nicht nehmen lassen, ein paar Donnerbüchsen und Bleipusten fürs Altenteil vorzubereiten. Auf ihrer treuen Rieseneidechse Mortimer zieht sie ins Gefecht. Am liebsten unterstützt sie ihre Kameraden aus der Entfernung mit Schüssen aus ihrer Schrottflinte. Wenn die Schüsse einen Gegner treffen, verlangsamen sie seine Bewegungen beim Angriff. Sie kann Raketen verschießen, die kleine Gegnergruppen blitzschnell dezimieren und ihre selbstgemachten Plätzchen verleihen buchstäblich Flügel. Denn wer einmal von der Leckerei gekostet hat, der erhebt sich in die Lüfte und knallt mit erschütternder Kraft wieder zu Boden. Umherstehende Gegner werden durch den Aufprall kurz betäubt und sind in dem Moment genau so bedrohlich wie Tontauben für dich!

Mit Mortimer kann Tante Knisterkeks eine Drachenallianz eingehen. Die zahme Rieseneidechse ist dann in der Lage, einen gewaltigen Lavaklumpen hochzuwürgen, dem deine Feinde besser nicht in die Quere kommen sollten, wenn sie den nächsten Morgen noch erleben wollen!

Aus der Leere in die Schlacht

Der zweite Charakter, der sich zur Riege der spielbaren Helden gesellt, ist der Leerengeist. Dieses Wesen aus einer anderen Dimension kann Fallen auslegen, die alle Gegner in einer Sichtlinie verwunden. Darüber hinaus setzt der Leerengeist bei Angriffen ein Schild ein, das Gegner in der Nähe mit Geistermaterie verletzt. Je mehr Schaden das Schild aufsaugt, desto mehr Schaden verursacht es auch bei den Feinden. Wenn die Sache zu heiß wird, kann der Geist Portale beschwören und sie zu seiner Flucht nutzen. Mit seiner ultimativen Fähigkeit verschwindet der Leerengeist in einem Portal und taucht nach dem Zufallsprinzip in der Nähe von Gegnern auf. Seine Ziele erleiden Schaden und verlieren für kurze Zeit ihre Rüstung, was sie zur leichten Beute für andere Helden macht.

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Weitere Informationen über die neuen Helden und ihre Fähigkeiten findest du auch auf unserer Tierlist.

Die Kraft der Geister

Der Leerengeist sorgt nicht alleine für Unheil, sondern hat noch drei andere Elementarwesen im Gepäck. Der Sturmgeist schockt seine Feinde mit der Gewalt von Blitz und Donner. Sein Kugelblitz haut so ziemlich jeden Widersacher aus den Socken. Der Erdgeist beherrscht Steine und Felsen und setzt sie für seinen Zweck ein. Der Glutgeist lässt dagegen nichts anbrennen – außer dem Fleisch seiner Gegner natürlich! Wenn er seine flammende Faust aktiviert, solltest du ihn nicht unbedingt umarmen. Es könnte heißer werden, als es dir vielleicht lieb ist.

Der Leerengeist und seine drei Gefährten können die neue Geister-Allianz eingehen und sich durch das Einsetzten finsterer Magie für einen kurzen Zeitpunkt aufladen. Schaffst du es, drei Geister gleichzeitig aufzuladen, können sie einen verheerenden Dreieckdeltaschlag ausführen. Die Geister formen ein Dreieck aus mystischer Energie und überrollen jeden Gegner innerhalb des Dreiecks wie eine unaufhaltsame Welle. Zusätzlich werden Bonuseffekte auf die angegriffenen Feinde angewendet. Zum Beispiel verstummen sie, werden kurzzeitig entwaffnet oder sie fangen Feuer. Die unterschiedlichen Kombinationen der Geister wirken immer anders und machen den Dreieckdeltaschlag jedes Mal zu einer bunten Wundertüte aus Chaos und Verzweiflung für deine Feinde!

Auf die Zwölf

Das Einsiedler-Update verwöhnt dich nicht nur mit neuen Helden und der neuen Geister-Allianz. Oben drauf bekommst du auch noch einen neuen Spielmodus, der auf den malerischen Namen Knockout hört.

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Zu Beginn einer Runde wählst du dir eine Fünfertruppe an zufälligen Helden aus. Mit diesen Kämpfern ziehst du in die Runden und musst ganz klassisch die Helden der bis zu sieben anderen Spieler besiegen. Zum Kombinieren werden nur zwei Helden benötigt und jeder Spieler wird nach zwei überstandenen Runden automatisch mit einem neuen Level belohnt. Es gibt allerdings auch einen Haken bei der Angelegenheit, denn du hast keine Lebenspunkte!
Knockout startet für alle acht Spieler mit nur vier Leben. Wenn alle Helden eines Spielers in einer Runde besiegt werden, verliert er ein Leben. Sind alle vier Leben verloren, bist du aus dem Wettkampf ausgeschieden. Gewonnen hat am Schluss der Spieler, der als letzter noch im Ring steht!

Das Schöne an diesem neuen Spielmodus ist, dass eine Partie relativ schnell läuft. In ca. 10 Minuten kann sich bereits entscheiden, welcher Spieler mit seinen glorreichen Fünf am besten gekämpft hat und wer noch ein paar Runden trainieren sollte. Der Modus ist also perfekt für den kleinen Zeitvertreib.

Überarbeitete Starthilfe

Damit auch Frischlinge nicht direkt das Kanonenfutter für alteingesessene Underlords werden, hat das Einsiedler-Update das Tutorial noch einmal gründlich aufpoliert. Die Trainingsrunde beginnt automatisch für alle Spieler, die bisher weniger als drei Partien absolviert haben. Ricky Rabenbeutel führt dich durch die einzelnen Spielmechaniken und erklärt dir, worauf du achten solltest, wenn du gegen andere Spieler gewinnen willst.

Hast du einen Teil der Einführung nicht genau verstanden oder wenn du nur dein taktisches Wissen noch einmal ein wenig aufpolieren möchtest, kannst du über den Menüpunkt Botpartie noch einmal zu Ricky Rabenbeutel und seinem Anfänger-Training zurückkehren.

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Die Brille scharf gestellt

Hat es dich auch schon gestört, dass sich bei Dota Underlords manche Texte nur schwer lesen ließen? Hast du Probleme mit dem Anklicken von Elementen gehabt? Die Entwickler haben sich diese Schwierigkeiten vorgenommen und an ihrer Benutzeroberfläche für PCs und Mobilgeräten geschraubt. Die Lesbarkeit der Textfelder wurde mit dem Einsiedler-Update noch einmal verbessert und einzelne Flächen können sowohl mit der Maus als auch mit der Fingerkuppe besser angetippt werden. Die Verbesserungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen und sollen mit künftigen Updates nach und nach ausgeweitet werden.

 

Fotos: dota2 / YouTube