The Witcher auf Netflix

Zu den überaus beliebten Büchern und den unglaublichen Spielen zu „The Witcher“ gesellt sich nun auch eine von Netflix produzierte Serie in das Portfolio von Geralt von Riva. Ein erster Trailer dazu ist schon veröffentlicht worden. Sogar die Schauspieler zu einigen Hauptfiguren sind schon enthüllt worden.

Erster Trailer

Nach dem ersten Teaser, der nur Henry Cavill als Geralt von Riva gezeigt hat, wurde uns etwas mulmig in der Magengegend. Nachdem nun aber der erste richtige Trailer veröffentlicht wurde, ist diese Unsicherheit verschwunden. Netflix weiß eben doch, wie man Serien macht.

Ganz wichtig: Bei Trailern immer den „Trailer-Faktor“ abziehen. Der Trailer-Faktor sind knappe 37 % (die Zahl ist frei erfunden) der kompletten Trailer-Geilheit. Selbst danach sind wir noch sehr gespannt auf die Netflix-Produktion.

Der Hauptcharakter ist schon seit längerer Zeit enthüllt gewesen. Einige andere Schlüsselrollen sind jetzt aber durch den Trailer bekannt geworden. Ciri, die immer noch nicht Geralts Tochter ist, wird eine Schlüsselrolle in der Serie spielen. Dargestellt wird die junge Hexerin von Freya Allan.

Ciri - The Witcher

Anya Chalotra übernimmt die Rolle der Yennefer. Aus dem Trailer schließen wir, dass sie eine Art Mischung aus Pro- und Antagonistin spielen wird. Es sieht zumindest danach aus, als ob sie immense Kraft bekommt. Adam Levy wird Mousesack, den Berater der Königen Calanthe spielen.

Besagte Königin übernimmt Jodhi May. Björn Hlynur Haraldsson könnte mit diesem Namen zwar als er selbst in der Serie mitspielen, verkörpert aber König Eist der Skellige. Die Zauberin Tissaia de Vries wird von MyAnna Burning verkörpert.

Die letzte bekannte Besetzung ist die von Tris Merigold. Anna Shaffer übernimmt ihren Part. Das hat bei dünnhäutigen Fans direkt zu Missmut geführt, da sie der Zauberin aus der Videospielreihe nicht besonders ähnlich sieht.

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Spiele und Bücher geben eine hohe Messlatte vor

Mit der Geralt-Saga nimmt sich Netflix einer hohen Messlatte an. In der Vergangenheit wurde aber bereits des Öfteren bewiesen, dass Serien aus der hauseigenen Produktion sehr gut werden können. Bestes Beispiel ist die Erfolgsserie Stranger Things. Auf der anderen Seite der Medaille gab es aber auch Marvel’s Iron Fist.

Mit ungefähr zehn Millionen US-Dollar Budget pro Folge gibt es einiges an Spielraum. Im Trailer kannst du das Geld auch ganz gut erkennen. Das CGI sieht überragend aus und die Kostüme sind genau dort, wo sie sein müssen. On Point. Lediglich Geralts Haare sind streckenweise etwas fragwürdiger Natur.

Die Serie wurde in Ungarn gedreht. Das Wunschland vieler Fans war und ist natürlich immer noch Polen. Von Dort kommt nämlich der Erfinder des Witcher-Universums, Andrzej Sapkowski. Ungarn hat sich aber in den letzten Jahren zu einem beliebten Ort für Hollywood-Produktionen gemausert. Das Filmfördersystem und die gute infrastrukturelle Situation im Land haben ebenfalls bei der Auswahl geholfen.

Die äußerst gute Vorlage, die durch die Bücher gegeben ist, wird hoffentlich nicht so fernab des Plots der Serie liegen. Wir wissen zwar, dass es keine 1:1-Verfilmung sein wird, aber das Feeling des Universums darf dabei nicht verloren gehen. Die Witcher-Spiele, die durch das polnische Entwicklerstudio CD Project gemacht wurden, haben das auf jeden Fall geschafft.

Netflix - The Witcher

Starttermin

Ein ungefährer Starttermin ist schon bekannt. Im Dezember soll es soweit sein und die erste Staffel wird veröffentlicht. Ganz offiziell ist auch nur eine einzige Staffel geplant. Acht Folgen wird es nach aktuellem Stand geben. Über die Länge der einzelnen Episoden ist aber noch nichts bekannt. Bestimmt wird es sich im üblichen Rahmen halten. Das bedeutet 45 Minuten bis eine Stunde Laufzeit. Also Game of Thrones „Spielfilmlänge“.

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Mit der Produktion ist Netflix laut Gerüchten intern sehr zufrieden. Die Zeichen stehen also gut um eine zweite Staffel. Im Endeffekt wird sich aber mit der Zeit zeigen, ob die Serie auch bei den Zuschauern gut ankommt. Solange die Bücher und Spiele authentisch widergespiegelt werden, steht jedoch der zweiten Staffel nichts mehr im Weg.

 

Fotos: Netflix