Gesunde Ernährung für Männer - so einfach geht's

Wenn man sich die verschiedenen Koch-Shows im Fernsehen ansieht, könnte man glauben, Kochen sei längst eine Männerdomäne. Von Henssler bis Rosin von Mälzer bis Zacherl – überall sorgen Männer für die raffiniertesten Kreationen. Aber wie sieht die Realität in deutschen Küchen aus?

Es sind mittlerweile mehr Männer, die regelmäßig kochen, als man vielleicht denkt. Das hat auch der 13. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gezeigt. Demzufolge nämlich stehen 40 Prozent der Männer täglich selbst am Herd.

Für Koch-Newbies gibt es mittlerweile auch eine ganze Reihe nützlicher Ideen, die den Einstieg leicht machen. Dazu gehören gesunde und leicht umsetzbare Rezeptideen, wie sie beispielsweise HelloFresh anbietet. Die könnt ihr nicht nur einfach nachkochen: Die Idee der Kochboxen, bei denen man alle Zutaten inklusive Gewürze und Co. nach Hause geliefert bekommt, spart euch zudem das lästige Einkaufen.

Etliche Studien haben sich damit befasst, was Männer eigentlich gern essen. Klarer Favorit: Fleisch gehört immer noch zu ihren beliebtesten Lebensmitteln. Obst und Gemüse allerdings stehen nach wie vor besonders hoch im Kurs. Das stellte sich auch in einer Ernährungsstudie von Nestlé heraus.

Gesund geht ganz einfach

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist allerdings heute wichtiger denn je. Das Gute daran: Es ist gar nicht so kompliziert, die eigenen Essgewohnheiten zu ändern. Einer der ersten Tipps, die ihr umsetzen könnt: Fertig-Food so weit wie möglich vermeiden. Denn die verfügen oftmals über eine Liste an Zusatzstoffen, die klingt wie aus dem Chemieunterricht. Gesund geht anders. Stattdessen solltet ihr das Augenmerk auf gesunde Lebensmittel lenken. Darunter fällt übrigens auch Fleisch – wenn es bio ist.

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Darüber hinaus ist es praktisch, einen Vorrat an gesunden Mahlzeiten für einige Tage anzulegen. Entweder mit der Hilfe von Kochboxen oder aber, indem man tatsächlich vorkocht. Meal-Prep nennt sich dieser Trend, der mittlerweile auch die bundesdeutschen Küchen erobert hat. Dabei ist es sinnvoll, sich zumindest am Anfang Anregungen und Tipps durch ein Kochbuch zu holen. Beispiele: das „Fitness Kochbuch für Männer“ von Fitnz Nation oder „Jamies 5-Zutaten-Küche“ von Starkoch Jamie Oliver aus dem Dorling Kindersley Verlag. Der große Vorteil von Meal-Prep: Ihr wisst, was ihr esst und könnt auf fettes Kantinenessen oder die schnelle Currywurst am Stand verzichten.

Allerdings beginnt gesunde Ernährung nicht erst in der Mittagspause. Das tägliche Frühstück nämlich sollte ebenfalls ausgewogen sein. Dafür gibt es hier einige Ideen. Extra-Tipp: Wer abnehmen möchte, sollte beim Frühstück besonders auf eiweißreiche Kost wie Quark oder Proteinbrot achten – denn Proteine sorgen dafür, dass man lange satt bleibt.

Kleine Änderungen – große Wirkung

Zugegeben: So ganz ohne Verzicht funktioniert die Umstellung auf gesunde Ernährung nicht. Aber das bedeutet nicht, dass ihr ab sofort ein genussloses Dasein führen müsst. Bisweilen lassen sich nämlich ungesunde Lieblingsgerichte mit nur wenig Aufwand in gesunde ummodeln. Zwei Beispiele: Wer gern Nudeln isst, greift künftig entweder zur Vollkorn-Variante oder probiert selbstgemachte Gemüsenudeln aus. So müsst ihr auf die Bolognese keineswegs verzichten.

Auch eurem Faible für Pizza könnt ihr nachgehen. Dafür ersetzt ihr den Boden aus Weizenmehl durch Vollkornmehl und belegt sie beispielsweise mit Parma-Schinken, Paprikastreifen, roten Zwiebeln und Parmesan. Wenn die Zeit doch mal nur für eine Fertig-Pizza reicht: Hände weg von den amerikanischen Varianten. Denn diese haben erstens einen besonders dicken Boden und sind zweitens extra üppig mit Käse belegt. Stattdessen greift lieber zum italienischen Klassiker – und belegt die Fertig-Pizza mit frischem, knackigem Gemüse.

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