Das ist die beste Zeit fürs Training

        Zeit fürs Training    

Viele Menschen haben einen vollgepackten Alltag und wissen daher nicht, wann sie bestenfalls auch noch Sport treiben sollen. Wann ist das Training besonders effektiv und wann fällt es dir am leichtesten, dich zum Workout zu bewegen? Wir verraten es dir…

Ist es unwichtig, zu welcher Uhrzeit ich trainiere?

Grundsätzlich ist es gut, wenn du Sport treiben willst. Denn Bewegung ist sehr wichtig, um gesund und munter zu bleiben. Idealerweise betätigst du dich mindestens zwei Mal die Woche sportlich. Wenn du einen zeitintensiven Job hast, kannst du sicherlich nicht immer zu exakt der gleichen Zeit trainieren. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da es nicht die eine perfekte Uhrzeit für Sport gibt.

Welche Vorzüge bieten die einzelnen Tageszeiten?

Morgens zwischen 6 und 10 Uhr

Wenn du morgens schnell fit bist und noch ausreichend Zeit vor der Arbeit hast, kannst du bereits früh am Tag etwas für deine Fitness tun. Der Vorteil ist, dass du hierbei deinen Kreislauf in Schwung bringst und deinen Körper auf die kommenden Aufgaben vorbereitest. Dadurch hast du mehr Energie und kannst dich besser konzentrieren. Zudem finden es viele Menschen leichter, sich am Morgen als am Abend nach der Arbeit für das Training zu motivieren.

Mittags zwischen 10 und 14 Uhr

Wer am Mittag trainiert, kann zwischendurch etwas Stress abbauen und dann den Rest des Tages mit neuem Elan beginnen. Wenn du zum Beispiel eine sehr lange Pause hast, (zwei oder drei Stunden) kannst du diese Zeit sehr gut für Sport nutzen. Eventuell findest du einen Arbeitskollegen, der mit dir eine Runde joggen oder ins Fitnessstudio geht. Training am Mittag sorgt dafür, dass das Gehirn wieder besser mit Blut versorgt wird, wodurch du dich dann am Nachmittag wieder deutlich besser konzentrieren kannst und weniger Fehler machst.

Nachmittags zwischen 14 und 18 Uhr

Laut zahlreicher Studien ist der Nachmittag der beste Zeitpunkt für ein effektives Training. Denn in dieser Zeit ist der Körper in der Regel auf Betriebstemperatur und kann daher auch mehr leisten als im müden Zustand. Dies betrifft Ausdauer- wie auch Krafttraining. Da die Muskeln bereits aufgewärmt sind, kannst du dich nicht so leicht verletzen. Zudem kannst du sofort nach der Arbeit Stress abbauen und den Abend entspannter genießen.

Abends zwischen 18 und 22 Uhr

Ähnliches gilt für den frühen Abend. Denn auch hier sind die Muskeln bereits aufgewärmt und flexibel. Und da du bereits etwas gegessen und getrunken hast, kannst du zumeist auch mehr leisten als am Morgen. Zudem kannst du im Sommer bei angenehmen Temperaturen trainieren.

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Welche Rolle spielt hierbei die innere Uhr?

Wenn du ein Frühaufsteher oder aber eine Nachteule bist, die nur sehr schwer aus den Federn kommt, kannst du auch zu ungewöhnlichen Zeiten trainieren. Jeder Mensch hat einen individuellen Tag-Nacht-Rhythmus, der auch als circadianer Rhythmus oder eben auch als innere Uhr bezeichnet wird. Dieser steuert die Herzfrequenz, die Körpertemperatur, den Stoffwechsel, den Blutdruck und auch die Zeiten, an denen du wach bist oder schläfst. Diesen solltest du analysieren, um den perfekten Zeitpunkt für das Training herauszufinden. Bist du morgens sehr früh wach und auch relativ fit, liegt es nahe, schon vor der Arbeit Sport zu treiben.

Sport und Ernährung

Einige Menschen müssen vor dem Sport nichts essen, wodurch sie auch direkt nach dem Aufstehen Sport treiben können. Andere müssen hierfür etwas im Magen haben und sollten daher besser mittags oder abends trainieren. Am besten hörst du auf dein Körpergefühl und auf die unterschiedlichen Signale deines Körpers. Dadurch ist es gar nicht schwer, den idealen Zeitpunkt für das Workout zu bestimmen. Zudem solltest du hierbei folgende Ernährungstipps beachten:

• direkt vor dem Sport nur Kleinigkeiten essen, zum Beispiel eine Banane oder einen Müsliriegel
• nach einer großen Mahlzeit einige Zeit warten und dann erst mit dem Sport beginnen (Ausdauertraining: zwei bis drei Stunden; Krafttraining: ein bis zwei Stunden)
• gib deinem Körper genug Zeit zum Verdauen der Speisen

Denn würdest du zu früh nach dem Essen mit dem Sport beginnen, könnte es sein, dass dir währenddessen schlecht wird und du daher nicht ausreichend Energie aufbringen kannst. In der Nacht sollte sich dein Körper ausreichend regenerieren, um wieder neue Kraft für die kommenden Aufgaben schöpfen zu können.

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Fotos: Halfpoint; skynesher / Getty Images

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