7 Wege, wie du deinen Schlafzyklus zerstörst

        Schlafzyklus    

Jeder braucht ihn, jeder will ihn irgendwann und jeder ist angepisst, wenn man ihn rausreißt. Den Schlaf. Ohne deinen Schlaf bist du früher oder später nur noch ein Zombie, der mit offenem Mund und halb geschlossenen Augen durch die U-Bahn schleicht und zur Rush-Hour auf einen Sitzplatz wartet. Dieses Erlebnis ist eher Semi-geil. Damit dir das nicht auch passiert, zeigen wir dir sieben Faktoren auf, welche deinen Schlafzyklus stören.

Absolute Dunkelheit?

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Laut Wissenschaft müsstest du eigentlich am besten schlafen, wenn absolute Dunkelheit im Zimmer herrscht. Dennoch gibt es Ausnahmen von der Regel. Du solltest am besten einfach ausprobieren, ob es sich für dich selbst besser anfühlt, komplett abgedunkelt zu schlafen, oder ob das Mondlicht für eine natürlichere Atmosphäre sorgt. Nicht für Werwölfe zu empfehlen.

Positiver Nebeneffekt: Wenn du deine Fenster nicht dicht machst, wirst du am Morgen von natürlichem Licht geweckt. Falls du aber mit Schalosie am Anschlag schläfst, gibt es sogar spezielle Wecker, die dich mit Licht wecken.

Weg mit dem Smartphone, du Generation Z!

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Wenn du spät abends noch am Smartphone hängst, wirst du eine schwere Zeit mit dem Einschlafen haben. Das Blaulicht stoppt nämlich die Produktion vom Hormon Melatonin, welches unseren Tag-Nacht-Zyklus steuert. Dabei ist es auch entscheidend, wie lange du ins Licht guckst und wie nahe du das Gerät an deine Augen hältst. Am besten legst du dir selbst eine Zeit fest, nach der du dein Handy am Abend nicht mehr benutzt.

Klar, wenn du mal vergisst den Wecker zu stellen, kannst du das auch noch schnell machen. Das wird dich nicht die ganze Nacht kosten. Aber zwei Stunden YouTube Videos haben schon einen größeren Impact.

’N bisschen Roastbeaf, ’n Hühnchen, ne Pizza

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Der beliebte Mitternachts-Snack ist zwar super Deluxe, nur leider auch schlecht für deinen Schlaf. Auf der anderen Seite der Medaille aber ist ein knurrender Magen ebenso kontraproduktiv für deinen Schönheitsschlaf. Ganz wichtig ist, dass du zu später Stunde nichts isst, was deinen Magen zu stark anregt. Der Rest von den extra-spicy Wings vom Mittagessen ist eine denkbar schlechte Mahlzeit für die Nacht.

Die Regel lautet: Viel Kohlenhydrate und wenig Protein. Sauerkirschen und Kiwis sind z.B. eine gute Wahl, weil diese Melatonin und Serotonin enthalten. Das sind die beiden Hormone, die unseren Tag-Nacht-Zyklus steuern. Eine einfache Schale Müsli tut’s da aber auch.

Der kühle Kopf hilft immer

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Falls du ein Hitzkopf bist, solltest du die Heizung lieber etwas runter stellen. Laut Statistik mummeln sich die Menschen im Winter lieber ein, als im Sommer ohne Decke zu schlafen. Schaffe dir selbst eine angenehme Umgebungstemperatur zum gemütlichen Einschlafen. Mitten in der Nacht aufzuwachen, nur weil du keine Luft mehr kriegst, da die Heizung auf Fünf steht, ist keine schöne Art, aus dem Schlaf gerissen zu werden.

Außerdem wird der Schlaf durch Frischluft gefördert. Also lüfte vor der Bettruhe noch einmal dein Zimmer durch. Solltest du den Luxus haben, ein Thermostat zu besitzen, empfehlen wir dir, deine Raumtemperatur zwischen 16° und 18° zu halten. Ist es zu kalt, spannen sich deine Muskeln dauerhaft an. Zu warm und du schwitzt dich zu Tode.

Totenstille

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Still ist nicht unbedingt gut, wenn es um Schlaf geht. Die unheimliche Totenstille kann auf dich vielleicht schlafhemmend wirken. Im Großstadtdschungel ist dies zwar nicht das größte Problem, das ständige Gehupe ist aber auch nicht sonderlich förderlich, wenn es dir darum geht, deinen nächtlichen Frieden zu finden.

Wissenschaftlich gesehen wird hier von den Farben der Geräusche geredet. Pinke Geräusche sind sehr effektiv, was das Ausblenden von plötzlich lauten Dingen erleichtert. Also z.B. eine zugeschlagene Tür. Pinke Geräusche sind perfekt konsistente Frequenzen und helfen dir ganz besonders beim Einschlafen.

Abends um 23 Uhr noch pumpen?

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So oder so solltest du nicht direkt vorm Schlafen gehen trainieren. Zum einen kann es sein, dass du durch trainieren nur noch mehr Energie bekommst und dich so selbst aufputschst. Falls du dieser Kategorie Pumper angehörst, limitierst du dein Training am besten auf den Morgen oder den frühen Nachmittag. Bist du aber eher der Typ, der nach dem Workout auf dem Zahnfleisch nach Hause kriecht und sich mit letzter Kraft in den fünften Stock hochschleppt, so empfehlen wir dir dein Training drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen durchzuziehen.

Regelmäßigkeit

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Mal gehst du abends um zehn ins Bett und am nächsten Tag dann doch wieder um drei Uhr morgens? Damit musst du aufhören, denn du bringst nur deinen Schlafrhythmus durcheinander. Die Angewohnheit, am Wochenende einfach liegen zu bleiben, ist ebenfalls schlecht und birgt sogar die Gefahr von Diabetes und Herzproblemen. Um einen ordentlichen Schlafrhythmus zu führen, legst du dich am besten jeden Tag zur selben Zeit aufs Ohr.

 

Fotos: Andy___Gin; demaerre; PeopleImages; hd1photograph; Photo_Concepts; viafilms; AleksandarNakic / Getty Images; Ajouré Men Redaktion

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