Hitman: Agent 47 – Filmkritik & Trailer

        Hitman Agent 47    

Hitman: Agent 47

Der im Labor perfektionierte Killer Agent 47 (Rupert Friend) erhält den Auftrag, Katia (Hannah Ware), eine junge Frau, aufzuspüren und zu eliminieren. Katia wiederum ist auf der Suche nach einem Mann (Ciarán Hinds), den sie immer wieder in Erinnerungsfetzen sieht. Noch weiß sie nicht, was es mit dem Unbekannten auf sich hat, doch sie erhofft sich von ihm Antworten darauf, warum sie über Fähigkeiten verfügt, die kein normaler Mensch aufweist.

Durch ihre Fähigkeiten bemerkt sie auch den auf sie angesetzten Agent 47. Als sie sich in Sicherheit bringen will und ihr Verfolger ihr immer näher kommt, taucht plötzlich ein Mann Namens John Smith (Zachary Quinto) auf und hilft ihr zu entkommen. Er gibt an, darauf angesetzt zu sein, sie vor Agent 47 zu schützen. Doch irgendetwas scheint auch mit Smith nicht zu stimmen.

 

 

Nicht so der Hitman

Eigentlich hätte „Hitman: Agent 47“ ein kurzweiliger, popcorniger Actionfilm werden können. Denn er hat eigentlich alles, was es dafür braucht. Keine unglaublich raffinierte Geschichte, viel Action, eine junge Schönheit, ein unschlagbarer Killer und viele, viele Gegner. Leider happert es in diesem Streifen gleich an mehreren Ecken.

Die positiven Dinge zuerst: Rupert Friend passt der Anzug des Agent 47 hervorragend und sein Schauspiel vermag in weiten Teilen des Films zu überzeugen. Auch Zachary Quinto liefert eine solide Leistung ab, ebenso der Großteil der wenigen Nebendarsteller. Daneben sind ein, zwei Actionszenen und der Look des Films durchaus gelungen und auf ordentlichem Niveau.
 

Doch hier kommen wir bereits schon zu den negativen Dingen.

Hannah Ware, die die Figur spielt, mit der sich der Zuschauer wohl am ehesten identifizieren könnte, bleibt blass und kann nur wenig zum Film beitragen. Ebenso Thomas Kretschmann, der einmal mehr einen Bösewicht gibt, wirkt steif und hat wenige Möglichkeiten seiner Figur Tiefe zu verleihen.

Neben den beiden eher schwachen Schauspielleistungen happert es auch gewaltig an den Action-Momenten. Zu oft ist das verwendete CGI allzu offensichtlich. Zu wenig raffiniert sind die Schnitte und Choreographien der Kämpfe, die zudem nur wenig Abwechslung in ihrem Aufbau bieten.

Etwas mehr Überraschungen, eine raffiniertere Kamera, bessere Effekte und eine Identifikationsfigur, die mehr zum Film beitragen kann, als es die Rolle der Katia in „Hitman: Agent 47“ zulässt, hätten dem Film durchaus gut getan.
 

Eventuell für Fans & Filmjunkies

„Hitman: Agent 47“ ist ein nicht gannz geglückter Streifen, den man nicht zwingen im Kino gesehen haben muss. Für Fans des elegant gekleideten Killers mit dem Barcode im Nacken, könnte er vielleicht dennoch interessant sein.
 

Hitman Agent 47
Kinostart: 27. August 2015
 

Kinoposter: 20th Century Fox

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