The Equalizer

           

The Equalizer – Die Story:

Tag ein Tag aus arbeitet der Baumarktangestellte Robert McCall (Denzel Washington) im immer gleichen Trott. Sein Tagesablauf beginnt schon damit, dass er die Zeit stoppt, die er im Bad braucht. Immer gleiche Abläufe, jeden Tag. Und weil er in der Nacht nicht gut schlafen kann, sitzt er, wie so oft, in einem Cafe und liest Hemingway und Co. Dort wartet, wie jede Nacht um diese Zeit, auch die junge Prostituierte Teri (Chloë Grace Moretz), mit der er sich anfreundet und ein paar Worte wechselt.

Als Teri jedoch eines Tages nicht auftaucht und Robert erfährt, dass sie schwer misshandelt im Krankenhaus liegt, erwacht in ihm eine alte lange nicht gesehene Seite, denn Robert ist weit mehr als nur der unscheinbare Baumarktmitarbeiter, er ist „The Equalizer“.

Doch der Kampf, den er nun eröffnet, bleibt nicht ohne Konsequenzen und alsbald steht er einem Mann gegenüber, dessen harmlos klingender Name Teddy (Marton Csokas) ihn nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass er es hier mit einem ungemein gefährlichen Gegner zu tun hat. Ist McCall der Herausforderung gewachsen, oder hat sich der selbstlose Rächer letzlich zuviel zugemutet?
 

Der Trailer:

 

Oldschool-Konzept trifft zeitgemäße Aufmachung

Dass „The Equalizer“ eine Adaption aus den 80er Jahren ist, merkt man dem Film an, jedoch nicht im Erscheinungsbild, sondern vielmehr in der Geschichte selbst. So wird hier die klassische „Einer gegen Alle“ Geschichte gespielt, die in den 80er und 90er Jahren im Actiongenre vorherrschte. Diese Version jedoch,in flottem, zeitgemäßem Actiongewand, von Regisseur Antoine Fuqua inszeniert, hat alles was ein unterhaltsamer, solider Actionstreifen im Jahre 2014 braucht. Dabei verzichtet der Film auf unnötige Ballerorgien und setzt lieber die einzelnen Kämpfe brutal und in Zeitlupenoptik in Szene.

Auch wenn manche Füllszene den Film gelegentlich in die Länge zieht und der ein oder andere Nebencharakter recht blass bleibt, sind die meisten Szenen mit Denzel Washington oder seinem Widersacher Marton Csokas auf den Punkt. Beide Darsteller geben ihre Figur sogar so gut, dass man sich wünscht, statt einiger belangloser Zwischensequenzen, mehr Leinwandminuten der beiden Figuren erleben zu dürfen. Und so schafft es der Film in seiner Gesamtheit den Zuschauer bei der Stange zu halten und gut zu entertainen. Lediglich etwas mehr Kompaktheit hätte dem Streifen gut getan.

 

Simple Raffinesse

Um an „The Equalizer“ Gefallen zu finden muss man die schnörkellose, geradlinige Art alter Actionfilme mögen. Auch Fans von Liam Neeson Filmen dürften hier ihre Freude daran haben. Wer jedoch auf Geballer und One-liner hofft sollte lieber zu Stallone und Co. wechseln.

 

Deutscher Kinostart: 9. Oktober 2014
 
kinoplakat the equalizer
 
Filmplakat: S&L Medianetworx GmbH



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