Sex-Nachhilfe für Männer: So bringst du sie zum Orgasmus

        Sex-Nachhilfe für Männer: So bringst du sie zum Orgasmus    

Männer geraten schnell unter Druck, wenn es darum geht, mit einer Frau ins Bett zu steigen. Kein Wunder, bei all den suggestiven Reizen in der Umgebung – das Ideal des Mannes ist durchtrainiert, hat einen großen Penis, hält im Bett lange durch, muss sowohl Macho als auch Softie sein und soll dazu auch noch auf seine eigenen Kosten kommen. Gar nicht so einfach – wie du dir ein bisschen den Wind aus den Segeln nehmen kannst, zeigen wir dir in unserer zusammengestellten „Sex-Nachhilfe“ für Männer.

1. Hygiene

Auch wenn dieser Punkt für dich wahrscheinlich selbstverständlich ist, darf er in dieser Liste nicht fehlen. Zu gutem Sex gehört auch ein gepflegter Körper. Da Knoblauch-Geruch im Mund oder müffelnde Intim-Bereiche nicht gerade einladend sind, solltest du sicherstellen, dass du dir vor dem Liebesakt die Zähne putzt, geduscht bist und dich evtl. rasierst, wenn du keine starken Probleme mit Hautirritationen hast. Ein allgemeiner Tipp für dein Erscheinungsbild: Du steigerst deine Attraktivität, wenn du dich gesund ernährst und regelmäßig Sport machst. Das bringt zusätzlich mehr Spaß im Bett für beide Seiten. Fühlst du dich in deinem Körper wohl, hast du den Kopf frei fürs Wesentliche.

2. Die Sache langsam angehen

Werde dir zunächst bewusst darüber, dass du das richtige Mindset brauchst, um dich im Bett gehenzulassen und auf deine Partnerin eingehen zu können. Du wirst beim Sex nicht mit Klemmbrett bewertet, du machst keinen Sport, also musst du dich auch nicht so fühlen. Frauen mögen es sowieso meistens am liebsten, wenn der Mann Sinnlichkeit in die Sache bringt und nicht sofort animalisch loslegt. Nimm dir Zeit für ein schönes Vorspiel: Fasst euch an, genießt euren Körper, streichelt euch, sorgt für ein wenig Spannung in der Luft. Unterstützend dabei können Kerzen, Musik und gedimmtes Licht wirken. Wenn in dir trotz allem einfach keine romantische Ader innewohnt, denke an die Frau. Sie wird durch diesen intimen Start wesentlich erregter sein und kann sich besser auf dich einlassen.

3. Richtig küssen

Guter Sex beginnt oft mit intensivem Knutschen. Hier kommt eine Frau meist richtig in Fahrt. Küssen muss allerdings auch gelernt sein. Es bringt nicht viel, wenn du deine Zunge in den Hals deines Gegenübers steckst oder wie ein Hund über ihr Gesicht leckst. Das ist meist so unappetitlich, wie es klingt. Gehe bedacht vor, achte darauf, was die Frau tut. Küssen ist wie ein Tanz, man muss erst miteinander warmwerden und sollte darauf achten, sich nicht gegenseitig auf die Füße zu treten. Weniger ist meistens mehr und wenn du spürst, dass deine Partnerin ihre Zunge benutzt, passe dich dieser Menge an und übertreibe nicht sofort.

4. Egoismus turnt ab!

Im Bett ist man zu zweit, du bist nicht alleine. Wichtig ist deshalb, dass du aus dem Verkehr keine One-Man-Show machst. Frauen haben genauso Bedürfnisse, Fantasien und Wünsche wie Männer. Sei dir nicht zu schade, sie (vorzugsweise) vor dem Sex zu fragen, was ihr gefällt, was für sie Tabu ist, ob sie es z. B. eher härter oder zärtlicher mag. Eine kurze Absprache erspart viel Frust und sorgt für ein größeres Maß an Befriedigung auf beiden Seiten. Versetze dich in die Lage der Frau – so sehr dir ein Blowjob gefällt, mag eine Frau genauso, wenn sich um sie gekümmert wird. Die besten Liebhaber sind nicht die mit dem größten Penis, sondern die, die ihre Partnerin im Bett anerkennen und auf sie eingehen.

5. Wenn der Höhepunkt zu schnell kommt

Ein weitverbreitetes Problem unter Männern ist eine frühzeitige Ejakulation. Hier ist besonders wichtig, dass du dir keine Vorwürfe machst und dich nicht als Versager abstempelst. Diese Situation ist ganz normal. Du kannst dem etwas entgegenwirken, indem zu z. B. ein Kondom oder Gleitgel benutzt, um die Reibung an deinem besten Stück etwas zu verringern. Wenn du spürst, dass sich dein Orgasmus anbahnt, leite eine langsamere Phase ein, in der ihr euch küssen könnt und der Fokus auf der intimen Zweisamkeit liegt statt auf der Stimulation der Geschlechtsorgane. Die meisten Frauen mögen diese Wechsel, da es so auch nicht langweilig wird. Ein weiterer Tipp: Lege öfter mal selbst Hand an dir selbst an. Wer häufig masturbiert und ejakuliert, baut seine Sensitivität an der Eichel etwas ab und hält damit im Bett länger durch.

6. Sorge für Abwechslung und Respekt

Zwei Dinge turnen Frauen neben dem Egoismus besonders ab: Monotonie und Dinge, die sie negativ überraschen. Gegen eingängigen Sex kannst du erfolgreich vorgehen, wenn du z. B. regelmäßig Stellungswechsel vollziehst. Alternativ könnt ihr auch mal gemeinsam verschiedene Sex-Spielzeuge ausprobieren, um frischen Wind ins Schlafzimmer zu bringen. Auch hier empfiehlt sich, empathisch zu sein und Präferenzen der Partnerin abzuklären. Genauso solltest du auch bei deinen persönlichen Vorlieben vorgehen. Wenn du einen besonderen Fetisch hast oder auch mal gerne verrückt bist, überrasche dein Gegenüber nicht spontan damit, das kann ganz schnell nach hinten losgehen und die Erregung im Bett vernichten. Kläre die Dame über deine Vorlieben auf und frage sie, ob sie etwas daran stört. Wenn dem so ist, versuche sie auch nicht zu überreden. Sie wird schon ihre Gründe haben, etwas abzulehnen, hier können auch meist Fettnäpfchen versteckt sein, wenn sie z. B. in der Vergangenheit schlechte Erfahrung mit bestimmten Experimenten oder Praktiken gemacht hat. Respektiere ihre Entscheidung und nehme dich für sie zurück, sie wird es zu schätzen wissen.

 

Foto: tverdohlib, frender / stock.adobe.com

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