American Ultra – Filmkritik & Trailer

        Action, Comedy & Drama - in American Ultra ist von allem etwas dabei.    

American Ultra – Die Story

Eben noch hat sich Kleinstadtloser Mike (Jesse Eisenberg) mit seiner Kifferfreundin Phoebe (Kristen Stewart) wegen eines geplatzten Urlaubs rumgeärgert, da wird er kurz darauf von zwei schwarzgekleideten Unbekannten angegriffen, die er, zu seinem eigenen Entsetzen, mit dem Löffel seiner Fertigsuppe tötet.

Und plötzlich gerät das Leben der beiden Kiffer völlig aus dem Ruder, denn Mike ist nicht der Mike für den er sich hält. Dazu kommt, dass CIA Mann Adrian Yates (Topher Grace) ihn tot sehen möchte und ihm direkt eine ganze Ladung weiterer Killer auf den Hals hetzt. Doch zum Glück ist Mike nicht alleine. Und so versuchen Mike und Phobe aus dem ganzen Schlamassel zu entfliehen.

 

 

Vom Kiffer zum Killer

Nachdem der Trailer nach spaßiger, abgedrehter Comedy schrie, überrascht der Film den Betrachter mit einem eher ernsten Grundton. Dennoch ist American Ultra bei weitem kein Action-Drama.

Der wilde Genre-Mix, der sich im Film, um die beiden Hauptdarsteller Jesse Eisenberg und Kristen Stewart, da aufbaut, wirft, im wahrsten Sinn der Worte, dem Zuschauer alles Mögliche um die Ohren. So bekommt man zu Beginn noch den Liebesreigen und die Probleme eines Kifferpärchens mit, um kurz darauf mitten in eine knallharte Agentenschlacht zu geraten, die immer wieder durch schräge Spaßeinlagen durchbrochen wird.

Dass der Film sich dabei nicht eindeutig festlegt was er denn nun sein möchte, ist seine Stärke und Schwäche zugleich. Denn auf der einen Seite kann er immer wieder überraschen, auf der anderen hat man das Gefühl, kein Genre wurde so richtig befriedigend bedient.

Dennoch können die Pro- und Antagonisten durchweg überzeugen und ihre vielen unterschiedlichen Facetten zeigen. Die zu Grunde liegende Handlung ist simpel, aber doch so, dass nicht alles gleich vorhersehbar ist, auch wenn nach dem klassische Schema „Gut gegen Böse“ recht schnell klar definiert ist, wer Gutes und wer Böses im Schild führt. Dabei sind nicht alle Drehungen und Wendungen der Geschichte gekonnt, aber dennoch bietet der Film gute Unterhaltung.

 

Ernsthaft spaßig

Wer die (ungewöhnliche) Verbindung aus schräger Comedy, knallharter Action und ernsthaftem Grundton mag, kommt bei American Ultra voll auf seine Kosten. Der Film besitzt zwar nicht ganz die Eleganz eines Streifens der Cornetto Trilogie*, könnte deren Publikum aber durchaus ebenso gefallen.
 

*Die Cornetto- bzw. Blood-and-Ice-Cream-Trilogie, ist eine britische Filmtrilogie, geschrieben von Simon Pegg und Edgar Wright, mit Simon Pegg und Nick Frost in den Hauptrollen.

 
American Ultra
Kinostart: 15. Oktober 2015
 

Fotos: © 2015 Concorde Filmverleih GmbH / Alan Markfield



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