Das Genre „Battle Royal“ gibt es schon eine Weile. Der Ursprung liegt im Hollywood-Blockbuster „Die Tribute von Panem – Hunger Games“, der 2012 erschien. Kurz darauf ist auch für einen Minecraft-Server das Plugin „Hunger Games“ entwickelt worden. Das Spiel DayZ kennst du bestimmt auch noch, das ein Mod für ArmA gewesen ist. Erst durch spätere Titel wie „ARK: Survival of the fittest“ und „H1Z1: King of Kill“ ist die zeitliche Kartenbegrenzung eingeführt worden.

Der Beginn des Hypes

Richtig Fahrt aufgenommen hat das Battle Royal-Genre aber mit „PlayerUnknown’s Battlegrounds“, welches eigentlich ein Mod für Arma 2 ist. Kurz darauf erschien Fortnite, welches inzwischen nicht mehr nur ein Spiel ist, sondern sich zum Phänomen der Netzkultur entwickelt hat.

Über die Firmenpolitik von Epic darf sich gestritten werden. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass sie mit Fortnite den Nerv der Zeit getroffen haben. Etablierte Spiele-Franchises wie Call of Duty haben inzwischen ebenfalls einen Battle Royale-Modus mit in ihr Konzept eingeplant. Black Ops 4 hat sich zwar nicht als Massenbegeisterer gehalten, aber der Trend war einfach zu groß, um nicht mit aufzuspringen. Umsatztechnisch steht Black Ops 4 nämlich noch auf Platz drei im Battle Royale-Genre.

2018 wurden durch Battle Royale-Spiele knapp 2 Milliarden US-Dollar an Umsatz generiert. Dieses Jahr soll diese Zahl auf 20 Milliarden wachsen. Die drei Topverdiener haben alleine über 4 Milliarden US-Dollar eingebracht. Neben Black Ops 4 gehören dazu noch Fortnite und PlayerUnknown’s Battlegrounds.

Immer noch eine große Nummer

Mit regelmäßig mindestens 70.000 Zuschauern auf Twitch ist das Spiel eine etablierte Größe der Gaming-Welt. Die Fortnite Weltmeisterschaft hat das erst kürzlich bewiesen. Dabei hat der 16-jährige Amerikaner Kyle „Bugha“ Giersdorf mal eben drei Millionen Dollar gewonnen. Insgesamt wurden im Turnier 30 Millionen Dollar ausgeschüttet.

Apex Legends, welches von EA entwickelt wurde, hält sich momentan auch nicht schlecht auf Twitch. Aber der Platzhirsch ist immer noch Fortnite. Das wird sich wohl auch die nächsten Jahre nicht ändern, denn ein Team, das über hundert Arbeitsstunden die Woche hinlegt und eines der absatzstärksten Spiele der Welt betreut, hört so schnell mit dem Content nicht auf.

Das Spiel gibt es auf so gut wie jeder Plattform. Neben dem PC ist Fortnite auch auf der XBOX, der Playstation und sogar der Nintendo Switch vertreten. Die kostenlose Verfügbarkeit und das leicht zu lernende, aber schwierig zu meisternde Spielprinzip ziehen weltweit Millionen Spieler in ihren Bann.

Fortnite

Das richtige Gear

Die PC-Spieler werden ihre bevorzugte Tastatur und Maus haben. Auch Kopfhörer gehören mit zur Standardausstattung. Bei Konsolen sieht es schon etwas anders aus. Jedes Gerät kommt mit dem selben Controller daher und meistens ist nicht einmal ein Headset dabei.

Beim Controller können dir die Jungs von SCUF Gaming weiterhelfen. Sie bauen Controller, die nicht nur absolut geil aussehen, sondern auch einen mechanischen Vorteil bieten. Mehr Tasten am Gerät bedeuten nämlich auch mehr Makromanagement. Wenn du mehr SCUF Controller erfahren möchtest, dann haben wir hier schon einen ganzen Artikel für dich vorbereitet. Den alten Controller kannst du als Ersatz behalten, falls du Besuch hast.

Gute Kopfhörer für Konsolen sind ein rares Gut. Entweder hat die Konsole keinen vernünftigen AUX-Anschluss oder das Headset ist nicht kompatibel. Turtle Beach bietet für jede Konsole, auf der Fortnite verfügbar ist, Headsets an. Ein leichtes Gewicht und guter Tragekomfort sind hier geboten. Die ganze Nacht lang ein schweres Headset zu tragen, kann nämlich gegen Ende der Session schon regelrecht schmerzhaft werden. Die PS4-Variante des Recon 70 Headsets findest du hier. Auf ihrer Website haben Turtle Beach aber noch weitere Modelle im Sortiment.

Zukunft des Battle Royale

Fortnite wird definitiv noch einige Zeit lang der Top-Dog am Block sein, was das Battle Royale-Genre betrifft. Spiele wie Apex Legends sind aber gute Konkurrenten, die mit neuen Einflüssen das Genre vorantreiben. Black Ops 4 war etwas inspirationslos und hat sich wohl deshalb auch nicht in der Relevanz halten können. Was noch alles folgen kann, bleibt abzuwarten. Ein Spiel, das Fortnite auf Dauer ablöst, wird es wohl nicht so schnell geben.

 

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Fotos: Epic Games / Gearbox Publishing