Tu was für die Umwelt und verzichte einfach auf diese Dinge

Wenn du die Jugendlichen für Fridays for Future demonstrieren siehst, denkst du dann manchmal auch, dass du etwas für die Umwelt tun solltest? Aber nachhaltig leben ist gar nicht so einfach. Wer hat schon die Zeit und Energie, sein ganzes Leben umzukrempeln? Die gute Nachricht: Manchmal muss man gar nicht viel tun, um viel zu erreichen.

Wir haben für dich elf Tipps zusammengestellt, wie du etwas für die Umwelt tun kannst, ohne dich selbst einschränken zu müssen. Das Beste daran? Viele unserer Tipps helfen nicht nur der Umwelt, sondern sogar dir selbst!

3 Tipps für Sparfüchse

Tipps für Sparfüchse

1. Lieber mal das Wasser abdrehen.

Wenn du beim Zähneputzen, Händewaschen oder Duschen nicht die ganze Zeit das Wasser laufen lässt, sparst du auf Dauer nicht nur Ressourcen, sondern auch noch Geld.

2. In der kalten Jahreszeit weniger und richtig heizen.

Dreh im Winter die Heizung um ein Grad weniger auf und schon sparst du Emissionen. Wenn du dann noch die Fenster für eine kurze Zeit weit öffnest, statt sie nur zu kippen, lüftest du besser und sparst Energie.

3. Spar Strom mit der richtigen Ausstattung.

Auch im Standby-Modus benötigen Geräte Strom. Wenn du hier sparen willst, kannst du sie über eine Steckerleiste anschließen, die du per Knopfdruck ausschaltest. Wenn du dann auch noch energieeffiziente Geräte und LED-Lampen benutzt, verringert sich dein Stromverbrauch gleich noch einmal. Ein Gewinn für dich und die Umwelt. Wenn du noch ein bisschen mehr tun willst, kannst du zu grünem Öko-Strom wechseln.

Übrigens: Manchmal braucht es gar keinen Strom. Gerade im Sommer kannst du zum Beispiel die Wäsche auch mal ganz altmodisch auf dem Wäscheständer trocknen.

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3 Tipps, um nachhaltig von A nach B zu kommen

Tipps, um nachhaltig von A nach B zu kommen

1. Einfach mal das Auto stehen lassen.

Mit dem eigenen Auto zu fahren ist bequem. Aber manchmal muss es nicht sein. Dein Fitnessstudio ist nur ein paar Blocks entfernt? Warum dann nicht schon aufwärmen, indem du zu Fuß gehst oder mit dem Rad hinfährst?

Auch den Weg zur Arbeit kannst du vielleicht umweltfreundlicher zurücklegen. Wohnt einer deiner Kollegen in der Nähe, könnt ihr eine Fahrgemeinschaft bilden oder du nimmst die öffentlichen Verkehrsmittel. Das dauert manchmal länger, aber dafür kannst du die Zeit, die du nicht selbst hinterm Steuer verbringst, für andere Dinge nutzen.

2. Fahr vorausschauend.

Wenn es mal nicht ohne Auto geht, fahr nicht in den niedrigen Gänge und im hohen Drehzahlbereich, beschleunige langsam und versuche mit möglichst gleichmäßiger Geschwindigkeit zu fahren. Das verringert deinen Schadstoffverbrauch.

3. Nicht nur deine Fahrweise ist entscheidend.

Wenn dein Reifendruck zu niedrig ist, verbrauchst du mehr Kraftstoff. Deshalb solltest du regelmäßig eine Reifenkontrolle durchführen. Außerdem sparst du Emissionen, wenn du deine Klimaanlage nur an besonders heißen Tagen nutzt.


3 Tipps für umweltbewusste Verbraucher

Konsumiere nachhaltig

1. Konsumiere nachhaltig.

Bevor du etwas kaufst, überlege dir, ob du es wirklich brauchst. Wenn ja, versuche nachhaltige Produkte zu nehmen, die etwa das BIO- oder Fair-Trade Siegel haben und auf Inhaltsstoffe wie Palmöl verzichten.

Übrigens hilft es schon, alle gekauften Produkte restlos aufzubrauchen. Dazu kannst du z.B. Zahnpastatuben oder Handcreme aufschneiden, um Produktrückstände zu erreichen.

2. Vermeide Plastik.

Plastik verschmutzt die Meere, deshalb solltest du es vermeiden, wann immer es geht. Nimm also lieber einen Stoffbeutel mit, anstatt Plastiktüten zu kaufen. Falls doch mal Plastikmüll anfällt, kannst du ihn weiterverwenden, indem du z.B. Verpackungen als Müllbeutel benutzt. Außerdem kannst du statt Wasser in Plastikflaschen auch Leitungswasser trinken – zur Not mit Aufsatzfilter, falls du dir Sorgen über die Qualität machst. Schau auch mal nach einem „Unverpackt“-Laden in deiner Nähe. Dort kannst du viele weitere Produkte ohne lästige Verpackungen finden.

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Übrigens: Statt To-go-Bechern kannst du auch deinen eigenen wiederverwendbaren mitnehmen. Vielleicht sogar mit einem coolen Statement, um deine Message weiterzuverbreiten?

3. Shoppe online oder secondhand.

Wer online einkauft, reduziert Emissionen, denn ein Auto, das viele Haushalte anfährt, verbraucht weniger Kraftstoff als viele Verbraucher, die zu den Läden fahren.

Wenn du secondhand kaufst, werden die Produkte länger genutzt, sodass weniger produziert werden muss. Außerdem setzt du damit ein Zeichen gegen Überproduktion. Denselben Effekt erzielst du auch, wenn du alte Dinge spendest oder für neue Zwecke umfunktionierst.


2 Tipps für besonders Engagierte

Plogging oder Plalking

1. Stell deine Ernährung um.

Vermutlich hast du es geahnt: Ja, Veganer haben einen niedrigeren CO2-Emissionshaushalt. Aber keine Sorge, du kannst auch etwas tun, ohne auf tierische Produkte zu verzichten. Iss lieber regionale Produkte, denn diese haben keine langen Transportwege hinter sich. Und wenn du weniger wegwirfst – auch nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums – trägst du damit auch schon zum Umweltschutz bei.

Übrigens: Oft werden bald ablaufende Produkte in Supermärkten günstiger angeboten. Wenn du diese kauft, setzt du nicht nur ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung, sondern sparst sogar bares Geld.

2. Probier ein grünes Hobby.

Wenn du ein bisschen Zeit hast, versuch dich doch mal an Plogging oder Plalking. Dabei gehst du joggen oder spazieren und sammelst währenddessen Müll ein. So hältst du dich nicht nur fit, sondern tust auch aktiv etwas gegen die Vermüllung der Landschaft.

 

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