Sinnvolle Methoden, um mit dem Rauchen aufzuhören

Rauchen ist ungesund, das steht fest. Doch da die Zigaretten immer noch frei verkäuflich sind, fällt es vielen Menschen noch schwerer, damit aufzuhören. Die gute Nachricht ist aber, dass es einige Methoden gibt, mit denen du das Rauchen endgültig aufgeben kannst. Diese stellen wir dir nun etwas genauer vor.

Rauchfrei durch Hypnose

Bei der Rauchentwöhnung mit Hypnose wirst du in einen Trance-Zustand versetzt. Dadurch kann der Hypnotiseur auch an dein Unterbewusstsein gelangen und so zum Beispiel bestimmte Erfahrungen nutzen. Hypnose und rauchen stehen also in einem gewissen Zusammenhang. Bei Ersterer werden Erinnerungen an Zeiten hervorgerufen, in denen das Rauchen noch gar keine Rolle spielte.

Allerdings muss dazu gesagt werden, dass du nicht wie von Geisterhand durch Hypnose keine Lust mehr auf das Laster hast. Durch die Anregung des Unterbewusstseins wird lediglich eine Verhaltensänderung auf den Weg gebracht, um dann irgendwann nicht mehr das Verlangen nach Zigaretten zu haben. Abschließend lässt sich also sagen, dass mit Hypnose zwar nicht die Sucht weggezaubert werden kann, sie aber dennoch eine praktische Hilfe ist.

Apps

Es sind mittlerweile zahlreiche unterschiedliche Apps erhältlich, die dabei helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören. Die meisten dieser Programme sind sich sehr ähnlich, doch es gibt auch einige, die mehr als die anderen können. Zum Beispiel teilen sie dir mit, wie viel Geld du schon durch den Rauchstopp gespart hast und wie sich dieser positiv auf deine Gesundheit auswirken kann. Die folgende App wird für diese Zwecke sehr häufig genutzt:

Smoke Free

Mit Smoke Free kannst du dir zum Beispiel deine individuellen Ziele setzen und praktische To-do-Listen erstellen. Für die meisten Ex-Raucher ist der erste Monat ohne Glühstängel der härteste. In dieser Zeit stellt dir diese App jeden Tag eine andere Herausforderung. Das lenkt dich zum einen vom Rauchen ab und zum anderen hilft es dir, stets motiviert zu bleiben. Immer wenn das Verlangen zu groß wird, machst du dir eine Notiz, anstatt eine Zigarette zu rauchen. Das hilft dir, dir selber vor Augen zu führen, in welchen Situationen die Sucht auftritt. Mit dieser Erkenntnis kannst du dich beim nächsten Mal vielleicht etwas anders verhalten, damit solche Phasen gar nicht mehr oder wenigstens seltener auftreten.

Jetzt lesen:  Das „Eat That Frog“-Prinzip: 5 Schritte für besseres Zeitmanagement

Auf den To-do-Listen kannst du dir unterschiedliche Dinge vermerken, die du in ungefähr 15 Minuten erledigen kannst. Hier macht es zum Beispiel Sinn, einige kleine Sport-Übungen durchzuführen. So tust du deinem Körper etwas Gutes, anstatt ihm durch das Rauchen einen Schaden zuzuführen.

Smoke Free im Apple Store herunterladen
Smoke Free im Google Play Store herunterladen

Radikal

Bei der radikalen Methode hörst du direkt mit dem Rauchen auf. Wenn du also sonst eine Schachtel am Tag verbraucht hast, senkst du deinen Konsum nun vom einen auf den anderen Tag um 100 Prozent. Viele Raucher schaffen es nur auf diese Weise, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie empfinden diesen Weg als die einzige Art und Weise, das Vorhaben wirklich zu schaffen. Denn wenn sie jeden Tag noch ein wenig rauchen, besteht immer die Gefahr, wieder voll anzufangen. Grundsätzlich spricht auch nichts gegen diese rigorose Methode. Wichtig ist nur, dass du nicht unvorbereitet in dein neues Leben startest.

Lediglich drei bis fünf Prozent der spontanen und vor allem nicht besonders gut geplanten Aufhörversuche haben langfristig Erfolg. Das bedeutet dann im Umkehrschluss, dass die meisten Ex-Raucher irgendwann wieder einen Rückfall haben und wieder mit dem Rauchen beginnen. Daher ist es sehr wichtig, dass du dich sehr gut auf deinen Versuch vorbereitest. Dazu gehört in erster Linie, dass du dich motivierst und weißt, was alles auf dich zukommen wird. Du solltest einige Strategien zur Verfügung haben, die du anwenden kannst, wenn das Verlangen nach einer Zigarette aufkommt.

Um diese zu erlernen, kannst du zum Beispiel an einem Nichtraucherkurs teilnehmen oder dich im Internet erkundigen.

Jetzt lesen:  Albumtipp: Casper - Lang lebe der Tod

Akkupunktur

Wie jede andere Sucht kann auch das Rauchen einige Entzugserscheinungen mit sich bringen, wenn du damit aufhörst. Viele Menschen sind dann sehr leicht reizbar und geraten schnell aus der Fassung. Sie fühlen sich nervös und leiden unter einer inneren Unruhe. Wenn auch du mit dem Rauchen aufgehört hast und diese Entzugserscheinungen bemerkst, kann Akupunktur die passende Behandlungsmethode für dich sein. Insbesondere die starke Nervosität, die schnelle Reizbarkeit und auch die gestörte Konzentrationsfähigkeit lassen sich damit in den Griff bekommen.

Wie oft muss ich eine Akupunktursitzung aufsuchen?

In der ersten Woche solltest du mit zwei oder sogar drei Akupunktursitzungen rechnen, insgesamt sind in der Regel vier und maximal sechs Sitzungen nötig. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass die Anwendung keinen Begleiterscheinungen hat. Im Gegenteil, Akupunktur sorgt dafür, dass du dich psychisch stabilisierst und daher auch nicht so schnell einen Rückfall erleidest. Du wirst ruhiger und bist nicht mehr schnell reizbar. Allerdings kann die Anwendung nur ihren Zweck erfüllen, wenn du auch wirklich mit dem Rauchen aufhören willst.

Somit spielt deine eigene Motivation hierbei eine sehr wichtige Rolle. Bleib standhaft und führe dir beim Aufkommen der Sucht vor Augen, was die schädliche Zigarette alles in deinem Körper anrichten kann.

Akupunktur verhindert, du dass durch den Rauchstopp an Gewicht zulegst

Viele Menschen fangen an mehr zu essen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Denn das ist sozusagen ihre Ersatz-Beschäftigung. Zudem steigt der Appetit ganz automatisch, wenn sie sich für eine gesündere Lebensweise entscheiden. Um trotzdem nicht zuzunehmen, kann wiederum die Akupunktur sehr hilfreich sein. Denn mit ihr kann diese Automatik durchbrochen werden und du behältst dein Gewicht.

Jetzt lesen:  7 Gründe, warum du nicht im Fitnesscenter trainieren solltest

 

Foto: WoGi / stock.adobe.com