Karriere machen

Wie kannst du eigentlich Karriere machen? Grundsätzlich definiert das jeder für sich selbst. Wann würdest du von dir denken, dass du Karriere machst? Wann würdest du sagen, dass du erfolgreich bist? Genau das bringt uns schon einmal zum ersten Punkt.

Lege Ziele fest

Damit ist nicht nur ein großes übergeordnetes Ziel gemeint, sondern auch kleine Etappenziele, die du auf dem Weg dahin erreichen musst, um am Ende zum großen Ziel zu kommen. Das kann das Lesen mehrerer Fachbücher sein oder das erfolgreiche Beenden einer Fortbildung, aber auch ein gutes, offenes Gespräch mit einem Vorgesetzten. Wann würdest du dich so fühlen, als ob du auf dem richtigen Weg bist? Noch ein besonderer Tipp: Wenn du das alles niederschreibst, dann mache direkt danach den ersten Schritt. Als Beispiel: Kaufe dir ein Buch oder melde dich direkt für eine Fortbildung an.

Habe eine positive Grundhaltung gegenüber deiner Arbeit

Damit ist gemeint, dass du auch unspektakuläre Aufgaben mit Freude erledigen kannst oder du zumindest darüberstehen kannst, ohne dich zu beschweren. Ebenso kommt das Erledigen unliebsamer Aufgaben, die immer liegen bleiben, sehr gut an! Aber mach das auch nicht zu oft, sonst bist du irgendwann der Fußabtreter. Hier lohnt es sich, mit Strategie an das Ganze ranzugehen. Wer Karriere machen will, muss auch Verantwortung übernehmen. Wer unliebsame und langweilige Aufgaben erledigt, der zeigt sich automatisch als verantwortungsvoll und reif und wird bei seinen Vorgesetzten großen Anklang finden.

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Pflege ein großes Netzwerk

Damit ist gemeint, dass du viele Leute in deiner Branche kennen und ab und an mit ihnen Kontakt pflegen solltest. Dazu zählen: Ehemalige Kollegen, Kollegen aus anderen Abteilungen, Mitarbeiter aus anderen Unternehmen, Fachleute von Messen, Vortragende in deinem Fachgebiet, Lehrmeister aller Art, die mit deiner Arbeit zu tun haben und so weiter. Aber auch Geschäftsführer anderer Unternehmen sind gute Kontakte. Wenn es mit dem Karriere-Machen in deinem aktuellen Unternehmen nicht klappen sollte, ist es immer gut, einen Plan B parat zu haben. Um ein Netzwerk aufzubauen, eignet sich natürlich LinkedIn großartig, aber auch Facebook und natürlich das echte Leben. Auf einschlägigen Messen kannst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits lernst du wertvolle Kontakte kennen, andererseits kannst du dich fortbilden.

Verkaufe dich selbst

Karriere machen

Es bringt nichts, wenn du der Ferrari unter den Fachkräften in deiner Branche bist, aber das niemand weiß. Dann wirst du dich immer unter deinem Wert verkaufen.

Also: Erzähl doch den Leuten von deinen Erfolgen, zeige vor allem deinem Netzwerk, was du leistest, woran du mitgearbeitet hast (natürlich nur, wenn du das darfst) und was deine persönlichen Erfolge dabei waren.

Wichtig: Biete auch Kollegen aus deinem Fachbereich eine Bühne, denn wenn du immer nur deine eigenen Erfolge teilst, wirkst du schnell arrogant. Wenn du auch die Erfolge deiner Kollegen teilst und dich mit ihnen freust, werden sie das gleiche bei deinen Erfolgen tun und sie vielleicht auch an ihr Netzwerk weiterleiten. Das würde dir wiederum eine noch größere Bühne bieten und du würdest neue Kontakte kennenlernen. Bei den Kontakten in deinem Netzwerk gilt übrigens Masse vor Klasse! Du musst nicht regelmäßig mit den Leuten in Kontakt stehen.

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Glaube an dich selbst

Wenn eine Idee von dir von deinen Vorgesetzten abgelehnt wird, du dir aber sicher bist, dass es die einzig Richtige wäre, dann versuche doch mal, darauf zu beharren. So unterstreichst du deine Kompetenz in deinem Fachbereich. Natürlich gibt es Grenzen und man sollte spätestens beim dritten Nein wirklich damit aufhören, denn sonst macht man sich früher oder später unbeliebt. Gerade bei kostspieligen Entscheidungen gilt Vorsicht mit solchen Taktiken.



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Qualität statt Quantität

Nur weil man viel beschäftigt ist, heißt das nicht, dass man viel voranbringt.

Wer klug arbeitet, versieht seine Aufgaben mit Prioritäten und organisiert sich schlau. Es ist nicht schlimm, wenn unwichtige Arbeiten am Ende des Tages liegen bleiben, man muss nicht als erster und letzter im Büro sein, um die Karriereleiter zu erklimmen. Eigentlich ist es sogar so, dass man so die Karriereleiter definitiv verpasst und sie an einem vorbeigereicht wird. Warum sollte man einen fleißigen Mitarbeiter, der fröhlich so viel Zeit in seinen Job steckt und so viele niedere Tätigkeiten erledigt, auch aus seinem Habitat entfernen? So einen findet man doch so selten. Ein Mitarbeiter, der sich gut organisieren kann, beweist hingegen Organisationstalent und ein Auge für das, was wirklich zählt. So einen möchte man viel lieber an der Spitze eines Teams haben, jemanden mit dem Auge für das Wesentliche.

Hier fallen auch Perfektionisten oft auf die Nase: Sie verlieren sich so sehr im Detail, dass sie auch die wirklich wichtigen Dinge links liegen lassen.

Sei flexibel mit deinen Plänen

Karriere machen

Und zieh auch die Reißleine, wenn sich nach angemessener Zeit keine Aufstiegschancen auftun. Manchmal spielt das Leben nicht mit bzw. die anderen Menschen in deinem Leben spielen manchmal nicht mit. Leider verkennen zu viele Vorgesetzte den Wert mancher ihrer Mitarbeiter und lassen sie nie so glänzen, wie sie es eigentlich könnten. Du kannst alles hier Aufgezählte richtig machen und dein Chef wird dich trotzdem nicht befördern. In so einem Szenario solltest du dein Netzwerk einschalten und dich nach einem besseren Ort umsehen, wo es eine Karriereleiter gibt, die man auch benutzen kann.

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Erfolg beginnt im Privatleben

Du solltest auch gewillt sein, in deinem Privatleben Zeit zu investieren, wenn du beruflich vorankommen möchtest. Du kannst Bücher lesen, dich fortbilden in verschiedensten Bereichen, neue Hobbys ausprobieren, dein Netzwerk ausbauen oder eine neue Sprache lernen, die beruflich von Vorteil sein könnte. Du kannst dir auch einen beruflichen Mentor suchen, das ist übrigens sehr empfehlenswert. Am besten suchst du da jemanden, der schon die Ziele erreicht hat, die du erreichen möchtest. Du könntest außerdem Trends verfolgen, was gibt es Neues in deiner Branche? Du kannst auch privat Fortbildungen oder Kurse besuchen.

Es ist auch empfehlenswert, sich die verschiedenen Komponenten genauer anzusehen, aus denen sich dein aktuelles Arbeitgeber-Unternehmen zusammensetzt. Beispielsweise kannst du dich schlaumachen, was eine Rechtsabteilung genau tut, oder die Schadensregulierung, die Buchhaltung, etc. Das alles spielt zusammen. Je mehr Verständnis du für das große Ganze entwickelst, umso besser sind deine Chancen, aufzusteigen. Du kannst auch aktiv an deinen Schwachstellen arbeiten, was wirklich empfehlenswert wäre.

Fazit: So kannst du Karriere machen

Die Karriereleiter zu erklimmen ist nicht schwierig, wenn du dich gut organisierst. Allerdings solltest du alle Bereiche gut miteinander ausbalancieren, damit nichts zu kurz kommt. Dann kannst du bedenkenlos die Leiter emporklettern und die Aussicht genießen. Gutes Gelingen!

 

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