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    Ajoure Blog Seite 258

    Blackhat – Filmkritik & Trailer

    Blackhat – Die Story

    Als ein mysteriöser Hacker erst einen Reaktor eines chinesischen Atomkraftwerks in die Luft jagt und danach die Börsenkurse an der Wallstreet manipuliert, sind die Experten der Cyber-Kriminalität auf beiden Seiten mit höchster Konzentration daran den Fall zu lösen. Sogar eine Zusammenarbeit von Kriminalisten beider Nationen wird, ob der Gefährlichkeit des Täters, in die Tat umgesetzt.

    Chen Dawai (Leehom Wang), der chinesische Experte und seine Schwester Chen Lien (Tang Wei) fordern von den amerikanischen Behörden, den auf 15 Jahre verurteilten Hacker Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) für den Fall frei zu lassen, da er mit Chen vor Jahren, während des Studiums, an dem Code geschrieben hat, den der Täter für seine Verbrechen benutzt. Mit aller Erfahrung und Technik begeben sie sich auf die Spur des Verbrechers.

     

     

    Hollywoods Hacker Fantasien

    Mit „Blackhat“ hat Michael Mann bei weitem nicht seinen besten Film abgeliefert. Dennoch kann die Erzählung, rund um Chris Hemsworth‘ Charakter Hathaway, an einigen Stellen gut unterhalten. Insgesamt krankt der Film jedoch am langatmigen, teilweise schwerfälligen Beginn, übertrieben aufbereiteten Hacker Szenen und vielen inhaltlichen Schwächen.

    Denn wenn hochsichere Systeme mit dem Einstecken eines USB Sticks, oder dem Versenden einer Email geknackt werden, ein zu 15 Jahren verurteilter Computernerd neben den neusten Hacker-Methoden auch Kampfkunst und den Umgang mit Waffen beherrscht, dann wird auch dem naivsten Zuschauer schnell klar werden, dass man hier weit weg von der Realität ist. Selbst für einen Film wie „Blackhat“.

    Dass Chris Hemsworth als hackender Computerfreak eine ordentliche Figur macht und seine Rolle gekonnt spielt, verhindert leider nicht, dass der Film mit seinem Setting nicht vollends überzeugen kann. Zu langsam nur kommt die ganze Geschichte in Fahrt, fehlender Realismus an Stellen, an denen er dem Film durchaus gut getan hätte, sowie ein zu dürftiger Showdown tun das Übrige. Wo der Trailer noch große Erwartungen schürt, wird im Film davon nur wenig erfüllt.

    Sehenswert an „Blackhat“ sind diverse Kamerafahrten, die Actioneinlagen (die leider viel zu kurz kommen) und der Look des Films an sich. So ist der Film, bei allem was er inhaltlich zu kurz kommen lässt, immerhin optisch ein Hingucker.

     

    Mit etwas Wohlwollen

    Wer bereit ist sich auf die Geschichte einzulassen, inhaltliche Schwächen zu ignorieren und das hollywoodsche Verständnis von „Hackern“ zu akzeptieren, der bekommt einen coolen Chris Hemsworth präsentiert, der es immer mal wieder im Lauf der Geschichte ordentlich krachen lässt.

     

    Blackhat
    Kinostart: 5. Februar 2015

    Captain Phillips – Filmkritik & Trailer

    Captain Phillips – Großes Kino mal ganz anders

     
    Kinoposter: Universal Pictures International Germany

    Unglaublich! Wir werden rund um die Uhr überwacht

    Big Brother ist watching you. Das war ja alles noch harmlos, als der „Televisor“ jedes Wort von Winston abhörte. Selbst das kleinste Flüstern wurde in George Orwells Roman 1984 registriert und aufgezeichnet.

    Heute, weit 30 Jahre später, brauchen wir uns keine Sorgen mehr über einen „Televisor“ machen, der uns in der Annahme leben lässt, er könnte uns aufzeichnen. Damals konnte man sich „wenigstens“ instinktiv darauf einstellen, dass jedes Geräusch, das man macht, gehört wird und – außer in der Dunkelheit – jede Bewegung beobachtet wurde.

    Nein, heute kaufen wir uns einfach ohne darüber nachzudenken Produkte, die uns unwissentlich aufzeichnen. Somit können die Konzerne wie Apple, Motorola, Samsung, LG oder Sony einfach unsere Privatgespräche mithören und unser Konsumverhalten tracken. Wenn es denn wenigstens gefiltert wäre, um nur unser Konsumverhalten aufzuzeichnen. Nein, jeder Streit, alle emotionalen Highlights bis hin zu alltäglichen Gesprächen wird aufgezeichnet und an die Server der Firmen übermittelt.

    Aber mal ins Detail:

    Wir nehmen uns beispielsweise das neue Gerät von Samsung zur Brust. Es handelt sich um den Samsung Smart TV der Serie 7 und 8. Diese Geräte kann man mit der Smart TV Fernbedienung steuern, weil sie eine Spracherkennung für die Steuerung des Geräts haben. Du kannst so mit deiner Stimme ganz einfach deinen Fernseher bedienen. Aber leider kann die Fernbedienung noch viel mehr. Das Gerät zeichnet alles auf, worüber wir uns unterhalten.

    Nett von Samsung ist der Zusatz in der Betriebsanleitung: „Bitte seien Sie sich im Klaren darüber, dass – wenn Ihre gesprochenen Worte persönliche oder andere sensible Informationen enthalten – diese Informationen sich unter den Daten befinden, die durch die Nutzung der Spracherkennung an einen Drittanbieter geschickt werden.“
     

    Durch die Sprachsteuerung der neuen Samsung TV-Modelle bleibt kein Gespräch mehr ungehört.
    Durch die Sprachsteuerung der neuen Samsung TV-Modelle bleibt kein Gespräch mehr ungehört.

     

    Original Auszug aus der Betriebsbeschreibung: „Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, that information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recognition.”

    Da fühlt man sich doch gleich pudelwohl bei dem Gedanken oder?

    Nicht nur beim TV werden wir komplett überwacht. Nein! Apple und Motorola spielen dieses Spiel schon längst ein paar Schritte weiter. Warum denn nur die eigenen vier Wände aufnehmen? Sie geben den unwissenden Konsumenten einfach ein mobiles Gerät in die Hand und lassen sie – wie zum Beispiel beim Motorola Moto X – die Worte „Google Now“ oder bei den geliebten Apple Geräten „Hallo Siri“ rufen und schon nehmen die Hersteller alles auf. Seit dem Update auf Version iOS 8 macht das das iPhone oder iPad übrigens ganz von alleine, wenn du Siri in den Einstellungen nicht explizit deaktivierst. Und zwar alles – 24 Stunden rund um die Uhr.

    Apple schreibt dazu in den eigenen Richtlinien: „Wenn Sie Siri und die Diktierfunktion verwenden, wird alles, was Sie sagen bzw. diktieren, aufgezeichnet und an Apple gesendet, damit die Anfragen verarbeitet werden können.“

    Das wohl größte Problem daran ist wohl, dass wir uns die digitale Wanze, die uns rund um die Uhr überwacht, selbst kaufen, ohne sich Gedanken über die Konsequenzen zu machen, wenn wir persönliche Daten über Körperfunktionen, Aufenthaltsort und sonstige Befindlichkeiten preisgeben. Zukunft in allen Ehren. Aber geht das nicht ein bisschen zu weit?
     

    Dank Siri wird alles, was wir sagen aufgezeichnet und an Apple geschickt.
    Dank „Siri“ wird alles, was wir sagen, aufgezeichnet und an Apple geschickt.

     

    Mit "Google Now" ist auch auf dem Android System des Moto X Sprachsteuerung möglich - direkte Weitergabe an Motorola inklusive.
    Mit „Google Now“ ist auch auf dem Android System des Moto X Sprachsteuerung möglich – direkte Weitergabe an Motorola inklusive.

     

    Fotos: Top: 56937297 © Jürgen Fälchle – Fotolia.com; Samsung PR, Apple PR, Motorola PR

    Look der Woche: Olly Murs

    Bei der britischen Ausgabe von X-Factor wurde er zwar nur Zweiter, karrieretechnisch hat er den Gewinner Joe McElderry aber längst überholt. Mit seiner Gute-Laune-Musik ist Olly auch bei uns durchgestartet.

    2009 war für Olly Murs ein ganz besonderes Jahr: Seine Teilnahme bei der Casting-Show X-Factor machte ihn zum Shooting Star Groß Britanniens. Seine erste Single „Please Don’t Let Me Go“ schoss direkt an die Spitze der UK-Charts und spätestens seit dem Ohrwurm „Hearts Skips a Beat“ kennt man ihn auch bei uns.

    Heute ist er unser Look der Woche!

    Olly-Murs

    Ollys Klamotten sind meist genau so bunt und sunny wie seine Songs: Farben wie Rot oder Gelb trägt er gerne, mag es bei den Schnitten und Formen aber eher klassisch. Ein typisch britischer Mix aus Hipster, Vintage und Preppy Style machen seinen Look unverwechselbar. Fast immer mit dabei: Sein Hut.

    Hier geht’s zum Nachstylen.

    tiger-polo
    Polo-Shirt von Tiger of Sweden

    jack-and-jones-sweater
    Kapuzenpulli von Jack & Jones

    Morris-Jeans
    Jeans von Morris

    Clarks-originals-schuhe
    Schuhe von Clarks Originals

    Bailey-of-Hollywood-hut
    Hut von Bailey of Hollywood

    Foto: „In Case You Didn’t Know“ (2012) (c) Sony Music

    kraftwerk – Der Power-Akku für dein Smartphone

    „Kraftwerk“ – Der Name ist Programm

    In der modernen Zeit der Schnelllebigkeit, in der sich alle ich mit ihrem Smartphone beschäftigen und Technik den höchsten Stellenwert seit je zuvor erreicht hat, sind wir vor allem von einem abhängig – dem Strom. Denn nur wenn er fließt, haben wir die Möglichkeit, unseren Alltag unbeschwert weiter fortzuführen, wie wir es gewohnt sind. Blöd nur, dass die Akkulaufzeiten unserer Smartphones die Nutzungsdauer unserer Geräte weit unterschreiten. Doch hier hat sich in den letzten Jahren eine Lösung etabliert: Powerbanks – kleine Kästen für die Hosentasche, die unser Smartphone im Notfall mit Saft versorgen. Doch auch sie sind schnell ausgereizt und stoßen an die Grenzen ihrer Kapazität. Und genau da setzt „kraftwerk“– ein Kickstarterprojekt aus Deutschland – an.

    Was ist „kraftwerk“?

    Auf den ersten Blick sieht die Powerbank vom deutschen Hersteller eZelleron ganz gewöhnlich aus. Nun, zugegeben: das Design fällt für so einen Alltagshelfer recht schick aus. Verschiedene Farbkombinationen, eine abgerundete Form und der obligatorische USB-Port komplettieren den positiven Ersteindruck. Doch „kraftwerk“ ist alles andere als gewöhnlich.
     

    Der kraftwerk Akku ist in verschiedenen Farben erhältlich.
    Der kraftwerk Akku ist in verschiedenen Farben erhältlich.
     

    Was macht „kraftwerk“ so besonders?

    Der Unterschied zu den anderen Powerbanks liegt im Detail. Denn wie so oft kommt es auf die inneren Werte an. Und hier überzeugt „kraftwerk“ auf ganzer Linie. Denn im Inneren des kleinen Stars steckt eine Brennstoffzelle. Jetzt fragst du dich bestimmt: „Moment mal, eine was…?“ Und das ist auch verständlich. Doch so ungewöhnlich das klingen mag, so praktisch ist es. Denn die Vorteile liegen klar auf der Hand. Mit ganz gewöhnlichem Feuerzeuggas kann ein Gas-Tank, der sich im Inneren verbirgt, innerhalb von 3 Sekunden aufgefüllt werden und sorgt fortan für Strom und somit dafür, dass dir dein Handy nicht mehr ausgeht. Einzige Voraussetzung: Du brauchst genug Feuerzeuggas!
     

    In 3 Sekunden ist das kraftwerk mit gewöhnlichem Feuerzeuggas wieder komplett aufgeladen.
    In 3 Sekunden ist das kraftwerk mit gewöhnlichem Feuerzeuggas wieder komplett aufgeladen.
     

    Wieviel Power steckt in dem Kraftpaket?

    Soviel sei gesagt: eine ganze Menge. Anders als gewöhnliche Powerbanks, die meist „nur“ mit 3.000 oder 10.000 mAh daherkommen, tritt „kraftwerk“ mit 25.000 (!) Milliampere-Stunden auf. Somit ist der unscheinbare Kasten in der Lage, ein komplett leeres Smartphone circa 11 Mal aufzuladen – Rekordwert! Das bedeutet, egal wo du bist, ob in der Arktis, im Dschungel oder in der Stadt – das lästige Problem mit der Ausdauerschwäche deines Akkus bist du los, wenn du bereit bist, hierfür etwas Geld in die Hand zu nehmen.
     

    Das kraftwerk hält für ca. 11 Aufladungen deines Smartphones.
    Das kraftwerk hält für ca. 11 Aufladungen deines Smartphones.
     

    Was kostet „kraftwerk“?

    Fürstlich bezahlen lässt sich eZelleron ab Dezember 2015. Wenn man den Angaben auf der Plattform von Kickstarter vertraut, so liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei um die 149 Euro. Doch hierfür bekommst du einen stets treuen Wegbegleiter, dem nur selten der Saft ausgeht und der sich mit ein wenig Feuerzeuggas zufrieden gibt. Wenn du also schon immer von so einer Art der portablen Steckdose geträumt hast, kannst du hier zuschlagen. Auch wenn die gewünschte Summe auf Kickstarter bereits erreicht wurde, so läuft die Finanzierung noch weiter. Für 99$ bekommst du voraussichtlich ab Dezember diesen Jahres eine exklusive Powerbank der besonderen Art und hilfst obendrein dem Unternehmen.

     
    Mehr über den Power-Akku und den aktuellen Entwicklungsstand auf hellokraftwerk.com.
     

     

    Fotos: eZelleron PR

    Sieht so das Selfie der Zukunft aus?

    Sie sieht aus wie ein Armband, ist aber eine Kameradrohne: „Nixie”. Das kleine Fluggerät startet direkt vom Handgelenk und filmt seinen Besitzer. Eine futuristische Idee eines deutschen Physikers.

    Eine Freikletterin kraxelt in luftiger Höhe an einer Felswand. Mit ihrem rechten Arm hält sie sich an der Mauer fest. Es geht steil bergab. Sie ist ganz weit oben, ganz allein. Niemand kann die Höchstleistung nachvollziehen, die die Kletterin vollbringt. Sie könnte jetzt mit einer Hand ihr Smartphone aus der Tasche kramen und versuchen, ein Selfie zu machen – was sich in solcher Höhe als gefährliches Unterfangen herausstellen könnte.

    Die Kameradrohne Nixie wird am Handgelenk getragen und bei Bedarf in die Luft geschickt
    Die Kameradrohne Nixie wird am Handgelenk getragen und bei Bedarf in die Luft geschickt

     

    Dann kommt in dem YouTube-Werbefilm „Nixie” ins Spiel. „Nixie“, das ist eine kleine Kameradrohne, die sich im Ruhe-zustand um das Handgelenk legt, solange sie nicht gebraucht wird. Durch eine einfache Geste des Besitzers macht sich die Drohne selbstständig und schwirrt davon – bleibt aber ständiger Begleiter seines Trägers und filmt diesen aus unmittelbarer Nähe. Anschließend fliegt der Quadcopter wieder zurück an das Handgelenk, so zumindest die Vorstellung des Entwicklers.

    Ein deutscher Physiker namens Christoph Kohstall hatte diese innovative Idee. Gemeinsam mit seiner Kollegin Jelena Jovanoic forscht er an der amerikanischen Stanford University an dem Fluggerät. Doch es bestehen noch Unklarheiten. Beispielsweise ist noch nicht geklärt, ob die Drohne via Smartphone gesteuert wird, oder das Gerät selbständig fliegt. Außerdem tüfteln die Wissenschaftler noch über den Startvorgang: Entfaltet sich die Drohne beim Schütteln des Handgelenks, oder muss sie manuell bedient werden.

    Bis zum Marktstart könnte also noch einige Zeit vergehen. Kohstall befindet sich mit seinem Drohnenprojekt zurzeit unter den besten zehn Finalisten eines Innovationswettbewerbs. Dieser läuft noch bis November 2014. Dem Gewinner blüht ein Preisgeld von 500.000 US-Dollar. Die entscheidende Finanzspritze, die dem Projekt bislang fehlt.

    Die Drohne Nixie kann deine sportlichen Highlights ohne Kameramann aufzeichnen
    Die Drohne Nixie kann deine sportlichen Highlights ohne Kameramann aufzeichnen

     

    Im Werbefilm lässt die Freikletterin die Drohne von ihrem Handgelenk aus starten, kraxelt die steile Bergwand weiter hinauf, hängt in den Seilen und winkt in die Drohnenkamera. Wer weiß, vielleicht bekommt das Selfie bald ernsthafte Konkurrenz.

    Weitere Infos zur Mini-Drohne „Nixie” gibt es auf der Nixie Website.
    Fotos: Youtube Screenshots

    Maserati Ghibli Diesel – Ein Dreizack auf Sparflamme

    Seit der Gründung 1914 in Bologna haben viele Maseratis das Licht der Welt erblickt. Egal ob Gran Cabrio, Gran Turismo, oder Quattroporte – eines was sicher: Maserati bietet Sportlichkeit, Sound und ein rassiges Design. Um mit der Zeit zu gehen, wirft Maserati für seine Reihe „Maserati Ghibli“ auch einen Diesel mit auf den Markt. Die Frage ist, kann ein Maserati mit Dieselmotor überzeugen? Der Maserati Ghibli Diesel – Ein Dreizack auf Sparflamme im Test.

    Lange ist es her, als Juan Manuel Fangio 1957 im Maserati 250F die Formel 1 Weltmeisterschaft gewonnen hat und so viel ist sicher: mit einem Diesel hätte er das nicht geschafft. Die Frage ist nur: Muss das überhaupt sein, oder kann ein 275PS Diesel ebenso für Spaß auf der Autobahn sorgen?




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    Schauen wir uns die Eckdaten an:

    Der Maserati Ghibli ist in vier verschiedenen Versionen erhältlich. Ghibli, Ghibli S, Ghibli S Q4 und Diesel. Alle drei Benziner haben einen 3.0L V6 Motor. Sie benötigen zwischen 4,8 und 5,6 Sekunden auf Tempo 100. Doch heute nehmen wir Diesel unter die Lupe.

    Angetrieben von einem 3.0L V6 Turbodiesel-Motor und dem Maserati 8-Gang ZF Doppelkupplungsgetriebe benötigt der Ghibli Diesel „schlappe“ 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei einer Geschwindigkeit von 250 km/h ist dann allerdings auch schon wieder Schluss – für einen Diesel mit lediglich 275PS ist das allerdings eine akzeptable Endgeschwindigkeit.

    Dank der Start/Stop-Automatik kann Maserati den Verbrauch des Ghibli Diesel mit 5,9L im Durchschnitt angeben. Dieser Verbrauch ist jetzt zwar nicht bahnbrechend, aber, unter Berücksichtigung auf Maseratis Herkunft, nämlich dem Sportwagensegment, immerhin bemerkenswert.

    Wiederum einzigartig in seiner Fahrzeugklasse ist das Individualisierungsprogramm des Ghibli. Die Lederausstattung kommt in fünf verschiedenen Farben daher. Somit hat der Käufer die Auswahl zwischen Nero, Cuoio, Sabbia, Marrone und Rosso Trofeo. Damit das Ganze nachher auch vernünftig aussieht, gibt es die optionale Möglichkeit, den Dachhimmel ebenso anzupassen. Die Wahl dürfte nicht leicht fallen, wenn man vor der Entscheidung steht: Alcantara Nero, Sabbia oder Grigio.

    Ebenfalls neu ist die Karosseriefarbenpalette mit sage und schreibe 12 Nuancen. Darunter befinden sich drei Perleffekt-Lacke Bianco Alpi, X und Y.
     

    Maserati Ghibli Diesel

    Damit der dynamische Gesamteindruck stimmig wird, zieht Maserati seinem Ghibli serienmäßig 18“ Felgen im 12-Speichen-Design an. Auf Wunsch gibt es dann allerdings auch vernünftige Radgrößen, wie 19, 20 und 21 Zoll, denn seien wir mal ehrlich: Wer will einen Dreizack auf 18-Zoll-Rädern fahren?

    Das Maserati 8-Gang-Automatik ZF Doppelkupplungsgetriebe überzeugt durch sein verhältnismäßig geringes Gewicht, seine Effizienz und die Schaltpräzision. Es erkennt ebenfalls den Fahrstil des Piloten, sowie die Fahrbahnbedingungen und stellt sich somit auf die Gegebenheiten der Umgebung ein. Es kann zwischen fünf Schaltprogrammen gewählt werden: Auto-Normal, Auto-Sport, Manuel-Normal, Manuel-Sport und ICE (Increased Control und Efficiency).

    Maserati entwickelte die Karosserieform des Ghibli neu. Weitgehend besteht diese aus Aluminium und erfüllt somit die Zielvorgaben in Puncto Gewichtsoptimierung, Widerstandsfähigkeit und Lastverteilung.

    So weit so gut, aber was wäre ein Maserati ohne Sound? Das Gleiche dachten sich wohl auch die Designer des Ghibli und hauchten dem Motor Leben ein, indem sie zwei Sondergeneratoren in die Nähe der Abgasrohre verbauten, die für den nötigen Klang sorgen.

    Für eine klare Optik hingegen sorgt das aufgeräumte Cockpit des Ghiblis. Unspektakulär und großzügig. Hauptmerkmal dürfte das 8,4 Zoll große Maserati Touch Control Display sein, über welches die Hauptfunktionen schnell und einfach bedient werden können.




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    Interessant wird es, wenn man einen Blick auf den Preis wirft.

    Maserati Ghibli Diesel

    Der Maserati Ghibli Diesel startet bei circa 69.000.- €, was auf den ersten Blick nicht zwingend unschlagbar aussieht, wenn man die 275PS in Relation stellt. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass es sich immer noch um einen Maserati handelt, der seinen Preis nun einmal wert ist. Möchte man den Wagen leasen, sieht alles schon wieder anders aus: Leasingsonderzahlung 15.350.- €, 36 Monate Laufzeit, 20.000km pro Jahr und die Leasinggebühr von 599.- € wird überschaubar.
    Wem der Neuwagen noch eine Spur zu teuer ist, der findet auch schon die ersten Gebrauchtwagen zur Auswahl.
     

     

    Bilder: Maserati PR

    Akira Sun – Model, Mama und Allroundfrau

    „Ich will doch nur spielen“

    Akira du arbeitest schon fast zehn Jahre als Model. Was macht dich und deinen Erfolg aus?

    Inzwischen sogar schon elf Jahre und ich bin sicherlich kein typischer Model-typ. Ich steche gerade in Deutschland aus der Masse heraus. Als Eurasierin kann ich sowohl asiatisch als auch europäisch aussehen . Und ich hatte schon immer einen sehr hohen Anspruch an Ästhetik und Stil. Ganz besonders in der Aktfotografie ist es immer eine Gratwanderung. Ich liebe es, mich zu verwandeln und in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Zudem bin ich mir immer treu geblieben und bin stets mit voller Leidenschaft dabei. Eine Zusage ist für mich eine Zusage und das wissen alle, die mit mir gearbeitet haben. Man muss eben vorab klären, was geshootet oder gedreht wird und zu welchen Konditionen und dann bin ich auf den Punkt da. Verbindlichkeit ist mir dabei von beiden Seiten wichtig.

    Immer wieder liest man extrem negative Kommentare unter Akt-Bildern auf Facebook. Und größtenteils von Frauen. Was glaubst du, welche Menschen das sind? Und warum tun sie das?

    Na ja … es sind auch einige Kommentare von Männern dabei. Aber da muss man drüber stehen. Anstrengend sind Fanatiker, die gerne auch religiöse Ele-mente ins Spiel bringen – aber warum gehen solche Menschen dann überhaupt aktiv auf meine Seiten? Ansonsten mag ich es, zu polarisieren. Daher ist auch negative Kritik kein Problem für mich, wenn sie meinen Namen wenigstens richtig schreiben. Ich denke, dass da eine ganze Menge Neid im Spiel ist. Und das macht mich stolz, denn Neid muss man sich erst mal erarbeiten.
     

    Akira Sun
    Foto: Uwe Johannsen (www.uwe-johannsen.de)

     

    Hast du für diese Menschen einen Tipp, wie es vielleicht besser im Leben gehen könnte?

    Einfach versuchen, etwas mehr sie selbst zu sein. Und nicht irgendwelchen Idealen oder gar fanatischen Ideen hinter laufen. Leider stecken die meisten Menschen in ihren Mustern fest und können nie das Leben leben, was sie sich eigentlich wünschen. Denn dazu fehlt Ihnen leider der Mut, die Entschlossenheit und der Biss. Es ist leichter, über andere zu meckern oder denen die Schuld zu geben. Ich bin gebürtiger Ossi und werde gerade im Osten als Ausländerin beschimpft. Das macht leider mehr als nachdenklich, was da alles falsch läuft bei einigen, die die Schuld immer bei den anderen suchen und unfähig sind, selber den Hintern hochzubekommen. Meckern und Rattenfängern hinterherzulaufen ist eben einfacher.

    Nach knapp elf Jahren als Model sind dir doch während der Shootings sicher schon ein paar verrückte Sachen passiert. Magst uns davon etwas erzählen?

    Ich war für ein Einzelcoaching gebucht. Der Fotograf war Uwe Johannsen. Wir arbeiten nun seit fast elf Jahren zusammen. Und der Fotograf, der dieses Coaching mit uns gebucht hatte, hat aber die ganze Zeit nicht fotografiert. Er ist den langen Weg aus der Schweiz zu uns gekommen, um Uwe und mich live zu erleben. Und war völlig fasziniert, wie wir miteinander arbeiten. Das war schon sehr speziell.

     

    Model Akira Sun
    Foto: Daniel Gieseke (www.danielgieseke.com)

     

    „Es wird ein spannendes Jahr 2015“

    Was dürfen wir in 2015 von dir erwarten? Gibt es interessante Foto- oder Filmprojekte, in denen wir dich sehen können?

    Ab 2015 arbeite ich endlich hauptberuflich als Model und plane viele Fotoshootings und Workshops. Außerdem werden noch Werbekampagnen für Elv-Gold und Elv-Koffie gedreht, deren Covermodel ich seit 2014 bin. Der Spielfilm „TheNudeChainsaw“, in dem ich eine der Leadrollen als DunkelElfe Arvuti habe, wird noch zu Ende gedreht und einiges weitere ist noch in Planung. Ich muss mich ein bisschen um Schauspielunterricht kümmern, denn als Model bin ich sicherlich ein Profi, aber als Schauspielerin sehe ich mich noch nicht. Deswegen danke ich auch der Produktionsfirma und auch Anouschka Renzi vom Set, die mir so vertraut haben und immer tolle Hilfestellungen gaben.

    Es wird ein spannendes Jahr. Das weiß ich jetzt schon und klar freue ich mich über viele tolle Anfragen und vielleicht auch etwas mehr Werbekunden, die mich entdecken.

    Sicherlich gab es in deiner Modelkarriere schon unmoralische Angebote. Waren da schon verrückte Sachen dabei?

    Aber natürlich gab es die. Ich lehne sowas aber kategorisch ab, weil ich Privates nie mit dem Modeln mischen will und ich zudem extrem glücklich mit meinem Mann bin, den ich spannenderweise bei einem Werbefilmdreh dieses Jahr kennen und lieben gelernt habe. Bei dem klassischen „unmoralischen Angebot“ geht es ja auch um immerhin eine Million für eine Nacht – das würde ich dann ernsthaft mit meinem Schatz besprechen (lacht).

     

    Akira Sun
    Foto: Daniela Glunz (dglunz.de)

     

    Du bist ja Mutter von zwei Kindern. Das ist ja eigentlich schon ein Hauptberuf. Bekommst du denn immer alles unter, wie du willst?

    Da ich zehn Jahren nebenberuflich gemodelt habe und der Hauptberuf als OP-Schwester sehr anstrengend und zeitaufwendig ist, konnte ich nicht jedes Shooting und jede Anfrage wahrnehmen.

    Mit der Hilfe meine Familie, Freunden und meiner Babysitterin habe ich es aber immer gut organisiert bekommen. Und ich liebe Herausforderungen. Da mein jetziger Mann in der Medienbranche tätig ist, versteht er das zudem sehr gut und wir ergänzen uns hier als Team. Ein wichtiges Rezept für Erfolg und eine funktionierende Beziehung.

    Deine Bilder wirken alle sehr sinnlich. Wirkst du bei deinen Bildern selbst mit?

    Bei den freien Arbeiten, die für das Portfolio sind, bringe ich mich und meine Ideen sehr gern ein. Das kann die Bildidee betreffen, das Styling, das Make-Up …

    Wenn ich für einen Auftrag gebucht werde, dann passe ich mich dem an, was die Idee und Aussage des Auftraggebers oder Werbeagentur ist. Das hat beides seinen Reiz für mich und ich bin bei allem immer zu 100% dabei. Außer es geht um Pelze oder Produkte, die nicht auf Tierversuche verzichten, denn wer damit plötzlich ankommt, sollte wissen, dass ich absolut dagegen bin.
     

    Akira Sun
    Foto: Alexander MacG (www.facebook.com/MacGartist)

     

    Wo siehst du dich in zehn Jahren?

    Das kann ich so nicht genau sagen. Es passiert gerade so vieles Wundervolles in meinem Leben. Ich plane noch nicht soweit im Voraus und lebe möglichst in diesem Moment. Okay, ein bisschen träumen, dann sehe ich mich als gesunde Frau und Mutter mit meinen Liebsten um mich und vielleicht leite ich mein eigenes kleines Unternehmen mit ganz besonderen Akira-Sun-Marken und -Produkten.

     
    Mehr über Akira Sun findest du auch auf:
    www.facebook.com/AkiraSun
    www.akira-sun.com

     

    Foto top: Ingo Kremmel / Schaman Photodesign (www.facebook.com/SchamanPhotodesign)

    Assi TV goes Online – YouNow bricht Rekorde

    Schnelles Internet hat viele Vorteile. Du kannst dir Filme per Direktstream anschauen, über schnelles LTE-Netz wunderbar surfen oder Musik hören und du kannst natürlich auch deine eigenen Videos streamen. Die New Yorker Firma YouNow Inc. hat ihr gleichnamiges App in die Welt gespült und somit eine ganz neue Welle nach Deutschland gebracht.

    #nofilter #nohirn #hilfe

    Auf einmal ist jeder „Live-Schauspieler“ und versucht natürlich so viel wie möglich Zuschauer auf seinen Livestream-Kanal zu ziehen und Likes zu erreichen.

    Aber mal kurz zur Erklärung worum es hier genau geht und vor allem wie einfach es ist.

    Du lädst dir aus den jeweiligen Stores das App YouNow und startest es auf dem Smartphone oder Pc / Mac. Dann kannst du dich in sekundenschnelle über sein Facebook Profil einloggen. Und schon bist du drin. In der App hast du nun die Wahl, ob du unten in der Mitte auf den großen „NOW“ Button klickst und selbst streamst oder ob du anderen Leuten zuschaust. Es gibt zahlreiche feste Hashtags wie beispielsweise #deutsch #deutsch-girl # guys usw, die für dich die Livestreams filtern.
     

    YouNow

    Ein Mädchen präsentiert auf YouNow ihre Gesangskünste

     

    Wenn dir das Zuschauen nicht genug ist, kannst du ganz schnell deinen eigenen Hashtag anlegen und starten. Du klickst auf „Now“ und in sekundenschnelle sind Zuschauer da, die du animieren kannst. Jeder, der per oneKlick auf deinen Stream kommt, kann dir in diesem Augenblick zusehen. Das Einzige, was du als Live-Streamer sehen kannst, ist, wer auf deinem Stream online ist und wenn jemand von den Zuschauern direkt in den offenen Chat seine Fragen oder Äußerungen schreibt.

    Bei den Live-Streamern ist jede Art von Persönlichkeit (und Niveau) dabei. Von der Hobby-Sängerin, die mit ihrer Gitarre vor ihrer Cam sitzt bis hin zu einer jungen Dame die ihre Zeichnungen von Stars präsentiert. Von Gedisse live vom Schulhof bis zum Opa, der gerade den meist jungen Zuschauern über seinen Krebs erzählt.

     

    YouNow

    Schüler streamen heimlich ihren Unterricht

     

    Hier haben wir auch das Problem, auf das sich auch schon die ersten Anwälte stürzen. Datenschutz ALARM. Hier werden Videos von Menschen gestreamt, die vielleicht nicht ins Netz wollen oder womöglich nicht einmal davon wissen. Live aus dem Schulhof, wie andere Schüler gedisst werden. Lehrer, die beim Unterricht unwissentlich gefilmt werden. Live aus dem Kinderzimmer mit den ekelhaftesten Anspielungen an die jungen Streamer, wie zum Beispiel: „Zeig mal deine Brüste“.

    Am gestrigen Abend hatten wir zwei Mädchen (zwischen 14 und 18 Jahren), die ihre Zuschauer damit angeheizt haben, dass sie, sobald sie 10.000 Likes erreicht haben, ihre Brüste zeigen.

    Das und noch viele andere Abartigkeiten sind rund um die Uhr erreichbar und geht unserer Meinung nach viel zu weit! Wie lange dieses App noch in Deutschland so gut geht….. warten wir es ab.

     

    YouNow

    Opa erzählt von seinem Krebsleiden

     

    Abgesehen von der rechtlichen Seite, lässt das Niveau der Live-Streams natürlich sehr zu wünschen übrig. Assi TV goes Online ist nicht für umsonst die Schlagzeile.

    Jetzt können natürlich Kevin und Chantal jedem ihr Wissen bzw. Nicht-Wissen kundtun. Ein sinnloses Gefasel ins Netz spülen und andere belustigen sich daran. Das Schlimme an der Sache ist: Kevin denkt jetzt natürlich er ist der Coolste, weil er 100 Zuschauer hat und gar nicht mitbekommt, wie sich die 100 Zuschauer über ihn lustig machen. Wie sich aber Kevin fühlt, sobald er merkt, dass er stundenlang oder gar tagelang zur Witzfigur wurde, bleibt dahin gestellt.

    Das Gefährliche ist, dass tatsächlich jeder die App installieren kann. Es gibt keinerlei Altersbeschränkung. Kids und Jugendliche streamen live aus dem Kinderzimmer. Ist das Zukunft? Muss man so was haben? Wir sind sichtlich schockiert und hoffen, dass hier bald eine Lösung folgen wird.

     

    YouNow

    Junge erklärt, wie man mit einer E-Zigarette Haschisch rauchen kann.

     

     
    Fotos: AJOURE´ Men Redaktion

    John Wick – Filmkritik & Trailer

    John Wick – Die Story

    Als John Wick (Keanu Reeves) zusammengeschlagen und blutüberströmt neben seinem toten Hundewelpen aufwacht, dem letzten Geschenk, das ihm von seiner toten Frau geblieben war, bleibt das nicht ohne Folgen. Vor allem nicht, wenn man mit John Wick einen ehemaligen Profikiller der Sonderklasse herausfordert.

    Sein Wagen, den ihm die Einbrecher gestohlen haben, bringt ihn auf die Spur von Anführer Iosef Tarasov (Alfie Allen), den Sohn von Viggo Tarasov (Michael Nyqvist), einem der einflussreichsten Verbrecherbosse der Stadt. Doch das hält John nicht ab seine Rache in die Tat umzusetzen. Und so tritt er gegen eine ganze Verbrecherarmee an, um Rache für den Verlust der letzten Verbindung zu seiner Frau zu üben, bereit jeden über den Haufen zu schießen, der sich ihm in den Weg stellt.

     

     

    Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht

    „John Wick“ – Ein Film, der vor allem von starken Figuren und gut gemachten Actionszenen lebt.

    Denn in erster Linie ist „John Wick“ eines, brutal und simpel. Der Film kommt ohne viel Schnörkel, unnötigen Kitsch und langatmige Momente aus. Dafür ist er aber stark choreographiert, mitreißend und toll gespielt.

    Keanue Reeves als John Wick kann endlich einmal zeigen wie gut er den knallharten Rächer ohne Kompromisse und Emotionen spielen kann. Selbst Liam Neeson muss sich hier warm anziehen. Aber auch Mitstreiter und Gegner wie Michael Nyqvist, Alfie Allen, Willem Dafoe u.a. können ihre Filmfiguren schön ausspielen. Die zudem im Film durchgängig vorhandene Coolness schlägt sich auch auf die meisten Charaktere nieder, die alleine dadurch schon einen kultigen Touch erhalten.

    In Aussehen und Stimmung kommt der Film fast durchgängig in Blautönen und Nacht, sowie Regenwetter daher. Das alles trägt dazu bei den Film düster und härter wirken zu lassen. Ebenso die fast permanente, knallharte Action bestimmt die Gangart des Films fast durchgängig. Lediglich die schönen Erinnerungen an Johns verstorbene Frau bieten ein paar wenige farbliche und emotionale Lichtblicke, die sich aber in Grenzen halten und den Film nicht aus der Marschrichtung werfen.

    Bei der Handlung hätte man sicher noch die ein oder andere Schippe zulegen können. Ebenso wäre etwas mehr Hintergrund zu den verschiedenen Figuren durchaus interessant gewesen, um etwas mehr Tiefe in die Ereignisse zu bringen. Dennoch hat der Film das nicht zwingend nötig und funktioniert so wie er ist bestens.

     
    John Wick

     

    Unterhaltsame Härte

    Mit „John Wick“ läuft nun ein Film in den Kinos, der nicht mehr will, als auf knallharter Actionebene zu unterhalten. Das gelingt ihm überaus gut. Wer also genau auf diese Art Film steht, wird seine wahre Freude daran haben.

     
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    Kinoposter: StudioCanal Deutschland

    Look der Woche: Jan Leyk

    Jan Leyk mischt nicht nur als DJ die Clubszene auf, sondern wird er auch in der Modeszene mit seinem Label „Hafensänger Fashion“ gefeiert. Der Allrounder, der nebenher noch als Produzent und Schauspieler tätig ist, beweist zudem auch obendrauf Stilbewusstsein. Ein Modedesigner, der sich selbst zu stylen weiß.

    Sportlich-lässig reißt er Groupies reihenweise an sich.

    Mit Jeans und Sweatshirt und Nikes, die in jedermanns Schuhschrank gehören, stylt ihr das ganze nach. Ein passendes Cap und zack seid auch ihr ein dufter Typ, der sich absolut sehen lassen kann.

    Mehr über Jan Leyk erfährst du in unserem Interview >>
     

    Hier sein Outfit zum nachstylen:

     

    Jan Leyk zeigt sich am liebsten sportlich-lässig
    Jan Leyk zeigt sich am liebsten sportlich-lässig

     

     

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    G-Star DEFEND STRAIGHT – Jeans Straight Leg – medium aged 99,95 €

     

     

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    Nike Sportswear AIR MAX – Sneaker – 119,95 €

     

     

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    Farah Vintage MURIE – Sweatshirt – bordeaux – 74,95 €

     

     

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    Mitchell & Ness MONTREAL MAROONS – Cap – burgundy – 34,95 €

     

     

    Fotos: Christian Augustin / gettyimages.de, Zalando