Ajoure Blog Seite 191

Die besten Cyberpunk- Filme aller Zeiten

Der Cyberpunk ist ein spektakuläres Filmgenre, das sich seit 1980 erstmals beim Namen nannte und heute einen prägenden Einfluss auf die Popkultur sowie die Subkultur unserer Technik-Freaks und Serien-Nerds hat. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Cyber (altgr. kυβερνάω für steuern oder lenken) und Punk (Assoziation von Rebellen) zusammen und beschäftigt sich mit einer dystopischen Richtung der Science-Fiction-Literatur.

Doch der Cyberpunk bringt meistens noch eine Brise Mindfuck mit sich. „Ich bin ich. Ich bin das Resultat der Zeit und der Verbindung mit den Menschen. Die zwischenmenschliche Berührung formt mich. Die Berührung zu anderen und die Zeit formte meine Seele.“ – Zitat: Rei Ayanami aus Neon Genesis Evangelion.
 

Synthetische Menschen und biochemische Maschinen auf der Suche nach Menschlichkeit

Sehr viele Werke des Cyberpunks haben, eben weil sie in einer dystopischen Fiction spielen, meist einen bitteren Beigeschmack. Spätestens, wenn du hinter die Plot Devices oder den Plot gestiegen bist, wird dir regelrecht schlecht, da der von dir geliebte Protagonist in Wirklichkeit ein abgefuckter Psychopath ist. Vergleichbar mit Plot Twists wie von „Shutter Island“ oder „Lucky Number Slevin“, nur weniger klar und subtil.

Wunderbar inszeniertes Storytelling, durchdachte Backstorys der Hauptrollen und eine spannende Geschichte sind unweigerliche Begleiter dieses harten Tobaks.
 

Matrix

Matrix

Hinter allen Filmen der Matrix Trilogie verbirgt sich stets die Suche nach der Wahrheit hinter der Wahrheit. Zwei Realitäten und die eine Matrix, jedoch in der fünften Generation zur Zeit der Filmhandlung. Warum erzählt uns der Architekt im zweiten Matrix-Teil, dass nur die erste der fünf Versionen perfekt war? Dies eröffnet einen großen, aber doch nie ausgesprochenen Spielraum, für philosophische Interpretation und metaphorischer Gleichsetzung. Wohlbekannt dient die Matrix als eine Metapher unseres Bewusstseins und unserer Gesellschaft. Doch hat natürlich der Kinogänger zu entscheiden, ob er Wert auf die visuelle Bildgewalt des Filmes mit den berühmten Bullet Time Fighting-Szenen legt oder auf die Fragen, die der Film aufwirbelt.
 

Ghost in the Shell

Ghost in the Shell

Ghost in the Shell ist maßgeblich an der Entwicklung der Matrix-Trilogie beteiligt gewesen und diente zweifelsohne als Inspiration der bekanntesten Szenen in den Matrix-Filmen. Grüner Binärcode-Regen und Anschlüsse im Nacken – von Ghost in the Shell „inspiriert“. Ghost in the Shell ist ein 1989 veröffentlichter Manga vom Manga-Autor Masamune Shirow, der mehrfach als Anime und 2017 als Realverfilmung umgesetzt wurde. Während Matrix oberflächlich betrachtet nur Popcornkino ist, setzt Ghost in the Shell geistige Anwesenheit voraus und konfrontiert den Zuschauer permanent mit den Problemen der Protagonistin.

Kurze Inhaltsangabe:
Im Jahr 2029 haben sich bereits viele Menschen ihren Körper ganz oder nur teilweise durch künstliche Implantate und Gliedmaßen ersetzen lassen. Sogar das Gehirn lässt sich bis auf wenige Stammzellen durch ein sogenanntes Cyberbrain ersetzten. In einer Biokapsel (der Shell) stecken nun in jedem Cyborg menschliche Gehirnzellen, zusammen mit seinem Geist (Ghost), welcher die Identität und die Persönlichkeit der Person ausmacht.

Und jetzt stell dir vor, du bist der erste synthetisch geschaffene Mensch, arbeitest bei der Polizei (also einer moralischen Instanz) und dir wird erzählt, dass du einen Ghost besitzt und ein Mensch bist bzw. sein sollst. Leider gibt es keine guten Psychiater in diesem Gebiet, aber hier hast du eine Knarre, um einen Biohacker aufzuhalten, viel Spaß!
 

Vernetzt – Jonny Mnemonic

Vernetzt

Als Vernetzt – Jonny Mnemonic 1995 in den Kinos lief, stellte man sich das Jahr 2021 sehr spektakulär vor. High-Tech-Konzerne und anarchistische Hacker beherrschen die Welt und handeln Informationen als wertvollstes Gut. Jonny Mnemonic ist ein Überbringer dieser Informationen, überspeichert seine Gehirnkapazität für die gewünschten Daten und opfert damit sein Langzeitgedächtnis und seine Kindheit. Niemand geringeres als William Gibson, der Vater des Cyberpunks, schrieb 1984 das Buch des dystopischen Cyberspace-Thrillers. Auch in diesem Fall bediente sich die Matrix-Trilogie am Look und der Handlung des Klassikers und übernahm letztlich sogar den gleichen Hauptdarsteller, Keanu Reeves.
 

Ex­ Machina

Ex­ Machina

Das Konzept des Turing Tests wurde bereits 1950 erstellt, um festzustellen, ob eine Maschine ein gleichwertiges Denkvermögen wie das eines Menschens besitzt. Dazu muss Person C mittels Fragestellungen herausfinden, wer von den Probanden A und B ein Mensch und wer ein Computer ist. Sind die Antworten von A und B menschlich und können C davon überzeugen, unterstellt man dem Computer menschliches ebenbürtiges Denkvermögen.

Ex Machina treibt diese Dimension jedoch so subtil auf die absolute Spitze, dass dem Zuschauer bewusst wird, dass er der Protagonist sein könnte und ernsthafte Gefühle für eine künstliche Intelligenz entwickelt hat. Diese künstliche Intelligenz funktioniert jedoch nur auf synthetischer Basis und außerdem wird uns nicht an die Hand gegeben, es gäbe – wie bei Ghost in the Shell – eine Seele, die unsere Menschlichkeit definiert. Mit einem verständlichen Statement und einer wahnsinnig guten Umsetzung der Dramaturgie blowt dir Ex Machina den Kopf weg.
 

Neon Genesis Evangelion

Neon Genesis Evangelion

Neon Genesis Evangelion ist ein Anime mit einer großen Bandbreite von Interpretationsansätzen. Manga-Autor Hideaki Anno sagte einmal ironischerweise: „Ich frage mich, warum Evangelion so erfolgreich war. Jeder Charakter, der darin vorkommt, ist bekloppt …“

Die im Westen meist verbreitete Interpretation thematisiert die jüdisch-christliche Verdammnis und Heilslehre. Dafür sprechen viele Faktoren wie die Engel aus der jüdischen Mythologie. Lilith ist hier die erste Frau des ersten Menschen Adams, die jedoch beim sexuellen Interkursus nicht unten liegen wollte und so von Gott aus dem Garten Eden vertrieben wurde. Da sie bereits schwanger war, jedoch nicht mehr unter göttlichem Schutze stand, brachte sie Dämonenkinder zur Welt und diese stürzen sich auf die komplett psychisch instabilen Protagonisten, deren Identifikation mit den Zuschauern reibungslos einhergeht.

Von buddhistisch-shintoistischer, evangelikal-charismatischer oder kabbalistisch-szientistischen Interpretationen und noch vielen weiteren bedient dieses Meisterwerk außerdem alle Vorzüge eines höchst spannenden und toll geschriebenen Mecha-Science-Fiction-Animes. Den Mindfuck gibt es dann gegen Ende, wenn du mit all der Angst und den Komplexen unserer Helden so hart konfrontiert wirst, dass du dich am liebsten bei deiner Mutter ausheulen möchtest.

 

Fotos: Warner Bros. GmbH; Paramount Pictures Germany; Alliance Communications Corporation, Cinévision & TriStar; Universal Pictures Germany; Noriko Kobayashi (TV Tōkyō), Yutaka Sugiyama

Editorial: Waterfront


Photography & Styling: Oliver Rauh
Hair & Make-up: Jasmin Zelenko
using Chanel Cosmetics & Bumble & Bumble / shine-agentur.de
Digital Operator: Martin Kula
Models: Zandre du Plessis / kultmodelagency & Yannick Konan / Boss Models Capetown
Retouch: Elektronische Schönheit

 

Waterfront
Pulllover: Filippa K
Speedos: Le Slip Francais
 

Waterfront
T-Shirt: Bally
 

Waterfront
Speedo: Arena | Sandals: Bally
 

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Speedo: Arena
 

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Speedo: EA7 Emporio Armani | Sandals: Versace | Sunglasses: Ron Arad
 

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Speedo: Arena
 

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Speedo: Le Slip Francais
 

Waterfront
Speedo: Arena
 

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Sunglasses: Ron Arad
 

Waterfront
 

 

 

Teuflisch geiles Teil: Der Dodge Challenger SRT DEMON

Die Zeit ist gekommen, da für sämtliche Supersportler der Winter naht. Kann man bei der Entwicklung eines Straßenfahrzeugs übertreiben? Kann man die Latte zu hoch hängen? Kann man es so weit bringen, dass man von Wettbewerben ausgeschlossen wird, weil ganz einfach die Leistung zu krass ist? Die Antwort ist: Ja. Naja, oder vielleicht auch nein. Fakt ist allerdings, dass Dodge mit dem Challenger SRT DEMON ein Auto auf den Markt gebracht hat, was alles vorherige in den Schatten zu stellen scheint. Leistung, Beschleunigung, Geschwindigkeit, Preis. Alles unglaublich. Doch schau selbst …

Erstmals wissen wir kaum, wo wir anfangen sollen. Ein Monster zum Preis einer Mücke, der einen Porsche 911 Turbo S alt aussehen lässt. Warum? Ganz einfach: Die Supersportler, die die 0 auf 100 Stundenkilometer zwischen 2,9 und 3,3 Sekunden absolvieren, liegen preislich normalerweise jenseits der 200.000 Euro-Grenze. Für viele ist das kaum zu stemmen. Was aber tun, wenn man auf der Straße einfach auch mal Erster sein will? Die Antwort liefert nun der Dodge Challenger SRT DEMON.
 

Dodge Challenger SRT DEMON
 

Stell dir folgendes Szenario vor: Du sitzt im SRT DEMON. Deine Hände krallen sich in das Lenkrad, während dein rechter Fuß dazu bereit ist, der Welt zu zeigen, was Power bedeutet. Du kickst aufs Gaspedal und deine Vorderräder heben ab wie bei Vin Diesel in „Fast & The Furious“. Und das ist nicht bildlich gesprochen, denn der SRT DEMON entfaltet beim Beschleunigen unfassbare 1,8 g. Damit drückt dich beinahe das Doppelte deines Körpergewichts in den Sitz. Die 852 PS katapultieren den Wagen dank 1.044 Newtonmeter Drehmoment in nur 2,3 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde, was genau genommen 96 Stundenkilometern entspricht.

Wie ist das möglich? Dodge hat sich sein allseits bekanntes 6,2 Liter Kompressor V8 Aggregat geschnappt und hier kräftig die Schraubenzieher angesetzt. Soll heißen: Hier wurde mächtig modifiziert. Dabei heraus kam der leistungsstärkste V8 Motor, der jemals in Serie gebaut wurde. Mit von der Partie sind unter anderem ein umgestalteter Ansaugbereich, neue Kolben und Ventile und leistungsstarke Benzinpumpen.

Das Drehzahllimit wurde von 6.200 auf 6.500 Umdrehungen pro Minute angehoben und auch der Kompressor erfreut sich von vorher 2,4 nun über 2,7 Liter. Um die Sache rund zu machen, hob Dodge den Ladedruck entsprechend an.
 

Dodge Challenger SRT DEMON
 

Wem es zu „heiß“ ist, die ganze Zeit mit 852 PS unterm Allerwertesten herumzufahren, der hat die Möglichkeit, die Leistung mittels Zündschlüssel zu drosseln. Dann erfreut sich der DEMON immer noch über satte 500 PS und 972 Nm. Für die Starts, bei denen es dem DEMON die Vorderräder in die Luft hebt, ist eine Launch-Control, ein TransBrake-System und ein verstärkter Drehmomentwandler in der Achtgang-Automatik verantwortlich. Mehr Spaß geht nicht.

Eingefleischte Musclecar-Fans wissen um Dodges Hellcat Bescheid. Der SRT DEMON ist keine „Verbesserung“ der Hellcat, sondern stellt etwas stark begrenztes Neues dar. Der DEMON ist in seiner Grundausstattung eher spartanisch ausgestattet. So fehlen ihm für die Gewichtsreduzierung zum Beispiel Beifahrersitze und Rücksitze. Wer hierauf allerdings nicht verzichten möchte, kann sich diese zum Preis von einem Dollar (!) allerdings wieder einbauen lassen.
 

Dodge Challenger SRT DEMON
 

Jetzt zur schlechten Nachricht: Den Dodge Challenger SRT DEMON soll es nur ein Modelljahr lang geben. Hiervon gehen 3.000 Exemplare in die USA und 300 nach Kanada. Wer hierzulande also einen fahren möchte, sollte sich schleunigst einen guten Importeur suchen.

Ob sich dieses sensationelle Musclecar lohnt? Nun, wir denken, zu einem Preis von knapp 85.000 Dollar kann man durchaus mal darüber nachdenken, denn zum aktuellen Dollar-Preis bedeutet dies, dass du einen DEMON bereits für rund 76.000 Euro erwerben könntest. Und bei diesem Preis sieht die Konkurrenz aus den Häusern Porsche, Ferrari, AMG und Co. sehr schnell sehr alt aus.

 

Fotos: Dodge PR

Patrick Dewayne: Von der Börse zur Schauspielerei

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Im Interview mit Patrick Dewayne sprachen wir über seine beiden Leidenschaften – Börse und Schauspielerei und erfuhren außerdem auch noch von seinen spannenden, neuen Projekten.
 

Ajouré: Von der Börse zur Schauspielerei. Wie ist dir damals der Sprung in die Schauspiel-Branche eigentlich gelungen?

Mein Frau hat schon während ihres Studiums immer „GZSZ“ geschaut und ich habe irgendwann zu ihr gesagt, dass ich mich ja schon frage, warum sie das denn täglich konsumiert und gemeint: „Ich könnte das ja verstehen, wenn ich mitspielen würde …“
Dieser Gedanke hallte dann so im Wohnzimmer nach und bei mir war der Gedanke geboren, da mitzuspielen – völlig verrückt, hat aber funktioniert. (lacht)

Ajouré: Seitdem bist du in beiden Bereichen beruflich zu Hause. Wie gelingt dir der Spagat zwischen Schauspielerei und Finanz-und Börsenwesen? Das klingt ja zunächst einmal etwas konträr!

Ich komme als Investment Banker (Aktienhändler) ganz klassisch aus dem Finanzwesen und habe dann eben mein Pokerface perfektioniert und mit in den Job des Schauspielers genommen.
Im Ernst: Tatsächlich gibt es mehr Parallelen zwischen Börsen- und Schauspielwelt, als man augenscheinlich denken könnte. Mit beiden Themen speise ich mein berufliches Wohlbefinden und genieße das abwechslungsreiche Arbeiten enorm.

Ajouré: Was ist das Beste aus den beiden Welten?

Beim Schauspiel ist für mich das Spannende, in andere Menschen, deren Gedankenwelten und Leben hineinzuschlüpfen.
Bei meiner journalistischen Arbeit an der Börse geht es vor allem um Verständlichkeit für den Zuschauer, um Fakten und eine Prise Unterhaltung – denn Börse kann sexy und unterhaltend zugleich sein, denke ich.

 

Patrick Dewayne
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Kürzlich lief die Jubiläumsfolge „25 Jahre GZSZ“. Du selbst hast 2004 in der Serie mitgespielt. Was ist dir von deiner Zeit bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bis heute noch lebhaft in Erinnerung geblieben?

Für meinen Ausstieg hat man eigens einen ganzen ICE für die gesamte Nacht und einen Helikopter gebucht, plus: Der Co-Regisseur diverser Til Schweiger-Filme, Christof Wahl, war damals der Steadycam-Operator im Zug und hat mich toll in Szenen gesetzt. Das war für einen Schauspielanfänger gleich mal ein richtig dickes Ding, was mich bis heute freut und eine super Erfahrung war.

Ajouré: Wie empfindest du die Entwicklung der Serie?

Die Serie ist wirklich kein Teenager mehr, wie zu meiner Zeit, sondern ein junger Erwachsener. „GZSZ“ ist sehr gut am Markt etabliert und positioniert, denke ich.
Wir sehen in der gesamten TV-Landschaft Bewegung. Das kommt zum einen durch eine größere Formatvielfalt, Innovationen – gerade im Bereich Streaming und Serien aus den USA – und den sich günstiger entwickelnden Produktionskosten.

Was hierzulande noch viel konsequenter verfolgt werden müsste, sind zwei wesentliche Dinge unserer realen Welt: Zum einen ist die Welt, was die Menschen betrifft, viel „bunter“ und durchmischt mit unterschiedlichen Ethnien und Religionen – kurzum einfach sehr divers – und das sieht man viel zu wenig im fiktionalen deutschen Kino und Fernsehen. Dennoch ist es, verglichen mit 2004, schon viel besser geworden, aber im Bereich Moderation und Industrie sind die Entwicklungen viel weiter als im fiktionalen, deutschen TV.

Ajouré: Aktuell schreibst du gemeinsam mit einem Autor an einer eigenen Serie. Kannst du schon verraten, in welche Richtung es gehen wird?

Hmmmm, schwierig! Nur so viel vorab: Ich denke, dass im Themengebiet „Banken“ noch sehr viel Potential verborgen liegt, denn es betrifft jeden von uns.
Egal ob „Nullzinspolitik“, „Kontogebühren“ oder „Lehman-Krise“. Wir allen haben uns beim Thema Geld schon mal geärgert, den Kopf geschüttelt oder wurden Opfer von Betrügereien. Im aktuellen Umfeld denke ich, werden in den kommenden drei bis fünf Jahren zahlreiche Formate entwickelt werden, ein bis zwei dann hoffentlich auch von meinen Geschäftspartnern und mir. Bei unserer Eigenentwicklung geht es aber weniger um Vergangenheitsbewältigung als vielmehr um die Zukunft der Finanzwelt und wovon diese getrieben sein könnte.
 

Schauspieler Patrick Dewayne
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Schauspieler, Börsenkorrespondent und nun auch noch eine eigene Serie: Bleibt da genug Zeit für die Familie? Was ist euer „Rezept“?

Ich wundere mich tatsächlich auch, wie meine Frau und ich das schon seit 24 Jahren so gut hinbekommen und hoffe inständig, dass meine drei Kinder später nicht so etwas sagen wie: „Du warst ja nicht oft zu Hause, Papa!“
Wobei, ich muss ehrlicherweise gestehen: Ohne meine Familie würde ich das gar nicht schaffen und bewältigen. Ein Schlüssel unserer Beziehung ist auch, dass meine Frau und ich schon seit Schultagen zusammen sind und ich schon damals wusste, dass wir das hinbekommen. (Anm. d. Red. Patrick sagte schon mit 18 Jahren zu seiner heutigen Frau, dass sie eine zum Heiraten sei.)

Was wirklich hilft – in unserem Fall – ist, dass sie als Gymnasiallehrerin einen ganz anderen Tagesablauf hat, andere Themen und bei uns auch durch die Kinder immer Essentielles zu erledigen ist. Das hilft in der Welt des schönen Scheins, vor der Kamera, enorm und erdet mich nach einem langen Tag am Filmset.
„Unser Rezept“ ist eine Mischung aus Neugier auf den anderen und dessen Leben, dem respektvollen Umgang miteinander und dass wir uns super unterhalten können.
Reden, Reden, Reden, und gaaaaanz viel Knutschen! ;-)

Ajouré: Wo werden wir dich als nächstes wieder im TV sehen?

Ab Herbst bin ich in den Serien „Ein Fall für zwei“ und „Bad Banks“, wo ich eine durchgehende Rolle habe, zu sehen.
Schaltet ein! Ich freue mich von euch gesehen zu werden! ;-)

Ajouré: Vielen Dank, Patrick.

 

Fotos: Paul Partyzimmer

Diese Strahlung ist gefährlicher für unsere Haut als die Sonne!

Wer erinnert sich noch an eine Welt, in der es Worte wie Handy, Smartphone, Tablet und PC nicht gab? Die Zeiten sind lange vorbei und so viele Vorteile die moderne Technik mit sich bringt, so viele Nachteile hat sie auch im Gepäck. Die Frage, die man sich mittlerweile stellen muss, ist, ob Vor- oder Nachteil überwiegt und wie viel man bereit ist zu riskieren oder ob man dem Fortschritt einfach ausgeliefert ist. Denn ein Problem, welches Forscher nun genauer untersuchen, ist, dass die HEV-Lichteinstrahlung (High-Energy-Visible), die von Smartphones, Tablet und PC ausgehen, schädlicher für unsere Haut ist, als das so gefürchtete UV-Licht der Sonne.

Legen wir uns im Urlaub in die Sonne, schützt uns gegen unerwünschte Verbrennungen der Haut eine Sonnencreme. Je nach Hauttyp steigen die Cremes vom Faktor ins schier Unermessliche. Was aber, wenn wir für den größten Strahlenverursacher keine Creme haben?

Laut dem in New York lebenden, amerikanischen Hautarzt Howard Sobel, wurde mit den Forschungen zwar gerade erst begonnen, allerdings zeige sich bereits jetzt, dass die Risiken, die die Bildschirme unserer Haut zumuten, durchaus ernst genommen werden sollten.

Das Problem an der Handy- und PC-Strahlung ist das blaue Licht und die Auswirkungen auf unsere Organe. Hierbei spricht man von hochenergetischem Licht, woher auch der Begriff „HEV“ (High-Energy-Visible) kommt. Dieses Licht hat eine Wellenlänge von bis zu 500 Nanometer, was bedeutet, dass es durchaus tief in unsere Haut vordringen kann und hier entsprechenden Schaden verursacht. Unsere Haut wird regelrecht zum vorzeitigen Altern gezwungen. Sie wird trocken, ist gerötet und als Resultat erscheinen Pigmentstörungen und verfrühte Altersflecken. Forscher sind der Meinung, dass das blaue Licht ebenfalls Mitschuld an Krebs und Augenkrankheiten wie dem Grauen Star hat.
 

Doch was tun dagegen?

Immerhin sind viele Arbeitnehmer heutzutage dazu gezwungen, den ganzen Tag in einen PC zu schauen, da dieser ganz einfach ein Arbeitsutensil geworden und nicht mehr wegzudenken ist. Amerikaner haben mittlerweile eine HEV-Creme entwickelt, die die Haut vor den gefährlichen Strahlen schützen soll. Noch gibt es diese Creme in Deutschland nicht. Dies könnte unter Umständen damit zusammenhängen, dass für eine Zulassung in Deutschland teilweise viele Jahre ins Land streichen. Was uns bleibt, ist eine neue, abstrakte Form der Enthaltsamkeit. Weniger PC. Weniger Tablet und weniger Handy. Während wir diesen Artikel schreiben fällt uns auf, wie unwahrscheinlich es ist, dass wir auf High-Tech verzichten werden, doch einen Gedanken sollte man zumindest daran verschwenden.

Ein wenig Hilfe gibt es dann allerdings doch noch. Es gibt Brillengläser, die blaues Licht absorbieren. Zudem kann man online Schutzhüllen für den heimischen Smart-TV ordern und einfach in den Stores nach Apps Ausschau halten, die das blaue Licht in den Smartphones reduzieren, wie zum Beispiel „Blue Light 0“.

Noch stecken die Forscher mit ihren Untersuchungen in den Anfängen, aber manifestiert sich die Prognose, müssen wir gewappnet sein und wissen, wie wir auch diese Strahlungen in den Griff bekommen können. Bis dahin hilft: Einfach mal das Smartphone ein paar Stunden zur Seite legen und den PC ausschalten.
 

Anti Blue Light & UV Schutzbrille:

 

 

Fotos: Maciej Frolow / Getty Images; PR / Amazon

Was steckt hinter dem Crossfit Hype?


Das moderne High-End Workout und Ganzkörpertraining Crossfit bezeichnet eine äußerst intensive und gleichzeitig ständig variierte Trainingsmethode im Fitnessbereich. Durch die Verbindung funktioneller Bewegungsabläufe und einer Vielzahl von Fitnesskomponenten werden deine Übungen nie langweilig, sondern stets abwechslungsreich und motivationsfördernd gestaltet.

 

CROSSFIT – Wie funktioniert es?

Verschiedene Elemente von Sprint, Turnen, Gewichtheben und Eigengewichttraining sind integriert und werden während der Übungen in einer raschen Abfolge absolviert. Das Ziel von Crossfit äußert sich in einer ständigen Verbesserung deiner individuellen Ausdauer, Agilität, Kraft, des Gleichgewichtssinns und der Koordinationsfähigkeit.

Durch die umfangreiche Betonung dieser einzelnen Komponenten und der dabei ausgeführten Intensität wird deine persönliche Leistungsfähigkeit kontinuierlich optimiert und dies durch die abwechslungsreiche Trainingsgestaltung entsprechend unterstützt. Keine maximalen Kraftwerte oder Ausdauerwerte stehen im Vordergrund, sondern die Betonung und Nachhaltigkeit diverser Fitnessbereiche, um deinen eigenen körperlichen Zustand zu optimieren und dein persönliches Wohlbefinden zu steigern.

Crossfit stellt also Zweck und Funktionalität in den Vordergrund, was auch bei den Übungsgeräten ersichtlich wird. Keine dir bekannten Maschinen aus den Studios, sondern überwiegend puristische Trainingsutensilien wie Sandbag, Kugelhantel, Gym-Rings und Widerstandsbänder kommen hier als dein „Fitnesswerkzeug“ zum Einsatz.

Dies fördert eine geringe Hemmschwelle beim Einstieg, da die Einfachheit sowohl der verwendeten Geräte wie auch absolvierten Übungen Bedenken und Vorurteile am Beginn abbauen. Da der Schwerpunkt der Trainingsinhalte auf alltagsnahen Mehrgelenk- und Körpergewichtsübungen liegt, werden sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene gleichermaßen angesprochen und zum Training animiert.

 

CROSSFIT – Praxis

Kein Studio, kein Gym, nein, beim Crossfit wird deine Trainingsumgebung ganz einfach als „Box“ bezeichnet. Spartanisch eingerichtet liegt der Fokus nicht auf der Optik oder dem Ambiente, sondern einzig der einfachen Handhabung und vollen Konzentration auf die Trainingsinhalte. Gewollter Minimalismus statt ablenkender Umgebung.

Deine Stationen als Trainingsplan oder Trainingseinheit werden beim Crossfit meist im sogenannten „WOD“, dem “Workout of the Day“, zusammengefasst. Mehrere Übungen, die sich aus einem variablen Mix aus Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zusammensetzen bilden deinen persönlichen Trainingsplan. Die einzelnen Stationen absolvierst du entweder nach Zeit, nach Wiederholungen oder auch Wiederholungen pro Zeiteinheit.

Dein Belastungsprofil besteht dabei aus kurzen und intensiven Einheiten, die sich mit kurzen Erholungsphasen abwechseln und dadurch ein sehr effektives Crossfit-Training ermöglichen. Das spezielle Gemeinschaftsgefühl der Gruppe hilft dir bei Motivation oder Fragen und Anregungen zur Trainingsgestaltung.

Die abwechslungsreiche Übungsvielfalt stammt überwiegend aus den Kategorien Gewichtheben (Stoßen/Reißen/Kniebeugen), Turnen (Klimmzüge/gymnastische Elemente) und Ausdauer (Springseil/stationäres Rudergerät).

 

CROSSFIT Training – Vorteile

• kurze, intensive Einheiten mit abwechselnden Trainingsreizen
• koordinativ anspruchsvolle Belastungsformen
• engmaschige Betreuung
• Gruppenmotivation
• Scaling – angepasste Übungen für Anfänger & Fortgeschrittene
• Training und Ausbildung ganzkörperlicher Fitness

Crossfit

 

CROSSFIT – für jeden geeignet?

Bist du Anfänger im Crossfit oder im Fitnessbereich allgemein, so ist der Einstieg mit Bedacht zu wählen. Der Satz vom „nicht übertreiben“ hat wohl in so ziemlich jedem Bereich von sportlicher Fitness seine Berechtigung, beim Crossfit umso mehr. Als Einsteiger solltest du deine anfänglichen Umfänge sehr behutsam wählen und lieber weniger als mehr favorisieren. Die allmähliche Steigerung kommt dann von ganz allein.

Ein Training im Gruppenformat kann dich neben einer positiven Förderung von Motivation und Ansporn zur Teilnahme natürlich auch schnell zu Übermut und Übertreibung antreiben, hier gilt es dann im Zweifel eher auf den eigenen Körper und dessen Belastbarkeit zu hören. Die Festlegung auf eine bestimmte Zeit pro Übung oder einen gewissen Satz von Wiederholungen pro Einheit ist für Einsteiger zudem ratsamer, als auf eine möglichst hohe Zahl von Wiederholungen innerhalb einer gewissen Zeit zu drängen.

Die noch nicht in erforderlichem Maße ausgeprägte Skelettmuskulatur und anfänglichen Defizite bei Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit machen einen moderaten Einstieg ratsam und sorgen für ausreichende Grundlagen für ein dann folgendes, kontinuierlich erhöhtes Trainingsniveau. Ein dem Crossfit vorgestelltes klassisches Fitnesstraining kann dafür eine hervorragende Ausgangsbasis sein.

 

CROSSFIT Training – Equipment & Ausrüstung

Medizinball

Beim Crossfit kommt meist ein 9-Kilo Ball mit einer weichen Oberfläche zum Einsatz, der dir einen guten Kompromiss zwischen Gewicht und Handhabung bietet.

Springseil

Ein ideales Trainingsgerät für die Verbesserung deiner Ausdauer und Koordination. Unterschiedliche Seilstärken bieten sowohl Einsteigern wie auch erfahrenen Sportlern das passende Modell.

Langhantelstange

Eine normale Langhantel mit 30 Millimeter Stangendurchmesser oder eine sogenannte „Olympic-Barbell“ mit 50 Millimeter Durchmesser (für Vollgummi-Gewichtsscheiben geeignet) sind hier die beiden gebräuchlichsten Varianten.

Verschlüsse

Eine sichere Befestigung der Hantelgewichte ist Voraussetzung für diverse Crossfit-Übungen, bei denen die Hantel aus größerer Höhe zu Boden fällt.

Bumper-Plates

Dies sind unempfindliche Gewichtsscheiben aus Gummi, mit denen die typische Crossfit-Langhantel bestückt und mit unterschiedlicher Gewichtsbestückung (5, 10, 15, 20 und 25 Kilo) verwendet wird.

Plyoboxen

So werden stabile Holzkisten in unterschiedlichen Bauhöhen genannt. Diese werden je nach Aufstellung auch als Sprungwürfel genutzt.

Turnringe

Günstig, aber sehr effektiv. Dieses Tool ermöglicht dir zahlreiche Übungen mit Kraft- und Turnelementen.

 

CROSSFIT – Tipps

Technik

Eine korrekt angewandte Technik lässt dich die Crossfit-Übung sicher und kontrolliert ausführen und steigert die Belastungseffizienz. Eine unsaubere Bewegungstechnik führt zu Überlastungstendenzen und erhöhter Verletzungsgefahr.

Intensität

Beherrschst du die Crossfit-Bewegungsabläufe klar und automatisiert, kann das Training intensiviert und die Widerstände erhöht werden.

Konstanz

Eine korrekt ausgeführte Technik bildet beim Crossfit die Basis, dass du die erforderlichen Bewegungsabläufe über längere Zeitperioden in gleichmäßiger Qualität absolvieren kannst. Spare lieber ein wenig an Gewichten, um so eine ideale Grundlage für spätere Steigerungen legen zu können.

Grenzen

Crossfit erfordert von dir ein erhöhtes Maß an Fitness und körperlicher Widerstandsfähigkeit. Daher solltest du ausreichend Regenerationspausen zwischen den absolvierten Einheiten einplanen. Nach jedem Training (mindestens) einen Tag Ruhepause.

Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung liefert dir im Rahmen von Crossfit-Fitness die benötigte Energie für eine optimale Leistung und Trainingsausführung. Kein Zucker, wenig stärkehaltige Lebensmittel und eine auf Fleisch, Gemüse und Nüssen basierende Nahrungsaufnahme unterstützen dich im Rahmen deines Trainingsprogramms.


Fotos: PeopleImages; xavierarnau/Getty Images

Der Clean Shave-Grooming-Guide


Wie bestellt ist der Braun Series 9 zum Härtetest rechtzeitig in unserer Redaktion eingetroffen. Eine fortschrittliche Technologie, die den höchsten Anforderungen an Präzision und Hautanpassung gerecht werden soll. Die effizienteste Rasur der Welt – so heißt es. Braun verspricht uns vor allem eine Rasur, bei der die Haut geschont wird und mit der man mit nur wenigen Wiederholungen ein Rasiererlebnis wie nie zuvor erhalten soll. Dies gilt natürlich zu testen.

Brauns jahrelange Erfolgsgeschichte verspricht eine gute Qualität, doch hat man es wirklich geschafft, ein Modell zu entwickeln, das seine Vorgänger um Klassen schlagen kann? Vorweg möchten wir anmerken, dass wir mit einer positiven, aber dennoch kritischen Einstellung den Test angingen und tatsächlich nicht enttäuscht wurden.

 

Der Lieferumfang

Zum Lieferumfang des Braun Series 9 gehört neben dem Rasierapparat ein handliches Reise-Etui, eine kleine Reinigungsbürste, das Netzteil mit automatischer Anpassung von 100 bis 240 V und die Clean&Charge-Reinigungs-Station inklusive Reinigungskartusche.

 

Das Design

„Form folgt Funktion – dies ist oft missverstanden worden. Form und Funktion sollten eins sein, verbunden in einer spirituellen Einheit.“

Betrachten wir den Series 9 einmal etwas genauer: Es gibt vier mögliche Farbkombinationen: Blau/Schwarz, Silber, Gold und Chrom. Natürlich enthält die Silber-, Gold- und Chrom-Variante ebenso schwarze Nuancen. Aufgrund dessen sollte rein farbtechnisch für jeden etwas dabei sein, da alle Varianten einen von Grund auf soliden Eindruck machen. Material, sowie Formdesign des Series 9 sind ergonomisch angepasst und lassen den Rasierer auf den ersten Blick sehr mächtig und zuverlässig wirken. Bei genauer Betrachtung sieht man, dass der Series 9 schön abgeflachte Kanten und Ecken besitzt, was ihn einerseits handlicher macht und andererseits auch besser aussehen lässt. Mit einem angenehmen Gewicht liegt der breite Griff gut in der Hand und lässt sich so präzise steuern.

 

Der Braun Series 9 im Einsatz

Mit dem Präzisionstrimmer wurden im Nu alle langen Haare abgetrennt. Während dieser fast lautlos die Wolle scherte, fuhr gleichzeitig der Scherkopf schon über die abgeschnittenen Stoppeln und kürzte sie auf ein Minimum. Dies führte spannenderweise auch schon dazu, dass einige Stellen nach dem ersten Scheren komplett fertig waren. Mit ein wenig Übung kann man es locker schaffen, einen Vollbart in unter fünf Minuten sauber abzurasieren.

 
Rasierer

 

Das Scherkopf System

Durch das 10-D-Schersystem passte sich der Rasierer und die in ihm verbauten Rasierklingenelemente bemerkenswert gut den Gesichtskonturen an. Es war sehr interessant und natürlich sehr komfortabel, mit einem so geschmeidigen System eines Rasierers über die Haut zu fahren. Es ist ein Gefühl, als würde der Rasierer entlang der markanten Gesichtszüge selbst navigieren und nur ganz nebenbei anliegende Haare, und solche in entgegengesetzter Wuchsrichtung, mühelos abschneiden. Dennoch wurde das Schersystem nach längerer Rasur etwas warm, sodass die weiche Haut der Lippen darauf reagierte und man den Kontakt zu meiden begann. Trotzdem bestand keine Gefahr, natürlich auch nicht die, dass man sich an den Klingen des Rasierers schneidet. Das Schersystem ermöglichte eine erleichterte Bedienung, da man mühelos über Mundwinkel und andere empfindliche Stellen fahren konnte, ohne sich dabei um Verletzungen sorgen zu müssen.

 

Jede Menge Funktionen

Kein Wunder, denn der Braun Series 9 funktioniert mit einer speziellen Schall-Technologie, verfügt über eine Titanium-Beschichtung und ist bis auf fünf Meter Tiefe wasserdicht. Auch wenn es schon fast unnötig erscheint, ist er natürlich auch auf nasser Haut, mit Schaum oder Gel, anwendbar und lässt sich optimal in der Dusche nutzen.

 

Hygiene: 10 von 10 Punkten

Interessanterweise ist die Haltevorrichtung, auf der man den Rasierer wieder abstellt, eine 5-Stufen Clean&Charge-Reinigungs-Station. Eine auf Alkohol basierende Lösung sorgt dafür, dass der Rasierer sauber und hygienisch bleibt, Morgen für Morgen. Dies, so sagt Braun, ist das erste und beste Selbstreinigungs-System auf dem Markt. Natürlich kann man den Rasierer auch ganz einfach unter fließendem Wasser von größeren Partikeln und Haaren befreien. Der Aufsatz des Scherkopfs lässt sich smart auseinandernehmen und man kommt gut in die Fugen und Aussparungen.

 
Aaron

 

Eine intuitive Handhabung

Zudem müssen wir auch ein lobendes Wort zum Griff sagen, der uns durch seine perfekte Haptik überzeugt hat. Er liegt mit seinem ergonomischen Design und dem Gummibezug locker und sicher in der Hand und lässt sich dadurch einfach bedienen. Selbst wenn die Rasur bei starkem Bartwuchs etwas länger dauert, geht sie mühelos von der Hand.

 

Lohnt sich die Anschaffung?

Wer sich diesen Rasur-Spaß kaufen möchte, investiert zwar knapp 500 Euro, dennoch lohnt sich die Anschaffung für Männer, die viel Wert auf eine makellose Rasur legen. Ein höchstkomfortabler Luxusrasierer der Extraklasse, den man gar nicht mehr aus der Hand geben möchte, hat man ihn einmal benutzt. Man wünscht sich glatt wieder einen neuen Bart, den man dann erneut abrasieren kann.

 

Hautpflege nach der Rasur

Es lohnt sich allemal, ein auf deinen Hauttyp angepasstes Gesichtswasser mit einem geringen Alkoholanteil zu benutzen. Gib dazu einfach ein paar Tropfen auf einen Waschlappen oder ein Wattepad und tupfe Stirn, Nase und Kinn (T-Zone) großzügig ab. Einige Aftershaves lassen sich aber auch problemlos mit den Händen auftragen. Dies hat einen entzündungshemmenden Effekt, verhindert Unreinheiten und hilft der Haut sich zu regenerieren. Wenn dir zu aggressive Gesichtswasser Probleme bereiten, solltest du dich nach einem Produkt für sehr sensible Haut umsehen.


Fotos: AJOURE´ Redaktion; Braun PR

7 Tipps gegen Prüfungsangst

Prüfungsangst…
… gehört zu den normalsten Dingen am Menschsein. Jeder hat sie schon mal erlebt. Dennoch gibt es Menschen, die sie häufiger und intensiver verspüren als andere. Falls du auch dazu gehörst, können wir dich beruhigen: Du bist nicht alleine damit, und es gibt effektive Tipps, um dagegen anzugehen. Darum präsentieren wir nun sieben hilfreiche Methoden, um deine Angst vor Prüfungssituationen runterzuschrauben, zu kontrollieren und zu verlieren.

 

1. Austausch

 
Wie anfangs beschrieben, ergeht es nicht nur dir so. Und geteiltes Leid ist halbes Leid. Es hilft, dich mit anderen darüber auszutauschen. Rede mit deinen Kommilitonen oder Kollegen über deine Bedenken. Einige werden es dir gleichtun, andere werden dich schon automatisch motivieren, da sie trotz ihrer Angst einfach über eine andere Einstellung verfügen. Es hilft vor allem, mit Leuten darüber zu reden, die die besagte Prüfung bereits bestanden haben.

 

2. Unterbinde die Angst

 
Negative Gedanken füttern die Angst regelrecht und machen sie immer größer. Positives Denken ist der Schlüssel. Wenn dich deine Angst dennoch überkommt, schrei sie in deinem Kopf an. Mache einen richtigen Aufstand. Zerstöre sie und finde Ablenkung darin. Zerquetsche sie und reite auf einem Babyeinhorn in einen anderen Winkel deines Kopfes und beschäftige dich mit deiner Lieblingsserie oder dergleichen.

 

3. Simuliere die Prüfung

 
Ist es eine Prüfung vor einem Komitee, so inszeniere die Situation, indem du das Vorsprechen mit deinen Freunden oder deiner Familie übst. Dies hilft dir, eine Vorstellung der bevorstehenden Prüfung zu bekommen und lindert die Ungewissheit der Angst.

 

4. Dem Typen fehlt ein Bein

 
Prüfungsangst ist etwas sehr Subjektives, die mit deiner inneren Einstellung einhergeht. Es gibt definitiv Schlimmeres, als in die Nachprüfung zu rutschen oder einen Teil der Ausbildung zu wiederholen. Dem Typen dort hinten fehlt ein Bein und du hast Angst davor, nicht auf dem Sportgymnasium angenommen zu werden?

 
Good to know:

Nie wieder aufschieben

 

5. Vorbereitung

 
Wer hat wohl mehr Angst vor der Prüfung? Jemand, der sich sehr gut darauf vorbereitet hat oder jemand, der dies nicht tat? Nimm die Prüfungsangst und investiere diese ganze weinerliche Energie in deine Vorbereitung. Die Angst vor der Prüfsituation oder dem Nicht-Bestehen kann dich nämlich auch unheimlich zum Lernen motivieren.

 

6. Positives Denken

 
Die wenigsten Menschen haben einen direkten Bezug zum eigenen Unterbewusstsein. Viele denken, das Werk des Unterbewusstseins sei ein Wunsch oder ein Wunder. Doch es war die Kraft deines Wollens und das Nicht-Akzeptieren einer Niederlage, was dieses Wunder schuf.

Hier eine kleine Übung dazu:

■ Stelle dir deine bestandene Prüfung vor.
■ Stelle dir vor, dass du auf jede Frage eine Antwort weißt.
■ Wünsche dir, dass du bestanden hast und zweifle nicht daran.
■ Sage dir, dass du es bereits geschafft hast und die Aufregung nun schwinden kann.
■ Glaube fest an dich.

 

7. Verarbeite die Angst

 
Stelle dich deiner Angst. Wenn du vom Pferd gefallen bist, musst du dich sofort wieder draufsetzen. Wenn du Angst im Dunklen hast, dann musst du ohne Nachtlicht schlafen. Wenn du Angst hast deine Freundin zu verlieren, dann musst du mit ihr darüber reden. Es bringt nichts, die Angst vor sich herzuschieben. Akzeptiere deine Situation. Bleibe realistisch und verstehe, dass du dir die Angst gewissermaßen auch nur einbildest. Das ist nicht tragisch, aber verstehe, wie deine Angst funktioniert und dann schraube sie auf ein Minimum runter.


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POLIZEIKONTROLLE?! Wie du die Oberhand behältst!

Heute ist einer dieser Tage, an denen wir etwas fürs Leben lernen können. Zumindest diejenigen, die kein Jura studiert haben, sich nicht ewig mit Verkehrsrecht beschäftigten und wie die meisten Menschen ohne Ahnung von wichtigen Gesetzen durch die Weltgeschichte fahren. Vielen Autofahrern rutscht auch bei der zehnten Kontrolle immer noch das Herz in die Hose und das schlechte Gewissen meldet sich. Meist völlig unberechtigt, aber dennoch haben wir ein flaues Gefühl in der Magengegend. Habe ich etwas falsch gemacht? War ich zu schnell? Habe ich getrunken? Diesen Moment nutzen Polizisten gerne und fragen Dinge, die sie nichts angehen oder verlangen Sachen, die sie nicht dürfen. Zumindest nicht ohne Weiteres.

Wir haben recherchiert, Wichtiges zusammengetragen und uns mit einem Polizeibeamten unterhalten.

Eine kurze Information noch vorab für alle, die es noch nicht wussten: Das ein oder andere Gesetz ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Wir finden das auch höchst verwirrend, denn man sollte meinen, in Deutschland müsse wenigstens an diesem Punkt alles identisch sein, aber nein, Fehlanzeige. In unserem Fall kann man die folgenden Punkte allerdings getrost auf jedes Bundesland beziehen. Nichtsdestotrotz dürfen wir als Nicht-Beamte und Nicht-Juristen keine Verantwortung für die nun folgenden Punkte übernehmen, denn wir alle wissen, wie schnell sich Gesetzeslagen ändern können.

Nice-To-Know: Nach welcher Rechtsgrundlage handelt die Polizei überhaupt? Zum einen ist das die Strafprozessordnung (STPO), das Strafgesetzbuch (STGB), sowie (zum Beispiel für Hessen) das hessische Gesetz über Sicherheit und Ordnung, was in etwa dem Polizeirecht in Hessen entspricht. Doch auch dies gibt es in leicht abgeänderter Form für jedes Bundesland.
 

Ausweispflicht

Die gängigste Methode ist eine sogenannte Personenkontrolle. Das heißt, du wirst zum Beispiel auf der Straße als Fußgänger angehalten. Im Normalfall kommt dann ein Spruch wie „Hallo, Personenkontrolle. Ausweise bitte.“ Und genau hier sind wir schon an dem einzigen Punkt angekommen, den du auch tatsächlich machen musst: Dich ausweisen. Solltest du dich weigern, würden sich die Beamten auf §163b STPO berufen, was die Durchsuchung und die erkennungsdienstliche Behandlung einer verdächtigen Person zur Folge hätte. Und wenn’s dann dumm läuft, nehmen sie dich auch noch mit auf die Wache, auch wenn sie dies nicht müssen. Warum? Die Beamten können deine Daten ebenso durch ein System namens „INPOL“ laufen lassen und erhalten innerhalb von 20 Sekunden eine Identitätsfeststellung.
 

Durchsuchung einer Person

Sollest du also wie oben genannt zu Fuß unterwegs sein, dann ist dies bereits alles, was die Polizei tun darf. Eine Durchsuchung deiner Person ist nicht erlaubt, es sei denn, du stimmst dem zu (und wer macht das schon freiwillig?).

Beispiel: Wenn dir der Beamte sagt, dass er dich gerne durchsuchen möchte und du schweigst nur, dass ist es juristisch so geregelt, dass das Schweigen einer Zustimmung gleicht. Deine korrekte Antwort hierauf lautet also: „Nein, ich bin damit nicht einverstanden.“ Warum? Die Durchsuchung einer Person ist hierzulande streng regelt. Es gibt den §102 STPO (Durchsuchung der verdächtigen Person) oder §103 STPO (Durchsuchung einer unverdächtigen Person). Aha.

Für die Durchsuchung nach §102 STPO benötigt die Polizei zureichende tatsächliche Anhaltspunkte oder Tatsachen, die zu einer Annahme führen, dass man eine Straftat begangen hat. Hast du also beispielsweise eine Tüte Gras, die dir aus der Brusttasche ragt, dann wäre das so eine Annahme für eine Straftat. Hast du allerdings nur rote Augen, dann sind das keine zureichenden Anhaltspunkte. Das ist im Höchstfall ein Indiz, würde aber vor Gericht nicht standhalten. Polizisten wissen das natürlich. Doch jetzt weißt du das auch.

Bei §103 STPO wird auch eine Durchsuchung einer unverdächtigen Person erlaubt. Hier ist es allerdings so, dass die Polizei fundierte Beweise gegen dich vorliegen haben muss.

Also merke: Alles was man als Fußgänger zu tun hat, ist sich auszuweisen. Und speichere dir bitte den Satz: „Damit bin ich nicht einverstanden.“

Viel mehr können die Beamten nicht tun. Schon gar nicht dürfen sie dich mit auf die Wache nehmen. Tun sie es trotzdem, machen sie sich selbst strafbar, was für einen Polizeibeamten ziemlich lästig werden kann, denn dies hat für ihn extreme Auswirkungen. Warum? Polizisten werden in regelmäßigen Abständen befördert und das ist es auch, worauf ja jeder Polizist aus ist. Hat dieser allerdings nun ein Verfahren am Hals, weil er sich zum Beispiel bei einer Personenkontrolle strafbar gemacht hat, dann wird er, bis dieses Verfahren vom Tisch ist, auch nicht befördert. Denn es gibt bei uns ein System, welches sich „Mitteilung in Strafsachen“ nennt. Hier werden alle Arten von Beamten eingetragen (nicht nur Polizeibeamte), wenn diese eine Straftat begangen haben und eine Anzeige gegen sie läuft.

Für eine solche Anzeige musst und solltest du allerdings nicht zur Polizei, sondern du kannst und darfst direkt zur Staatsanwaltschaft. Hier musst du dann Strafanzeige und Strafantrag (beides sehr wichtig!) stellen. Und genau hiervor haben Polizeibeamte eine tierische Angst, denn solange der Vorgang läuft, gibt es weder Gehaltserhöhungen noch Beförderungen. Von manchen Polizisten kommen dann vielleicht Sätze wie: „Das ist mir egal. Sie können gerne Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen…“. Höre nicht darauf, denn die uniformierten (oder hin und wieder auch zivilen) Beamten wissen, wie langwierig und lästig solch eine Anzeige sein kann.
 

Verkehrskontrolle

Kommen wir nun zu den allgemeinen Verkehrskontrollen, die in §36 Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung geregelt sind. Hier steht geschrieben, dass die Polizei jeden Verkehrsteilnehmer anhalten darf, um die Verkehrstüchtigkeit zu überprüfen. Hier gibt es ein wichtiges Wort. Verkehrstüchtigkeit. Oftmals ist es so, dass die Polizei dich anhält und sagt, sie möchten dich auf deine Fahrtüchtigkeit überprüfen. Das dürfen die überhaupt nicht, denn die Fahrtüchtigkeit überprüft in Deutschland nur die Führerscheinstelle. Du kannst die Beamten an dieser Stelle natürlich gerne darauf hinwiesen bzw. sie korrigieren. Wird sicher lustig, wenn du in ein verdutztes Gesicht blickst.

Also, du bist nun angehalten worden und wirst gefragt, ob du Betäubungsmittel oder Alkohol zu dir genommen hast oder die Beamten fragen dich erst mal gar nichts, sondern bitten dich erst einmal auszusteigen. Damit haben wir schon fast alles, was du tun musst: Du musst stoppen, wenn die Polizei dich anhalten will und du musst das Auto verlassen, wenn du darum gebeten wirst. Du stehst nun also vor dem Polizeibeamten und dieser denkt natürlich erst einmal, dass du wie die meisten Autofahrer keine Ahnung hast und legt voller Tatendrang los. Kurz gesagt: Er hält dich, wie auch alle vor dir kontrollierten Personen, für einen Idioten, der sich nicht auskennt. Vielleicht wollen sie dir in die Augen leuchten (dürfen sie nur mit einer entsprechenden Lampe für Augen und nicht mit regulären Taschenlampen) oder verlangen, dass du auf deren Finger schauen sollst. Dann hast du das Recht, deinen neuen Lieblingssatz zu äußern: „Nein, ich bin damit nicht einverstanden.“

Warum? Für das Laufen auf einem Strich oder die Finger zur Nase führen, ist deine Mithilfe notwendig. Diese sogenannten physiopathologischen Maßnahmen darfst du jederzeit verweigern. Sobald du diesen Satz geäußert hast, sind die beiden Beamten erst einmal sichtlich verwirrt. Warum? Ganz einfach. Du raubst ihnen ein Stück weit die Kontrolle. Es kann durchaus sein, dass dann Sätze kommen, wie, dass du rote Augen hast. Oder glasige Augen, und dass die Cops davon ausgehen, du hättest Drogen oder Alkohol zu dir genommen. Was jetzt?
 

Alkohol- & Drogenkontrolle

Fragen dich die Beamten, ob du Betäubungsmittel oder Alkohol zu dir genommen hast, dann sagst du natürlich: „Nein“ oder „dazu mache ich keine Angaben“. Versuche, die Antwort auf die Frage so kurz und knapp wie möglich zu halten, denn Menschen in solchen Situationen neigen dazu, auf Grund aufkommender Nervosität, sich selbst zu beschuldigen. Und das kannst du in dieser Situation sicherlich nicht gebrauchen. Dass die Polizisten das nicht einfach auf sich sitzen lassen werden, dürfte an dieser Stelle klar sein. Es könnte daher durchaus passieren, dass die Beamten zu lachen beginnen. Dies dient einfach nur dazu, dich zu verunsichern. Meistens kommt dann auch noch ein Spruch wie: „Dann nehmen wir Sie mal mit zur Wache.“ Spätestens jetzt darfst du auch anfangen zu lachen. Warum? Weil erstens, du damit die beiden ebenfalls verunsicherst und zweitens, du ihnen sagst, dass sie dich mit Sicherheit nicht mitnehmen werden.

Die Augen des Polizisten dürften dann groß werden und bereits hier setzt du zum nächsten Stoß an. „Sie würden sich als Polizist strafbar machen gemäß den Straftatbeständen nach Paragraf 239 STGB Freiheitsberaubung, 240 STGB Nötigung (Absatz 4 besonders schwerer Fall), da Sie als Amtsinhaber Ihre Befugnisse missbrauchen, 340 STGB Körperverletzung im Amt, 343 STGB Aussageerpressung, sowie 344 STGB Verfolgung Unschuldiger.“ Spätestens hier werden die Uniformträger wohl von dir ablassen und nirgendwo mit hinnehmen.
 

Körperliche Untersuchung

Ebenfalls Nice-to-know ist das Thema „Körperliche Untersuchung“: Urin- und Schweißtests dürfen zu jeder Zeit verweigert werden. Sollten die Polizisten trotzdem einen Schweißtest machen, weist du die Beamten darauf hin, dass sie sich nach §240 STGB, Absatz 4 Nötigung im besonders schweren Fall strafbar machen. Dann lasse sie noch kurz wissen, dass du bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige und Strafantrag stellen wirst, und was das bedeutet haben wir oben bereits erklärt.

Wichtig am Rande: Urintests solltest du immer und grundsätzlich verweigern. Du kannst dies ohne Angabe von Gründen tun. Denn ohne Urintests stehen die Beamten mit leeren Händen da. Um dich trotzdem mitnehmen zu dürfen, müssten sie erst einen Richter oder Staatsanwalt kontaktieren, der genehmigen muss, dass du mitgenommen werden darfst. Dieser wird die Polizisten allerdings fragen, welche Beweise diese gegen dich in der Hand haben. Kommen die jetzt nur mit der Tatsache, dass du rote Augen hast, wird kein Staatsanwalt oder Richter dem Vorhaben der Beamten zustimmen, denn ein Indiz und noch lange kein Beweis.

 

Fazit: Wer nichts zu verbergen hat, erleichtert sich wohl die Kontrolle, wenn er einfach das tut, was von den Beamten verlangt wird. Wir haben 48 Stunden nach Aufsetzen dieses Artikels alles oben Genannte in einer Drogenkontrolle im Rhein-Neckar-Kreis getestet, da wir von der Polizei rausgezogen wurden. Unterm Strich haben wir uns genau an das oben Genannte gehalten, aber dafür wurden wir auch 40 Minuten lang festgehalten. Ob das dann so sinnvoll ist, wenn man es eilig hat, ist die Frage.

 

Foto: southerlycourse / Getty Images

Ultraschall-Tracking: So kommen die Firmen neuerdings an deine Daten


Datenschutz ist ein sehr heikles Thema, da man heutzutage noch schwer durch den Alltag kommt, ohne irgendwo abgehört gehört zu werden. Neue Fernseher und unsere Smartphones sind ein Grund dafür. WhatsApp kann beispielsweise jeden Moment auf dein Mikrofon zugreifen, um Gespräche mitzuhören, selbst wenn du die App nicht geöffnet hast. Doch mittlerweile gibt es ein neues Verfahren, um herauszufinden, was du gerade so machst. Es handelt sich um das sogenannte Ultraschall-Tracking, und das es damit auf sich:

 

Was ist Ultraschall-Tracking?

Die Technik basiert, wie der Name schon vermuten lässt, auf Ultraschall. Die Ultraschall-Signale werden in einem Bereich zwischen 18 und 20 kHz von den verschiedensten Dingen ausgesendet. Diese Signale sind für dich natürlich nicht hörbar, dein Smartphone hat allerdings ein besseres Gehör als du und ist in der Lage, die Signale zu empfangen. Eingesetzt wird diese Technik beispielsweise bei Apps und sogar realen Geschäften. Sobald du die App öffnest oder dich dem Laden näherst, empfängt dein Smartphone das Signal. Die Auswertung des Signals ist natürlich nicht kompliziert, wenn du das Signal auf dem Handy empfangen hast, hast du die entsprechende App gerade benutzt oder warst in dem jeweiligen Laden.

 

Wo wird Ultraschall-Tracking benutzt?

Momentan ist diese Technologie noch nicht sehr weit verbreitet. Forscher der Technischen Universität in Braunschweig haben sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und so ziemlich alles getestet, was in Frage kommt. Heraus kam bei ihrer Untersuchung, dass die Technik aktuell in 234 Apps genutzt wird. Über Geschäfte musst du dir noch keine Sorgen machen, denn die Signale wurden nur in zwei europäischen Städten aufgezeichnet. Deutschland bleibt daher noch verschont. Eine weitere Einsatzmöglichkeit gibt es beim Fernsehen und der ausgestrahlten Werbung. Allerdings konnten die Forscher hier diese Signale nicht ausmachen, obwohl sie das Fernsehprogramm aus sieben verschiedenen Ländern überprüft haben.

 
Stichwort Prävention:

„Warnung, Ihr System wurde infiziert“ – Wie schütze ich Smartphone und PC vor Viren und Co?

 

Wie schlimm ist es? Muss ich mich schützen?

Zuallererst ist zu sagen, dass du deine Daten nicht komplett schützt, nur weil du dem Ultraschall-Tracking aus dem Weg gehst. Wie schon gesagt ist die Technik momentan noch nicht sehr weit verbreitet und somit erstmals unbedenklich. Der einzige Weg diese Spionageform zu umgehen, ist kein Smartphone mitzuführen. Wenn du darüber nachdenkst, wie viel du durch dein Smartphone abgehört und überwacht wirst, müsste jeder, der ein Problem mit dem Datenschutz hat eigentlich auf Smartphones verzichten. Doch selbst dann gibt es noch einige Wege, mit der die Firmen an deine Daten kommen. Mit dem Verzicht auf Smartphones nimmst du den großen Konzernen aber auf jeden Fall so einige Wege, um herauszufinden, was du so magst.

 
Der Gedanke, dass dritte anonyme Personen sehr viel über dich wissen, ist immer etwas befremdlich. Allerdings werden diese Daten derzeit nur genutzt, um die Werbung im Internet möglichst passend auf dich zuzuschneiden.

Wie viel weiß dein iPhone über dich?

Was dein iPhone über dich weiß

 

Foto: Paul J. Richards / Getty Images