Hangover-Alarm! Was bei Kater wirklich hilft

        Kater loswerden    

Weihnachtsfeiertage, Fasching und jetzt Ostern. Eskalierende Wochenenden im Club oder einfach nur ein Abendessen mit der Liebsten – die Gründe, um zum ein oder anderen Gläschen zu greifen, reißen einfach nicht ab. Dumm nur, wenn wir uns am nächsten Tag schon wieder so fühlen, als hätte ein Baukran eine Abrissbirne durch unsere Schädel transportiert und wir uns mal wieder denken „Nie wieder Alkohol!“. Doch was tun, wenn man so überhaupt keinen Bock hat, den ganzen Tag leichenähnlich auf der Couch dahin zu vegetieren? Wir haben dir die Essenz der Kater-Konter-Möglichkeiten zusammengetragen.

„Alkohol ist keine Lösung. Sondern ein Destillat.“ „Alkohol ist nicht die Antwort, aber man vergisst die Frage.“ „Nüchtern betrachtet, war’s betrunken besser.“ Die Sprüche über Alkohol nehmen kein Ende und hier und da steckt sogar ein bisschen Wahrheit dahinter. Doch so lustig es während der Trinkphase ist, so schlecht ist es für unseren Körper.

Aber was passiert eigentlich genau und woher kommen die Kopfschmerzen?
Kurz erklärt kann man sagen, dass Alkohol dem Körper Wasser und somit auch sehr schnell Stoffe aus dem Blut entzieht. Dazu kommt die Wirkung der strukturellen Veränderung und Stimulierung unserer körpereigenen Eiweiße durch Acetaldehyd. Letzteres ist unter anderem für unseren Kater verantwortlich. Wer dazu noch raucht, verstärkt den Schmerz nochmals.

Auf das Getränk kommt es an!
Die gute Nachricht ist, dass die Chance auf einen Kater von Getränk zu Getränk variiert. Pfeifst du dir beispielsweise abends gemütlich mit deinem Frauchen eine Flasche Rotwein rein, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dies am nächsten Tag bereut, ziemlich hoch. Das Gleiche gilt für Whiskeys, Brandys, Champagner und Prosecco.
Aber jetzt die gute Nachricht: WODKA! Wodka geht. Das heißt nicht, dass du von Wodka nicht auch am nächsten Tag flachliegen könntest, aber die Wahrscheinlichkeit auf einen Kater ist erst einmal geringer.

Was hilft während des Trinkens?
Da Alkohol dem Körper Wasser entzieht und dies der Hauptgrund für Kopfschmerzen ist, solltest du zwischendurch einfach ein kleines Glas Wasser trinken. Keine Angst, davon wist du nicht nüchtern und zerstörst auch nicht im Handumdrehen dein hart erarbeitetes, unbesiegbares Gefühl, sondern wirkst lediglich der Dehydration entgegen.

Doch was, wenn es zu spät ist und du mit dem Mega-Kater aufgewacht bist?
Wir haben dir mal eine Reihe Lebensmittel gesucht, die dich zurück in die Bahn werfen sollten:

Ideal für deine Leber, die am letzten Abend wohl schwer in Mittleidenschaft gezogen wurde, sind folgende kleinen Helfer: Brokkoli, Kohl, Zitrone, Kurkuma (auch gelber Ingwer genannt) und Rote Beete. Aber auch so exotische Lebensmittel wie Milchdistel, Löwenzahn, Klette oder Schisandra Beeren. Klingt nach dem scheußlichsten Smoothie ever, aber deine Leber wird es dir danken.

Leg dir zudem noch die altbekannten Produkte wie Bismarckheringe, Rührei mit Krabben und Oliven auf den Frühstückstisch, dann sollte es dir im Handumdrehen besser gehen. Warum? Diese Lebensmittel füllen deinen Eiweißspeicher wieder auf und verursachen gleichzeitig ein starkes Durstgefühl. Du wirst also zum Trinken verleitet – diesmal den Durst allerdings bitte mit Wasser löschen!

Wie du bereits vorab den Kater wirkungsvoll vermeiden kannst, verraten wir dir hier.



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