Tipps für das perfekte Gym-Selfie

Vielleicht hast du schon öfter darüber nachgedacht, ein Selfie beim Training zu posten, aber warst dir unsicher, ob das gut rüberkommt. Es gibt einige Gründe, die für ein gutes Gym-Selfie sprechen. Du kannst damit deine Trainingsfortschritte öffentlich dokumentieren und den Verlauf über mehrere Wochen und Monate darstellen. Für deinen Erfolg wirst du von Freunden und Followern wahrscheinlich Lob und Anerkennung erhalten, was ein wichtiger Motivationsschub sein kann. Und nicht zuletzt hilft es dir auch bei der Selbstmotivation, wenn du die Bilder immer wieder anschaust und siehst, wofür sich die harte Arbeit lohnt. Aber wie machst du nun ein richtig gutes Gym-Selfie?

Das gesamte Umfeld

Für das richtige Umfeld solltest du gleich mehrere Punkte beachten. Zunächst eine ganz wichtige Regel, vor allem wenn du die Bilder online posten möchtest: Achte darauf, dass du keine anderen Gymbesucher mit im Bild hast! Das kann nicht nur zu Ärger führen, sondern im Zweifelsfalle sogar richtig teuer werden. Denn ohne Erlaubnis darfst du kein Bild von einem anderen Menschen veröffentlichen.

Ein anderer Punkt sind all die Kleinigkeiten, die du ungewollt mit im Bild haben kannst. Ob das nun deine Shampooflasche oder der Haufen verschwitzte Trainingskleidung ist, es wirkt in jedem Fall unordentlich und irritierend auf den Betrachter. Er konzentriert sich dann nicht auf deinen Körper, sondern versucht herauszufinden, was er da im Hintergrund noch alles entdecken kann. Suche dir also einen ruhigen, schlichten Hintergrund aus.

Die Perspektive

Damit deine Proportionen positiv rüberkommen, solltest du von oben fotografieren. Dadurch sehen deine Schultern breiter und die Hüfte schmal aus. Brustmuskeln und Bauchmuskeln werfen dann leichte Schatten, so dass sie deutlich sichtbar werden. Probiere auf mehreren Bildern aus, ob du dir am besten frontal oder leicht von einer Seite gefällst. Dann weißt du deine „Schokoladenseite“ für zukünftige Selfies.

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Die Lichtverhältnisse

Natürlich kannst du im Studio nicht eigene Lichtquellen aufbauen. Aber du kannst dir das günstigste Licht für dein Foto aussuchen. Die Beleuchtung sollte am besten genau von oben auf deinen Körper fallen, leicht schräg von oben ist auch noch in Ordnung. Auf keinen Fall sollte es von hinten oder von der Seite kommen, das ruiniert wieder deine Proportionen. Ist das Bild nicht hell genug, kannst du Helligkeit und Kontrast nachträglich etwas erhöhen.

Der richtige Zeitpunkt

Im Spiegel wirst du es schon festgestellt haben: Direkt nach dem Training sehen deine Muskeln am besten aus. Das kommt daher, dass sie perfekt durchblutet sind und aufgepumpt wirken. So wirkst du lebendig und natürlich auf dem Selfie. Außerdem kommt noch ein leichter Schweißfilm dazu, der nicht nur toll wirkt, sondern auch „beweist“, dass du gerade eben noch trainiert hast.

Distanz austesten

Probiere auf einigen Testbildern aus, welcher Abstand perfekt ist. Bei Kameras mit scharfer Auflösung erkennt man zu nahe jede Pore und jede Unreinheit im Gesicht. Zu weit entfernt liegt aber der Fokus nicht mehr so deutlich auf den Muskeln. Hier hilft nur Ausprobieren in aller Ruhe und am besten ohne Beobachtung.

Die richtigen Posen

Übertriebenes Posen wirkt zu selbstverliebt, daher lieber einfache Posen und sich auf das Anspannen der entsprechenden Muskeln konzentrieren. Außerdem solltest du, wenn du mehrere Bilder über längere Zeit machst, nicht auf jedem die selbe Pose machen. Dann wird es schnell langweilig, dir zu folgen. Nur für dich selbst kannst du aber natürlich immer das gleiche Bild machen, dann hast du einen perfekten Vergleich von der Entwicklung Woche zu Woche.

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Der Gesichtsausdruck

Du hast gerade trainiert, musst jetzt nochmal alle Muskeln zugleich anspannen und dabei noch das Handy möglichst ruhig halten. Keine leichte Aufgabe und das sieht man dir schnell im Gesicht an. Oder vielleicht denkst du auch, dass es besonders hart und männlich aussieht, wenn du streng schaust. Tatsächlich ist ein selbstbewusstes, stolzes Lächeln aber der beste Gesichtsausdruck für ein Trainings-Selfie. Es macht dich sympathisch und lässt dich unverkrampft und menschlich wirken.

Natürlichkeit punktet

Es gibt so viele Möglichkeiten, ein Bild zu bearbeiten. Inzwischen ist sich kaum noch jemand sicher, ob ein Lieblingsbild tatsächlich die Realität zeigt, oder komplett verändert und optimiert wurde. Natürlich spricht nichts dagegen, die Farben etwas zu korrigieren oder die Helligkeit anzupassen. Ansonsten solltest du aber deinen Körper für sich sprechen lassen und auf Filter verzichten. So wirkst du am echtesten und Betrachter merken sofort: Hier ist jemand stolz auf sich und seine Trainingserfolge – und keiner, der sich unter allen Umständen perfekt darstellen möchte.

 

Foto: dusanpetkovic1 / stock.adobe.com