Schlafprobleme: So kriegst du sie endlich in den Griff
Endlich wieder gesund und erholsam schlafen: Mit gezielten Strategien ist das möglich.

Eine beachtliche Zahl an Menschen leidet unter Schlafproblemen. Einige können nicht einschlafen, andere wachen nachts immer wieder auf und wieder andere haben regelmäßig Albträume. Einige dieser Probleme lassen sich mit individuellen Strategien gezielt überwinden. So ist es wichtig, eine passende Matratze zu wählen und vor dem Einschlafen keine digitalen Endgeräte zu nutzen. Außerdem hilft Sport dabei, müde zu werden, und auch die richtige Zimmertemperatur ist entscheidend. Oft helfen Meditationsübungen, um sich auf das Schlafen vorzubereiten. Dieser Artikel erläutert, wie du am besten mit verschiedenen Schlafproblemen umgehen kannst.

Vor dem Einschlafen zur Ruhe finden

Das Einschlafen beginnt nicht erst mit dem Hinlegen. Die Art und Weise, wie wir uns vor dem Zubettgehen verhalten, entscheidet darüber, wie gut wir ein- beziehungsweise durchschlafen. Deswegen ist es wichtig, vor der Nachtruhe zu entspannen und sich vom Stress des Alltags zu befreien. Das bedeutet beispielsweise, dass Hausarbeiten und wichtige Erledigungen mindestens eine Stunde vor dem Einschlafen beendet sein sollten.

Des Weiteren solltest du alle Dinge vermeiden, die dich aufregen und in eine angespannte Haltung versetzen. Für einige sind dies schon ein spannender Film oder die Nachrichten. Wichtige Gespräche sollten im Verlauf des Tages erfolgen und nicht kurz vor dem Einschlafen. Außerdem ist es hilfreich, sich bewusst zu machen, was man im Verlauf des Tages alles geschafft hat, um mit ruhigem Gewissen und entspannt der Nacht entgegenzublicken.

Die richtigen Betten und Matratzen wählen

Das Bett und die Matratze entscheiden maßgeblich darüber, wie erholsam der Nachtschlaf ist. Unterschiedliche Menschen gehören zu jeweils andere Schlaftypen, die bei der Auswahl von Betten und Matratzen berücksichtigt werden müssen. Wer beispielsweise einen harten Untergrund zum Schlafen benötigt, aber eine weiche Matratze besitzt, wird nachts niemals richtig zur Ruhe kommen. Deswegen ist es wichtig, eine Matratze zu wählen, die den Körper optimal stützt und genau den Härtegrad besitzt, der benötigt wird. 7-Zonen Matratzen sind besonders populär, da diese sich individuell an den Körper anpassen.

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Bei der Auswahl eines Bettes stehen den Nutzern ganz unterschiedliche Modelle zur Verfügung. So gibt es bei Stilbetten beispielsweise Designerbetten, Kingsize-Betten und Balkenbetten. Einige setzen auf Luxusbetten und besorgen sich Echtlederbetten, anderen sind Eisenbetten oder Betten im Landhausstil lieber. Die Betten sollten einerseits zum Design des Schlafzimmers und andererseits zum persönlichen Stil passen. Alternativ können Schlafsofas genutzt werden. Wichtig ist es, auf hochwertige Lattenroste und Matratzen zu achten, da diese großen Einfluss auf die Schlafqualität haben.

Keine digitalen Endgeräte vor dem Einschlafen nutzen

Schlafprobleme - digitale Endgeräte vermeiden
Digitale Endgeräte erschweren das Einschlafen und du solltest sie eine Stunde vor dem Zubettgehen weglegen.

Digitale Endgeräte arbeiten mit einem blauen Licht, das die Bildung des Schlafhormons Melatonin bremst. Wer kurz vor dem Schlafengehen mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop hantiert, erschwert somit den Einschlafprozess. Einige dämmen das Licht ihrer Geräte und setzen auf einen eher gelblichen Ton, da vor allem das blaue Licht für das Einschlafen von Nachteil ist. Am besten ist es jedoch, eine Stunde vor dem Zubettgehen komplett auf die Nutzung solcher Geräte zu verzichten.

Das betrifft die private Nutzung von sozialen Netzwerken und Chats einerseits und erst recht den Einsatz für die Arbeit. Menschen sind darauf angewiesen, Phasen der Ruhe für sich selbst zu haben, in der sie nicht permanent auf Abruf sind. Deswegen sollten klare Zeiten verabredet werden, in denen man weder für Kunden noch Mitarbeiter zur Verfügung steht. Wer kurz vor dem Einschlafen noch schnell etwas Arbeit erledigt, schläft in der Regel weniger gut ein.

Sport zur richtigen Zeit

Sport ist grundsätzlich ein gutes Mittel, um den Einschlafprozess zu verkürzen. Wer sich körperlich betätigt, ist abends schneller müde und schläft leichter ein. Hierbei ist es relativ unerheblich, welche Sportart du wählst. Einige joggen gerne, andere fahren Rad oder spielen Fußball. Die körperliche Betätigung ist wichtig und kann beispielsweise auch beim Yoga erreicht werden. Somit ist es kein Problem, die Sportart auf die persönlichen Vorlieben anzupassen.

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Wichtig ist jedoch, dass der Sport zur richtigen Zeit absolviert wird. Wer unmittelbar vor dem Zubettgehen noch sportlich aktiv ist, wird erst mit etwas Verzögerung einschlafen können. Das liegt daran, dass der Sport den Körper aufwühlt und seine Energien freisetzt. Er benötigt nach dem Training daher etwas Zeit, um sich zu regenerieren und zur Ruhe zu kommen. Diese Zeit solltest du unbedingt eingeplanen, da sonst das Einschlafen deutlich länger dauert.

Auf die Zimmertemperatur achten

Für einen gesunden Nachtschlaf ist eine geeignete Zimmertemperatur wichtig. Es kommt darauf an, dass es im Schlafzimmer weder zu warm noch zu kalt ist. Zu hohe Temperaturen führen dazu, dass der Organismus und speziell das Gehirn nicht so gut zur Ruhe kommen. Außerdem entsteht so eine starke Schweißbildung, die für einen unruhigen Schlaf sorgt. Auf der anderen Seite ist es ebenfalls schlecht, wenn es im Schlafzimmer zu kalt ist. Dann ist der Körper damit beschäftigt, eine Unterkühlung zu vermeiden und sich selbst aufzuheizen. Hierfür muss Energie bereitgestellt werden, was das Entspannen erschwert. Deswegen empfehlen Fachleute, dass im Schlafzimmer eine Temperatur von 15-19° C vorherrschen sollte.

Mit Meditationsübungen unschöne Gedanken loswerden

Häufig sind es unschöne Gedanken, die uns am Einschlafen hindern. Dies können unerledigte Aufgaben ebenso sein wie negative Erinnerungen an Dinge aus der Vergangenheit. Alles, was nicht im Laufe des Tages verarbeitet wurde, belastet den Geist und Körper nachts. Deswegen ist es wichtig, sich vor dem Einschlafen positive Gedanken zu machen, um in einen Zustand der Ruhe zu gelangen. Meditationsübungen sind hierfür ebenso gut geeignet wie eine progressive Muskelentspannung.

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Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Meditationen. Einige sind geführt, andere werden von den Menschen selbst absolviert. Das Ziel aller Meditationen ist es, in Kontakt mit dem eigenen Ich zu gelangen und inneren Frieden zu erreichen. Das ist mit Worten ebenso möglich wie durch Stille. Es ist ratsam, Übungen zu suchen, die zum persönlichen Charakter passen und bei denen du dich wohlfühlst. Es lohnt sich, ein wenig zu experimentieren und die individuell besten Übungen herauszufinden. Schnell zeigen sich dann Fortschritte beim Ein- und Durchschlafen.

Fazit

Viele Menschen haben sich damit abgefunden, dass sie Einschlafprobleme haben oder nicht durchschlafen können. Dabei sind Schlafschwierigkeiten kein Schicksal, das einfach hingenommen werden muss. Durch einige Strategien ist es möglich, besser und erholsamer zu schlafen und hierdurch der eigenen Gesundheit einen Gefallen zu tun. Hierzu gehören die richtigen Betten und Matratzen ebenso wie ein sinnvoller Umgang mit digitalen Endgeräten. Sporteinheiten und die richtige Zimmertemperatur helfen beim Einschlafen ebenso wie Meditationsübungen. Es ist empfehlenswert, einen ganz eigenen Plan für einen besseren Nachtschlaf zu entwickeln, der auf die persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben angepasst ist.

 

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