Saunabesuch – das sollte Mann dabei haben

Saunieren stärkt die gesundheitliche Fitness und liefert eine praktische Kombination aus Bodypflege und Entspannung. Für den Aufenthalt in Sauna, Wellnesscenter & Co. sind einige Utensilien unverzichtbar. Andere steigern das Erlebnis und machen den Aufenthalt deutlich angenehmer. Welche Ausstattung passt, hängt nicht zuletzt von der Situation ab.

Absolute Basics – Latschen, Handtuch und 2-in-1-Duschgel

Manchmal ist der Tag busy. Direkt vom Arbeitsplatz soll es in die Sauna gehen und von der Sauna zur Abendverabredung. Also ist wenig Gepäck gefragt. Das Handtuch ist ein absolutes Must-Have, ohne das es gar nicht geht. Bei der sparsamen Basis-Ausstattung erfüllt es drei Zwecke. Innerhalb der Sauna dient es als Sitz- und Liegeunterlage. Außerhalb der Saunakabine bedeckt es als einfaches Bekleidungsstück die Hüften. Nach der Dusche ist es zum Abtrocknen da. Ein Fläschchen 2-in-1-Duschgel dient als Mindeststandard für die Haar- und Körperreinigung.

Mitzunehmen sind außerdem Badelatschen oder Flipflops für die Füße. Je nach Sauna-Einrichtung gibt es geflieste Gänge. Sie bergen Rutschgefahr und bieten ein feucht-warmes Klima für Fußpilz und andere ungewünschte Mikroorganismen. Den Holzboden in der Sauna darf man sich ebenfalls nicht keimfrei vorstellen.

Dieses Basis-3er-Set ist die Mindestausstattung für das Saunieren. Es verfehlt allerdings knapp die Rubrik Survival-Training und liegt im Bereich Handtuch-Hygiene auf dem hinteren Rang.

Qualitätsmaßstäbe – Bademantel, Kilt und Hut

Wenn genug Platz in der Tasche ist, heben zwei Handtücher den Hygiene-Faktor deutlich an. Noch angenehmer wird der Aufenthalt mit Handtuch und Sauna-Kilt. Dieses spezielle Saunatuch mit Klettverschluss lässt sich mit einfachem Handgriff rutschfest um die Hüfte legen. Oft ist auch ein kleines Täschchen eingenäht, um Geld, Schlüssel oder andere Kleinigkeiten zu verstauen.

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Ist ein kompletter Entspannungstag in einer Spa-Einrichtung geplant, ermöglichen Bademäntel volle Bewegungsfreiheit. Sie wärmen den Körper auf den Wegen zwischen Umkleidekabine, Dusche, Sauna oder Bädern. Nach der Sauna sind sie die beste Bekleidung für eine Ruhephase auf dem Liegestuhl. Ihr jeweiliger Look betont die eigene Persönlichkeit. Es gibt sie mit und ohne Kapuze.

Apropos Kapuze: Wofür gibt es den Sauna-Hut? Dieses spezielle Sauna-Utensil ist optimal für die Nutzung einer Outdoor-Sauna in kalter Winterlandschaft – beispielsweise im Skandinavienurlaub. Der Wechsel von Heiß zu Kalt regt Herz, Kreislauf und Stoffwechsel  besonders intensiv an. Ein verschwitzter Kopf kann die schnellen Temperaturwechsel von beispielsweise +60 Grad zu -10 Grad allerdings nicht so gut wegstecken. Der Sauna-Hut schützt vor Erkältungsgefahr.

Volles Genussprogramm – Saunakissen, Saunabürste und Pflegeprodukte

Für stilechtes Saunieren à la Finnland ist Birkenreisig perfekt. Mit leichten Schlägen auf die Haut lockert es die Muskulatur und regt die Durchblutung noch besser an. In öffentlichen Einrichtungen ist das hierzulande aber nicht gern gesehen. Als Alternative eignet sich eine finnische Saunabürste mit kräftigen Borsten.

Sauna Birkenreisig

Geht es stattdessen um die persönliche Auszeit, ist ein kleines Saunakissen nützlich. Beim entspannten Ausstrecken auf der Saunabank liefert es die weiche Unterlage für Kopf und Nacken.

Zu guter Letzt ist das Saunieren ein guter Zeitpunkt für passende Pflegeprodukte. Die heißen Dämpfe öffnen die Hautporen und fördern die Hautreinigung. In diesem Zustand ist die Haut besonders empfänglich für gesunde Pflege. Geeignete Produkte sollte man dabei haben, um nach der Dusche das Hautbild nachhaltig optimieren zu können.

 

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