Nachhaltigkeit im Alltag: Mit diesen Tipps schonst du die Umwelt

Wir haben nur diesen einen Planeten und den sollten wir gut behandeln, denn ansonsten haben wir ein großes Problem. Spätestens seitdem die Bewegung „Fridays for Future“ vor einigen Jahren mit ihren Demos begonnen hat, ist in den Köpfen der Menschen ein Bewusstsein für den Klimawandel entstanden. Es ist an uns, so gut es geht, dagegen vorzugehen. Das ist im Grunde gar nicht so schwer, wenn du einfach ein paar Dinge in deinem Alltag veränderst. Die besten Tipps für ein wenig mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Unverpackt einkaufen

Wenn du einkaufst, achte darauf, dass du möglichst nicht zu Lebensmitteln greifst, die verpackt sind. Auf diese Weise kannst du eine ganze Menge Müll einsparen. Oft sind Obst, Gemüse oder Brot und andere Lebensmittel in Papier oder Plastik eingeschlagen. Das lässt sich vermeiden.

Besuche dazu sogenannte Unverpackt-Läden, kaufe auf dem Wochenmarkt ein, gehe zum Metzger und zum Bäcker. Selbst in Supermärkten bekommst du heutzutage einen großen Teil des Sortiments ohne Verpackung. Verzichte an der Kasse auf unnötige Tüten und Taschen, sondern bringe dir deine Verpackungen von zu Hause mit.

Gebrauchte und langlebige Kleidung

Wenn du dich gerne mit neuen Klamotten eindeckst, versuche nach Second-Hand-Produkten Ausschau zu halten. Wenn du keine neuen Kleidungsstücke kaufst, sorgst du dafür, dass die Stücke länger leben und nichts Neues für dich produziert werden muss. Das sorgt für weniger Müll, stößt weniger CO2 aus und verbraucht weniger Wasser – drei unschlagbare Argumente also.

Selbst wenn die Kleidung einmal kaputt ist, solltest du sie nicht unbedingt direkt wegwerfen. Meist lassen sich Hemden oder Hosen mit Löchern im Handumdrehen flicken. Selbst Schuhe lassen sich kleben, wenn du einen geeigneten Kleber, wie etwa Pattex dazu nutzt.

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Lebensmittel nur aus der Region

Regional und saisonal ist das Stichwort hier. Greife bei deinem Einkauf lieber zu solchen Lebensmitteln. So schonst du die Umwelt auf eine leckere Weise. Wenn du Lebensmittel aus deiner Region kaufst, sind die Transportwege kürzer. So werden beim Transport weniger Treibhausgase ausgestoßen, als wenn du zu Gemüse greifst, das beispielsweise aus Spanien importiert wurde. Achtest du auf die jeweilige Saison deiner Lebensmittel, müssen keine künstlichen Bedingungen für den Anbau geschaffen werden, was ebenfalls weniger CO2 ausstößt.

Auto öfter stehen lassen

Klar, ist dein Auto dein ganzer Stolz. Allerdings solltest du wissen, dass es der Umwelt guttut, wenn du es hin und wieder auch mal stehen lässt und zu Fuß gehst oder mit dem Fahrrad fährst. Pro Person pro Kilometer gibt dein Auto nämlich im Schnitt etwa 150 Gramm CO2 in die Luft ab.

Zum Vergleich: beim Flugzeug sind es rund 380 Gramm pro Kilometer, während das Gehen zu Fuß oder das Fahren mit dem Rad etwa 0 Gramm ausstößt. Wenn du doch einmal eine längere Strecke vor dir hast, nutze lieber Bus und Bahn.

Weniger tierische Produkte

Einer der größten Faktoren, die beim Klimawandel eine Rolle spielen ist der Verzehr von tierischen Produkten und insbesondere der Fleischkonsum. Versuche im Alltag weniger Fleisch zu essen oder, wenn es dir möglich ist, komplett darauf zu verzichten. Mittlerweile gibt es ohnehin eine Vielzahl an leckeren Fleischalternativen, mit denen du hin und wieder dein Schnitzel ersetzen kannst.

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Wasser sparen

Es schont nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel. Hier ist du eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Versuche, wo es nur geht, auf wassersparende Geräte umzusteigen, beispielsweise beim Wasserhahn, der Toilettenspülung oder beim Duschkopf. Setze auf eine Spülmaschine, statt von Hand zu spülen und achte bei deiner Waschmaschine ebenfalls auf Sparsamkeit, wie etwa mit Eco-Programmen.

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Energieverbrauch reduzieren

Neben deinem Wasserverbrauch solltest du auch deinen Energieverbrauch so gering wie möglich halten. Sorge dafür, dass du immer die Lichter ausschaltest, wenn du das Zimmer verlässt. Gleiches gilt im Übrigen ebenfalls für andere elektronische Geräte, wie beispielsweise Fernseher oder Computer. Achte dabei darauf, dass du sie nicht nur in den Stand-By-Modus versetzt, sondern komplett ausschaltest. Sorge für eine energieeffiziente Ausstattung deiner Wohnung. Das beginnt bei der sparsamen Glühbirne und endet beim verbrauchsarmen Kühlschrank.

Weniger Müll verursachen und ihn trennen

Grundsätzlich hast du bestimmt herausgelesen, dass es wohl am besten ist, wenn du so wenig Müll wie möglich verursachst. Denn egal, welche Art von Müll du verursachst, es erzeugt direkt oder indirekt Treibhausgase. Entweder bereits durch die Produktion oder durch eine mögliche Verbrennung später, wenn der Müll nicht mehr recycelt werden kann. Außerdem solltest du deinen Müll unbedingt trennen, da viele Rohstoffe wiederverwendet werden können. Auf diese Weise wird die Umwelt entlastet.

Minimalismus ist dein Freund

Damit gar nicht erst so viel Müll entsteht, solltest du dir so wenig wie möglich anschaffen. Wenn du weniger konsumierst und kaufst, lebst du automatisch umweltbewusster. Das ist nicht unbedingt immer so einfach, allerdings helfen schon kleine Umstellungen im Alltag dabei, die Umwelt zu schonen und den Klimawandel ein stückweit aufzuhalten. Wenn du nun sagst: „Ich alleine kann eh nichts aufhalten.“ Dann liegst du falsch. Denn die Veränderung muss bei dir anfangen.

 

Fotos: unsplash.com, © Riccardo Annandale, Edward Howell