Karriere ohne Burnout? Wie du dich und deine Psyche schützen kannst

Burnout hat sich zu einer echten Volkskrankheit in Deutschland entwickelt. Das schlimmste daran: Niemand ist sicher. Eigentlich wolltest du nur Karriere machen und erfolgreich sein, doch alles hat seinen Preis. Doch es gibt Mittel und Wege, wie du ohne Depression vom Job karrieremäßig durchstarten kannst. Dazu musst du nur deine Psyche schützen und möglicherweise ein paar Veränderungen in deinem Leben vornehmen. Solltest du jedoch schon Anzeichen von einem Burnout verspüren, raten wir dir dringend einen Arzt aufzusuchen. Die folgenden Tipps solltest du als Prävention verstehen.

Was ist eigentlich Burnout?

Ein Burnout ist erst einmal nichts anderes als eine Depression, die durch eine Erschöpfung hervorgerufen wird. Das Schlimme an dieser Krankheit ist, dass du erst einmal nichts von ihr mitbekommst, denn sie entwickelt sich schleichend. Grundsätzlich wird dabei der Hormonstoffwechsel in deinem Gehirn gestört, was die Stresshormone aus der Balance bringt.

Besonders gefährdet bist du, wenn du ein echter Workaholic bist, in einem sozialen Beruf oder in der Pflege arbeitest oder du ein stressiges Privatleben hast. Ein Burnout muss also nicht unbedingt etwas mit einem stressigen Beruf zu tun haben. Die Ursachen können weitaus vielfältiger sein.

Symptome

Grundsätzlich äußern sich Burnout-Erkrankungen in drei unterschiedlichen Beschwerdebereichen.

  1. Erschöpfung: Schon relativ früh fühlst du dich niedergeschlagen, müde und ohne Energie. Du stumpfst ab und erschöpfst emotional. Hinzu kommt, dass dein Körper ebenfalls schlapp macht, was sich in Schmerzen und Problemen mit dem Verdauungstrakt bemerkbar macht.
  2. Verminderte Leistungsfähigkeit: Du kannst nicht mehr so gut arbeiten wie früher. Du schaffst es einfach nicht mehr deine gewohnte Leistung abzurufen. Du konzentrierst dich nicht so gut, bist lustlos und empfindest immer mehr Aspekte bei deiner Arbeit oder deinem Privatleben als störend und negativ. Außerdem kannst du dich kaum noch für irgendetwas motivieren.
  3. Entfremdung von Tätigkeiten: Die Tätigkeiten, die den Burnout bei dir auslösen, empfindest du als belastend und frustrierend. Du distanzierst dich emotional davon und stumpfst ab.
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Die genannten Symptome können sich bereits relativ früh in abgeschwächter Form einstellen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich und deinen Körper genau beobachtest, um schnell genug reagieren zu können. Falls du bereits bestimmte Anzeichen feststellst, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, solltest du unbedingt vorbeugen. Dabei können dir die folgenden Tipps behilflich sein.

Richtiger Umgang mit Stress

Stress, egal woher er kommt, kann eine der Hauptursachen für eine Burnout-Erkrankung sein. Ein gesunder Umgang mit Stress kann dir helfen entspannt zu bleiben. Versuche eine innere Ruhe aufzubauen. Das funktioniert beispielsweise mit Achtsamkeitsübungen.

Dazu zählt beispielsweise Meditation oder Yoga. Wenn du dich in Achtsamkeit übst, gehst du ruhiger durch den Tag und läufst weniger Gefahr unter Stress und störenden Gedanken zu leiden.

Insgesamt hilft dir ein gesunder Lebensstil mit einer guten Ernährung, regelmäßigen Pausen für dich, genug Schlaf und ausreichend Bewegung. Damit du besser zur Ruhe kommst und zur Steigerung deines allgemeinen Wohlbefindens, kannst du zusätzlich CBD-Öl anwenden. Es kann beruhigend wirken und dich entspannen.

Pause von der digitalen Welt

Die Welt wird immer digitaler. Du bist zu jeder Zeit und an jedem Ort erreichbar. Das kann ebenfalls für Stress sorgen. Wie wäre es also, wenn du dein Smartphone, dein Tablet und deinen Computer einfach mal für ein paar Stunden ausschaltest?

Beschäftige dich für ein paar Stunden in der analogen Welt. Gehe spazieren, lies ein Buch oder unternimm etwas mit anderen Menschen. Du wirst erstaunt sein, was selbst eine kurze digitale Entgiftung mit dir anstellen kann.

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Work-Life-Balance einhalten

Wenn du zu viel arbeitest, dann kommt dein Privatleben zu kurz. Das bietet dir jedoch den Ausgleich, den du benötigst, um bei der Arbeit leistungsfähig zu sein. Wenn dir auffällt, dass du zu viel arbeitest, ständig Überstunden machst und dein Urlaubskonto ebenfalls überquillt, dann solltest du dir ein bisschen mehr Zeit für dein Privatleben einräumen.

Eine gesunde Work-Life-Balance bringt dir Zeit für dich, in der du nicht an die Arbeit denkst. Das bedeutet natürlich weniger Stress und Ruhe für dich. Es ist Zeit, die du mit Freunden, Familie oder als Paar verbringen kannst.

Falls du noch zu viele Urlaubstage übrig hast, dann fahre weg und schaffe dir eine räumliche Trennung von deiner gewohnten Umgebung. Dadurch kannst du von Stress und störenden Gedanken ebenfalls Abstand nehmen. Am Ende bringt es deinem Arbeitgeber mehr, wenn dein Privat- und Berufsleben ausgeglichener sind.

Freizeitstress vermeiden

Stress im Job in Kombination mit Freizeitstress – das kann eine gefährliche Mischung sein. Wenn du zu viele Verpflichtungen nach der Arbeit hast, kann das den Stress nur noch vervielfachen und sollte unbedingt vermieden werden.

Von der Arbeit zurückziehen

Ein Rückzug aus der Arbeit ist ebenfalls eine Möglichkeit, um Stress zu reduzieren. Du hast beispielsweise die Option in Teilzeit zu arbeiten. Am besten kann dir hier aber dein Arbeitgeber weiterhelfen, um mit dir alle wichtigen Details zu besprechen.

Sollte das alles keine Möglichkeit für dich sein, hilft dir vielleicht ein Jobwechsel. Es bedeutet einen Neustart für dich und stellt die ultimative Veränderung deiner Situation. Dabei solltest du jedoch wählerisch sein, um nicht erneut in ein stressiges Arbeitsumfeld zu geraten.

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