Disziplin lernen

Wir Männer kennen die Situation nur allzu gut. Man(n) hat sich geschworen, seine Selbstdisziplin zu verbessern. Nach wenigen Wochen verfällt man wieder in alte Muster und ist gescheitert. Dabei hat alles so gut begonnen. Wir zeigen dir heute, wie du die Disziplin lernen kannst, die du so sehr aufbauen möchtest.

Die Problematik beim Disziplin lernen

Sobald das erste ambitionierte Ziel nicht erreicht wurde, verfällst du in eine Spirale von Selbstzweifeln. Das Training wird vernachlässigt und Termine werden nicht eingehalten. Dabei sagen sich viele: “Jetzt habe ich schon einen Punkt ausgelassen, dann macht es auch keinen Sinn mehr, die anderen Punkte anzugehen. Morgen starte ich dann richtig durch!”. Erfolg im Leben sieht anders aus.

Keine dieser Methoden hat sich tatsächlich bewährt. Du bist wieder da, wo du angefangen hast. Du beginnst wieder zu planen. Das nächste Mal soll es schließlich besser funktionieren und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Gibt es eine Möglichkeit, tatsächliche Änderungen vorzunehmen? Gewohnheiten zu etablieren, die langfristig sind und dir helfen, deine Ziele konkret zu erreichen? Wir wollen dir helfen und geben dir einige Konzepte und Strategien an die Hand, damit du richtig Disziplin lernen kannst und deine Aufgaben bewältigst.

Setz dir ein konkretes Ziel

Was möchtest du eigentlich genau erreichen? Wenn du Disziplin lernen willst, ist es unglaublich wichtig zu wissen, warum du diesen Weg überhaupt gehen willst. Es gibt sehr viele Bereiche, in denen du dich mit gesteigerter Disziplin verbessern kannst. Wahrscheinlich wirst du aber nicht alle erreichen können. Du musst dich für konkrete Punkte entscheiden.

Versuche deine Prioritäten aufzulisten. So erhältst du eine Präferenzordnung und du weißt genau, welches Ziel du als erstes angehen möchtest. Seine Prioritäten in einer ruhigen Minute aufzuschreiben ist allemal besser, als sich jeden Morgen seine To-do-Liste zurecht zu kritzeln. Wenn du die Richtung kennst, kannst du dir ein starkes Mantra aufbauen und behältst den richtigen Fokus.

10 Hilfreiche Methoden beim Disziplin lernen

Der Schritt vom Sofamuffel zum produktiven Menschen ist sehr groß und nicht einfach zu bewältigen. Aber mit diesen Tricks kannst du es schnell schaffen, produktiver zu werden und du wirst sehen, wie gut du deine Zeit eigentlich nutzen kannst!

To-Do-Listen

To-Do-Listen helfen zum einen, weil du nicht vergisst, was du noch alles erledigen musst, zum anderen kannst du sie an Orten platzieren, wo du sie nicht ignorieren kannst – am Kühlschrank zum Beispiel. Weiterhin fällt es dir wesentlich schwerer, die Aufgaben einfach zu ignorieren, da ein kleines Schuldgefühl aufkommt, wenn du all die noch nicht durchgestrichenen Aufgaben siehst.

Mach einen Zeitplan

Es gibt Menschen, die ihren gesamten Tag bis auf die Sekunde genau verplant haben. Das mag für viele Leute merkwürdig sein, doch eine Sache ist klar: diese Menschen bekommen ihre Aufgaben erledigt. Anfangs reicht es schon, eine Liste mit Aufgaben zu machen und diese an einem Tag abzuarbeiten, den du dir extra für diese Liste freigenommen hast.

Teile große Aufgaben auf

Damit große Aufgaben nicht so eine erschlagende Wirkung haben, hilft es enorm, sie in kleinere Schritte zu unterteilen und diese als einzelne Aufgaben zu bewältigen. Außerdem hast du so öfters ein Erfolgserlebnis, wenn du die einzelnen Aufgaben geschafft hast.

Morgenroutine

Eine Morgenroutine hilft extrem dabei, energiegeladen in den Tag zu starten. Also sorge dafür, dass schon die erste Stunde in deinem Tag zählt und du sie sinnvoll nutzt – zum Beispiel mit der Planung deines Tages oder einem kurzen aber effektivem Workout.

Ordne deine Aufgaben

Mit ordnen meinen wir, dass du entscheidest, was anspruchsvolle Aufgaben sind und welche du einfacher erledigen kannst. Erledige deine Aufgaben nach Schwierigkeit. Ob von leicht zu schwer oder umgekehrt ist dir überlassen.

Musik hören

Forschungen haben ergeben, dass es einen produktiver werden lässt, wenn man Musik hört. Mittlerweile erlauben jedoch viele Firmen, dass die Mitarbeiter während der Arbeit Musik hören dürfen. Musik ohne Text hilft übrigens noch besser.

Ablenkungen vermeiden

Plötzlich ist der Tag um und du fragst dich, wo die ganze Zeit hin ist. Am besten ist es für deine Konzentration, wenn du mögliche Ablenkungen wie Fernseher, Telefon oder Spielekonsole wegräumst oder den Stecker ziehst. Wenn du alles verstaut hast, gehst du nämlich nur an die Geräte, wenn du wirklich was mit ihnen machen möchtest.

Steck Geld rein!

Die meisten von uns haben keine unendlichen Geldquellen, was Geld für uns zu einem wichtigen Gut macht, auf das wir von Natur aus aufpassen. Sachen, in die wir Geld investieren, sind uns also wichtiger. Wenn du mehr Sport treiben möchtest, dann schließe eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio ab. Du wirst ins Studio gehen, da du sonst dein Geld verschwenden würdest.

Ziele setzen, mit Belohnung und Bestrafung

Setze dir Ziele und bestimme die Konsequenzen die folgen, solltest du dein Ziel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht erreicht haben. Bei diesem Tipp ist eine außenstehende Person sehr hilfreich, die kontrolliert, ob die aufgestellten Ziele erreicht wurden. Sich selbst zu bestrafen kann durchaus kompliziert sein, da das nicht wirklich in der Natur des Menschen liegt.

Lass es zur Gewohnheit werden!

Dieser Trick funktioniert von ganz alleine, wenn du einige Zeit mit den oberen Tricks gearbeitet hast und schon ein wenig produktiver geworden bist. Mit der Zeit wird das effektive Arbeiten immer unkomplizierter und du fängst an, dich schlecht zu fühlen, wenn du nichts Produktives getan hast.

Arbeite konstant an deiner Disziplin

Disziplin lernen

Nachdem man einen Schritt nach vorne gemacht hat, kann es passieren, dass man schnell zwei Schritte zurückmacht. Dabei ist Disziplin lernen wie Muskeltraining. Zu Beginn ist die Motivation noch extrem hoch. Wenn du deine Batterien schon in den ersten Tagen verbraucht hast, kommst du in den darauffolgenden Tagen zum Stillstand. Besser ist es, mit einer konstanten Geschwindigkeit an seine Ziele zu gehen.

Das tägliche Wiederholen ist entscheidend, um Disziplin zu lernen. Aus einer Tätigkeit muss Gewohnheit werden. Du solltest dich täglich mit deinem Ziel beschäftigen. Nur so ist es möglich, deine Komfortzone langfristig auszudehnen. Was heute dein Maximum ist, ist schon morgen dein Minimum. So gelangst du Schritt für Schritt zu deinem Ziel, ohne die Gefahr eines Rückfalls.



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Lege beim Disziplin lernen keinen Wert auf die Meinung anderer

Viele Pläne scheitern an dem eigenen Umfeld oder werden erst gar nicht in Angriff genommen. Wenn du auf die Zustimmung anderer wartest, tust du dir damit keinen Gefallen. Disziplin lernen bedeutet, dass du Zustimmung und Anerkennung in dir selber suchst.

Viele Menschen machen sich darüber Sorgen, was andere Leute über sie denken könnten. Falls du scheiterst, könnten Freunde und Verwandte sagen, dass sie es von Beginn an wussten, dass du es nicht schaffen wirst. Dieses Risiko musst du allerdings eingehen. Sobald du das Bedürfnis nach Rechtfertigung fallen lässt, wirst du frei sein und kannst an dem arbeiten, was dir wirklich wichtig ist.

Gehe Schritt für Schritt

Wenn du Disziplin lernen willst, solltest du dein Ziel in kleine Schritte einteilen. Dies kann helfen, den Druck und die Angst vor dem Versagen wegzunehmen. Sobald du den ersten Schritt gewagt hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass du auch den zweiten und den dritten machst.

Disziplin lernen bedeutet auch, Methoden zu lernen. Sag dir innerlich, dass du nur eine kleine Sache tun musst, um dein Ziel zu erreichen. Diese Technik ist sehr effektiv, denn manchmal ist der anfängliche Anstoß der schwierigste Teil. Mach dir keine Sorgen darum, wenn dein Schritt für andere klein wirkt. Der Schritt muss so klein sein, dass du zu ihm nicht Nein sagen kannst.

Deine Willenskraft ist begrenzt

Disziplin lernen

Eine Limitation, die nur schwer zu akzeptieren ist. Du besitzt nur eine begrenzte Kapazität an Willenskraft. Studien beweisen, dass die Willenskraft mit der Zeit nachlässt. Du solltest deine Willenskraft also nicht sinnlos verschwenden. Trotz hoher Disziplin kann es daher passieren, dass du einbrichst und deine Ziele verfehlst.

Der zentrale Punkt ist das richtige Timing. Nicht nur wichtig in Bezug auf Frauen, sondern auch bei der persönlichen Weiterentwicklung. Wenn du dir vornimmst, jeden Tag eine Runde um den Block zu laufen, solltest du dir deine Trainingskleidung bereits am Morgen zurechtlegen. Andernfalls ist die Verlockung zu groß, das Training sausen zu lassen und sich auf die Couch zu schmeißen. Besonders nach einem langen Arbeitstag. Es ist daher wichtig, die Aufgaben so früh wie möglich anzugehen.

Such dir einen Mentor

Ob du dir tatsächlich einen Coach organisierst, hängt von deiner Person und von deinen Zielen ab. Coaches sind Experten und können dir schnell ein ehrliches Feedback geben. Disziplin lernen kannst du aber auch von Personen aus deinem Alltag.

Jeder hat diese eine Person in seiner Umgebung. Eine Person, der anscheinend alles gelingt und keine Aufgabe zu groß ist. Prinzipiell solltest du dich bemühen, die Gewohnheiten solcher Menschen zu adaptieren und bestenfalls ihre Nähe zu suchen. Motivierende Menschen existieren aber nicht nur in deinem Bekanntenkreis. Es gibt zahlreiche Plattformen, auf denen du dich mit Gleichgesinnten kurzschließen kannst, um bestenfalls den ein oder anderen Tipp abzustauben.

Hab einen Plan B für den Fall der Fälle

Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass du eingebrochen bist und deine Disziplin nicht ausgereicht hat, solltest du immer einen Ausweichplan parat haben, um deinen Fall abzufedern. Wenn du Disziplin lernen willst, gehören Rückschläge nun einmal dazu. Es ist wichtig, einen totalen Absturz zu vermeiden. Dies gelingt mit geeigneten Strategien.

Du musst herausfinden, was der Grund für dein Rückschlag war. Mach dir an diesen Punkten noch einmal bewusst, warum du Disziplin ursprünglich lernen wolltest und welche Ziele du mit ihr erreichen willst.



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Betrüg dich beim Disziplin lernen nicht selbst

Es wird wahrscheinlich einen Moment geben, in dem du beschließt, dich selber zu bescheißen. Sich selbst zu betrügen ist besonders gefährlich, weil man sich die Niederlage oft nicht eingesteht. Wenn du dich beispielsweise verpflichtet hast, mit dem Rauchen aufzuhören, wird der Punkt kommen, an dem du trotzdem eine halbe Zigarette rauchst. Es ist ja nur eine Halbe. Bedeutet dieser Selbstbetrug, dass du keine Selbstdisziplin besitzt? Nein. Du solltest aber deine bisherige Strategie überdenken.

Vielleicht fehlt die Energie, am späten Abend noch einen Lauf zu absolvieren. Oder dir ist einfach langweilig. Du könntest dann versuchen, den Laufweg zu ändern oder dir einen Laufpartner suchen. Wichtig ist, dass du ehrlich zu dir selbst bist. Wenn es um den eigenen Fortschritt geht, ist es häufig schwer, ehrlich zu sich selbst zu sein. Aber genau das ist die Chance, einen tatsächlichen Fortschritt zu erreichen. Das hilft dir wirklich, wenn du Disziplin lernen willst.

Erwarte keine Wunder

Du willst Disziplin lernen und bist hochmotiviert. Das ist gut. Erwarte aber nicht, dass du als ein neuer Mensch wiedergeboren wirst. In der Regel braucht es 21 Tage, um die ersten wirklichen Erfolge bei einer Gewohnheit festzustellen. Das Gehirn muss sich transformieren. Um meisterliche Selbstdisziplin zu erlangen, benötigst du kontinuierliche Herausforderungen. Am besten ein Leben lang.

Selbst wenn du zu Beginn nur kleinere Veränderungen an dir bemerkst, kann dies im Laufe der Zeit eine Kettenreaktion auslösen. Du wirst dich stärker, selbstbewusster und männlicher fühlen. Bei dem Aufbau von Disziplin geht es nicht darum, sein altes Leben zu verwerfen. Es geht vor allem darum, die Entschlossenheit zu haben, standhaft zu bleiben und sich langfristig zu verbessern.

 

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