Heute feiert die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Chantal Paradies ihren Geburtstag und Ajouré gratuliert! Doch wer ist diese Frau eigentlich und was hat sie so berühmt gemacht, dass wir sie heute erwähnen?
Hollow Holds aka „Die Basis“
Wir kommen so langsam weg von den ganz allgemein gehaltenen Themen darüber, wieso wir Sport und vor allem funktionelles Training durchführen sollten und hin zu den spezifischen Übungen, die euch eurer Allround-Fitness ein Stück näherbringen werden. Allround-Fitness sagt euch noch nichts? Dann lest den vorherigen Artikel Werde zum Allrounder: Die zehn physischen Grundfertigkeiten.
Wir starten mit dem Training von Körpergewichtsübungen und zwar mit der Basisübung überhaupt: dem Hollow Hold. Dazu legt ihr euch mit dem Rücken flach auf den Boden und streckt die Beine aus, die Arme streckt ihr ebenfalls über den Kopf. Und jetzt ganz ausstrecken ;-) Die Zehen zeigen von euch weg, die Arme sind neben dem Kopf gestreckt! Jawoll, genau so. In der Regel könnt ihr jetzt spüren, dass sich eure Lendenwirbelsäule vom Boden abhebt. Genau das wollen wir vermeiden. Wir spannen unsere Bauchmuskulatur an und heben leicht Beine und Arme – natürlich bleiben die dabei aber gestreckt – und drücken somit unseren unteren Rücken auf den Boden. Da sollte jetzt nix mehr dazwischen passen. Voilà, der Hollow Hold!
Okay, setzt ab! Ziemlich anstrengend nicht wahr? Auch wenn Vibrationstraining in vielen Fitnessstudios zur Zeit total in ist – wenn ihr direkt nach ein paar Sekunden anfangt zu zittern wie Espenlaub, dann solltet ihr die Hollow Holds skalieren. Ihr könnt dazu in erster Progression die Arme mal gestreckt nach vorne neben euren Körper nehmen. So wird der Hebel schon mal geringer und die Übung etwas einfacher. Wenn das immer noch zu schwer ist, versucht einfach mal ein Bein etwas anzuwinkeln, statt beide gestreckt zu lassen. Auch das ist das gleiche Hebelprinzip. Achtet aber bitte darauf, dass ihr die Beine abwechselt, um die Bauchmuskulatur nicht einseitig zu belasten! Sollte auch das schon nach 5 Sekunden zum krassen Zittern führen, winkelt ihr bitte beide Beine um maximal 90 Grad an. Versucht euch dann von hier aus langsam während ihr die Übung haltet in eine etwas gestrecktere Position zu begeben, um euch stückchenweise aus dieser sogenannten „Tuck Position“ an den korrekten Hollow Hold ranzutasten.
Übt den Hollow Hold – es hat einen Grund, warum ich diese Übung zuerst vorstelle, denn sie ist die Basis für viele andere Bewegungen, wie zum Beispiel die Liegestütz, den Unterarmstütz, Kipping Pull-Ups etc. Und trainiert ganz besonders eure Körperspannung, die ihr in jeder einzelnen Turn- und Gewichthebeübung braucht, um euren Körper stabil und sicher zu bewegen.
Finish Strong,
euer Art
Foto: ©Artem Furman / Fotolia.com
Männerdüfte für den Winter 2013/14
Mit der Nase voran durch den kalten Winter
Kalt ist es geworden und Schnee fällt. Auch wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind, diese Männerdüfte vertreiben die Melancholie des Winters. Exotische Träume und exotische Düfte entführen in helle Weiten.
Was wurde eigentlich aus…: Don Johnson?
Happy Birthday Don Johnson!
Don Johnson, ein amerikanischer Schauspieler und Sänger, ist nicht nur für seine künstlerischen Leistungen, sondern auch für seine angeblich überdurchschnittliche Ausstattung bekannt.
Schlemmen ohne Reue zu Weihnachten
Unser kalorienarmes Festtagsmenü
Alle Jahre wieder trifft sich die Familie zu den Festtagen und es scheint über die gemeinsame Zeit unterm Weihnachtsbaum hinaus nur eine Sache wichtig zu sein: Vollgefressen und nahezu unbeweglich auf der Couch zu sitzen, die Füße hochzulegen und die besinnliche Ruhe zu genießen!
Werde zum Allrounder: Die zehn physischen Grundfertigkeiten
Power, Speed & Agility
Sport ist Sport. Hauptsache ich bewege mich in irgendeiner Form, richtig? Falsch! Das ist zwar durchaus die gängige Meinung in der Bevölkerung und wird auch gern von diversen Fitnesszeitschriften, die bis auf wenige Ausnahmen ohnehin mehr Werbung als Sinnvolles beinhalten, so postuliert, ist aber einfach falsch.
Klar, Hauptsache ihr bewegt euch in irgendeiner Form anstatt gar nix zu tun. Gar keine Frage, aber sinnvolles Bewegen, also richtiges Training, das ausgerichtet wird auf ein individuelles Ziel – das ist das Ding! Das rockt erst richtig! Und das Ziel des Trainings sollte es dabei sein, alle zehn physischen Grundfertigkeiten in geschmeidiger Balance auszubilden, um euch ein physisches Allround-Talent zu bieten. Nur wenn ihr willentlich Spezialisten werden wollt, beispielsweise weil ihr unbedingt Leistungs-Speerwerfer werden wollt, dann lohnt es sich, einige Fähigkeiten gezielt mehr auszubauen als die anderen.
Zu den phyischen Grundfertigkeiten gehören:
1.) Kardiovaskulärer Ausdauer (Cardiovascular endurance)
2.) Durchhaltevermögen/Ausdauer (Stamina)
3.) Kraft (Strength)
4.) Beweglichkeit (Flexibility)
5.) Explosivität (Power)
6.) Geschwindigkeit (Speed)
7.) Koordination (Coordination)
8.) Agilität (Flinkheit/Gewandheit, Agility)
9.) Präzision (Accuracy)
10.) Balance
Die Punkte 1 bis 5 könnt ihr durch Training verbessern, da hier eine organische Anpassungsreaktion abläuft. Beispielsweise steigert ihr eure Kraft durch Gewichtheben, denn dabei wächst der Muskel auf der Grundlage des Trainingsreizes in der darauffolgenden Ruhephase.
Die Punkte 6 bis 10 hingegen verbessert ihr durch Üben, denn hier passiert nichts Organisches, sondern euer zentrales Nervensystem verbessert sich in der Koordination und Ansteuerung spezifischer Muskelgruppen und Bewegungsmuster. Die Balance zum Beispiel, also die Platzierung und Kontrolle des Körperschwerpunktes abseits des Ankerpunktes eures Körpers wird nicht zu dickeren oder kräftigeren Muskeln führen, aber zu einem verbesserten Zusammenspiel der Muskelgruppen und der Kontrolle des Körpers.
Was wäre aber die oben trainierte Kraft ohne die geübte Balance? Stellt euch doch mal einen richtigen Muskelprotz vor, der aufgrund seiner immens trainierten Brustmuskulatur ständig nach vorne umfällt, weil er beim Laufen die Balance verliert. Ziemlich doof, oder?
Um das zu vermeiden, sollten wir ganzheitliche Trainingsansätze, wie zum Beispiel die Philosophie des CrossFit verfolgen. Hierbei trainieren wir alle zehn Ausprägungen in ausgewogenem Maß. Aber Vorsicht, auch hier gibt’s schwarze Schafe. Nur ein gutes CrossFit-Programm bildet alle Anteile aus. Die „Verblendeten“ konzentrieren sich leider oft auf die im Wettkampf sichtbaren Anteile dieser Trainingsform! Dabei bringt beispielsweise das Training mit dem Medizinball, wie wir es bei HEARTCORE Athletics durchführen, einen riesen Mehrgewinn an physischen und motorischen Fähigkeiten, die sich dann wieder auf das Gewichtheben und Turnen übertragen lassen. In diesem Fall gilt einfach wirklich: die Mischung macht’s!
Finish Strong,
euer Art
Foto: ©rangizzz / Fotolia.com
Der Lieferheld – Unverhofft kommt oft
David Wozniak (Vince Vaughn) ist Lieferwagenfahrer im väterlichen Fleischerei-Betrieb, hat eine hübsche Freundin Namens Emma (Cobie Smulders) und kämpft sich mehr schlecht als recht durch den Tag. Sein Problem: er bekommt einfach nichts auf die Reihe.
Finanzielle Probleme und Emma, die ihm offenbart schwanger zu sein, ihn aber für unfähig hält ein verantwortungsvoller Vater zu werden, machen es da nicht unbedingt leichter. Doch als wäre das nicht genug bekommt David von einer Klinik, an die er vor 20 Jahren eine beträchtliche Anzahl an Samenspenden verkauft hat, mitgeteilt, dass er, durch einen Fehler der Klinik, Vater von 533 Kindern ist und 142 davon ihn nun kennen lernen wollen.
Auf Nummer sicher
Dass Hollywood gerne erfolgreiche Drehbücher adaptiert und in amerikanischem Gewand wieder auf die Leinwand bringt ist allgemein bekannt. Wenn aber der selbe Regisseur auf dem Regiestuhl Platz nimmt, der auch die Vorlage drehte, ist das nicht ganz alltäglich. Bei „der Lieferheld“, der im Original „Starbuck“ heißt, passierte aber genau das.
Die selbe Geschichte, mit den fast gleichen Szenen, wird noch einmal auf die große Bühne gehoben. Dabei bekommt der Film den Hollywood typischen Anstrich, wird etwas cleaner und simpler und verzichtet auf Experimente.
Dennoch ist die Der Lieferheld nicht schlecht. Der Mix aus komödiantischen und ernsteren Momenten, die Moral und die gute Laune gehen gut Hand in Hand. Vince Vaughn spielt wie gewohnt sehr sympathisch, muss sich aber, im Gegensatz zu einigen seiner anderen Filmen, nicht komplett zum Affen machen und kann so der Figur auch etwas Ernsthaftes geben. Daneben kommt Chris Pratt, der Vaughns Anwalt und Freund Brett spielt, besonders gut zum Zug und hat einige tolle Szenen im Film.
Gute Neuauflage ohne Überraschungen
Ob dieser Film ganz großes Kino ist, mag man zu Recht bezweifeln. Aber eine unterhaltsame Geschichte, der das Hin und Her zwischen Komödie und ernsten Tön gelingt, ist er allemal. Wer Starbuck allerdings schon gesehen hat, kann den Lieferhelden getrost auslassen. Wer den leicht verdaulichen Hollywood-Stil und trotzdem eine Geschichte mit Inhalt mag die auch zum nachdenken anregt, der ist hier genau richtig.
Can A Song Save Your Life?
Foto top: Delivery Man (2013) Movie Poster, Dreamworks
Was wurde eigentlich aus…: Kim Basinger?
Kim Basinger wird 60. Jahre alt! Happy Birthday!
Heute feiern wir den Geburtstag eines weiteren Hollywood-Stars, denn Kim Basinger erblickte auf den Tag genau vor 60 Jahren in Athens, Georgia, das Licht der Welt.
Mobility vs. Stretching: Wo ist der Unterschied?
Wir wissen alle, dass wir an unserer Beweglichkeit arbeiten sollten, um die vollen Bewegungsumfänge nutzen zu können. Aber ständig lesen wir von Mobility-Training, aber kaum einer weiß, dass das nicht gleichzusetzen ist mit Stretching.
Unter Stretching verstehen wir in der Regel das statische Dehnen, bei dem eine bestimmte – meist sehr unangenehme – Position eingenommen wird, die dann für einen scheinbar nie enden wollenden Zeitraum gehalten wird. Aua, das tut weh, ist unangenehm, langweilig und baut keine Muskulatur auf – ich bin ein Kerl, ich brauch so einen Quatsch nicht! Beweglichkeit ist was für die Mädels… *hust* – sag das mal Jean Claude Van-Damme. Wir sprechen dann nach eurem Date weiter.
Weshalb Mobility und Stretching nicht nur etwas für Frauen ist
Spaß beiseite. Stretching ist wirklich unangenehm, aber sinnvoll, oder? Nun ja, beim Stretching haben wir ein großes Problem: Es spricht in erster Linie die Muskulatur an. Klingt jetzt erst einmal komisch. Wieso sollte das ein Problem sein? Wir wollen ja unsere „verkürzte“ Muskulatur ansprechen, oder? Nein. Zunächst einmal sind Muskeln elastisch, das heißt, ihr könnt sie euch, stark vereinfacht, wie ein Gummiband vorstellen, das ihr in die Länge zieht und das dann wieder in seinen Ausgangszustand zurückgeht.
Klar, es ist nach einer Weile nicht mehr ganz der gleiche Zustand, sondern das Gummi wird etwas länger, aber das dauert leider sehr lange. An Ursprung und Ansatz der Muskulatur, was meist bei den entsprechenden Gelenken liegt, die durch den jeweiligen Muskel bewegt werden, schützen Bänder und Kapseln die Muskulatur. Und die sind nicht elastisch. Genau so wenig wie unsere Faszien. Faszien sind grob gesagt Bindegewebe, das unsere Muskeln schützt. Ihr kennt das von Geflügel. Wenn ihr dies aus der Packung nehmt, ist oft so eine dünne weiße Schicht noch auf dem Fleisch. Das sind die übrig gebliebenen Faszien des Huhns. Wir müssen eben diese unelastischen Teile des Körpers bearbeiten, um wirklich die volle Range of Motion (ROM) einnehmen zu können und den Haltungsschäden, die wir uns durch unsere alltäglichen Fehlhaltungen an Schreibtisch, Auto und Bürositz, eingehandelt haben.
Das funktioniert wiederum nicht mit Stretching, sondern Mobility Training, bei dem wir versuchen, in dynamischer Art und Weise die schwierigen Positionen einzunehmen. „Difficulty describes the need“, sag ich immer. Du kannst nicht in einen tiefen Squat kommen, ohne dass sich deine Fersen heben? Dann übe Squats. Gerade Übungen mit externem Gewicht oder mit einem Strength Band eignen sich dazu, an der Beweglichkeit zu arbeiten. Vor allem die Strength Bands sind super, denn sie ziehen, richtig eingesetzt, erst einmal eure Extremität in die für sie vorgesehene Position, aus der sie aufgrund der Fehlhaltungen rausgerutscht sind, bevor wir dann in die Bewegung reinarbeiten.
Du kommst aber mit den Händen hinter dem Rücken zusammen? Mit gestreckten Beinen kannst du die Handflächen auf dem Boden ablegen? Alles kein Problem? Dann „use it or loose it“, wie Ido Portal immer predigt. Wer rastet der rostet.
Foto: ©Bullet74 / Fotolia.com
Captain Phillips – Großes Kino mal ganz anders
Im April 2009 droht ein amerikanisches Frachtschiff, in internationalen Gewässern vor der Küste von Somalia, von somalischen Piraten geentert zu werden. Der Kapitän, Richard Phillips (Tom Hanks), handelt geistesgegenwärtig und versucht das Beste aus der Situation zu machen, um seine Besatzung nicht zu gefährden. Doch die Piraten lassen sich nicht aufhalten und bringen das Schiff in ihre Gewalt. Der Großteil der Crew kann sich zwar im Schiff verstecken, doch können die Piraten so lange hingehalten werden bis Rettung kommt?

