Ajoure Blog Seite 278

PHILIPP PLEIN Men’s Fall/Winter 2014 Show

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PHILIPP PLEIN zeigt in Mailand wie man gekonnt Liebe und Ästhetik in den wilden Westen bringt und wieder zurück in die Leidenschaft holt. Die Inszenierung mit seiner Saloon Show in seiner Herbst / Winter 2014/2015 Herrenkollektion ist schlicht und ergreifend atemberaubend.

Die Show beginnt und zwei Reiter kommen mit ihren Pferden auf den Catwalk. Ein Duell, ein Kampf und sie ringen im Kreis. Die Schüsse ihrer Pistolen leiten die Eröffnung der Show ein. Es erschallt Ennio Morricone mit II buono, il brutto, il Cattivo und die Reiter ziehen mit dem Start der Lichtshow von der Bühne. Das ist Gänsehaut pur und die Gäste sind sichtlich erstarrt vor Bewunderung!

Das erste Model kommt durch die Saloon Tür auf den Catwalk und präsentiert das erste Outfit von PHILIPP PLEIN.

Im Hintergrund rappt Live auf der Bühne keine andere als Raee’n Wahya von Angel Haze und die Bässe dröhnen in die Show.
Wir sehen ganz nach PHILIPP PLEIN Manier viel Leder und Totenköpfe. Eine irre Show mit großen Hüten im Cowboy Look und dazu passende Accessoires.
PLEIN kombiniert seine überwiegend schwarze Couture mit rot-schwarzen Stoff-Oberteilen. Dazu immer eine ganz klare Linie an Ketten und Gürtelschnallen.
Jedes mal wenn die Saloon Tür aufknallt kommt eine neues Wow Outfit.
PHILIPP PLEIN zeigt gekonnt, wie man Design mit Streetwear wunderbar mischt und gekonnt kombinieren kann.
Nicht zu vergessen sind die wirklich schönen und männlichen Taschen. Gestepptes Leder bis hin zu klaren Linien kommt eine Tasche nach der anderen zum Vorschein.

Diese Fall/Winter 2014 Kollektion ist in jedem Fall ein richtiger Hingucker.
Ganz schwer ins Gewicht fallen natürlich seine Jacken und Mäntel, die immer wieder mit Fell, viel Nieten und natürlich seinem Logo-Design besetzt sind.

Den Ausgang macht nochmal Raee’n Wahya mit ihrem Live Akt und dazu eine großartig inszenierte Show. Cowboys prügeln sich vor dem Saloon und Angel Haze rappt „A Tribe Called Red“.

Alle Models kommen nochmal aus der Saloon Tür und alle sind mächtig beeindruckt.

Vielen Dank PHILIPP PLEIN

Das gehört zum guten Ton

Sechs Kopfhörer von Philips im Vergleichstest

Philips, das ist für mich eine Marke, die Fernseher, Rasierer, Bügeleisen, Kaffeemaschinen, und LED Lampen, die man mit dem iPhone steuern kann, verkauft. Aber guten Sound habe ich bisher immer bei den üblichen Verdächtigen, meist deutschen Traditionsunternehmen, wie Beyerdynamic oder Sennheiser gesucht. Daher ging ich etwas skeptisch in den Test. Gute Kopfhörer von Philipps, natürlicher und satter Sound, ausgewogene Bässe, filigrane Höhen. Alles Augenwischerei aus der Marketing Abteilung?

Kommen wir erst einmal zu den Testkandidaten:

Philips hat vor kurzem eine komplette Produktpalette an Kopfhörern neu aufgelegt. Die Lifestyle Sparte heißt CitiScape. Bei vielen verschiedenen Farben und Modelle findet jeder schnell seinen passenden Kopfhörer als Modeaccessoire. Für die audiophilen Liebhaber gibt es darüber noch die Fidelio Serie, die durch hohe Verarbeitungsqualität, technische Highlights und besonders hochwertigen Klang bestechen soll.
 

Der Testaufbau:

Bei einem Lifestyle Produkt sollte der Nutzen im Vordergrund stehen. Uns interessiert also: Wie klingen die neuen Kopfhörer und rechtfertigt das den Preis? Getestet werden Klang, Detailwiedergabe, Ergonomie, Aussehen, Ausstattung und Verarbeitungsqualität.

Für den Test höre ich mir in ruhiger Umgebung Songs aus verschiedensten Genres an: Pop, Rock, House, Techno, Akustik, Singer / Songwriter und Klassische Musik. Insgesamt eine Auswahl an Lieblingssongs, die sich über die letzten Jahre so angesammelt haben und die ich alle sehr gut kenne. Darunter all time Favourites, wie Hotel California von den Eagles in der Live Version, chillige House Sounds von Marek Hemmann, bis hin zu aktuellen Charts.

Alle Kopfhörer wurden zunächst am iPhone getestet, da die größte Zielgruppe überwiegend mit Mobilgeräten Musik abspielt. An einer guten Vorstufe oder Soundkarte kann man allerdings nochmal deutlich mehr aus den Kopfhörern herausholen, was Pegel und Detailwiedergabe angeht.
 

Hier die Kopfhörer im direkten Vergleich:

Philips O’Neill „Stretch“
+ sehr angenehme Passform
+ ohrumschließend, gute Außengeräusch-Dämmung
+ insgesamt sehr guter Klang, wenn auch sehr basslastig
+ iPhone / iPod Steuerung
– Bass ist zu sehr im Vordergrund
– Materialanmutung könnte besser sein
– Kabel nicht abnehmbar (trennbar, aber kurzes Kabel sitzt fest im Gehäuse)

Philips CitiScape „Down Town“
+ sehr angenehmer Sitz (riesige, weiche Polster)
+ gute Außengeräusch-Dämmung
+ stylisch, Jeans Look am Bügel
+ sehr gute Ergonomie, Ohrmuscheln sehr flexibel aufgehängt
+ Flachkabel für weniger Kabelsalat
+ gute Bässe & Höhen, insgesamt sehr ausgewogen
+ iPhone / iPod Steuerung
– Mitten gehen leicht unter
– Kabel nicht abnehmbar

Philips CitiScape „Foldie“
+ Sitzt angenehm auf dem Kopf, leicht, klappbar
+ Ohraufliegend, nicht umschließend
+ Bässe sind für die Größe okay, allerdings etwas flach insgesamt
+ Tiefe Bässe wahrnehmbar, aber nicht zu aufdringlich
+ Kabel ist abnehmbar
+ allgemein guter Klang für unterwegs
– Höhen sind etwas spitz
– Mitten gehen leicht unter
– Ohrmuscheln nicht drehbar

Philips CitiScape 2 (Retro Look)
+ Sitzt angenehm und leicht auf dem Kopf
+ Ohraufliegend, nicht umschließend
+ Für die Größe sind die Bässe okay, auch tiefe Töne werden wiedergegeben
+ abnehmbares Kabel
+ guter Klang als „immer dabei“ Kopfhörer
– die Höhen sind recht aufdringlich, die Mitten gehen unter
– Ohrmuscheln nicht drehbar
– Ohrmuscheln lassen sich nicht weit ausziehen

Philips Fidelio M1
+ guter Tragekomfort, ohraufliegend, keine Ermüdung bei langem Hören
+ hochwertige Verarbeitung (Leder & Aluminium), solides Gewicht
+ sehr gute Ergonomie
+ Kabel Abnehmbar (allerdings nicht an der Ohrmuschel)
+ iPhone / iPod Steuerung
+ gute aktive Außengeräusch-Dämmung
+ sehr guter allgemeiner Klang, sehr ausgewogen
+ gute Stimmwiedergabe & Höhen, satte und tiefe Bässe
+ löst selbst feine Details räumlich gut auf
– verrutscht leicht auf dem Ohr
– braucht leistungsstarke Abspielgeräte (am iPhone recht leise)

Philips Fidelio M1WT
– wie M1, nur mit Bluetooth

Fazit:

Nach mehreren Stunden Hörvergnügen muss ich sagen, ich bin mehr als positiv überrascht! Die Konkurrenz kann sich gegen einige Produkte von Philips warm anziehen! Gerade der M1 hat es mir angetan. So viel Kopfhörer für so wenig Geld bekommt man selten. Die Lifestyle Serie CitiScape sieht nicht nur frisch und modern aus, sondern man bekommt auch richtig was auf die Ohren!
 

Foto top: Philips Kopfhörer Modell SHL3105WT

Sixpack in 2 Wochen!!!

„Sixpack in 2 Wochen“ – „Fett weg – mit dieser Übung schmelzen die Pfunde“ – „In 8 Wochen zum Traumkörper“

Ihr kennt diese Titel diverser Zeitschriften. Und mal ehrlich: Wer hat sie sich noch nicht wegen eines dieser Themen gekauft? Funktioniert also offenbar, richtig? Schon, aber nur aus Sicht der Verleger. Bei AJOOURE´ Men und HEARTCORE Athletics gibt’s nur die bittere Wahrheit! Und die ist: vergesst den Kram da oben! Sixpacks auf die Schnelle gibt’s nur an der Tanke oder im Supermarkt. Der wie in Stein gemeißelte Bauch hingegen braucht lange um sich zu entwickeln und erfordert enorm viel Disziplin und Arbeit. Manchmal kommt Qualität eben doch von Qual!

Wenn du dir die oben angesprochenen Heftchen mal anschaust und vor allem die dazugehörigen „Traumkörper“-Artikel, dann steht überall dasselbe drin: Macht Crunches, um ein Sixpack zu bekommen. Tja, schade nur, dass die Bauchmuskulatur eine Stützmuskulatur ist. Und genau deswegen sollte sie auch hauptsächlich so trainiert werden. Planks, Stützvarianten, Suspension Training und das Training mit freien Gewichten bei ordentlicher, gerader Körperhaltung und entsprechender Körperspannung führen zu einer starken Körpermitte und damit zum Erfolg. Die Kombination mit dynamischen Übungen, wie Toes to Bar (hängendes Fußheben), Knees to Chest (Knieheben) oder sogar statisch-dynamischen Versionen wie dem Hollow Rock bringen dich dahin, wo du hinwillst – aber eben nicht in 2,3 oder 4 Wochen.

Es kommt nicht nur auf das Training deiner Bauchmuskulatur an. Wer im Workout die Beine auslässt, sieht nicht nur bescheuert aus, wenn er auf dünnen Zahnstochern durch die Gegend eiert, sondern wird auch kaum eine Chance haben, ein funktionelles und gut aussehendes Sixpack zu erreichen. Die Beinmuskulatur ist die größte Muskelgruppe im Körper und ihr Training hat einen anabolen Effekt auf den gesamten Körper und schraubt den Kalorienverbrauch mächtig nach oben. So können, natürlich nur in Verbindung mit einer sinnvollen Ernährungsform, die kleinen Waschbrett-Teilchen langsam aber sicher freigesetzt werden.

Wie du siehst kann ein „Traumkörper“ nicht in so kurzer Zeit erreicht werden. Manche Zeitschriften postulieren das dennoch gerne weiter, um die Verkaufszahlen nach oben zu schrauben und verbreiten somit manchmal sogar sinnlose Übungen. Aber eine Grundregel des funktionellen Trainings, nämlich „Form follows function!“ können sie trotzdem nie außer Kraft setzen – und das heißt: es ist und bleibt so, dass eine saubere und stabile Ausführung funktioneller Bewegungen dich auch zu deinem Ziel „Beach Body“ bringen – ob du willst oder nicht!

Finish Strong,
euer Art

 

Foto top: clipdealer.com

12 years a slave: Kritik zum sensationellen Drama

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Als Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) zu sich kommt, muss er feststellen, dass er in Ketten gelegt und in einem düsteren Loch gefangen gehalten wird. Der Familienvater und ehrliche Bürger ist in die Fänge von Sklavenhändlern geraten, die ihn aus dem friedlichen Norden in den Süden Amerikas verschleppen wollen, um ihn für gutes Geld an Plantagenbesitzer zu verkaufen. Da er keinerlei Papiere mehr bei sich hat, kann er niemandem beweisen, dass er eigentlich ein freier Mann ist. 12 Jahre voller Entbehrung, Leiden und Gewalt beginnen für Solomon.

Was wurde eigentlich aus Shakira?

Denken wir an Shakira, so fällt uns zunächst einmal ihr absolut perfekter Hüftschwung ein – kombiniert mit einer wunderbaren Stimme, ist sie aus der Musikbranche heute nicht mehr wegzudenken. Doch wie begann ihre Karriere und was macht sie eigentlich heute? Ihren jetzigen Geburtstag, an dem sie übrigens 37 Jahre alt wird, nehmen wir zum Anlass, euch die kolumbianische Pop-Rock-Sängerin mal genauer vorzustellen.

„Ey Mädels, unser Schwarzer hat den Längsten!“

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Lothar Matthäus ist der unübertroffene Sprücheklopfer der Fussballwelt. Wir sagen: Weiter so!

Wer könnte die Bundesliga mit mehr Humor eröffnen, als Lothar Matthäus.

Nicht mein Tag – Filmkritik & Trailer

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Das Leben von Till Reiners (Axel Stein) ist das, was man als unspektakulär und durchschnittlich bezeichnen würde. Frau, Kind, Haus und Angestellter bei einer Bank. Tag ein Tag aus der selbe Trott. Der Rocker von einst ist verschwunden und der gelangweilte Familienvater und Angestellte geblieben.

Was wurde eigentlich aus…: Jenson Button?

Schnell, schneller, Jenson Button!

Der britische Automobilrennfahrer wird heute 34 Jahre alt und kann bereits auf eine beachtliche und steile Karriere zurückblicken.

Über den Wolken – wie Flugangst das Urlaubsvergnügen zum Horrortrip werden lässt

Flugangst: Horror über den Wolken

Bereits Tage vorher wachen Betroffene mit einem mulmigen Gefühl im Bauch auf und der Gang ins Flugzeug gleicht bei ihnen gefühlt dem Führen zur Schlachtbank- Flugangst, auch Aviophobie genannt, ist eine Angstform, die nicht angeboren ist, sondern aus dem Nichts heraus entstehen kann und mit der Klaustrophobie verwandt ist. Das Gefühl gelähmt zu sein, verbunden mit nassen Händen und Herzrasen, flacher Atmung, sowie Schwindel und Übelkeit versprechen diesen Menschen alles andere als einen Höhenflug in den siebten Himmel. Während sich 20% aller Leute im Flugzeug generell ein wenig unwohl fühlen oder beim Start in ihre Armlehnen krallen, egal wie liebevoll sich das Bordpersonal auch um uns kümmert, so leiden 15% der Deutschen an echter Flugangst!

Ursachen und Auslöser
Nicht alle haben Angst vor einem echten Absturz oder technischem Versagen, auch der Kontrollverlust an sich oder Höhenangst spielen eine entscheidende Rolle. Laut einer Studie aus dem Jahre 2007 zu diesem Thema, lassen sich die Angstpatienten in drei verschiedene Kategorien einteilen, wobei 63% von ihnen interessanterweise schon einmal zuvor in der Luft unterwegs gewesen sind. Bei ihnen trat die Angst dann ganz plötzlich und unerwartet auf, was sich die Menschen selbst nicht erklären können. Andere, nämlich insgesamt 22,9% entwickeln die Phobie aufgrund einer schlechten Erfahrung, die meist auch nur subjektiv als schlimm wahrgenommen wurde (zum Beispiel Turbulenzen). Die übrigen Flugvermeider sind Leute, die noch nie geflogen sind und aufgrund dessen einfach nur Angst vor dem „ersten Mal“ haben.

Auffällig ist, dass Männer häufiger betroffen sind als Frauen, was eventuell mit dem damit einhergehenden Kontrollverlust zusammenhängt- denn bekanntlich gibt unser starkes Geschlecht nur sehr ungern seine Macht ab, was ihnen aber meistens erst nach einigen angstfrei absolvierten Flügen aufzufallen scheint. Frauen entwickeln diese Phobie oft bereits nach dem ersten Abheben, sind aber insgesamt auch weniger zahlreich betroffen. Obwohl 78% der unter Aviophobie Leidenden genau wissen, dass ihre Ängste unbegründet und übertrieben sind, können sie einfach nicht aus ihrer Haut. Doch was kann man tun, um wieder Freude am Verreisen zu haben?

Therapien und andere Hilfsmittel
Niemandem ist geholfen, wenn man ihm Statistiken vorliest oder erzählt, dass ein Flug den Zahlen nach um einiges sicher als eine Autofahrt ist. Auch das Händchenhalten einer geliebten Person währenddessen tröstet nur sehr begrenzt, denn in diesem Moment ist in den Gedanken dieser Menschen nur noch Platz für ihre Unsicherheit. Helfen kann wie auch bei anderen Phobien nur die direkte Konfrontation mit dem Leiden, denn dadurch stellt man nach dem gefühlten Höllentrip voller vermeintlicher Gefahren fest: Man hat es überlebt! Das Gehirn merkt sich dieses Ereignis und überlagert die Angst durch solch positive Erfahrungen.

Die beiden größten deutschen Fluggesellschaften (Lufthansa und Air Berlin) bieten mittlerweile zweitägige Seminare an, in denen sie alles dafür tun, um ihre ehemaligen Kunden mit Aufklärung über psychologische Hintergründe und technischen Fakten zurückzugewinnen. Neben einer konkreten Anleitung zum Überwinden der Angst durch Entspannungstechniken und der Veränderung der bisherigen Wahrnehmung, wird man auch mit dem „Hassobjekt“ Flugzeug an sich konfrontiert. In einem Simulator können die Teilnehmer sämtliche Mythen und in ihrem Kopf entstandene Fehlinformationen über das Fliegen berichtigen und der gesamte Flugablauf inklusive der begleitenden Geräusche wird hierbei von einem Piloten genau erläutert. Die Kosten von ungefähr 800 Euro klingen zunächst einmal sehr viel, allerdings ist im Preis auch ein vom Psychologen begleiteter Flug inklusive, der die letzten Zweifel direkt vor Ort beseitigen soll.

Natürlich kann man seine Angst auch medikamentös betäuben, allerdings ist eine Konfrontationstherapie natürlich viel nachhaltiger und bekämpft die Ursache, anstatt das Problem nur zu überlagern. Gerade für Vielflieger macht also eine psychologische Auseinandersetzung mit dem Thema Sinn. Für alle, die ihr Vertrauen lieber in die Pharmaindustrie setzen wollen, gibt es eine bunte Vielfalt an verschreibungspflichtigen oder auch rezeptfreien Pillen, von denen wir euch an dieser Stelle allerdings keine empfehlen möchten- die Wirkungen sind individuell einfach zu verschieden.

Das wichtigste ist, sich seiner Angst zu stellen- auch wenn dieser Schritt jede Menge Überwindung kostet, so wird man doch im nachhinein mehr als zufrieden mit sich selber sein, die zukünftigen Urlaube nicht mehr nur in der unmittelbaren Umgebung machen zu müssen, sondern einem wieder die ganze Welt offen steht!

Foto:© lassedesignen-Fotolia.com

3 Gründe gegen die Paleo-Ernährung

Weshalb Paleo vielleicht doch nicht das Non-Plus-Ultra ist

Im letzten Artikel haben wir begonnen, uns mit der Ernährungsform Paleo und ihren positiven Seiten zu beschäftigen. Denn wie wir alle wissen: „Abs are made in the kitchen not in the gym“. Und wir bei der AJOURE´ Men setzen nicht nur auf ein funktionelles Sportpaket, sondern auf das funktionelle Gesamtpaket. Dazu gehört eben auch die gesunde Ernährung und die Auseinandersetzung mit den positiven und negativen Aspekten der jeweiligen Philosophien. Was also spricht gegen die Steinzeiternährung?

1)
Es gibt keine einheitliche „Steinzeiternährung“. Es ist ja nicht so, dass alle Fred Feuersteins dieser Welt auf einem Fleck lebten – auch hier gab es also regionale, klimatische und geografische Unterschiede, die sich natürlich in der Ernährungsweise widerspiegeln mussten.

2)
Wir wissen eigentlich gar nicht so genau, was unsere Vorfahren gegessen haben. Wir waren ja schließlich nicht dabei, und Aufzeichnungen aus dieser Zeit reduzieren sich leider auf Höhlenmalereien. Fred hätte ruhig mal einen Ernährungsblog schreiben können, da hätten wir’s heute leichter. Aber gut, so bleiben alle unsere Rückschlüsse zwangsläufig Theorien.

3)
Es ist durchaus möglich, dass sich das menschliche Verdauungssystem in den vergangenen 2,5 Mio. Jahren auch an die Verarbeitung von Getreide und Milch angepasst hat. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass nicht alle Menschen laktoseintolerant sind, obwohl wir als Säugetiere eigentlich nach dem Säuglingsalter nicht mehr zum Milchverzehr vorgesehen sind. Außerdem haben wir mittlerweile einen erhöhten Anteil an Amylase in unseren Körpern – das ist das Enzym zur Verarbeitung von Stärke.

Fazit:

Die Evolution interessiert sich nur für einen Grundsatz: Survival of the Fittest. Der Stärkste und am besten Angepasste gewinnt. Das ist in der Regel derjenige, der am meisten Nachwuchs in die Welt setzen konnte und diesen groß und stark bekam. Nicht ohne Grund hat die Landwirtshaft die Jäger und Sammler abgelöst, aber ob die Landwirtschaftler nach dem Kinderkriegen gesund bleiben bis ins hohe Alter, war und ist der Evolution egal.

Stärke, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milch können tatsächlich einen negativen Aspekt auf unsere Körper haben. Das muss aber jeder individuell ausprobieren, da jeder Körper verschieden ist. Im Grunde solltet ihr euch gesund und ausgewogen ernähren. Paleo ist dafür nur eine Möglichkeit, aber nicht zwingend DIE Möglichkeit.

Finish Strong,
euer Art

 

Foto: ©neillockhart / Fotolia.com