Ajoure Blog Seite 208

So machst du den Montag zum allerbesten Wochentag!

Geht es dir auch so, dass du dich unglaublich auf das Wochenende freust und du schon Sonntag einen Anfall bekommst, sobald du realisierst, dass bald Montag ist?

Jetzt musst du dich nicht gleich schlecht fühlen, da es vielen von uns so geht. Wichtig ist jetzt, dass du die Ursache findest und schnell was dagegen tust, damit dein Sonntag und dein gesamtes Leben in Zukunft wieder erträglicher werden.

Was du jetzt tun musst, ist rauszufinden, ob es dein Job ist, der dir Bauchschmerzen bereitet oder ob es nur der Montag an sich ist. Sollte es dein Job sein und du gehst nur des Geldes wegen zur Arbeit, dann musst du tief in dich gehen und darüber nachdenken, was dir im Leben Spaß macht. Etwas, das du schon immer gerne gemacht hast, wird dein Leben positiv verändern. Vielleicht ist es ein Hobby, das du zum Beruf machen kannst oder eine Leidenschaft, die schon immer in die brodelt. Finde es heraus…

Wenn dein Job aber eigentlich ganz fein ist und es nur der Montag ist, der dich nervt, dann haben wir für dich ein paar Tipps, um dies in Zukunft zu ändern.

Hier unsere Top 5, um den Montag besser und neu zu erleben:
 

# 1 – Das perfekte morgendliche Ritual

Als allererstes solltest du deinen nervigen Weckton abstellen. Inzwischen gibt es genügend Wecker, die sich mit deinem Smartphone verbinden lassen und dich mit deinem Lieblingssong wecken können. Gewöhne dir an direkt mit dem Weckton aufzustehen und döse nicht noch minutenlang herum. Hier besteht nämlich die Gefahr, dass du dir die Worst-Case-Szenarien vom Tag schon zusammenspinnst und dir diese schlechte Laune bereiten. Also mit dem Lieblingssong raus aus den Federn und dann direkt unter die Dusche für den perfekten Start in den Tag.
 

# 2 – Die To-Do

Wenn du am Sonntag Abend deine Montags-To-Do schon aufschreibst, dann verinnerlichst du deinem Unterbewusstsein, was am nächsten Tag ansteht. Du bist motiviert und weißt, wo du am besten startest, um alles organisiert und perfekt am Montag zu erledigen. Nichts ist am frühen Morgen schlimmer, als nicht zu wissen, wo man anfangen soll. Deswegen machst du dir in Zukunft eine MontagsTo-Do.
 

#3 – Eat That Frog

Schon Brian Tracy schreibt in seinem Buch, dass du die schwersten bzw. unangenehmsten Dinge, die an diesem Tag zu tun sind, als erstes erledigen solltest. Dann hast du es hinter dir und der Rest vom Tag fällt dir in Zukunft super leicht. Man ist wie losgelöst und die gute Laune ist vorprogrammiert.
 

# 4 – Kleider machen Leute

Egal, ob du im Home-Office arbeitest oder ob du zur Arbeit fährst, um mit deinen Kollegen zu arbeiten, du solltest jeden Tag gute und stylische Klamotten tragen. Es tut gut, wenn man auf seinen Look angesprochen wird und das wertet unterbewusst auch dein Selbstwertgefühl auf. Außerdem fühlst du dich selbst besser, wenn du top-gestylt bist und nicht in völlig langweiligen Klamotten umherläufst.
 

# 5 – Das Beste der Woche am Montag

Egal, was es ist und egal, was immer dir Freude bereitet, lege es auf den Montag! Ob am Feierabend oder unterm Tag im Office, plane es auf montags, damit du dich richtig darauf freuen kannst. Als Beispiel: der Zocker-Abend mit den Freunden oder die Lieblingsserie zuhause schauen. Sei kreativ und schaffe dir am Montag etwas, worauf du dich sonst eigentlich unter der Woche freust. Vielleicht ist es auch jeden Montag Abend die Massage oder die Lieblingsmuskelgruppe beim Sport… Lass dir was einfallen!
 

Gestalte deinen Montag neu und lerne, wie easy es ist, perfekt in die Woche bzw. in den Montag zu starten. Have Fun!

 

Immer schön positiv denken

Positive Gedanken: Wie sehr sie dein Leben verändern!

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Nerdjouré #Januar: Amazon Fire TV Stick hacken

Hacker Tipps vom Feinsten – alle komplett legal!

Der Amazon Firestick ist eine wunderbare Möglichkeit, um deinen Fernseher mit Smart-TV Eigenschaften auszustatten oder deinen schon vorhandenen Smart-TV aufzubessern. Abgesehen von den Serien und Filmen, die man über Netflix und Amazon Prime mit dem Firestick schauen kann, gibt es noch viele weitere, spannende Filme und Serien, die angeboten werden, doch diese kosten nochmal extra. Es gibt allerdings Wege, um diese Extra-Kosten zu umgehen. Wir zeigen dir eine Anleitung, mit der du in 5 Schritten deinen Firestick hacken kannst.

Amazon Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung (mit TV-Steuerungstasten) | HD-Streaminggerät
Die neueste Version unseres meistverkauften Streaming-Geräts – 50 % mehr Leistung im Vergleich zu Fire TV Stick (2019), für schnelles Streaming in Full HD. Beinhaltet eine Alexa-Sprachfernbedienung mit Tasten für An/Aus und Lautstärke.

Schritt 1 – Drittanbieter erlauben

Der erste Schritt in Richtung kostenlose Filme führt dich zu den Einstellungen des Firesticks. Dort kannst du unter dem Punkt:
System → Entwickleroptionen → Apps unbekannter Hersteller → die Installation von Apps von Drittanbietern erlauben.

Schritt 2 – Es File Explorer installieren

Nun musst du in das Hauptmenü des Firesticks gehen und den „Es File Explorer“ suchen. Diese App musst du nun installieren und öffnen. Dort gehst du dann auf „Favoriten“ und „Hinzufügen“. In den Pfad musst du folgenden Link eingeben: http://kodi.tv/download. Natürlich ohne den Punkt. Am besten gibst du bei dem Namen einfach Kodi ein. Nun kannst du Kodi unter deinen Favoriten in der File Explorer App finden. Einmal anklicken und du wirst auf die Downloadseite von Kodi weitergeleitet.

Schritt 3 – Kodi installieren

Du musst nun auf der Seite die ARM Datei für Android Geräte auswählen. Ein einmaliges Klicken wird hierfür nicht reichen. Bei uns hat es funktioniert, nachdem wir den Knopf sehr viele Male hintereinander gedrückt haben. Nachdem Kodi installiert wurde kannst du die App öffnen und hast somit deinen Fernseher zu einer Art Medien Center gemacht.

Es gibt viele weitere Add-ons für Kodi, die man sich herunterladen kann, doch viele von ihnen sind illegal. Wir von Ajouré unterstützen illegale Vorgänge nicht! Wir wollen lediglich zeigen, was du auf legalem Wege aus deinem Firestick herausholen kannst.

 

Fotos: traffic_analyzer / Getty Images; PR/Amazon

Street-Styles: Hier geht es #querbeet durch die Männermode-Welt

Nach stylish geht es jetzt querbeet weiter durch den Winter!

Wir haben die spannendsten, alternativen Looks zum Nachshoppen herausgesucht! Trotzdem bleiben die Outfits aber selber relativ entspannt. Extrem lockere Hosen und einen kleinen Touch Farbe – mal sehen welcher der Querbeet-Styles am ehesten zu dir passt.
 

 

 

 

 

Fotos: PR/Tracdelight/Zalando; Kirstin Sinclair / Getty Images

Assassin’s Creed – Filmkritik & Trailer

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Der zum Tode verurteilte Mörder Callum Lynch (Michael Fassbender) wacht nach seiner Hinrichtung erstaunlich lebendig in einem ihm unbekannten Labor auf. Dafür verantwortlich ist Abstergo Industries und das Projekt von Sophia Rikkin (Marion Cotillard), der leitenden Wissenschaftlerin, die auf der Suche nach dem Apfel aus dem Garten Eden ist, der den Samen der ersten Sünde enthalten soll. Mit dessen Hilfe verspricht Rikkin sich, die Menschheit von ihrer Gewaltbereitschaft heilen zu können.

Callum soll deshalb, denn er ist ein Nachfahre eines berühmten Assassinen, mit Hilfe der Animus getauften Hightechgerätschaft in die Erinnerungen seines Vorfahren eintauchen und herausfinden, wo sich das kostbare Kleinod befindet. Callum, der somit völlig unvorbereitet in die Sache hineinstolpert, fängt an, Stück für Stück dahinterzusteigen, was hier gerade passiert und welchen Platz er in diesem großen Ganzen einnimmt.

Doch Alan Rikkin (Jeremy Irons), Vater von Sophia, Direktor des Konzerns und hochrangiger Funktionär des Templerordens und seine Ordensbrüder und -schwestern hat andere Pläne mit dem wichtigen Apfel. Und so steht Callum bald vor der Frage, auf welcher Seite in diesem großangelegten Kampf, der bereits über viele Jahrhunderte geht, er steht.
 

 

Das Kultspiel auf der großen Leinwand

Seit Konsolen- und Computerspiele in fast allen Haushalten dieser Welt angekommen sind und Spiele einen gleichwertigen Stand zu Filmen aufgebaut haben, ist auch das Interesse der filmenden Branche daran merklich gestiegen. Wo einst noch die Helden aus den Kinos in meist mehr schlecht als recht umgesetzten Spieleadaptionen landeten und allenfalls die ganz großen Spielefiguren mal einen, oft recht grottigen, Leinwandauftritt bekamen, verschmelzen die Branchen heutzutage an einigen Punkten immer mehr.

Fast jedes größere Spiel wird in der Zwischenzeit in Betracht gezogen, um auf der großen Leinwand zu landen. Ein Spiel, das es nun nach dem X-ten Teil der Spielereihe geschafft hat, ist Assassin’s Creed.

Mit „Assassin’s Creed“ dem gleichnamigen Film bekommt der Zuschauer nun Teile aus dem Assassin’s Creed Universum in neuer Form präsentiert. Das Ganze dabei in beeindruckender Optik, die das durchaus schicke Spiel deutlich in den Schatten stellt. Mit tollen Kamerafahrten, Szenenbild, CGI und Kampfszenen muss sich der Streifen im aktuellen Kino nicht verstecken.

Auch der Cast ist hochwertig besetzt. Während es im Game noch der Spieler selbst ist, der den Hauptprotagonisten spielt, schlüpft hier kein geringerer als Michael Fassbender in die Doppelrolle. Ebenso sind mit Marion Cotillard, Jeremy Irons, Brendan Gleeson und Charlotte Rampling die wichtigsten Rollen hochkarätig gewählt.

Doch leider reicht ein guter Cast und schöne Optik nicht aus, um einen wirklich überragenden Film zu erschaffen. Dank der Komplexität und Verworrenheit der ganzen Geschichte rund um Animus, Assassinen, Templer, Zeitenwechsel und die Machenschaften hinter den Kulissen der Gruppierungen, kommt man – sofern man keines der Spiele gespielt hat – nicht immer gleich mit. Zudem werden so viele Dinge in den Topf geworfen, dass kaum Platz bleibt, auch nur etwas vom großartigen Potential der Darsteller auszuschöpfen. Eine reduzierte und fokusierte Auswahl hätte hier durchaus geholfen. Darüber hinaus wird die Handlung gerade gegen Ende hin auch noch stellenweise sehr unlogisch. Was unter Umständen auch der vorangeschrittenen Laufzeit geschuldet sein mag. So reicht es nicht ganz, um DAS nächste große Ding im Bereich der Videospieleverfilmungen zu werden.

 
Assassin's Creed Filmposter
Kinostart: 27. Dezember 2016

 

Fast ein Hit

„Assassin’s Creed“ ist dennoch ein interessanter Film in beeindruckenden Bildern, bei dem die Handlung aufgrund der komplexen Spielvorlage und dem Versuch, vieles unterbringen zu wollen, leider etwas zu verworren gerät. Als Fan der Spielereihe kann man aber trotzdem durchaus einen Blick riskieren.

Schau dir auch unsere Kritik zu Bastille Day an!

Bastille Day – Filmkritik & Trailer

 
Fotos: Fox Deutschland

Aller guten Dinge sind drei – TAGE WOCHENENDE!

„Arbeit ist der Umweg zu allen Genüssen“, so motivierte uns einst Regierungschef Willy Brandt. Heute rät die Wissenschaft allerdings diesen Weg etwas abzukürzen – der empfohlene Shortcut zum Genuss heißt „3-Tage-Wochenende“.

DREI – eine Super-Zahl, der fantastische Eigenschaften zugeschrieben werden.
Ob die Dreiheit der Götter, Cäsars Triumvirat, ein Triathlon oder eine Dreierkette – wir lieben die Zahl DREI schon ewig und noch drei Tage.

Somit verdient auch der Trend zum „3-Tage-Wochenende“ unseren Beifall, denn die Vorzüge dieses Konzepts erfüllen locker – und vor allem wissenschaftlich belegt – alle Erwartungen, die wir in die Macht der Zahl D-R-E-I setzen:

 

D – wie Diagnose:

„Freizeit für mehr Gesundheit – K.O. für Stress und Co.“
Eine Arbeitspause ist der beste Mentalcoach und eine längere Verschnaufpause trainiert und stärkt auch die körperlichen Kräfte zum erfolgreichen Wiederantritt in der Tretmühle des Jobs.

Mit ausreichender, mentaler und physischer Kraft werden Depressionen, Burnout oder Herzkrankheiten ins Out geknockt. Das K.O. für Stress und Co. lohnt sich auch in finanzieller Hinsicht. Als Gewinner gehen hier vor allem die Arbeitgeber hervor, denn die richtige Work-Life-Balance sorgt für einen langfristigen Rückgang der Krankenstände.
 

R – wie Ressourcen:

„Kraft für die Wirtschaft – Spielplan für mehr Elan“
Stelle dir vor, du bist der Trainer und siehst, dass einer in deiner Mannschaft völlig erschöpft ist. Du hast aber keine Möglichkeit den aktiven Spieler auszuwechseln. Die Regeln verlangen, dass er die ganze Spielzeit über auf dem Platz bleibt. Und du weißt so gut wie alle anderen – die Chancen auf Erfolg schwinden mit jeder Minute. Besser könnte es laufen, könnte der Trainer sein Regelwerk selbst bestimmen.

In dieser Hinsicht profilierte sich einst Will Kellog als weitblickender Meistercoach der Wirtschaft. Der Boss des bekannten Cerealienimperiums griff schon in den 30er Jahren auf die Möglichkeit zurück, ausgeruhte Ersatzspieler einzuwechseln – mit einer Verkürzung der Schichtarbeitszeit und einer zusätzlichen Schicht erreichte er bessere Resultate bei der Produktivität und holte außerdem viele Arbeitslose von der Bank.

Weniger Arbeitslosigkeit und mehr Freizeit bedeuten ja auch mehr Konsum – von Müsli, von Cornflakes, aber auch von anderen Konsumgütern. So konnte damals und könnte zukünftig ein Trainer mit Verstand und Visionen nicht nur seine eigene Mannschaft, sondern auch die Wirtschaft stärken.
 

E – wie Environment:

„Strategie für die Energie – Ruhepausen für mehr Umweltchancen“
Die Abkürzung auf dem Weg zum Genuss mit weniger Arbeitstagen wäre auch ein Genuss für die Umwelt, wie ein Experiment im US-Bundesstaat Utah im Jahr 2007 eindrucksvoll bewiesen hat. 1,6 Millionen Euro wurden während eines Zeitraums von zehn Monaten durch einen wöchentlichen Tag mehr Freizeit eingespart – so machen sich unter anderem die Ruhepausen von Computern, Klimaanlagen und anderen Geräten bemerkbar. Auch der Benzinverbrauch und die Treibstoffkosten entspannen sich in der Freizeit und der CO2-Ausstoß kommt zum Verschnaufen.
 

I – wie Initiative:

„Motivation für mehr Action – Arbeitsdiät für mehr Lebensqualität“
In der Kürze liegt oft auch bei einer Aufgabe die Würze – kürzer bedeutet meist auch produktiver und effektiver. Das Motto lautet: die Arbeitszeit senken bevor die Begeisterung sinkt. So steigt die Tatkraft und auch die Konzentration wird gestärkt. „Frisch und munter“ ans Werk, in der englischen Sprache noch treffender „fresh and lively“ – denn ein ausgeruhter Körper und ein wacher Geist halten die Produktivität und die Kreativität lebendig.

Eine Arbeitswoche von vier Tagen stärkt also die Lust: die Lust auf den Job, aber auch die Lust im Privatleben mehr zu unternehmen. Ob Familie, Freundeskreis oder Hobby – alle privaten Interessen in zwei Tage zu packen lässt die „Erholsamkeit“ eines Wochenendes so rasch schwinden und am Ende bist du wieder groggy und ausgepowert. Das nimmt die Lust an vielen Dingen.

Zu müde? Ein „3-Tage-Wochenende“ gibt dir die Leidenschaft und die Freude zurück. 72 Stunden Freizeit erlauben es, dem Verlangen nach Sport oder Spiel nachzugeben, sich mit Genuss ins Nachtleben zu stürzen oder dein Leben im Freundes- oder Familienkreis zu genießen – und dein Leben wird es dir danken.
 

A big break?!

Vieles spricht für die Overtime am Wochenende – nur unsere Rechtslage (noch) nicht. 95 neue Regeln schickte die FIFA in der Saison 2016/17 auf den Platz, auch die Formel 1 wird 2017 mit einem frischen Reglement runderneuert und der deutsche Gesetzgeber erstellt jeden Monat irgendein neues Regelwerk – die letzte Änderung für Arbeitnehmer betraf die sogenannten „Ausschlussklauseln“, zum Beispiel für den Ausgleich von Überstunden.

Wann wird wohl die Neuregelung für das „3-Tage-Wochenende“ ins Spiel kommen? Die oben angeführte Trefferquote dieser erfolgreichen D-R-E-I zeigt ja buchstäblich, dass Gewinner eben immer mehrfach siegen.

 

Der längste Sommer – Einfach mal der Realität entfliehen

Der längste Sommer – Einfach mal der Realität entfliehen

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Wolfgang Bahro über Jo Gerner, die Freimaurer & sein Leben neben GZSZ

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Im Interview mit dem charismatischen Schauspieler erhielten wir viele spannende Einblicke in Deutschlands erfolgreichste Soap – Gute Zeiten, schlechte Zeiten – und erfuhren darüber hinaus auch noch Interessantes über seine vielen weiteren Projekte.
 

Ajouré: Wie oft passiert es dir, dass du von Leuten mit „Jo Gerner“ angesprochen wirst?

Wolfgang: Eigentlich tagtäglich, wenn ich mich unter Menschen begebe. Es passiert also wirklich sehr häufig, dass mich die Leute mit „Jo Gerner“ ansprechen.


Ajouré: Wie reagierst du dann?

Wolfgang: Meistens sage ich dann „Heute nicht!“ oder so (lacht), aber es gibt Gott sei Dank auch immer mehr Leute, die sagen „Sind Sie nicht Wolfgang Bahro?“ – dann bin ich sehr angetan! Als ich jetzt in Myanmar im Urlaub war, kam ein junges, hübsches Mädchen auf mich zu und fragte mich „Sind Sie nicht Jo Gerner?“. Daraufhin meinte ich „Nein, mein Name ist Wolfgang Bahro!“ – woraufhin sie wiederum entgegnete „Können wir ein Foto machen?“. Da ich aber gerade aus dem Wasser kam und in Badehose dastand, habe ich es auf den Abend verschieben wollen, worauf sie aber nicht mehr einging.

Zwei Tage später ist mir dann aber wieder etwas Ähnliches beim Shoppen in einem kleinen Laden passiert. Ein deutsches Pärchen kam rein und der Mann schaute mich die ganze Zeit an, kam dann auf mich zu und fragte: „Entschuldigen Sie, sind Sie Wolfgang Bahro?“ – als ich das bejahte freute er sich und meinte: „Das ist ja toll! Da ist man schon so weit weg, in Myanmar, und dann trifft man so einen tollen Schauspieler –und ich habe leider mein Handy nicht mit!“. Das fand ich wirklich sehr nett, das war eine angenehme Begegnung!


Ajouré: Dazu muss man sagen, dass dich ja tatsächlich auch alle Altersgruppen kennen – „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gibt es ja nun schon seit fast 25 Jahren.

Wolfgang: Ja, die Figur „Jo Gerner“ ist natürlich sehr populär – sowohl bei den älteren als auch bei den jüngeren Zuschauern.
 

Wolfgang Bahro
Foto: Paul Partyzimmer
 


Ajouré: Wie bist du eigentlich zu GZSZ gekommen?

Wolfgang: Ich habe damals in dem Berliner Kabarett „Die Distel“ gespielt und war einer der ersten West-Kabarettisten, der im Osten in einem Kabarett mitspielte. Zu der Zeit lernte ich eine Casterin kennen, die mich immer wieder zu Werbe-Castings eingeladen hat. Allerdings fehlte es mir an Produkt-Gläubigkeit, wie man mir sagte, so dass ich nie genommen wurde.

Einmal rief sie mich dann an und fragte, ob ich schon von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gehört habe und erzählte mir, dass sie gerade jemanden für eine neue Hauptrolle suchen. Sie fragte mich, ob ich nicht zum Casting kommen wolle, woraufhin ich „Nein!“ entgegnete – und sie: „Warum denn nicht?“, daraufhin entgegnete ich ihr: „Du, ich habe die ersten Folgen gesehen, das ist ja unterirdisch – das muss nicht sein, wirklich nicht!“. Sie hat mich versucht umzustimmen und ich bin dann auch tatsächlich ihretwegen zu dem Casting hin, habe dort etwas widerwillig meinen Text gesprochen und wollte auch schon gleich wieder gehen, weil ich abends eine Vorstellung hatte. Da meinte sie, ich solle noch bleiben, weil der Produzent gleich käme. Er schaute sich die Videos an und fragte mich dann nur, welche Schuhgröße ich habe, weil sie die Schuhe nämlich schon hätten und jetzt nur noch jemanden bräuchten, der hineinpasst (lacht).

Sowohl die Casterin als auch der Produzent haben mich dann bekniet, bei der Serie mitzumachen. Da ich noch nicht so viel Fernseh-Erfahrung hatte, obwohl ich kurz zuvor erst einen wirklich tollen Sechsteiler – „Die Durchreise“ – für das ZDF gedreht hatte, dachte ich mir, dass das vielleicht gar nicht so schlecht sei, um Fernseh-Erfahrung zu sammeln und willigte schließlich ein. Ich wurde am Set auch gleich nett empfangen – vor allem von Frank-Thomas Mende, der den Clemens Richter spielte. Er zeigte mir alles und ich fand das dann doch ziemlich interessant, habe aber gleich insgeheim gedacht, dass ich das nur so zwei Monate machen werde – und wie man sieht, sind inzwischen schon fast 25 Jahre daraus geworden.

Ajouré: Wie viel Zeit bleibt dir nebenbei noch für andere Projekte?

Wolfgang: Wenn man sich die Zeit gut einteilt, funktioniert das ganz gut. Aktuell habe ich zweimal im Monat im Kabarett „Die Stachelschweine“ mein eigenes Kabarett-Programm. Es heißt „Berliner Zeitensprünge“ und ist eine Reise durch 104 Jahre Berlin anhand des politischen Witzes und der politischen Kabarettisten, die in den Jahren vom Kaiserreich bis heute zu Frau Merkel aufgetreten sind und sich über die Politik lustig gemacht haben – und das alles natürlich mit dem Berliner Witz, der die Regierenden auf die Schippe nimmt.

Dazu kommen noch Chansons und andere Lieder, die das Lebensgefühl der Berliner beschreiben – aber nicht so typische, wie „Das ist die Berliner Luft“, sondern zum Beispiel „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox oder „Ich steh auf Berlin“ von Ideal.
Das Programm mache ich schon seit einiger Zeit und muss dazu aber auch sagen, dass die Produktion sehr hilfreich ist und mir Sachen freischaufelt und ermöglicht.

Ich bin auch sehr gerne bei Hörspiel-Produktionen dabei und habe mal bei einer Reihe mitgemacht, die heißt „Heff, der Chef“, bei der ich die witzige Hauptrolle Heff spreche. Außerdem habe ich unter anderem auch schon bei SOKO 5113 mitgespielt oder im letzten Jahr bei „Kartoffelsalat“ – mit YouTubern zu drehen war übrigens auch eine ganz neue Erfahrung.

Außerdem habe ich gerade ein Buch herausgebracht. Es bleibt also noch genug Zeit für andere Projekte und dafür bin ich auch sehr dankbar.

Ajouré: Um was geht es in deinem Buch?

Wolfgang: Das Buch www.playtron.de habe ich eigentlich schon vor vielen Jahren geschrieben als mein Sohn zehn Jahre alt war. Er war damals ein sehr großer Anhänger von Videospielen und empfand sich als der Größte, weil er die ganzen Bösewichter besiegen konnte. Ich dachte mir immer nur, dass er im Grunde echt Angst bekäme, wenn diese Monster real wären. So kam ich während eines Urlaubes dann auf die Idee, um ihn abzuschrecken, ein Buch genau darüber zu schreiben, was passieren würde, wenn ein Kind in diese Welt hineingezogen wird und sich tatsächlich diesen Aufgaben und Gefahren stellen müsste, weil dann eben diese Figuren real werden.

Tagsüber habe ich es am Strand geschrieben und abends dann einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen vorgelesen. Es kam sehr gut an und war auch irgendwann einmal fertig, lag aber erst einmal eine Weile in der Schublade. Meine Frau meinte dann irgendwann zu mir, ich hätte mit dem Schreiben den Urlaub ruiniert, also solle ich das Buch dann auch wenigstens veröffentlichen. Allerdings kam aber immer irgendetwas dazwischen. Als mein Sohn dann eine Freundin hatte, bot sie sich an, meine handschriftlich verfasste Fassung abzutippen, sodass ich es endlich auch digital hatte. Ich habe es letztendlich selber publiziert und man kann es sich jetzt online über Amazon bestellen.
 

Wolfgang Bahro
Foto: Paul Partyzimmer
 


Ajouré: Wie sieht dein Alltag aus?

Wolfgang: Ich bekomme von Woche zu Woche meinen Drehplan. In der Regel sieht eine Drehwoche bei uns so aus, dass wir montags mit dem Regisseur Proben haben. In der Woche haben wir fünf Bücher – also fünf Folgen – und die Drehzeit des einzelnen Schauspielers richtet sich nach seinem Auftreten an verschiedenen Sets. Wenn ich zum Beispiel viel in „Gerners Townhouse“ drehe, dann wird versucht, alle Szenen aus den fünf Büchern, die an diesem Set spielen, an einem Tag abzudrehen.

Wenn ich also Glück habe und in einer Woche nur im Townhouse zu sehen bin, und der Dreh für dieses Set zum Beispiel auf einen Mittwoch fällt, dann muss ich nur am Montag und Mittwoch ins Studio und habe den Rest der Woche frei. Das ist aber leider nicht immer so der Fall, da wir auch verschiedene Dekorationen an den jeweiligen Sets haben und dann wird das auch noch einmal, je nach Dekoration, an unterschiedlichen Tagen gedreht. Hinzu kommen auch noch die Außendrehs der darauffolgenden Woche.

Ein Regisseur hat einen vierwöchigen Rhythmus bei uns. Die erste Woche gilt der Vorbereitung, in der zweiten finden mit dem Außendreh-Team die Außenaufnahmen statt, in Woche drei wird im Studio gedreht und in der vierten Woche findet die Nachbereitung statt. So wechseln sich also die Regisseure bei uns ab – während einer im Studio dreht, ist der andere draußen unterwegs und umgekehrt. Da mittwochs bis freitags Außendreh-Tage sind, kann es mir natürlich auch passieren, dass ich dann auch drehen muss.

Ajouré: Was macht für dich den Reiz nach so viel Jahren bei „GZSZ“ noch aus?

Wolfgang: Worauf ich sehr viel Wert lege ist die Wahrhaftigkeit der Person, dass sich also „Gerner“ treu geblieben ist, ohne sich allzu sehr zu verbiegen. Je älter die Serie wurde, desto mehr hat sie sich auch entwickelt – rein optisch schon alleine. Früher haben die Wände noch gewackelt, wenn wir die Türen zugemacht haben. Heute ist das alles sehr hochwertig und wir haben auch eine 360 Grad-Deko in Gerners Wohnbereich, der auch einzig in Europa in einem zweistöckigen Studio stattfindet. Die Kamera-Technik hat sich über die Jahre natürlich auch verbessert.

Aber auch die Geschichten sind besser geworden, viel durchdachter und die Charaktere haben viel mehr Tiefgang bekommen. Was mich immer gereizt hat, ist, dass die Figuren ihrer Linie folgen, aber von anderen Charakteren und Geschichten immer wieder durchkreuzt werden. Was Gerner in den 24 Jahren erlebt hat, da hätten sich normale Menschen schon längst die Kugel gegeben oder wären in der Irrenanstalt gelandet. Das ist also alles nach wie vor spannend, weil es immer wieder neue Geschichten und Personen gibt und es immer wieder neue Herausforderungen sind. Ich bin in der Rolle natürlich auch älter geworden, was es in Form einer Serie so eher nicht gibt.

Ajouré: Welche Phase deiner Rolle fandst du persönlich am spannendsten?

Wolfgang: Brillant ist Gerner meistens vor Gericht. Wobei mir diese Szenen nicht so gefallen. Die juristischen Texte sind für mich nach wie vor problematisch, weil sie schwierig zu lernen sind, vor allem wenn man nicht in der Materie drinsteckt – denn auch nach 25 Jahren habe ich keine Ahnung von Jura; für mich ist das auch ein sehr trockenes Thema. Was mich immer fasziniert, sind die sehr emotionale Geschichten.

Was mir an die Substanz ging war natürlich der Tod meines Serien-Sohnes Dominik. Was ich da spielen musste, besonders die Szene als Gerner begriffen hat, dass sein Sohn klinisch tot ist und sagen muss, dass die Geräte abgeschaltet werden können und er dann auch noch im Krankenhaus sitzen bleibt, bis die Ärzte mit den Organen seines Kindes vorbeikommen und er einen totalen Zusammenbruch hat, war wirklich sehr emotional und hart, weil ich dabei natürlich auch meinen eigenen Sohn vor Augen hatte. Das geht wie gesagt an die Substanz, ist aber auch eine Herausforderung.

Auf der einen Seite macht es Spaß, den Fiesling rauszulassen, auf der anderen Seite mag ich es, ihn von seiner sehr menschlichen Seite zu zeigen und finde es toll, wenn er sich auch mal witzig zeigt. Da ich vom Kabarett komme, mag ich es sehr, wenn man Gerner ab und an ein wenig Humor unterschiebt.

Ajouré: Gibt es noch andere Momente, die dir aus fast 25 Jahren Serien-Geschichte in unvergesslicher Erinnerung geblieben sind?

Wolfgang: Ich fand es sehr traurig, als die Altvorderen, Frank-Thomas Mende, Hans Christiani und Lisa Riecken, die von Anfang an dabei waren und die Serie mitprägten, gingen. Ich habe sie sehr gemocht, von daher war es sehr schade – genauso, dass mein Serien-Sohn Raul Richter ausgestiegen ist. Ich habe mit ihm sehr gerne zusammengespielt, vor allem, da ich selber einen Sohn in dem Alter habe und daher vieles nachvollziehen konnte. Da wäre noch viel mehr Potential für die Vater-Sohn-Geschichte gewesen. Aber das gehört zu der Serie einfach dazu – es kommen und gehen immer wieder Schauspieler. Bei manchen denkt man sich, Gott sei Dank (lacht) und bei anderen empfindet man es als sehr schade.

Ajouré: Schafft man es eigentlich mal mit allen Charakteren gemeinsam eine Szene zu haben?

Wolfgang: Es gab Hauptcast-Charaktere, mit denen ich tatsächlich nie zusammen gedreht habe. Ich werde aber auch nie mit allen irgendwelche Geschichten mal haben. Mit Felix van Deventer, der den Jonas spielt, habe ich zum Beispiel so gut wie gar nichts zu tun, mal ist er im Hintergrund im Bild zu sehen – im Mauerwerk zum Beispiel. Das ist schade.

Ajouré: Gibt es Parallelen zwischen dir und deiner Rolle „Jo Gerner“?

Wolfgang: Außer, dass er auch ein großer Familienmensch ist, eigentlich nicht. Er wäre mir im Privatleben auch viel zu anstrengend, da er zu rachsüchtig ist. Man muss aber auch sagen, er ist kein schlechter Mensch, nur muss man sich warm anziehen, wenn man ihm an den Karren fährt, denn dann schlägt er ordentlich zurück.

Ajouré: Kann man als Darsteller selber Ideen für die Handlung mit einbringen?

Wolfgang: Ja, ich habe schon des Öfteren Sachen miteingebracht, die dann auch umgesetzt wurden. Die Produktion möchte das auch – besonders unsere Produzentin Petra Kolle. Sie prüft dann aber natürlich genau, wie realistisch die Idee tatsächlich ist. Wir haben auch regelmäßige Autoren-Schauspieler-Treffen, wo wir uns gemeinsam Möglichkeiten überlegen. Es findet also ein reger Austausch statt.

Ajouré: Inwieweit haben sich die Arbeit und der Fan-Kontakt hinsichtlich der Social-Media-Kanäle verändert?

Wolfgang: Ich merke das an meinen Kollegen, aber auch an mir selber, dass man mittlerweile sehr viel mehr die sozialen Netzwerke nutzt. Wir hatten letztens erst die Diskussion darüber. Bisher war es uns nämlich nicht gestattet, vom Drehort bzw. während der Dreharbeiten Fotos zu machen. Das war alles top secret, da durfte nichts an die Öffentlichkeit dringen. Inzwischen ist das etwas gelockert worden und RTL ist da auch etwas offener geworden, weil sie gemerkt haben, wie wichtig Social Media heutzutage sind. Viele meiner Kollegen machen ständig Selfies oder sind bei Snapchat aktiv.

Es gibt ja auch bei uns schon YouTube-Stars wie Janina Uhse, die mit ihrem Lifestyle-Channel sehr erfolgreich ist. Außerdem ist sie jetzt auch das Gesicht von L’Oréal, was sie mehr oder weniger dadurch erreicht hat. Wir nutzen also schon Social Media, auch ich, wenn ich im Theater spiele oder andere Projekte habe, wie mein Buch, dass ich darüber promote, weil man so einfach viel schneller viel mehr Leute erreicht.

Das alles hat sowohl seine Vorteile als auch seine Nachteile, weil man sich ständig unter Druck fühlt, wieder was posten zu müssen, weil einem sonst die Fans abspringen.

Ajouré: Was ist eigentlich aus den guten alten Autogrammstunden geworden?

Wolfgang: Die wurden durch die Selfies abgelöst. Ich finde das sehr faszinierend, wenn ich Leute treffe, wollen die jungen immer ein Selfie mit mir machen und fragen dann häufig aber auch nach einem Autogramm für ihre Mütter.
 

Wolfgang Bahro
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Was wäre dein Plan B im Leben gewesen? Immerhin hast du mal Psychologie studiert.

Wolfgang: Obwohl mich Psychologie sehr fasziniert hat und ich auch im Rahmen des Studiums eine Hypnotherapie-Ausbildung gemacht habe, wäre das glaube ich als Beruf nichts für mich gewesen. Ich bin ein leidenschaftlicher Taucher und könnte mir jetzt rückblickend vorstellen, dass ich auch Meeresbiologe hätte werden können oder Tauchlehrer – obwohl ich nicht weiß, ob mir das dann auch noch Spaß gemacht hätte, wenn ich das täglich dreimal machen müsste. Schauspielerei war aber schon immer meine erste Wahl.

Ajouré: Du bist Freimaurer. Erzähl uns doch bitte etwas darüber.

Wolfgang: Manche nennen es christliche Lehre – „Liebe deinen Nächsten“. Im Prinzip ist das nichts anderes, nur dass die Freimaurer nicht mit einer Religion verbunden sind. Es geht darum, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und man versuchen will als rauer Stein, der man selber ist, in den Tempel der Humanität zu kommen – und dafür muss man an sich selber arbeiten und sich immer wieder hinterfragen. Das macht man zum Beispiel auch gemeinsam mit seinen Freimaurer-Brüdern. Eine zentrale Frage ist: Wie gehe ich mit Menschen um?

Es gibt zwei Anschauungen, die man gegenüber Menschen haben kann, zum einen: Ich kenne dich nicht, würde dich aber sehr gerne kennenlernen, um mehr von dir zu erfahren oder zum anderen: Ich kenne dich ganz genau, ich weiß was du für einer bist und möchte mit dir nichts zu tun haben. Letztere Einstellung produziert Intoleranz, Angst, Gewalt und Terror. Die erste hingegen könnte ein menschliches Zusammenleben schaffen – mit Toleranz und Akzeptanz. Darauf arbeite ich hin. Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Toleranz gegenüber anderen Religionen und Menschen. Es gibt unter jedem Volk und in jeder Religion sowohl gute Menschen als auch schwarze Schafe – aber man kann Menschen generell nicht alle in einen Topf werfen, sondern man sollte allen eine Chance geben.

Ajouré: Besonders als gebürtiger Berliner wirst du die Vielfalt der hier lebenden Menschen spüren. Macht das Berlin vielleicht auch gerade so besonders für dich?

Wolfgang: Ja, Berlin ist eine wundervolle, verrückte Stadt voller liebenswerter Bekloppter. Hier in Berlin kann dir einfach alles passieren. Man trifft hier auch die unterschiedlichsten Menschen, aus allen Ländern dieser Welt mit verschiedenen Glaubensrichtungen. Ich liebe auch den sehr trockenen, stieseligen Berliner Humor. Diese Stadt birgt eine faszinierende Geschichte in sich. Wenn man so durch Berlin läuft, stolpert man hinter jeder Ecke über ein Stück Berliner Geschichte.

Ajouré: 2017 steht in den Startlöchern. Hast du Vorsätze für das neue Jahr und gibt es neue Projekte?

Wolfgang: Vorsätze habe ich generell nie, sonst muss man immer wieder erklären, weshalb man sie nicht einhält. Ich würde einfach so weitermachen wie bisher. Neue Projekte habe ich auch schon. Ich würde gerne in Eigenregie einen Film drehen, der Verständnis für die verschiedenen Religionen wecken soll, um klar zu machen, dass hinter jeder Religion auch ein Mensch steht, und dass es nicht wichtig ist, was diese Doktrinen von ihm verlangen sondern wie der Mensch als Individuum ist.

Ajouré: Vielen Dank, Wolfgang Bahro.

 

 

Fotos: Paul Partyzimmer

Mini Countryman – Mini goes Maxi!

Zwanzig Zentimeter. Man könnte sie vernachlässigen, gar nicht wahrnehmen. Wäre da nicht der neue Countryman der jetzt zweiten Generation. Bei ihm machen zwanzig Zentimeter mehr Länge aus einem Mini einen Maxi mit entsprechenden Platzverhältnissen. Voll besetzt können fünf Personen das neue Mini-Feeling genießen, das ab Februar 2017 zum Einstiegspreis von 26.500 Euro über die Straßen rollen wird.

Mit dem Countryman verlässt Mini endgültig die Kleinwagensparte zu Gunsten der kompakten SUV-Generation. Auch das Lifestyle-Thema erlebt eine neue Interpretation, ohne an den Grundgenen der Mini-Family zu rütteln.
 

May The Game Begin

Das Spiel um die Länge entscheidet der Countryman für sich – um knapp einen halben Meter gegenüber Mini Dreitürer, Cabrio und dem Kombi-Bruder Clubman. Auf 4,30 Meter ist er gewachsen, jeder Zentimeter mehr kommt dem Innenraum zugute. Unverändert knackig und bullig wirken die Proportionen. Die Änderungen betreffen die ovaler auftretenden Scheinwerfer, die Stoßstange, sowie die Blinker in den Kotflügeln mit ihren pfeilförmigen Gehäusen. Das war’s auch schon mit den Äußerlichkeiten, weniger ist in diesem Falle aber mehr.

Beim Innenraum, so scheint es zunächst, bleibt das bekannte Mini-Design erhalten. Beim zweiten Blick aber fallen die größer dimensionierten Flächen auf, geblieben ist der Drehregler mit der ihm eigenen Touch-Feld-Bedienung. Deutlich in den Fokus des Betrachters fällt hingegen der wuchtige Zentralbildschirm, der sich aufmerksamkeitsgewinnend in der Mittelkonsole platziert hat.
 
Mini Countryman Heck

 

Ein gelungenes Spezialitäten-Menü

Beginnen wir den Reigen gleich mit dem neuen „Country Timer“, der sich die Zeiten merkt, in denen der Countryman offroad unterwegs ist. Eine nett gemeinte Motivation den Maxi-Mini abseits befestigter Straßen zu bewegen.

Ein weiteres Must-have wäre der so genannte „Find Mate“, der Bestandteil des optionalen Online-Paketes ist. Beinhaltet sind verschiedene Tags, die sich beispielsweise am Reisegepäck, dem Schlüsselbund, oder am Handy befestigen lassen und von dort aus ihren jeweiligen Standort ans Auto funken.

Bliebe noch die „Picnic Bench“. Kostenpunkt: 120 Euro für eine Zweier-Sitzbank zur Auflage auf die Kofferraumschwelle. Nach einem Champagner-Picknick für Zwei etwa kann sie praktischerweise bis zum nächsten Einsatz unter dem doppelten Laderaumboden verstaut werden.
 

Aufgalopp der Pferdestärken

Den Anfang des Modellreigens im Februar 2017 machen Countryman Cooper, Cooper D und SD, Spitzenvertreter wird jedoch der Cooper S, der für mindestens 29.900 Euro aus den Showrooms rollt. Man muss kein Hellseher sein, wenn sich auch künftig wieder um die 60 Prozent aller Kunden für den „All4“ genannten Allradantrieb entscheiden, der sich gegen den serienmäßigen Vorderradantrieb durchsetzen dürfte.

Von Haus aus dürfen dabei sechs Gänge per Hand geschaltet werden, nur der SD bringt bereits eine Achtgang-Automatik mit.
 

Cooper SE
 

Auf die Premierenfeier freut sich der neu entwickelte Plug-in-Hybrid namens Cooper SE. Seine umweltschonende Seele stammt vom BMW 225xe, Herzstück ist der Dreizylinder vom Cooper, dem man einen 88 PS starken Elektromotor an der Hinterachse zur Seite stellt. Gemeinsam kommen die beiden modernen Antriebe auf eine Systemleistung von 224 Pferdestärken (165 kW), die ihre Kraft an den Allradantrieb weiterreichen. Rein elektrisch betrieben soll der Countryman eine Reichweite von um die 40 Kilometer schaffen. Gut für das Umweltgewissen ist auch der angestrebte Verbrauch von nur 2,1 Litern Kraftstoff für jeweils 100 Kilometer. Es bleibt abzuwarten was die Praxis zu den Mini-Ankündigungen meint.

Auf der konventionellen Antriebsseite bleibt es bei den bekannten Drei- und Vierzylindern, gestaffelt von 136 und 192 PS für die Benziner sowie 150 und 190 PS für die Diesel-Fraktion.
 

Neue Innenarchitektur für anspruchsvolle Nerds

Man mag das Innenraum-Design zwar leicht verspielt nennen. Aber die Bedienung des Countryman bleibt extrem einfach. Der Motor wird über einen roten Kippschalter zur Arbeitsaufnahme gebeten, für das Navi mit Touchscreen, ein Head-up-Display oder elektrisch verstellbare Sitze müssen allerdings Aufpreise in Kauf genommen werden.

Der rückwärtige Aufenthalt jedoch hält weiterhin praktische Lösungen parat. Das Klappverhältnis der Rücksitzbank etwa bleibt bei 40:20:40, sie lässt sich verschieben und vielfach verstellen, was die Bequemlichkeit auf einem hohen Niveau sicherstellt. Im Kofferraum dürfen künftig maximal 1390 Liter Volumen auf Reisen gehen, die 450 Basisliter reichen für die nächsten Shoppingtouren, erleichtert von der elektrisch bedienbaren Heckklappe.
 
Mini Countryman Rückseite

 

Der „Ich merke mir alles“-Assistent

Im Technokraten-Sprech nennt sich das System „Mini Connected“, gemeint ist damit der Mobilitätsassistent, der pfiffige Lösungen bereithält. Er verarbeitet die aktuelle Verkehrslage und berechnet im Hintergrund möglichst optimale Abfahrtszeiten, um staufrei von A nach B zu kommen. Im digitalen Hinterstübchen speichert er zudem auch oft gefahrene Routen, etwa den Arbeitsweg, um dann bereits vor Fahrtantritt über mögliche Staus oder Verkehrsbehinderungen zu informieren und sich über Ausweichrouten zu profilieren.

Einmal unterwegs, passt der Auffahrwarner auch die korrekten Abstände zum vorausfahrenden Verkehr auf, um im Falle eines Falles die Bremsfunktion zu aktivieren. Dieser praktische Helfer geht übrigens auf das Konto von Mini. Den Driving-Assistant hingegen lässt man sich bezahlen, bietet im Gegenzug einen aktiven Tempomaten, Personenwarnung und die effektive Fernlichtregulierung an.
 

Innovativ leben und innovativ fahren

Natürlich ließe sich der neue Countryman von der Stange kaufen. Wer jedoch das Thema Individualisierung im Blickfeld hat, wird angesichts der Mini-Angebote zustimmend nicken und die Qual der Wahl zum Credo erheben. Das Portfolio wird von zahlreichen Lackierungen bestimmt, verschönert werden können sie von Streifen-Designs, Dächern und Außenspiegeln in Kontrastfarben, beispielsweise „Island Blue metallic“ oder „Chestnut“, was frei übersetzt „Kastanie“ bedeutet. Als Sahnehäubchen hinzu kommen noch zehn verschiedene Felgendesigns, von Haus aus im 16-Zoll-Format. Die 17-Zoll-Größen kosten ebenso Zuschläge, wie die nochmals gesteigerten Felgenmaße auf 19 Zoll.

Auch die Vordersitze sind lernbegabt, merken sich voreingestellte Sitzpositionen, die beim Einsteigen über eine Memory-Funktion abgerufen werden. Individualisierungsmaßnahmen dienen schließlich auch zur Erfüllung der eigenen Komfortansprüche. Bliebe noch die Anhängerkupplung, die über einen abnehmbaren Kugelkopf verfügt und in betriebsbereitem Zustand zwischen 1500 und 1800 Kilogramm an den Haken nehmen darf.
 

Ein kurzes Fazit

Die Zeit war reif für den in allen Belangen größer und besser gewordenen Countryman. Ein dickes Lob gebührt den Deutsch-Briten für die Entscheidung zum Einbau eines Plug-in-Hybriden, ein freches Design und alle Maßnahmen, die dem typischen Mini-Charme eine weitere Krone aufsetzen. Fehlt noch etwas? Ja, die John Cooper Works-Variante. Aber die dürfte nicht allzu lange auf sich warten lassen.

 

 

Fotos: Mini Press

Rückfall beim Nicht-Rauchen, was nun?

Endlich hat man es geschafft sich das Rauchen abzugewöhnen und schon kommt in absehbarer Zeit die nächste Party. Hochmotiviert nimmt man sich vor, unter Alkohol nicht zu rauchen, aber schon nach dem zweiten Wodka Cranberry ist die Gier unglaublich hoch zum alkoholischen Getränk eine zu rauchen. Und ja, es passt auch so wunderbar zusammen. Alkohol, Kippen und Party. Als hätte man es nie anders gekannt.

Das böse Erwachen kommt schon am nächsten Tag, wenn es einen wieder überkommt, vielleicht nur eine zu rauchen. Aber da ist es eigentlich schon zu spät, denn was darauf folgt, wissen jetzt alle, die diesen Artikel hier lesen: Wir haben den Kampf verloren.

Aber bitte lasst euch nicht entmutigen und sammelt neue Kraft, um den Kampf gegen das Nikotin zu gewinnen.
 

Ein paar Gründe, die euch helfen können, neuen Mut zu fassen:

  • Viele Ex-Raucher haben mehrere Anläufe gebraucht, um es endlich zu schaffen.
     
  • Du hast es schon einmal geschafft und weißt, was auf dich zukommt. Der Vorteil ist, dass es beim nächsten Mal einfacher wird.
     
  • Ruf dir in Erinnerung, was dir nach dem Nichtrauchen alles gut getan hat. Ein paar Beispiele: mehr Luft, bessere Haut, keine Kopfschmerzen mehr, usw.
     
  • Wiederhole die Strategie vom letzten Mal und packe neue Regeln dazu.
     

Da du diesen Artikel hier ließt und es dich insgeheim sehr ärgert, dass du wieder rauchst, ist es der erste und der beste Schritt, um tatsächlich Nichtraucher zu werden. Du hast dich längst dazu entschlossen und packst es in jedem Fall wieder, die stinkenden Glimmstängel für immer beiseite zu legen. Du weißt genau, dass es kein passendes Datum gibt, um endlich wieder damit aufzuhören und fängst jetzt gleich und sofort damit an!
 

Ein paar Tipps, die es dir viel einfacher machen, den Kampf gegen das Nikotin zu schaffen:

1. Nehme dir eine App zur Hand, wie beispielsweise „Rauchfrei Pro“ und lass dich für jeden Erfolg motivieren.

2. Nehme dir nicht alle Gewohnheiten und gehe trotzdem zu deiner Raucherpause, nur ohne Zigarette.

3. Sport ist gut gegen Rauchen. Nach dem Sport hast du weniger Verlangen nach einer Zigarette. Time deinen Sport auf eine gute Uhrzeit, damit du leichter über den Tag kommst.

4. Gerauchte Kippen im Aschenbecher lassen – psychologisch soll es dem Hirn vortäuschen, dass man schon geraucht hat, wenn man sich am Aschenbecher sagt, das hier war meine letzte Zigarette. Bleibe kurz auf deinem Balkon stehen und bilde dir ein, dass du geraucht hast.

5. Kaufe dir keine Zigaretten mehr.

6. Mache dir zur Motivation, dass du es nur einen Tag lang schaffen musst. Wenn du diesen Tag geschafft hast, überlege dir, ob du auch noch den nächsten schaffen willst.

7. Lege dir die 6 Euro pro Tag zur Seite und freue dich auf die 2.184 Euro Jahresausschüttung.

8. Mache einen Spaziergang und lasse Sauerstoff in deinen Körper. 1–2 km rei-
chen! Gerne auch öfters am Tag, wenn du merkst, dass es dir gut tut.

9. Trinke viel Wasser.

10. Hypnose oder Akupunktur in Betracht ziehen.
 

Hier kommt dein Comeback!

2016 bin ich Nichtraucher!

 

Fotos: Mate Steindl / EyeEm / Getty Images

Das große Men’s Care A – Z Spezial

Viele, tolle Tipps, alphabetisch geordnet

In unserem großen Men’s Care A–Z Spezial geben wir dir viele Tipps zu Pflege und Gesundheit rund um deinen Körper.
 

A – AUGENRINGE

Sie sind unschön und verraten mehr über uns, als uns lieb ist. Ursachen für Augenringe sind häufig zu wenig Schlaf, Stress oder übermäßiger Alkoholkonsum. Die Schwellung bekommt man meistens ganz einfach durch Kühlung in den Griff.
Du kannst dir 15 Minuten lang eine spezielle Gelmaske, Eiswürfel oder 20 Minuten lang Gurkenscheiben auf die Augen legen, um so die Augenringe auszuradieren. Oder du machst dir zwei Tassen Schwarztee, legst die benutzten Teebeutel zehn Minuten ins Gefrierfach und legst sie dann auf die Augen. Das Ergebnis ist verblüffend.
 

B – BODYLOTION

Ob und wie oft man Bodylotion benutzen sollte, steht jedem frei. Sinnvoll ist es aber nach jedem Duschen allemal. Bodylotion versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, erfrischt, strafft oder bräunt sie ggf. auch leicht. Wenn deine Haut nach dem Duschen spannt oder juckt, empfehlen wir spezielle reichhaltige Lotions, die genau dafür gemacht sind. Ist deine Haut von Natur aus etwas fettiger, so kannst du eine weniger rückfettende Variante wählen.
 

C – CREME

Für das Gesicht empfehlen wir eine Tagescreme, wie zum Beispiel die Creme von Nivea Men. Sie pflegt die Haut mit sofortiger Wirkung, zieht schnell ein und fettet nicht. Ein zuverlässiges und günstiges Produkt, das jedem mit trockener Haut bekannt sein sollte.
 

D – DUSCHEN

Die gesündeste Art zu duschen ist kurz und kalt. Forscher haben belegt, dass auf der Haut viele gute Bakterien zu finden sind, die wie natürliche Antibiotika wirken und somit vor schlechten Bakterien und Krankheitserregern schützen. Langes, warmes Duschen mit zu viel Duschgel wäscht alle schützenden, gesunden Fette und Öle von der Haut und bringt das Gleichgewicht durcheinander – die Haut ist dadurch anfälliger für Schädlinge.
 

E – ERNÄHRUNG

Gesunde Ernährung wirkt sich nicht nur auf die Figur, sondern auch auf die Haut aus. Folgende Regeln solltest du dabei beachten:
– Mehrfach am Tag dafür sorgen, dass der Körper Vitamine bekommt
– mit Zucker und Salz sparsam sein
– ausreichend trinken
– Vollkorn-Getreideprodukte zu dir nehmen
– langsam essen
 

F – FINGERNÄGEL

Gepflegte Fingernägel sind für viele Menschen eine Art Aushängeschild. Die ideale Form ist an den Seiten leicht oval und an der Spitze gerade, außerdem sollten Fingernägel nicht über die Fingerkuppen wachsen. Die Nagelhaut kannst du am besten mit einem Holzstäbchen zurückschieben, nachdem sie beim Duschen weich geworden ist.
 

F – FETTIGE HAARE

Fettige Haare entstehen durch eine übermäßige Produktion der Talgdrüsen in der Kopfhaut. Faktoren, die dazu führen können, sind: Hormonschwankungen, länger andauernder Stress, falsche Pflege, häufiges Mützen-Tragen, Witterung und Vitamin B-Mangel. Fettiges Haar ist natürlich nicht schädlich und hat einstmals zum Schutz der Haare beigetragen, was heute aber nicht mehr unbedingt notwendig ist. Benutze am besten ein Kräuter- oder Feuchtigkeits-Shampoo. Reize die Kopfhaut nicht zusätzlich, da das die Talgdrüsen zur Produktion anregt. Also kein zu starkes Einmassieren, kein heißes Wasser, nicht übermäßig Bürsten und sparsam mit Stylingprodukten umgehen.
 

G – GESICHTSWASSER

Es wird auch Tonic genannt und dient vor allen Dingen zur Reinigung der Poren und sorgt prophylaktisch gegen Pickel und Mitesser. Regelmäßiges Anwenden beruhigt die Haut, sorgt für Feuchtigkeit und lässt die Poren ein wenig zusammenziehen.
 

H – HAARWÄSCHE

Trocknet dein Haar aus oder wird es fettig? Teste dich einfach mal an einem Wochenende und wasche deine Haare ein paar Tage nicht. Je nach Ergebnis entscheidest du dich zum Kauf eines geeigneten Shampoos. Lauwarmes bis kühles Wasser ist beim Duschen das Beste für dein Haar. Außerdem sollte die Menge des Shampoos nie mehr als die Größe einer Walnuss haben. Schaumreste reizen die Kopfhaut, darum gilt: gründlich aber sachte ausspülen. Wenn du es dabei quietschen hörst, sind sie „al dente“. Im nächsten Schritt kannst du in Ruhe ein zusätzliches Pflegeprodukt auftragen. Wer nicht aufs Föhnen verzichten möchte, der sollte die gefährliche Hitze auf gute 30 cm Distanz halten. Die gesündeste Variante ist mittels Handtuch ausdrücken und lufttrocknen lassen, da starkes Rubbeln das Haar schädigen kann.
 

I – INTIMPFLEGE

Du solltest am besten beim Duschen Hoden, Penis und After mit Duschgel oder Seife reinigen. Wer dies vernachlässigt, muss mit dem dickflüssigen Smegma rechnen, welches sich aus angesammelter Absonderung der Talgdrüsen, Bakterien und Hautschuppen zusammensetzt. Dies ist erstmal nicht gesundheitsschädigend, sollte aber nicht allzu häufig vorkommen, da Bakterien auch Entzündungen auslösen können.
 

L – LIPPEN

Ursachen für spröde Lippen können Stress, niedrige Temperaturen oder falsche Ernährung sein. Eine reichhaltige Creme, wie beispielsweise von Penaten, beschleunigt nachts die Heilung bei rissigen Stellen oder verletzten Mundwinkeln. Des Weiteren helfen tagsüber Lippenbalsam und Lippenpflegestifte.
 

M – MITESSER

Sie sind der Nährboden eines Pickels und kommen überwiegend an der T-Zone des Gesichtes vor, also auf Stirn, Nase und Kinn. Es gibt viele Hausmittel gegen Mitesser: Eine Paste aus Natron (reines Backpulver) und destilliertem Wasser säubert das Gesicht von abgestorbenen Hautzellen. Zitronensaft mit einem Esslöffel Zucker wirkt genau so. Honig spendet der Haut Feuchtigkeit und strafft sie. Eine nächtliche Maske aus einem Zimt-Honiggemisch hilft ebenfalls super gegen Mitesser und Unreinheiten. Honig in Kombination mit zwei Einheiten Eiweiß reinigt das Gesicht innerhalb von 30 Minuten.Von Salzwasser schrumpfen Mitesser auf ein Minimum. Zahnpasta entzieht überflüssige Fette und die Zahnbürste sorgt für den Peeling-Effekt.
 

N – NASSRASUR

Die Nassrasur ist eine Methode zur sehr gründlichen Rasur. Dafür werden die Haare sehr tief abgeschnitten, sodass deine Haut der eines Babypopos ähnelt. Das Verletzungsrisiko ist bei ungeübten Männern etwas höher, aber die Nassrasur lässt sich schnell lernen. Du kannst mit den richtigen Klingen sehr präzise arbeiten, aber solltest immer darauf achten, dass die Klingen auch scharf sind.
 

O – OHRENREINIGUNG

Ohrenschmalz sorgt dafür, dass keine Bakterien eindringen können, allerdings wird er oft als unhygienisch empfunden und kann deshalb mit vielen Varianten entfernt werden. Bei der Ohrenspülung wird das Cerumen ganz einfach mit Wasser ausgespült. Der Ohrenreiniger ist eine kleine Schaufel aus Edelstahl, mit der du Ohrenschmalz einfach entfernen kannst. Ohrentropfen lösen den Schmalz teilweise auf, wer aber einhundertprozentige Ergebnisse haben möchte, der kann auch eine professionelle Ohrenreinigung vom Hausarzt in Anspruch nehmen.
 

P – PARFÜM

Halsbereich und Handgelenke eigenen sich am besten zum Auftragen eines Parfüms. Da diese beiden Stellen stark durchblutet werden, werden die Duftstoffe durch die dort entstehende Wärme gut gelöst und entfalten ihren Duft optimal. Parfüms sollten nicht auf Kleidung aufgetragen werden, da sich durch das Einziehen ins Gewebe die Duftstoffe mit dem Kleidungsgeruch vermischen.
 

R – RASURBRAND

Egal ob bei Trocken-, Nass- oder Messerrasur – die Klingen müssen immer scharf sein, um Rasurbrand vorzubeugen, da stumpfe Klingen zu viel Schaden auf der Haut anrichten. Ein Rasierhandtuch in warmes Wasser getränkt und anschließend 1–2 Minuten auf das Gesicht gelegt, sorgt für das Öffnen der Poren und dem Weichwerden der Barthaare. Rasierschaum und Gel machen die Barthaare ebenfalls weicher und leichter zu schneiden. Beachte anschließend, nicht gegen den Strich zu rasieren, beim Rasieren nicht zu fest aufzudrücken und danach wieder das Rasierhandtuch oder ein Aftershave aufzulegen. Gegen den Rasurbrand helfen Kühlung, Balsam und Feuchtigkeitscreme. Diese Tipps lassen sich auch auf die Intimrasur übertragen.
 

S – SCHUPPEN

Schuppen sind abgestorbene Hautzellen, die jeder Mensch hat. Doch bei zu großem Verlust verklumpen sie und werden schnell sichtbar. Gründe dafür können zu konzentriertes Shampoos, zu häufiges Waschen, gereizte Kopfhaut, zu wenig Sonne und Vitamin-Mangel sein. Wenn Schuppen gelblich werden und die Kopfhaut unangenehm juckt, hat sich womöglich ein Hautpilz breitgemacht. Dieser Pilz ist aber nicht sehr gefährlich und lässt sich mit Mitteln aus der Apotheke problemlos entfernen.
 

T – TROCKENRASIERER

Auch bei der Trockenrasur gilt, dass es jeder Mann selbst in der Hand hat, welche Variante er bevorzugt. Die Vorteile der Trockenrasur sind die schnelle Effizienz, es ist sehr bequem, praktisch und das Verletzungsrisiko ist sehr gering. Logischerweise werden die Barthaare nur etwas gröber an der Oberfläche abgeschnitten und es bleiben je nach Rasierer Stoppeln stehen. Die eine Rasur schließt die andere natürlich nicht aus und kann zur Perfektion kombiniert werden.
 

U – UNREINE HAUT

Die Übeltäter bei unreiner Haut sind überwiegend Hormone, Zigaretten, Alkohol, Zucker, Stress und Müdigkeit. Die Talgdrüsen produzieren zu viel Öl und Hautschuppen, welche dann die Poren verstopfen. Gewisse Lebensmittel wie Milch können die Talgdrüsenproduktion fördern. Sanfte Reinigung mit Cremes und Reinigungsmilch tragen zur Reinheit bei. Am besten eigen sich PH-neutrale Waschlotionen und keine fettigen oder öligen Produkte.
 

V – VITAMINE

Vitamin A ist der Powerwirkstoff für unsere Haut. Es glättet Falten und steigert die Zellregeneration. Vitamin B3 ist wichtig für unseren Stoffwechsel von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten und hilft bei der Hautregeneration. Vitamin C sowie E neutralisieren UV-Stahlen, sie schützen außerdem unsere Zellmembranen, Depotfett und Lipoproteine vor Oxidation. Vitamin H ist verantwortlich für die Hautregeneration und verhilft bei der Bildung unserer uns schützenden Hornhaut.
 

W – WASSER

Wie viel Wasser ist gesund? Jeder Mensch scheidet im Laufe des Tages etwa zweieinhalb Liter Wasser aus. Da wir über unsere Nahrung rund 20% unseres Bedarfs wieder aufnehmen, reichen uns etwa eineinhalb Liter, die wir über das Trinken zu uns nehmen sollten. Doch jeder Mensch ist ein Individuum und lebt unter anderen Verhältnissen, darum ist es das Gesündeste zu trinken, wenn du durstig bist. Auf Flüssigkeitsmangel weisen folgende Dinge hin: Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin, Verstopfung und Kopfschmerzen.
 

Z – ZAHNBÜRSTE

Deine Zahnbürste sollte niemals zu harte Borsten haben, weil diese das Zahnfleisch und sogar die Zähne schädigen können. Sehr sensible Zähne, die sich nicht nur bei warm und kalt, sondern auch bei süß und sauer bemerkbar machen, benötigen eine besonders weiche Zahnbürste. Wichtig ist in jedem Fall ein kurzer Bürstenkopf, um alle Stellen im Mund erreichen zu können, sowie mittelweiche, abgerundete Borsten und ein Griff, der gut in der Hand liegt.

 

 

Foto: gilaxia / Getty Images

Die 7 Must-Have-Apps für Android 2017

Mehr als die Hälfte aller Deutschen besitzt mittlerweile einen kleinen Computer, den man problemlos in seiner Hosentasche transportieren kann. Die Rede ist natürlich vom Smartphone. In diesem Artikel geht es speziell um die Smartphones, die auf Android als Betriebssystem basieren. Wir zeigen dir heute die sieben besten Apps für dein Android Handy, damit auch du das Beste aus dem leistungsfähigen Computer in deiner Hosentasche herausholen kannst.
 

1. Pac-Man 256 Endless Maze

Pac-Man ist wohl der Klassiker unter den Spielen und konkurriert bei den Urgesteinen der Spielegeschichte mit Spielen wie Pong oder Tetris. Um so erfreulicher ist es, dass dieser Klassiker nun von BANDAI NAMCO auf unser Smartphone gebracht wurde. Natürlich gibt es auch einige Neuerungen, wie lustige, neue Power-ups, der Spielmodus ist zudem nun endlos. Die Änderungen fühlen sich sehr gut an, was Pac-Man 256 zu unserem Spieletipp für den perfekten Zeitvertreib macht.

Download Pac-Man 256 Endless Maze im Google Play Store

 
Apps für Android
 

 

2. WarnWetter

Es gibt etliche Wetter-Apps im Playstore, häufig hört man allerdings nur Beschwerden, da die Apps nicht wirklich genau sind. Wer auf Nummer sicher gehen will holt sich die App Warnwetter. Diese wird vom Deutschen Wetterdienst betrieben, was sie zu einer der zuverlässigsten Wetter-Apps macht. Zusätzlich gibt es noch eine Push-Nachricht, sollte sich ein Unwetter in deiner Nähe anbahnen. Da Wetter-Apps anderer Anbieter meist auf die Daten des Deutschen Wetterdienstes zugreifen empfehlen wir dir das Original.

Download WarnWetter im Google Play Store
 

Apps für Android
 

 

3. Clean Master

So wie der Computer über die Zeit durch zwischengespeicherte Daten und ungenutzte Programme an Speicherplatz und Geschwindigkeit verliert, wird auch dein Smartphone über die Zeit mit Programmen und Daten vollgepackt, die du gar nicht brauchst. Clean Master ist die Lösung für dieses Problem. Die Applikation kann dir helfen die Geschwindigkeit deines Smartphones zu verbessern. Weiterhin bietet die App noch eine Antivirus-Engine, eine Schutzfunktion für Fotos und Chatverläufe, sowie die einfache Deinstallation und Sicherung von Apps.

Download Clean Master im Google Play Store derzeit deaktiviert
 

Apps für Android

 

 

4. Signal

Mit dieser App erhältst du eine Messenger Variante, die Datenschutz groß schreibt. Signal benutzt eine überzeugende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die sicherstellt, dass dein Chat wirklich nur vom Empfänger gelesen wird. Abgesehen von der Sicherheit ist die App kostenlos und es ist keine komplizierte Anmeldung notwendig. Natürlich bietet sie auch all die Features, die sonst in Messenger-Apps zu finden sind.

Download Signal im Google Play Store
 

Apps für Android
 

 

5. Prisma

Prisma ist eine App, die die Fotobearbeitung aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Es geht nicht darum einen simplen Schwarz-Weiß Filter über das Bild zu legen, es dient vielmehr dazu, dein Bild in ein Kunstwerk zu verwandeln. Die Filter sind Stilen verschiedenster Künstler nachempfunden und ermöglichen es dir, dein Bild in etwas Besonderes, Individuelles zu verwandeln. Die Bearbeitung geht leicht von der Hand, Geld musst du für die App nicht bezahlen.

Download Prisma im Google Play Store
 

Apps für Android
 

 

6. Duolingo

Du wolltest schon immer mal eine neue Sprache lernen? Oder vielleicht möchtest du deine Französischkenntnisse wieder aufzufrischen? Duolingo gibt dir genau diese Möglichkeit und das ohne anfallende Kosten! Die App bringt dir spielerisch die neue Sprache bei, natürlich ersetzt sie keinen Sprachkurs oder einen Aufenthalt im jeweiligen Land. Sie ist aber super, um anzufangen und sich an die Sprache heranzutasten. Außerdem ist sie ein super Vokabeltrainer.

Download Duolingo im Google Play Store
 

Apps für Android
 

 

7. Expensify

Diese Applikation gibt es leider nur auf Englisch, doch sie ist sehr gut in dem, was sie macht. Expensify hilft dir dabei, deine Rechnungen zu sortieren und eine Übersicht über deine Ausgaben zu behalten. Du kannst deine Rechnungen kinderleicht einscannen, sortiert werden sie von der App automatisch. Die App ermöglicht dir eine perfekte Übersicht über deine Ausgaben zu behalten. Außerdem musst du nicht alle Bons aufbewahren und die Steuerabrechnung ist nicht mehr ein Wirrwarr aus Zetteln mit den unmöglichsten Formaten.

Download Expensify im Google Play Store
 

Apps für Android
 

 

Fotos: Google Play Store, Hinterhaus Productions