Ajoure Blog Seite 209

Office Christmas Party – Filmkritik & Trailer

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Office Christmas Party – Die Story

Weihnachten steht vor der Tür und für Clay Vanstone (T. J. Miller), Sohn vom verstorbenen Zenotek Chef und Leiter der Chicagoer Zenotek Filiale steht fest, auch in diesem Jahr muss es eine tolle Weihnachtsfeier für die gesamte Belegschaft geben. Doch seine Schwester Carol (Jennifer Aniston), Übergangs-CEO der kompletten Firma, fordert immense Einsparungen, will 40 Prozent der Belegschaft entlassen und erstickt die Weihnachtsfeier bereits in den ersten Ansätzen.

Davon lassen sich Clay, sein technischer Leiter Josh Parker (Jason Bateman) und Computerspezialistin Tracey Hughes (Olivia Munn) nicht unterkriegen. Ihr Plan, den finanzstarken Manager Walter Davis (Courtney B. Vance) als Kunden gewinnen und damit Carols Erwartungen übertreffen, könnte die gesamte Firma retten.

Zu diesem Zweck und um die Belegschaft nicht um eine Feier zu bringen, organisieren sie die wohl größte Weihnachtsparty, die das Büro jemals erlebt hat und laden den potentiellen Kunden Walter Davis ein.

Doch die Party gerät völlig aus dem Ruder und als Carol Vanstone auf einmal wieder vor der Tür steht und die Bescherung sieht, ist guter Rat teuer. Aber einen in Fahrt gekommenen Zug kann man nur schwer bremsen und so geht das Chaos erst richtig los.

 

 

Comedy Feierwerk

Mit Jason Bateman, T. J. Miller und Jennifer Aniston agieren, neben vielen weiteren unterhaltsamen Darstellern, drei Schauspieler, bei denen man meist schon im Vorfeld sicher sagen kann, was man geliefert bekommt. Gerade wenn man sich im Genre Comedy bewegt. Und so präsentiert sich „Office Christmas Party“ auch als abgedrehte, bekloppte Komödie, mit liebevollem Unterton und einem Ansatz von Weihnachtsmessage.

Neben der grundsätzlichen Handlung werden natürlich einmal mehr viele Klischees bedient und für einige der Gags benutzt. Dennoch wirkt es hier, bei dem extrem bunt zusammengewürfelten Haufen von Büroangestellten und sonstigen Figuren, selten nur um des Klischees Willen, sondern bedient das große lustige Ganze. So hat der Film ganz klar seine Stärke in den vielen verrückten und lustigen Momenten und kann bestens unterhalten. Die Handlung dahinter ist nicht die raffinierteste, gibt dem Ganzen aber einen funktionierenden weihnachtlichen Rahmen.

 

Der etwas andere Weihnachtsfilm

„Office Christmas Party“ ist für alle, die an Weihnachten nicht nur den üblichen Kram sehen wollen, sondern auf Chaos und Witz setzen, ohne dass das Weihnachtsfeeling ganz zu kurz kommt. Mit vielen gelungenen Gags, gut gecasteten Schauspielern und einer simplen Handlung, ist der Film auch bestens geeignet, um in großer Gruppe im
Kino gesehen zu werden.

 

Office Christmas Party
Kinostart: 8. Dezember 2016

 

Bist eher der Thriller-Typ?

Money Monster – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Constantin Film Verleih GmbH

Quentin Tarantino – Ein Portrait des Kult-Regisseurs

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Quentin Tarantino gilt bei vielen als der Kult-Regisseur schlechthin und ist zweifelsohne einer der bedeutendsten Filmemacher aller Zeiten. Seine Biographie liest sich, als könne sie selbst Vorlage für einen Film sein. Der Stil Tarantinos ist wie bei jedem großen Regisseur unverwechselbar. Zugleich ist er ein Mensch, der polarisiert, gilt als Exzentriker und Egomane.
 

Der steinige Weg zum Erfolg

„Ich wollte, dass der Junge einen Namen hat, der groß genug ist, eine ganze Leinwand zu füllen.“ 
(Connie Tarantino)

Quentin Tarantino kam am 27. März 1963 in Knoxville, Tennessee, USA als Sohn der damals 16-jährigen Connie Tarantino und des fünf Jahre älteren Schauspielers Tony Tarantino zur Welt. Der junge Quentin verbrachte seine Kindheit und Jugend in Kinos, vor dem Fernseher oder mit der Nase in Comic-Heften. Als hyperaktiver Legastheniker mit einem IQ von 160 fühlte er sich in der Schule denkbar unwohl und brach diese in der zehnten Klasse ab.

Zunächst verdiente er sich seinen Lebensunterhalt und den Schauspielunterricht als Kartenabreißer eines Pornokinos in Torrance, ehe er einen Job im Video Archive fand, das heute als die Geburtsstätte des Regisseurs Tarantino betrachtet werden kann. Aus jener Zeit existieren zahlreiche Anekdoten, deren zweifelhafter Wahrheitsgehalt zum Mythos Tarantino beigetragen haben dürften. Erfolglos und arm, wie er war, soll Tarantino lange Zeit in seinem Auto gewohnt haben. Nun ist das Übernachten im Auto in den USA aber illegal und als Tarantino die vielen Strafzettel nicht bezahlen konnte, saß er kurze Zeit im Gefängnis.

Viele seiner ersten Geschichten verfasste Tarantino für und über seine Mutter – in all diesen Geschichten kam sie am Ende ums Leben. Er erfand damals wohl auch einige Details seiner Biografie selbst und gab etwa an, er habe in Jean-Luc Godards Adaption von „König Lear“ mitgespielt, weil es sich gut im Lebenslauf machte, aber den Film – Tarantinos Ansicht nach – niemand gesehen hätte.

Seinen ersten eigenen Film, von dem heute wegen eines Brandes im Schneideraum nur noch Teile erhalten sind, drehte Tarantino mit einem Budget von gerade einmal 5000 US-Dollar: „My Best Friend’s Birthday“. Ein weiteres Drehbuch, was zu dieser Zeit bereits fertiggestellt war, wurde aufgrund seines Umfangs von 500 Seiten von sämtlichen Studios abgelehnt. Später wurden aus diesem Werk mit dem Titel „The Open Road“ die Drehbücher zu „Natural Born Killers“, von dessen Verfilmung durch Oliver Stone sich Tarantino jedoch distanzierte, und „True Romace“.
 

Erste große Schaffensperiode: Die 1990er

Reservoir Dogs
Reservoir Dogs (Foto: © Metropolitan FilmExport)
 

Tarantinos Durchbruch kam 1992 mit „Reservoir Dogs“, der vor allem realisiert werden konnte, weil das Drehbuch seinen Weg in die Hände Harvey Keitels gefunden hatte. Der Film handelt von sechs einander fremden Kriminellen, die von einem Gangsterboss zusammengebracht werden, um einen Diamantenraub durchzuführen. Bis auf den Prolog und einige Rückblenden spielt der gesamte Film am Treffpunkt der Juwelenräuber, die sich wegen des frühzeitigen Erscheinens der Polizei sicher sind, dass einer von ihnen ein Maulwurf ist.

Nahezu alles, was heute als typisch für Tarantino gilt, trifft bereits auf „Reservoir Dogs“ zu: Der Film ist dialoglastig und minimalistisch inszeniert. Der Soundtrack setzt sich vollständig aus Songs der 1970er Jahre zusammen. Die Gewaltdarstellungen sind von drastischer Brutalität, obgleich im Gegensatz zu Tarantinos späteren Werken realistisch und nicht überzeichnet. Tarantino gelingt es, mit einfachsten Mitteln ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel zu inszenieren.
 

Pulp Fiction

1994 folgte Tarantinos wohl berühmtestes Werk: die mit der Goldenen Palme, dem OSCAR (bestes Originaldrehbuch) und dem BAFTA (bestes Originaldrehbuch; bester Nebendarsteller) ausgezeichnete Gangster-Groteske „Pulp Fiction“.
 

Pulp Fiction
Pulp Fiction (Foto: © D.R.)
 

Der Film, dessen Titel sich auf das englische Wort für „Schundliteratur“ bezieht, erzählt drei lose miteinander verwobene Geschichten. Zunächst einmal sind da die beiden Auftragskiller Jules Winnfield (Samuel L. Jackson) und Vincent Vega (John Travolta), die für Marsellus Wallace, ihren Boss (Ving Rhames), einen Koffer unbekannten Inhalts sicherstellen sollen und dabei von einer absurden Situation in die nächste geraten. Diese Geschichte bildet die lose Rahmenhandlung und wird in nicht-chronologischer Reihenfolge erzählt.

Die zweite und zugleich erste vollständig erzählte Storyline befasst sich mit Vincent Vega, der die Frau seines Auftraggebers, Mia Wallace (Uma Thurman), in dessen Abwesenheit unterhalten soll. Der gemeinsame Abend endet damit, dass Vincent Mia eine Adrenalinspritze gegen eine Heroin-Überdosis ins Herz jagt.

Zu guter Letzt wäre da dann noch der Boxer Butch Coolidge (Bruce Willis), der von Wallace dafür bezahlt worden war, einen Kampf zu verlieren, stattdessen aber seinen Gegner ins Jenseits beförderte. Er will nach dem Kampf mit seiner Freundin die Stadt verlassen, doch sie hat das Erbstück seines Vaters, eine Taschenuhr, die jener und einer seiner Kameraden durch die Kriegsgefangenschaft geschmuggelt hatten, daheim vergessen. Bei dem Versuch, die Uhr zu holen, läuft Butch Wallace über den Weg, doch finden sich die beiden bald als Verbündete im Kampf gegen zwei Vergewaltiger wieder.
 

 

Tarantinos dritte Regiearbeit war zugleich seine einzige Romanverfilmung: die 1997 veröffentlichte Heist-Komödie „Jackie Brown“ mit Tarantinos Jugendidol Pam Grier in der Titelrolle. Daneben fallen noch zwei Filme mit Beteiligung Tarantinos in die Schaffensperiode der 1990er Jahre.

Der Episodenfilm „Four Rooms“ von 1995 gestaltete sich durch Tarantinos plötzliche Berühmtheit zu einem wahren Sorgenkind. Die Rahmenhandlung um den Hotelpagen Ted (Tim Roth), der während einer Nachtschicht in vier unterschiedlichen Zimmern in absurde Situationen gerät, sollte es vier verschiedenen Autoren und Regisseuren ermöglichen je ein gleichberechtigtes Segment des Films für sich zu gestalten. Das Studio wollte aber dem neuen Superstar Tarantino besonders viel Platz einräumen und ihn als Aushängeschild des Films nutzen. Dies stieß vor allem bei den Regisseuren Allison Anders und Alexandre Rockwell auf starke Gegenwehr.

Robert Rodriguez kann auf Tarantino nicht allzu sauer gewesen sein, denn die beiden sind bis heute eng befreundet und drehten ein Jahr nach „Four Rooms“ den Kult-Klassiker „From Dusk Till Dawn“ zusammen. Tarantino schrieb das Drehbuch und spielte einen der Hauptcharaktere, während Rodriguez Regie führte. Das besondere an diesem Film ist der Genrewechsel nach etwa der Hälfte der Gesamtspielzeit. Die erste Hälfte ist ein klassischer Gangster-Roadmovie, während die zweite Hälfte ein Vampir-Splatter-Film ist.
 

From Dusk Till Dawn
From Dusk Till Dawn (Foto: Film-Screenshot)

 

Der Meister meldet sich zurück:
Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert.

„Ich hatte keinen writer’s block. Ich habe sechs Jahre lang nichts getan als zu schreiben. Mein Problem war nicht der writer’s block, ich konnte meine Sachen bloß nicht zu Ende bringen, weil ich so viel geschrieben habe. […] Jetzt habe ich jede Menge Stoff, und bin zurück im Geschäft.“
(Quentin Tarantino; FAZ 16.10.2013)

Das gemeinsame Thema, das alle Filme Tarantinos im neuen Jahrtausend verbindet, ist Rache. In „Kill Bill“ nimmt eine ehemalige Auftragsmörderin Rache an ihren einstigen Weggefährten, die am Tag ihrer Hochzeit die gesamte Hochzeitsgesellschaft ermordeten und sie schwanger und schwer verwundet zum Sterben zurückließen.

Das Segment „Death Proof“ des mit Rodriguez zusammen entstandenen Double Features „Grindhouse“ handelt von drei Stuntfrauen, die sich an einem misogynen Serienmörder rächen, der Frauen mit seinem todsicheren Stuntauto in Unfälle mit tödlichem Ausgang verwickelt.
 

Nazis & Sklavenhaltung

„Inglourious Basterds“ und „Django Unchained“ sind Abrechnungen mit Nazi-Deutschland und der Sklavenhaltergesellschaft der USA. Mit „The Hateful Eight“ kehrte Tarantino in gewisser Weise zu seinen Wurzeln zurück und inszenierte eine Art Mischung aus „Reservoir Dogs“ und Spaghetti-Western.

Besonders kontrovers diskutiert wurden die beiden Filme mit historischen Settings. Hauptkritikpunkte an „Inglourious Basterds“ waren die angebliche Rachephantasie der Amerikaner und Juden, die Tarantino auslebe, und der äußerst freie Umgang mit der Geschichte. Bei genauerem Hinsehen stellen sich beide Unterstellungen als gegenstandslos heraus. Obgleich Tarantino für seine ambivalenten Charaktere und Anti-Helden berühmt ist, gab es doch stets Figuren in seinen Filmen, denen man gewisse Sympathien entgegenbringen konnte. Abgesehen von Shoshanna Dreyfus (Mélanie Laurent) sind sämtliche Charaktere in „Inglourious Basterds“ denkbar unsympathisch. Die Basterds sind eine Gruppe sadistischer Soziopathen, die einzig deshalb als die „Guten“ durchgehen, weil ihre Gegner bzw. Opfer Nazis sind.

Quentin Tarantino
Quentin Tarantino bei den Dreharbeiten zu Inglourious Basterds (Foto: © Universal Pictures)

Tarantino löst sich also vom Schema anderer Hollywood-Filme über den Zweiten Weltkrieg und portraitiert Amerikaner und Briten nicht als die strahlenden Helden, die Frankreich von den Nazis befreiten, sondern als Militärmächte, deren Soldaten denen der Gegenseite in Brutalität und Grausamkeit teilweise ebenbürtig waren. Obgleich Tarantino sich nicht an historische Fakten hält, gelingt es ihm die Mechanismen des NS-Regimes und seines Propagandaapparats besser einzufangen und zu entlarven als jedem anderen Filmemacher.

Figuren wie Hans Landa (Christoph Waltz) und Fredrick Zoller (Daniel Brühl) stehen geradezu exemplarisch für das deutsche Volk unter Hitlers Herrschaft. Beide sind keine überzeugten Nazis, aber dennoch willfährige Instrumente, die ihre Fähigkeiten Hitler und seinem Regime bereitwillig zur Verfügung stellen. Landa ist kultiviert, intelligent und charmant, aber auch ein Opportunist, der seine Dienste an den Meistbietenden verkauft. Zoller wiederum fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Rolle als Kriegsheld, wird geplagt von Gewissensbissen, zeigt aber kurz vor seinem Ende auch jene grausame, gewaltbereite Seite, die ihn zu so einem zweckdienlichen Soldaten der Nazis machte.

Mit „Django Unchained“ griff Tarantino das düsterste Kapitel der US-Geschichte auf und machte sich in der Heimat damit wenig Freunde. Django Freeman (Jaime Foxx) ist ein Sklave, der Rache an den Sklavenhaltern nimmt und es ihnen – um es mit Tarantinos Worten zu sagen – „Blut für Blut heimzahlt“. Hilfe erhält Django dabei von einer der wohl sympathischsten Figuren, die Tarantino je geschrieben hat: dem exzentrischen Kopfgeldjäger und Zahnarzt Dr. King Schultz (Christoph Waltz). Zur Abwechslung nutzt Tarantino seinen Hang zu expliziten Gewaltdarstellungen einmal dazu, die Grausamkeit der Realität widerzuspiegeln. Er beschönigt nichts und führt vor, auf welch unmenschliche Art die weißen Sklavenhalter die Schwarzen behandelten. Doch auch von einigen Schwarzen hagelte es Kritik, denn in dem Film fällt das Wort „Nigger“ 116 mal (Weltrekord). Ein afroamerikanischer Reporter bedankte sich allerdings auch bei Tarantino dafür, dass er nichts beschönigt und nicht auf Political Correctness Rücksicht genommen habe.

Django Unchained
Django Unchained (Foto: © Sony Pictures)
 

Der Stil:
Kofferräume, Blutfontänen und Retrocharme

Was macht einen wahren Kult-Regisseur und -Autorenfilmer aus? In erster Linie wohl ein unverwechselbarer, einzigartiger Stil. Tim Burton hat einen Faible für morbiden Humor, blassgeschminkte Gesichter und Johnny Depp. Bei Guillermo del Toro kann man stets davon ausgehen, dass alles in Orange oder Blau ausgeleuchtet wird und dass früher oder später ein kalkweißer Geist (manchmal sind sie auch rot, ja) oder Wesen, die geradewegs aus einer Lovecraft-Erzählung entsprungen sein könnten, auftauchen. Joss Whedon hat seinen unverwechselbar nerdigen Schreibstil. Stanley Kubrick war vor allem für seine enorm pedantische Arbeit am Set berüchtigt, denn alles musste genauso aussehen, wie er es sich ausgemalt hatte, auch wenn es dafür weit über einhundert Takes brauchte. Der große „Master of Suspence“, Alfred Hitchcock, konnte mit den einfachsten Mitteln in oft kammerspielartigen Szenarios Spannung erzeugen und schaffte es 1960 mit sieben Tagen Dreharbeit, vielen Schnitten und einer Flasche Schokosirup, dass das Publikum scharenweise und vor Panik schreiend aus den Kinos stürmte.

 

Aber was sind die Merkmale des Quentin Tarantino? Einige davon haben wir bereits angesprochen: exzessive Gewaltdarstellung, Dialoglastigkeit, ambivalente Charaktere.

 

Tarantino und die Gewalt

Obwohl Tarantino sich im echten Leben gegen Gewalt engagiert, sind seine Filme voll davon. Oft wurde Tarantino mit dem Vorwurf konfrontiert, seine Filme würden zur Gewalt anstiften. Der Regisseur selbst hält sein Publikum hingegen für intelligent genug, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Auch die Behauptung, Tarantino befürworte gewalttätige Handlungen, weil er sie unterhaltsam darstelle, kann man getrost als Hirngespinst bezeichnen. So zog Tarantino den Zorn der US-Polizei auf sich, als er 2015 gegen die zunehmende Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA demonstrierte und erklärte:

Wenn ich Morde sehe, kann ich nicht nur danebenstehen… Ich muss diese Morde Morde nennen und die Mörder Mörder nennen.

Auch passt Tarantino die Gewaltdarstellung dem Thema und Stil des Films an und weiß, wann er draufhalten kann oder muss und wann es angebracht ist, wegzuschwenken oder die Szene ganz auszusparen. Im Fall von „Kill Bill“ wird Gewalt stellenweise mit riesigen Blutfontänen ins Lächerliche überzeichnet. Bei „Inglorious Basterds“ und „Django Unchained“ wird sie hingegen mal zur Abschreckung und mal zum Ausleben von Rachegelüsten an realen Verbrechern der Geschichte genutzt. Bei all seinen anderen Filmen, also denen, die keinen realen Hintergrund besitzen, werden Gewalthandlungen, die keinen Unterhaltungswert hätten, sondern sich schlicht durch pure Grausamkeit auszeichnen würden (etwa die Folter eines Polizisten in „Reservoir Dogs“ oder die Vergewaltigung in „Pulp Fiction“), nicht grafisch dargestellt.

 

Die Dialoge

Gerade Tarantinos Frühwerke sind vielfach von einem tiefschwarzen Humor geprägt – etwa wenn Vincent sich in „Pulp Fiction“ zu seiner und Jules’ Geisel umdreht, um sie nach ihrer Meinung bezüglich des Streits der beiden zu fragen, und sich ein Schuss aus Vincents Waffe löst und den Kopf der Geisel über die gesamte Rückbank verteilt, was Vincent nur mit einem konsternierten „Oh, Mann! Ich habe Marvin ins Gesicht geschossen.“ kommentiert.

Tarantino genießt es, Grenzen zu überschreiten, mit Konventionen und ungeschriebenen Regeln zu brechen, stets all das zu tun, was als cineastische Todsünde gilt. Er vermeidet lineare Erzählweisen, springt in der Zeit umher und macht die Vorzeitigkeit der Rückblenden in den seltensten Fällen als solche kenntlich. Der Zuschauer muss sich die eigentliche Reihenfolge der Geschehnisse aus dem Zusammenhang heraus selbst erschließen. Die einzelnen Segmente des Films werden zwar – auch entgegen all dessen, was als guter Stil gilt – in Akte oder Kapitel unterteilt, doch weder geben die Akte Auskunft über die Reihenfolge, in der sie stehen sollten, noch sind Rückblenden automatisch separate Akte.

Die Dialoge aus Tarantinos Filmen genießen nicht zuletzt Kultstatus, weil sie eine Beiläufigkeit und vermeintliche Belanglosigkeit besitzen, die sich kaum ein anderer Drehbuchautor trauen würde. Im Prolog von „Reservoir Dogs“ sitzen acht Schwerverbrecher in einem Lokal und unterhalten sich über Musik und die Frage, ob man der Kellnerin Trinkgeld geben sollte, ehe sie sich erheben, um einen Raubüberfall durchzuführen. Die Unterhaltung zwischen Jules und Vincent über die Unterschiede zwischen Europa und den USA aus „Pulp Fiction“ zählt zu den berühmtesten und meistparodiertesten Filmszenen aller Zeiten, obwohl sie nichts, aber auch rein gar nichts zur Handlung des Films beiträgt. Noch an der Tür zur Wohnung der Kleinganoven, die sie gleich töten werden, haben die zwei Killer einen Disput über Fußmassagen.

Dass sich Schwerverbrecher über ganz alltägliche Dinge unterhalten, trägt zur Ambivalenz der Charaktere bei. Statt seine Figuren in ein Gut-Böse-Schema zu pressen, stellt Tarantino sind allem voran als Menschen dar – ganz gleich, welch unmenschliche Dinge sie tun oder getan haben. So kann der Zuschauer Sympathie für eine Person wie die von Uma Thurman gespielte Braut, eine ehemalige Auftragsmörderin auf Rachefeldzug, in „Kill Bill“ empfinden, denn sie ist nicht nur Täter, sondern auch Opfer. Sie wollte aussteigen, ein neues Leben beginnen und Bill hat ihr die Möglichkeit versagt, indem er ihren neugewonnen Freundeskreis, ihren Verlobten, den Pfarrer, dessen Frau und den Organisten abgeschlachtet hat. Wie so oft zeigt Tarantino gerade diesen Ausgangspunkt der Handlung nicht. Auch vom Diamantenraub in „Reservoir Dogs“, dem Boxkampf in „Pulp Fiction“ oder der Gefangenname Daisy Domergues in „The Hateful Eight“ bekommt der Zuschauer nie etwas zu sehen.
 
Kill Bill Dreharbeiten
Uma Thurman und Quentin Tarantino bei den Dreharbeiten zu Kill Bill (Foto: © Miramax Films)
 

Tarantino und Computertechnik

Tarantino sucht stets das große Kino in ganz kleinen Dingen. Er ist ein Minimalist und ein Purist, dem althergebrachte Arbeitsweisen und Techniken äußerst wichtig sind. Viele werden von seinem berühmten Leitspruch bei den Dreharbeiten zu „Kill Bill“ gehört haben:

„Wenn wir es nicht in der Kamera machen können, können wir es gar nicht machen.“

Viele schlossen daraus, Tarantino habe eine Abneigung gegen CGI. Doch wie so oft, wurde hier ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Das Zitat entstammt einem Interview, das Peter Körte 2003 mit Tarantino führte, und ihm geht ein längerer Kommentar Tarantinos voraus, als er auf Körtes Frage nach computergenerierten Spezialeffekten antwortete:

Ich sehe durchaus, was sie bewirken können. Als ich ‚Titanic’ sah, hat es mich umgehauen. Auch bei der Flugzeugszene in ‚Fight Club’ oder bei manchen Dingen in ‚Terminator 3’. Aber die sind auch ’rausgegangen, haben haarsträubende Actionszenen gedreht und dann computergenerierte Bilder hinzugefügt, weil alles andere lebensgefährlich gewesen wäre. […] Was mich wirklich krank macht, sind Regisseure, die zu faul sind. […] Zur Hölle, das hat man [bei älteren Filmen] wirklich gemacht, ohne Bilder aus dem Computer. Warum soll ich dann von diesem ganzen Computer-Bullshit beeindruckt sein?

 

Easter Eggs

Auch sonst setzt Tarantino auf Methoden und Technologien, die schon für die Filme genutzt wurden, mit denen er groß geworden ist. Da seine Filme stets eine Hommage an die Filme seiner Kindheit und Jugend sind, ist dies auch nur konsequent. Das Tarantinoversum baut sich seine ganz eigene Mythologie mit eigener Tabakmarke (Red Apple) und Fast-Food-Kette (Big-Kahuna-Burger) aus einer Vielzahl von Versatzstücken, die klassischen Western, Kung-Fu- und Gangsterfilmen entlehnt sind, zusammen. Neue Kameratechniken machen Filme in den Augen des Kultregisseurs nicht besser. Er guckt lieber noch persönlich durch gute, alte Filmkameras, statt am Set vor einem Monitor zu hocken und sich anzusehen, was die Digitalkamera aufzeichnet.

Big-Kahuna-Burger
Mia Wallace mit einem Big-Kahuna-Burger (Foto: © Miramax Films)

Neben all diesen für Tarantino typischen Stilmitteln, existieren noch gewisse Marker, die sich in Tarantinos Werken etabliert haben. So etwa die Zigaretten- bzw. Tabakmarke Red Apple und Big-Kahuna-Burger, die als Easter Eggs in vielen Filmen Tarantinos versteckt sind. Legendär sind auch die Kameraeinstellungen – allen voran der Trunk Shot, das Filmen einer Szene aus der Perspektive des Kofferraums, in dem sich meistens auch eine Person befindet. Wenn es so etwas wie das Tarantino-Markenzeichen schlechthin gibt, dann ist es der Trunk Shot, der in jedem seiner Filme enthalten ist. Aber auch längere Kamerafahrten, die Charakteren folgen, setzt Tarantino mit Vorliebe ein.
 

Die Film-Musik

Doch nicht nur visuell, sondern auch akustisch besitzt Tarantino eine einzigartige Handschrift. Bis zu „Kill Bill“ hatte er gänzlich auf eigens für den Film geschriebene Soundtracks verzichtet und einzig auf seine private Plattensammlung voll mit Songs der 1970er Jahre vertraut. Für den symbolischen Betrag von einem Dollar schrieb Robert Rodriguez einzig anhand des Drehbuchs die Musik für einige Szenen aus „Kill Bill“, denn er kannte den Stil seines alten Weggefährten so gut, dass er den fertigen Film nicht brauchte, um zu wissen, wie die Szenen aussehen würden. Tarantino seinerseits führte ebenfalls für einen Dollar bei einer Szene von Rodriguez’ „Sin City“ Regie, weil Rodriguez seinen Freund mit den Möglichkeiten der Computeranimation ein wenig vertrauter machen wollte.

Neben der Musik besitzen auch viele Soundeffekte eine besondere Note, was gerade bei den Kampfszenen in „Kill Bill Vol.1“ deutlich wird, denn hier überspitzt Tarantino die abgedrehte Action mit Soundeffekten, die man großteils eher in einem Cartoon erwarten würde.
 

Die Sprache

Bei Sprache hingegen besteht Tarantino auf Realismus und dreht stets in der Sprache, die von den Charakteren auch gesprochen wird, weshalb viele Szenen in „Kill Bill Vol.1“ auf Japanisch sind, „Inglorious Basterds“ fast zur Hälfte auf Deutsch und Französisch ist und es selbst in „Django Unchained“ im Original eine Szene auf Deutsch gibt.
 

Die Schauspieler

Zu guter Letzt sei noch Tarantinos Vorliebe für bestimmte Darsteller erwähnt. Ähnlich wie Tim Burton oder Christopher Nolan zieht Tarantino eindeutig die Zusammenarbeit mit bestimmten Schauspielern vor. Samuel L. Jackson etwa, der bei „Reservoir Dogs“ vom Studio abgelehnt worden war, wirkte ab „Pulp Fiction“ an jedem Regieprojekt Tarantinos außer „Death Proof“ mit.

Tarantinos Muse Uma Thurman erarbeitete die Figur der Braut, die sie in „Kill Bill“ selber verkörperte, mit Tarantino zusammen während der gemeinsamen Arbeit an „Pulp Fiction“. Christoph Waltz gewann seine beiden OSCARs mit Nebenrollen in Tarantino-Filmen – die Figur des Dr. King Schulz wurde sogar einzig für Waltz, der mit Tarantino gut befreundet ist, geschrieben. Daneben gehören Harvey Keitel, Michael Madsen, Michael Parks, Tim Roth und Zoë Bell bei mehreren Filmen Tarantinos zum Cast.

 

 

Fotos: Jeff Spicer / Kontributor / Getty Images

Die Überwachungskamera Technaxx 4577 Easy-IP Cam TX-57 im Test

Was passiert eigentlich bei dir zu Hause, nachdem du das Haus verlassen hast, oder wenn du gerade im Urlaub bist? Vielleicht hast du ja ungebetenen Besuch, der sich deinen Fernseher und andere Wertsachen auf unbestimmte Zeit ausleihen will oder dein Kind entdeckt gerade das Nachtleben für sich und du würdest gerne über seine Ein- und Ausgangszeiten Bescheid wissen.

Wir möchten dich natürlich nicht dazu anstiften, wie ein Kontroll-Freak dein gesamtes Haus mit Kameras auszustatten, solltest du allerdings ein wenig Überblick über die Lage behalten wollen, während du außer Haus bist, haben wir die passende Kamera für dich getestet.

Keine Produkte gefunden.

Die Easy-IP Cam TX-57 von Technaxx ermöglicht es dir, deine eigenen vier Wände zu überwachen. Für ca. 130 Euro erhältst du eine Kamera, die du mit dem mitgelieferten Netzteil direkt an einer Steckdose anschließen kannst. Zusätzlich zu der Kamera gibt es noch eine Anleitung, eine CD und eine kostenlose App, die man sich für die Bedienung der Kamera herunterladen kann. Doch was bietet die Kamera eigentlich alles?
 

Werfen wir zunächst einen Blick auf die technischen Daten:

– Die Stromzufuhr wird durch das Netzteil geregelt, man muss keinen Akku aufladen oder Batterien wechseln. Problematisch hierbei ist nur, dass die Kamera sofort aufhört aufzunehmen, sollte sie aus der Steckdose entfernt werden. Zusätzlich ist man bei der Platzierung der Kamera an Steckdosen oder die Reichweite der Steckerleiste gebunden.

– Sie besitzt eine Auflösung von 1920×1080, was für die Kamera vollkommen ausreichend ist.

– Sie besitzt ein eingebautes Mikrofon für Tonaufnahmen und einen PIR Sensor, der über Entfernungen von bis zu 6 Metern Bewegungen wahrnimmt.

– Sollte der Bewegungssensor aktiviert werden, speichert die Kamera das Videomaterial auf der SSD-Karte, diese musst du davor allerdings zusätzlich erwerben.
 

Was unterscheidet Technaxx von anderen Kameras?

Eine Besonderheit ist, dass man die Kamera direkt in die Steckdose steckt, so muss man den Akku nicht aufladen, außerdem eignet sich die Kamera dadurch perfekt für die Überwachung von Innenräumen. Allerdings bringt es auch die oben genannten Nachteile mit sich. Sollte die Technaxx Bewegungen wahrnehmen wirst du per Push-Nachricht über die App informiert und kannst sofort nachschauen, was in deinem Eigenheim los ist. Wo wir schon über die App sprechen: Sie ermöglicht dir, die Live-Überwachung vom Handy zu verfolgen, außerdem hast du Einsicht auf aufgenommene Videos. Zusätzlich ist es noch möglich, über die App Fotos und Videos aufzunehmen.
 

Lohnt es sich die Technaxx zu kaufen?

Abgesehen von den genannten Besonderheiten bringt die Überwachungskamera natürlich noch andere Eigenschaften mit sich, die bei konventionellen Kameras ebenfalls vorhanden sind. Die großen Besonderheiten sind die App und das Steckdosen-Feature. Diese beiden Eigenschaften machen die Technaxx zur perfekten Kamera für die Überwachung von Innenräumen, also die Überwachung für dein Zuhause. Im Außenbereich würden wir allerdings auf andere Kameras zugreifen.
 

Zuletzt wollen wir noch sagen, dass die Privatsphäre eines der wichtigsten Güter des Menschen ist. Solltest du dein Haus überwachen sollen, denke daran alle Bewohner zuvor zu informieren.

 

 

Fotos: Technaxx Presse; Amazon

9 Dinge aus den 90ern, die wir wirklich nicht vermissen!

Wer will diese Trends aus den 90ern schon wieder haben? Wir zeigen euch 9 Dinge aus den 90ern, die wir wirklich nicht vermissen!

1. Blond gefärbte, aufgegelte Spitzen

Dinge aus den 90ern

Bei den Männern durften die blondierten Haarspitzen nicht fehlen. Schuld daran hatten unter anderem Stars wie N’Sync, die diesen Look so populär machten.
 

2. Aktenkoffer

Dinge aus den 90ern

Es gibt schlimmere Verbrechen als eine Welt, in der jeder einen Aktenkoffer besitzt, aber zurückkommen muss dieser Trend trotzdem nicht.
 

3. Tamagotchis

Dinge aus den 90ern

Kinder aus den 90ern können sich bestimmt noch gut an die kleinen Pixel-Tierchen erinnern, die auf keinen Fall sterben durften.
 

4. Dauerwelle

Dinge aus den 90ern

Früher einmal sehr beliebt und von jeder zweiten Frau getragen, war der Pudellook besonders im rausgewachsenen Zustand kein schöner Anblick und eine Tortur für jedes Haar.
 

5. Allover-Jeans

Dinge aus den 90ern

Es war einfach viel zu viel blau.
 

6. Baggys

Dinge aus den 90ern

Der Hip-Hop Gangster Look sah nicht bei allen so wirklich cool aus.
 

7. Arschgeweih

Dinge aus den 90ern

Ein gutes Beispiel dafür, dass Trends vergehen, aber Tattoos bleiben.
 

8. Zaubertrolle

Dinge aus den 90ern

Zaubertrolle hatten im Oktober mit ihrem Film vielleicht ein Comeback, aber offen gestanden hat sie niemand wirklich vermisst.
 

9. Schmetterlings-Clips

Dinge aus den 90ern

Auch wenn man als Mann selber keine besaß, flogen diese Dinger doch immer überall im Haus herum.

 

 

Fotos: Lambert/Archive Photos; University of Southern California / Kontributor; Klaus Hackenberg; Philip James Corwin; Izzet Keribar; RyanJLane; pirateink; Don Farrall; DEA / PEDICINI; Jeff Kravitz / Kontributor; Trevor Fisher / Getty Images; Amazon

Das G€ld liegt auf der Straße! Du musst es dir nur holen. Garantiert!

Wir zeigen dir Möglichkeiten, wie du ganz einfach Geld verdienen kannst, falls es am Ende des Monats mal knapp wird.
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Streetspotr

ist ein Weg, kleines Geld für wenig Aufwand zu verdienen. Du bekommst dafür eine Auswahl von Microjobs. Auf dem Weg nach Hause, beim Einkaufen oder Stadtbummel. Die Aufgaben bestehen meistens daraus, ein Schild oder einen Park zu fotografieren oder etwas zu bewerten. Je nach Auftrag kann man 1 € – 5 € verdienen. Ab 2,50 € kann man sich das Geld auszahlen lassen. Wir haben uns die App runtergeladen und fanden sie sehr übersichtlich und selbsterklärend.

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AppJobber

ist sehr ähnlich wie Streetspotr. Im Prinzip ist nur die Bedienung etwas anders und die Jobs können auch mal größer ausfallen. Trotzdem sind es steuerfreie Microjobs. Reich wird man zwar nicht, aber Spaß macht es allemal.

Itunes
Google Play Store

Adobe Stock (ehemals Fotolia)

Auf dieser Website verdienst du Geld mit dem Verkauf deiner Fotos. Nachdem du deine Fotos hochgeladen hast, können sich Leute diese mit Credits kaufen und du erhältst davon deinen Anteil.
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Adobe Stock

 

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Samenspenden

Beim Samenspenden bekommt man in der Regel ungefähr 15 €. Es sollte für die meisten Männer nicht sehr schwer sein und es dient auch einem guten Zweck.

 

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Mitfahrzentralen

Wenn du mal längere Strecken mit dem Auto fahren musst, suche dir einen Fahrer oder Mitfahrer. Diesen findest du in zahlreichen Mitfahrzentralen im Internet oder zum Beispiel mit der App BlaBlaCar.

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CashQuizz

Bei CashQuizz bekommst du Geld für das richtige Beantworten von Fragen. Die Spielehersteller schenken ihrer Community jeden Tag 100 €, was dann unter den besten Spielern aufgeteilt wird. Wenn du dich gut anstellst, verdienst du so pro Tag 1 ct – 2 €.

Du kannst auch um Credits gegen deine Freunde spielen. Ab 10.000+ Credits kannst du dann anfangen, Geld und Gutscheine zu tauschen. Wir haben es getestet und hatten großen Spaß dabei. Es ist so ähnlich wie Quizduell, eben nur mit Geld.

Aktuell nicht im App Store oder Play Store verfügbar

 

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Werde Wahlhelfer

Als Wahlhelfer kann man gesetzlich bis zu 50 € verdienen. Nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, ist aber trotzdem leicht verdientes Geld.

 

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Pfand sammeln

Das Geld liegt auf der Straße, man ist sich nur zu schade es aufzuheben. Fakt ist: Es würde sogar der Umwelt gut tun, wenn man mal eine Flasche im Park aufhebt und sie abgibt. Das kann vielleicht nicht jeder, aber wenigstens die eigenen Flaschen sammeln und abgeben sollte machbar sein. Du kannst auch die Pfandflaschen von Eltern oder Freunden mit abgeben. Pfand sammeln ist das einfachste auf der Welt.

 

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Blutspenden

Heutzutage bekommt man nicht mehr überall Geld fürs Blutspenden, aber häufig ein kleines Geschenk oder eine Mahlzeit. Für Plasmaspenden hingegen liegen die Aufwandsentschädigungen zwischen 25 € und 40 €. Außerdem ist es für einen sehr guten Zweck.

 

 

Fotos: Andrew Rich; Davies and Starr; Kellie Walsh; artpartner-images; DNY59; Digital Camera Magazine / Kontributor; Callista Images / Getty Images; iTunes

So führst du ein positiveres Leben durch mehr Zeit in der Natur

Hast du gewusst, dass sich deine Stimmung schon nach kürzester Zeit in freier Natur merklich aufhellt? Wissenschaftliche Untersuchungen stellten dabei schon innerhalb weniger Minuten eine deutliche Verbesserung des Selbstwertgefühls und der Motivation fest. Es braucht also nicht unbedingt den ausgiebigen Angelausflug oder die lange Wanderung, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Das Ergebnis verdeutlicht, welche herausragende Bedeutung Parks und Grünflächen für das harmonische Miteinander haben. Gerade wenn kaum Zeit für weite Unternehmung bleibt, sind die Naherholungsgebiete umso wichtiger. Die Pause eignet sich perfekt für einen kleinen Spaziergang. Frisch und erholt gelingen selbst größere Herausforderungen spielend einfach.
 

Steigerung der persönlichen Leistungsbereitschaft

Nach Professorin L. Warber, die an der Universität Michigan am Institut für Familienmedizin tätig ist, haben Naturerlebnisse eine ähnliche Wirkung wie die Meditation. Negative Gedankengänge verschwinden allmählich. Die neue Grundstimmung übt einen positiven Einfluss auf die körperliche und geistige Gesundheit aus. Dabei komme es vor allem auf die Wiederholung an. Der Effekt verstärke sich nach einem gewissen Zeitraum merklich. Von täglich einer Stunde im Grünen profitieren übrigens alle Lebensbereiche. Das persönliche Wohlbefinden steigert beispielsweise auch die Kreativität. Beobachtungen bei Kindern stellten fest, dass die Erledigung der Schulaufgaben unter freiem Himmel wesentlich leichter fiel und die Gedächtnisleistung verbessert sich. Laut Warber müsse dafür nicht mal viel Zeit in Anspruch genommen werden. Wer aufgrund der beruflichen Eingebundenheit eh unter ständigem Stress stünde, sei dringend darauf angewiesen. Ein zehnminutiger Spaziergang sollte wenigstens möglich sein, das reicht auch schon aus.
 

Meditation liegt voll im Trend

Mit innerem Frieden und persönlicher Ausgeglichenheit fällt die Erledigung der täglichen Aufgaben viel leichter. Die Meditation ist mit dem Erlebnis in freier Natur gleichzusetzen. Werden die Entspannungsübungen genau dort durchgeführt, verstärkt sich der positive Effekt noch. Bei den hohen Anforderungen des Berufslebens ist es nicht verwunderlich, dass die Fangemeinde stetig anwächst. Sogar die Wissenschaft hat den Wert der Selbstheilungskräfte für sich entdeckt. Deshalb wird in zahlreichen städtischen Krankenhäusern die Meditation bereits eingesetzt.
 

Die Naturmeditation

Die Naturmeditation erweitert den Handlungsspielraum. Es eröffnet sich ein wahrer Schatz an Wissen und Erkenntnis. Durch die Steigerung der Motivation und des Selbstbewusstseins fallen plötzlich ganz neue Wege zur Bewältigung eines bestimmten Problems auf. Einfache Wahrnehmungsübungen können dabei der Schlüssel sein. Das notwendige Setting findet sich überall dort, wo es etwas Lebendiges gibt. Der Park oder die Grünanlage ist optimal. Die Kleidung sollte das persönliche Wohlbefinden unterstützen und keinesfalls einengen. Ein Notizbuch dient zum Aufschreiben der gefundenen Ideen, viel mehr brauchst du nicht. Zur Einstimmung eignet sich ein Spaziergang. Atme die frische Luft ein und finde deinen inneren Rhythmus. Versuche dich dabei von all deinen verwirrenden Gedanken zu lösen und mache dich völlig frei. Denn nur mit der Abschottung vom bisher Bekannten verändert sich deine Perspektive. Um diesen Zustand zu erreichen, schaust du dir deine Umgebung genau an. Du entdeckst die Facetten, die die Natur zu bieten hat. Eine alte verdorrte Baumwurzel erscheint plötzlich in einem ganz anderen Licht. Vereinzelt haben sich Farne und Moose eingenistet. Dir wird die direkte Verbindung zwischen Neuem und Altem klar. Diesen Wert überträgst du nun auf dein eigenes Leben.
 

Foto: franckreporter / Getty Images

11 verboten-schöne weibliche Charaktere aus Videospielen

1. Triss

weibliche Charaktere

Triss überzeugt nicht nur mit ihren vom Feuer geküssten Haaren, das Spiel Witcher 3 erlaubt es sogar, mit ihr intim zu werden.
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2. Lara Croft

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Wer schon von Angelina Jolie gespielt wurde, hat natürlich einen gesicherten Platz in dieser Liste. Die Tom Raider Episoden mit der abenteuerlustigen Archäologin sind mittlerweile legendär.
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3. Oerba

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Oerba Dia Vanille macht ihren ulkigen Namen mit ihrer verspielten, stets glücklichen Art wieder wett. Darüber hinaus ist sie der Hingucker in Final Fantasy 13 und ihre teils naive Art sorgt dafür, dass du dich nur noch mehr zu ihr hingezogen fühlst.
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4. Quiet

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Als Scharfschützin muss Quiet in Metal Gear Solid V vor allem unauffällig und leise sein. Wir sind uns sicher, dass das Outfit dabei sehr hilfreich ist.
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5. Kitana

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Wer Mortal Kombat gespielt hat, wird wohl nicht nur von der Schönheit überwältigt sein, sondern auch eine gewisse Angst verspüren, denn Kitana weiß, wie man jemandem eine ordentliche Abreibung verpasst.
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6. Elizabeth

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Mit ihren jungen 20 Jahren sieht Elizabeth vor allem durch die Kleidung und den Zeichenstil in Bioshock sehr ansprechend aus.
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7. Max

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Da man bei Life Is Strange alles aus der Sicht von Max erlebt, sind wir der Meinung, dass Max auf Grund von innerer und äußerer Schönheit überzeugt.
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8. Evies

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Nicht nur das Aussehen spricht für Evies aus Assassins Creed – Syndicate, bei dem ganzen Herumklettern und Parkour-ähnlichen Stunts wird sie wohl auch sehr sportlich und gelenkig sein.
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Drow Ranger

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Die Frostpfeile der Bogenschützin aus „Dota 2“ werden gut sein, um die hitzigen Gemüter ihrer Verehrer runterzukühlen.

 

Tracer

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Nach dem großen Blizzard-Skandal über Tracers sexy Siegerpose ist eines hängengeblieben: Tracer hat den besten Hintern im Overwatch- Universum.
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Reimi

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Reimi ist sehr diszipliniert und unschlagbar mit dem Bogen. Doch nicht nur ihre Treffsicherheit ist in Star Ocean ungeschlagen, auch der Schönheit von Reimi steht so ziemlich nichts nach.
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Hier erfährst du etwas über deinen eigenen Charakter

Wie du deine Faust ballst, verrät deinen Charakter

 

Fotos: Konami/PR; Square Enix/PR; Warner Bros. Interactive Entertainment; PR CD Projekt Red; 2K Games/PR; Ubisoft/PR; Square Enix/PR; Leirix; Blizzard/PR; www.zerochan.net; Amazon

Mimik lesen: Non-verbale Kommunikation verstehen und einsetzen

Unsere Kommunikation besteht aus mehr als nur Worten: Die non-verbale Kommunikation kann dir mehr über deinen Gesprächspartner verraten als das, was er sagt. Seine Gestik, Mimik und seine allgemeine Körpersprache senden ständig Signale aus, die dir einen Gesamteindruck vermitteln. Du prüfst unweigerlich, ob diese Signale zu seinen Worten passen; ist dies nicht der Fall, verschweigt dir der andere eventuell etwas. Besonders die Gesichtsmimik transportiert Emotionen und verrät viel über unsere wahren Gedanken und Meinungen.
 

Meister der Täuschung

Der Mensch lebt seit jeher in Gruppen und hat ein gutes Gespür dafür entwickelt, die Gefühlslage seiner Mitmenschen zu erkennen. So können wir beispielsweise den Gesichtsausdruck eines Menschen deuten, den wir nie zuvor gesehen haben oder der aus einem anderen Kulturkreis stammt. Allerdings setzen die meisten Menschen im Alltag eine Maske auf – ein Pokerface – und verbergen ihre wahren Gefühle. Ein Beispiel: Der Kollege, mit dem du nicht gut auskommst, grüßt dich auf dem Flur; um Ärger und Konflikte zu vermeiden, lächelst du freundlich, auch wenn dir nicht danach zumute ist.
 

Hinter die Fassade blicken

Es kann sehr hilfreich sein, die Mimik seiner Mitmenschen deuten zu können. Egal ob im Privatleben, im Gespräch mit dem Chef oder bei der Kundenberatung: Erkennen zu können, was der andere wirklich denkt, kann dir enorme Vorteile bringen!

Doch wie schaffst du es nun, dich nicht von der Maske deines Gegenübers täuschen zu lassen? Der Schlüssel zur Interpretation liegt in den Mikroexpressionen. Das sind minimale Veränderungen in der Gesichtsmuskulatur, die einen kurzen Moment aufblitzen, bevor der Sprecher seinen Gesichtsausdruck wieder kontrollieren kann. Diese kurzen, unkontrollierbaren Momente entstehen, weil unsere Gesichtsmuskulatur mit dem Emotionszentrum unseres Körpers, dem limbischen System, verbunden ist. Dieses System verarbeitet Informationen schneller als das Großhirn, das uns hilft, unsere Gefühle und Mimik zu steuern. Für einen Moment sind wir auch bei bester Tarnung durchschaubar.
 

Übung macht den Meister

Diesen kurzen Moment auf dem Gesicht unseres Gegenübers zu erkennen und zu deuten ist eine Kunst und erfordert viel Übung. Kinder sind darin wahre Meister: Sie erkennen, ob sie angelogen werden und in welcher Stimmungslage sich ihr Gesprächspartner befindet. Die gute Nachricht ist: Du kannst lernen, die Mimik deiner Mitmenschen zu lesen!

Während positive Emotionen wie Freude und Erleichterung relativ leicht zu erkennen sind, sind es vor allem versteckte negative Emotionen, die schwer zu deuten sind. Wir verraten dir, worauf du achten musst, um hinter die Fassade deines Gegenübers zu blicken!

Körpersprache

Die Augen

Besonders ausdrucksstark sind unsere Augen. In der Regel hält unser Gesprächspartner Blickkontakt mit uns. Wendet die Person ihren Blick ab, kann das verschiedene Bedeutungen haben: Eventuell lässt die Konzentration nach, der andere fühlt sich unwohl oder er wendet sich ab bzw. ignoriert uns, weil er mit dem Gesagten nicht einverstanden ist. Ein deutliches Zeichen für Ablehnung ist der Blick zur Decke. Bewegen sich die Augenlider hastig hin und her, ist meist Nervosität im Spiel. Es kann passieren, dass der andere schweigt und nur durch uns durchschaut. Entweder ist er einfach nur geistesabwesend oder du hast ihn eventuell verärgert und wirst jetzt mit Ignoranz gestraft. Das Gegenteil ist ebenfalls denkbar: Dein Gesprächspartner hört nicht auf, dich anzustarren. In diesem Fall sucht er wahrscheinlich die Konfrontation und möchte sich durchsetzen.
 

Die Lippen

Unser Mund ist nicht nur zum Sprechen da, sondern verrät uns die Gedanken unseres Gegenübers, wenn wir auf kleinste Veränderungen achten! Ein leicht geöffneter Mund ist meist ein Zeichen für Entspanntheit oder dafür, dass unser Gegenüber etwas sagen will – ganz im Gegensatz zu zusammengekniffenen Lippen, die in der Regel für Ärger stehen. Berühren die Hände im Gespräch das Gesicht, wandern sie oft unbewusst zu den Lippen. Ein vor die Lippen gehaltener Zeigefinger kann andeuten, dass der andere nachdenkt oder aber, dass du besser schweigen solltest. Legt sich die gesamte Hand über den Mund, kann das entweder ein Zeichen für Überraschung im positiven Sinne oder für einen Schock sein – das hängt ganz vom Kontext ab.
 

Die Stimme

Das Sprechtempo, die Intonation und die Lautstärke liefern dir wichtige Hinweise auf die Gefühlslage des anderen: Spricht jemand sehr leise, ist er wahrscheinlich unsicher. Wird dein Gegenüber immer lauter, spricht dies hingegen dafür, dass er oder sie sich durchsetzen und sich Gehör verschaffen will. Schnelles Sprechen deutet auf ein Gefühl von Gehetztheit hin und dein Gesprächspartner verliert eventuell die Geduld.
 

Vorsicht: Interpretationsfehler!

Du siehst schon: Die Liste der verschiedenen Gesichtsausdrücke ist lang und die Interpretation hängt von vielen Faktoren ab. Unter Umständen kann derselbe Gesichtsausdruck verschiedene Bedeutungen haben. Es gibt einige Fehler beim Interpretieren, die du daher unbedingt vermeiden solltest. Dazu gehört, Veränderungen im Gesicht des anderen isoliert zu betrachten. Beachte unbedingt auch den Rest seiner Körpersprache und erst, wenn sich bestimmte Signale häufen, kannst du Schlüsse da-raus ziehen.

Der zweite wichtige Faktor ist der Kontext: In welcher Gesprächssituation befindet ihr euch? Wie geht es dem anderen und was hat er bereits in vergleichbaren Situationen erlebt? Die Körpersprache kann je nach Kontext eine andere Bedeutung haben.

Dann gibt es noch Wahrnehmungsfehler, die entstehen, wenn eine Eigenschaft dominiert und uns die anderen Körpersignale der Person ausblenden lässt. Unsere Wahrnehmung ist nicht unfehlbar und nie ganz neutral – interpretiere daher immer mit Vorsicht und sei bereit, deine Eindrücke zu hinterfragen!
 

Ein letzter Tipp: Um Menschen lesen zu können und minimale Unterschiede zu erkennen, können Bücher sinnvoll und hilfreich sein. Sie sind aber nicht als Lehrbücher zu betrachten, sondern eher als Anleitungen. Willst du lernen, Menschen anhand ihrer Mimik zu lesen, dann befasse dich mit deinen Mitmenschen und lass dich überraschen, was ihre Mimik dir alles verrät!

 

 

Fotos: Petar Chernaev; Bernd Vogel; Andrea Leitgeb / EyeEm / Getty Images; -difa- / iStock Photo

Der AJOURE´ Men Darvin Award 2016: Die dümmsten Todes- & Unfälle

Der Naturforscher Charles Darwin gilt wegen seiner Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der größten Naturwissenschaftler aller Zeiten. Seine Forschungsergebnisse haben das moderne Weltbild geformt.

Viele Lebewesen starben im Laufe der Evolution aus. Grund dafür ist die natürliche Selektion. Der Darwin Award ist ein sarkastischer Negativpreis, der die dümmsten Todesfälle oder Kastrationen von Menschen nominiert und jedes Jahr auszeichnet. Wir von der AJOURE´ können das natürlich auch und haben ein persönliches Ranking mit den dümmsten Todesfällen erstellt.
 

7. Platz:

Maulwurfshuegel

AJOURE´ vergibt 5/10 Punkten

Klaus kämpfte gegen die unnachgiebigen Maulwürfe in seinem Garten. Er legte Metallstangen aus und setzte diese unter Strom. Eigentlich eine gute Idee. Nur stand er selbst noch mitten auf dem Rasen und es traf ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel… nur mehr von unten.
 

6. Platz:

Nebel auf der Autobahn

AJOURE´ vergibt 6/10 Punkten

Der Autobahn-Quickie ist ein Paradebeispiel für die natürliche Selektion. Auf der Via Dutra, Brasiliens größte Autobahn, kommt es schon mal vor, dass es um sechs Uhr morgens sehr nebelig ist. Ein junges Pärchen wusste wohl dies auszunutzen und startete auf der rechten Fahrbahn einen Quickie. Bis sie dabei ein LKW unterbrach…
 

5. Platz:

Hochhaus

AJOURE´ vergibt 6/10 Punkten

Der Rechtsanwalt Garry Hoy wollte einer Besuchergruppe die Stärke der Fensterscheiben eines Hochhauses demonstrieren und warf sich gegen das Glas. Dieses zerbrach allerdings und Garry Hoy stürzte 24 Stockwerke in die Tiefe.
 

4. Platz:

Alkoholflaschen

AJOURE´ vergibt 7/10 Punkten

Ein 58-Jähriger Alkoholiker aus Texas hatte eine Schwäche für Darmspülungen. Er kombinierte zwei seiner liebsten Dinge und gab sich mit drei Liter Sherry einen Einlauf. Der Promillegehalt stieg bis auf 4,7 und beförderte ihn umgehend ins Jenseits.
 

3. Platz:

Ballons fliegen

AJOURE´ vergibt 8/10 Punkten

Jeder kann Larry Waters Traum vom Fliegen verstehen. Mr. Waters kaufte sich dutzende Wetterballons, füllte sie mit Helium und befestigte sie an seinem Gartenstuhl. Eine Schrotpistole sollte die Landung nach zehn Metern sicherstellen, allerdings traute er sich nicht die Ballons zu zerschießen. 3000 Meter stieg Mr. Waters in die Höhe bis er sich erst traute, die Ballons zu zerschießen. Dann trieb er über den Flughafen von Los Angeles. Seine Konstruktion verhedderte sich in einem Mast und er konnte gerettet werden. So konnte er leider nicht den Darwin-Award gewinnen aber er erhielt eine „lobende Erwähnung“ und schaffte es auf unseren Platz 3.
 

2. Platz:

Fahrstuhl

AJOURE´ vergibt 8/10 Punkten

Ein Südkoreaner, der leider Gottes an einen Rollstuhl gefesselt war, rammte mit seinem elektronischen Fortbewegungsmittel eine verschlossene Fahrstuhltür von außen. Einmal, zweimal, dreimal und die Tür gab nach. Der Mann stürzte in den tiefen Schacht. Wer so doof ist, hätte auch gleich die Treppe nehmen können.
 

1. Platz:

Motorradfahrer

AJOURE´ vergibt 10/10 Punkten

Wenn Steinböcke ihre Schädel aneinander rammen, so bestimmen sie ihre Rangfolge untereinander. Wenn Menschen das machen, macht das keinen Sinn. Zwei taiwanesische Studenten kämpften um das Herz einer Frau. Sie setzten sich auf ihr Motorräder und rasten aufeinander zu. Derjenige, der als erstes ausweicht, hat verloren. Keiner wich aus, aber beide starben. Die junge Frau gab hinterher an, dass sie an keinem der beiden interessiert war.

 

 

Fotos: Imagno; pop_jop / Getty Images; CC0 Public Domain

Sully – Filmkritik & Trailer

Sully – Die Story

Eigentlich sollte es ein weiterer Routineflug werden, den die beiden US-Airways Piloten Chesley „Sully“ Sullenberger (Tom Hanks) und Jeff Skiles (Aaron Eckhart) von New York City nach Seattle/Tacoma absolvieren. Mit drei Stewardessen und 150 Passagieren an Bord des Inlandslinienflug 1549 geht es um 15:26 Uhr Ortszeit vom Flughafen LaGuardia ab in die Luft.

Doch nur wenige Minuten nach dem Start rauscht ein Schwarm Wildgänse in die Flugzeugtriebwerke und beschädigt diese, so dass eine Notlandung eingeleitet werden muss. Nachdem der Versuch zum LaGuardia Flughafen zurückzukehren als unmöglich erscheint, beschließt Sullenberger das Flugzeug in einer höchst gefährlichen Aktion im Hudson River zu landen.

Wie durch ein Wunder gelingt das Manöver reibungslos und die Presse feiert den Kapitän als Helden. Doch während der Sichtung der Flugdaten und den Berechnungen konfrontiert der Untersuchungsausschuss die Piloten mit der Annahme, dass eine Landung auf einem der nahe gelegenen Flughäfen problemlos möglich gewesen wäre. Somit hätte Sullenberger mit seiner Entscheidung die Fluggäste unnötig in Gefahr gebracht und die Zerstörung des Flugzeuges verursacht.

Und während die Öffentlichkeit ihm noch zujubelt, bangt der „Held vom Hudson River“ darum, ob er wirklich alles richtig gemacht hat und wie das Endergebnis der Untersuchungen aussehen wird.

 

 

Nach einem wahren Wunder

Mit „Sully“ inszeniert Kultschauspieler und Erfolgsregisseur Clint Eastwood einen nüchternen, aber dennoch packenden Film rund um die Flugzeugnotlandung im Hudson River im Januar 2009 und den damit in die Medien geratenen Flugkapitän Chesley „Sully“ Sullenberger, der das Kunststück der selten erfolgreichen Wasserlandung vollbrachte.

Nach dem kürzlich erschienenen „Deepwater Horizon“ steht nun ein weiterer Katastrophenfilm in den Kinos. Anders als im Bohrinsel-Drama des Jahres 2010 kamen beim Flugzeugunglück keine Menschen ums Leben. Was beide Filme verbindet, neben der Tatsache eines schrecklichen Ereignisses, ist die Umsetzung. Waren schon so manche Hollywood-Katastrophenfilme, die nach wahren Begebenheiten erzählt wurden, mit überbordender und tränenvoller Dramatik angereichert, kommen diese Filme mit einer für Hollywood untypischen Sachlichkeit daher, die das Ganze deutlich realistischer betrachtet.

Anders aber als in Deepwater Horizon hingegen, liegt hier – logischerweise – der Schwerpunkt stärker auf der titelgebenden Hauptfigur. Mit Tom Hanks wurde dabei auf einen Darsteller zurückgegriffen, der bekannt dafür ist, diese Art Rollen souverän umzusetzen. So überrascht es nicht, dass er in gewohnter Stärke aufspielt und seinem Sully den Hanks-Stempel aufdrückt. Der Cast um ihn ist dabei nicht besonders groß und wohl gewählt und gibt seiner Sully-Darstellung den geeigneten Rahmen.

Neben dem guten Schauspiel ist der Aufbau und die Erzählstruktur des Films das entscheidende Merkmal. So springt Eastwood in seiner Geschichte immer mal wieder in der Zeit, um in geeigneten Momenten die Ereignisse wieder vor Augen zu führen oder um Zusatzinformationen aus der Vergangenheit zu geben. Fiktive Elemente werden dezent, wenn auch optisch beeindruckend, in den Film eingewoben, ohne die eigentliche wahre Geschichte zu verfremden. Bei allem verliert der Betrachter jedoch nie den Faden, den der Regisseur hier sauber aufzieht. So entsteht eine schön herbeigeführte Dramatik, die die wahren Geschehnisse gut begreifbar macht.

 

Weniger Action, mehr echtes Erlebnis

„Sully“ ist der nüchterne Bruder von „Flight“, dem fiktiven Absturzdrama mit Denzel Washington. Wo dieses auf große Schauwerte und viele stark dramatisierte Faktoren setzt, hält sich der Film um Tom Hanks weitgehend an die Fakten. Wer kein klassisches Hollywooddrama und Actionkino erwartet und sich für echte Emotionen und eine auf den Punkt gebrachte Erzählung der Ereignisse des 15. Januars 2009 interessiert, der sollte den Film unbedingt im Kino sehen.

 

Sully Kinoposter
Kinostart: 1. Dezember 2016
 

Ebenfalls nach einer wahren Geschichte?

Teenage Mutant Ninja Turtles 2 – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Warner Bros. GmbH